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13. Juni 2025

Makrofotografie: NOVOFLEX bringt automatischen Umkehradapter und automatisches Balgengerät für das Hasselblad X System​

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HAX-RETRO -Automatischer Umkehradapter für XCD-Objektive

Der HAX-RETRO erlaubt die Verwendung von Hasselblad XCD-Objektiven in Umkehrstellung - eine Technik, die speziell im Makrobereich drastische Vorteile bringt. Die komplette elektronische Verbindung zwischen Kamera und Objektiv bleibt dabei erhalten. Standardmäßig ist der Adapter mit einem 77mm-Filtergewinde ausgestattet, weitere Objektivdurchmesser lassen sich über optionale Reduzierringe einbinden. Ein hochwertiger Schutzfilter „Made in Germany" schützt die empfindliche Rücklinse - dieser ist optional erhältlich. Dank beidseitig integrierter V-Nuten kann der HAX-RETRO direkt mit den Universalbalgengeräten BALPRO 1 und BALPRO T /S verbunden werden - und verwandelt diese in vollautomatische Balgengeräte.

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BAL-HAX - Das Komplettsystem für den Studioeinsatz

Als sofort einsatzbereites Komplettsystem ist der HAX-RETRO auch in Kombination mit dem BALPRO 1 als BAL-HAX-Kit erhältlich. Diese Lösung richtet sich an Makro-Enthusiasten und Profis im Studio- oder Reprobereich, die maximale Kontrolle über Perspektive und Abbildungsmaßstab wünschen - ohne Kompromisse bei Bedienung oder Kommunikation.

Maximale Flexibilität: Zwei Verschlusssysteme, grenzenlose Kreativität​

Im Hasselblad X-System haben Fotograf:innen die Wahl zwischen dem Zentralverschluss in den Objektiven und dem elektronischen Verschluss der Kamera:
  • Zentralverschluss: Ideal für die Blitzfotografie dank kurzer Synchronzeiten und vibrationsarmer Auslösung.
  • Elektronischer Verschluss: Geräuschlos, verschleißfrei und perfekt für sensible Reproarbeiten oder stille Motive.

Abbildungsmaßstäbe - Präzision bis ins letzte Detail​

Ob mit XCD-Festbrennweiten oder Zoomobjektiven in Umkehrstellung: Die neuen Adapterlösungen von NOVOFLEX ermöglichen extreme Nahaufnahmen mit beeindruckenden Abbildungsmaßstäben - bis zu 4,4 : 1 mit dem XCD 55mm am BAL-HAX Automatikbalgengerät. Selbst feinste Strukturen lassen sich so gestochen scharf auf dem 44mm-Sensor der Hasselblad-Kameras erfassen.

Mehr Infos hier:

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Infinite Texture jetzt als UXP Plugin für Adobe Photoshop​

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In Kooperation mit Picture Instruments wurde das bewährte Infinite Texture Panel in ein modernes UXP Plugin überführt. Das Photoshop Plugin bietet Zugriff auf über 70.000 hochauflösende Texturen, die mithilfe künstlicher Intelligenz visuell nach Ähnlichkeit sortiert sind. Dadurch lässt sich der passende Look innerhalb von Sekunden finden und darf auch direkt kommerziell verwenden.

Mehr als Texturen: Ein Plugin für den kreativen Workflow​

Das Plugin umfasst eine breite Palette an kreativen Assets: Von realen Lens Flares über Staub, Rauch und Partikeleffekte bis zu grafischen Elementen, Naturtexturen und CGI-Artworks. Die neue UXP-Version ist noch leistungsfähiger und besser in den Photoshop Workflow integrierbar und enthält weiterhin das beliebte Organizer-Panel mit Favoritenfunktion, thematischen Sortierungen und servergestütztem Backup. Eine besondere Funktion bietet der Randomness-Regler, der es ermöglicht, ähnliche oder bewusst abweichende Texturen schnell zu entdecken. So werden sowohl gezielte Suchen als auch spielerische Entdeckungen unterstützt – ein kreativer Mehrwert für professionelle Compositings, Retusche oder visuelles Storytelling.

Funktionen im Überblick​

  • Zugriff auf über 70.000 Texturen
  • KI-gestützte visuelle Sortierung nach Ähnlichkeit
  • Organizer-Panel mit Favoriten, Themes und Backup-Funktion
  • Randomness-Regler für gezielte oder kreative Auswahl
  • Kommerzielle Lizenz ohne Folgekosten

Preise und Verfügbarkeit​

Das Infinite Texture UXP Plugin für Photoshop ist ab sofort verfügbar. Die Test- oder Vollversion des Plugins kann über die Website von Picture Instruments sowie über die Creative Cloud installiert werden. Der reguläre Preis beträgt 165,-  Euro pro Monat inkl. MwSt. (139,- netto)

Mehr Infos hier:

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Frederik Rüegger: I Am a Stranger in This Country​

Gelebte Kultur: auf den Spuren der Traveller

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Die irischen und englischen Traveller fühlen sich oft wie „Fremdkörper im eigenen Land“ – eine Empfindung, die der aufstrebende Fotograf Frederik Rüegger während seines Eintauchens in die Traveller-Community allgegenwärtig erlebte. In seiner ersten Publikation I Am a Stranger in This Country dokumentierte er deren einzigartige Kultur und Lebensweise. In einem Zeitraum von zwei Jahren reiste Rüegger zu den wenigen Orten und Veranstaltungen, an denen die Traveller-Gemeinschaft ihre Traditionen und Bräuche noch lebendig halten kann – den Pferdemessen. Denn die Community sieht sich seit Langem Diskriminierung und gesellschaftlicher Marginalisierung ausgesetzt. Der Brexit hat ihre gesellschaftliche Position weiter verschlechtert, da er insgesamt zu einem Anstieg von Vorurteilen gegenüber allem geführt hat, was als »anders« empfunden wird.

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In den vergangenen Jahren hat auch die Verbreitung von Fehlinformationen und Hass gegen die Gemeinschaften in sozialen Medien deutlich zugenommen. Die politische Lage hat sich ebenfalls verschärft: Einige Kommunalverwaltungen haben Traveller daran gehindert, das Gemeinschaftsland, das sie traditionell bewohnen, weiter zu nutzen. Das aktuelle politische Klima stellt somit eine ernsthafte Bedrohung für die Freiheit dieser Community dar.

Frederik Rüegger: „Mein Anliegen ist es, eine intime und authentische Darstellung der Traveller-Gemeinschaften zu liefern und Momente festzuhalten, die sowohl die Schönheit ihrer Kultur als auch die Heraus-forderungen aufzeigen, denen sie sich stellen müssen“.

Frederik Rüegger wurde 1993 in Worms geboren und verbrachte mehrere Jahre als Model in New York, wo sich sein fotografisches Schaffen zunehmend einem dokumentarischen Ansatz zu-wandte. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Sein Werk I Am a Stranger in This Country entstand im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der Ostkreuzschule für Fotografie. Die Fotoserie erreichte im Vorjahr den Finalist Status für den Taylor Wessing Photo Portrait Prize sowie den Sony World Photography Awards.

„Rüeggers lebendige, vielschichtige Bilder fangen die ganze Aufregung und das soziale Miteinander in den ländlichen Städten ein, in denen sich die Traveller traditionell treffen, um Pferde auszustellen, aber auch um an einer Vielzahl kultureller Aktivitäten teilzunehmen, einschließlich des Verkaufs von Waren und des gemeinsamen Musizierens. Rüeggers Titel I Am a Stranger in This Country spiegelt seinen Status als Besucher und auch den der Traveller als Außenseiter:innen in der britischen und irischen Gesellschaft wider. Als begeisterter Boxer ließ sich Rüegger von der Tatsache inspirieren, dass der Schwergewichtler Tyson Fury ein Roma ist – so entstand der Wunsch, eine ganze Lebensweise zu dokumentieren, die sowohl durch die Veränderungen in der heutigen Gesellschaft als auch durch die Vorurteile in einem nationalistischen Großbritannien nach dem Brexit bedroht ist.“ (Gerry Badger)

Rüeggers kleines Fotobuch verkörpert das „Storytelling“ mittels Fotos perfekt! Daher kann ich es, über das Buch an sich hinaus, jedem empfehlen der sich als Fotograf:in mit dem Erzählen von Geschichten beschäftigt!

Frederik Rüegger. I Am a Stranger in This Country erschien im Kehrer Verlag. Mit Texten von Gerry Badger, Carl Blanckley, Frederik Rüegger, gestaltet von Kehrer Design (Laura Pecoroni). Festeinband, englisch, 18 x 24 cm, 144 Seiten, 68 Farbabbildungen.
Preis: 48,00 €
ISBN: 978-3-96900-191-2

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Mehr Infos:

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Zukunft? Welche Zukunft?! Aufregend. Vielfältig. International.​

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Jan Hottmann (Stuttgart), Videostill aus Man and Machine ©Jan Hottmann

Die 13. Wiesbadener Fototage präsentieren vom 23. August bis 7. September 2025 in den sieben Hauptausstellungsorten 38 Foto- und Videoprojekte zum diesjährigen Festivalthema »Zukunft? Welche Zukunft?!«. Die Liste der beteiligten Künstlerinnen und Künstler ist ab sofort auf https://wiesbadener-fototage.de/de_de/ einsehbar. Begleitet wird der Ausstellungsparcours der Fototage von einem vielfältigen Begleitprogramm, das Raum für Austausch und Begegnung zwischen den Beteiligten und dem Festivalpublikum schafft.

Das Team der Wiesbadener Fototage freut sich, die Gewinner des Open Call 2025 bekannt zu geben. Fotograf*innen, Künstler*innen und Fotostudierende waren eingeladen, sich mit Foto- oder Videoprojekten zum diesjährigen Festivalthema »Zukunft? Welche Zukunft?!« zu bewerben. Die Einreichungen waren vom 1. Dezember 2024 bis zum 23. März 2025 möglich. Eingereicht wurden insgesamt 551 Foto- und Videoprojekte aus 25 Ländern weltweit.

Die Jury mit Nicole Ahland, Andrea Diefenbach, Kim Engels, Marc Peschke, Daniel Oschatz und Jürgen Strasser hat nach langem und intensiven Austausch folgende Künstlerinnen und Künstler für die sieben Hauptausstellungen ausgewählt:

Verdiana Albano (Berlin/Frankfurt a. M.), Jürgen Altmann (Stuttgart), Eva Bachmann (London), Katerina Belkina (Werder), Jenny Bewer (Hamburg), Toby Binder (München), Kai Brüninghaus (Hamburg), Eva Bystrianská (Jihlava), falk.brvt (Hamburg), Serghei Duve (Hannover), Sibylle ´Fendt (Berlin), Daša Geiger (Herne), Arez Ghaderi (Hannover), Gosbert Gottmann (Frankfurt a. M.), Arne Grashoff (Berlin), Ulrike Hannemann (Berlin), Mohammad Rakibul Hasan (Dhaka), Jan Richard Heinicke (Dortmund), Pia Hertel (Köln), Jan Hottmann (Stuttgart), Berit Jäger (Bodenheim), Seunggu Kim (Seoul), Elliott Kreyenberg (Berlin), Tobias Kruse (Berlin), Emilé Krutulyté (Vilnius), Ziyi Le (Hangzhou), Melina Lehmacher (Düsseldorf), Maartje Martisan (Amersfoort), Laura Pannack (London), Ele Runge (Hamburg), Sofia Samoylova (Frankfurt a. M.), Julius Schien (Hannover), Filippo Venturi (Forli), Gerd Waliszewski (Kiew/Berlin), Sven Weber (Stuttgart), Marcelina Wellmer (Berlin), Yana Wernicke (Hochheim), Lara Wilde (Berlin) und Paula Winkler (Berlin).

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Mohammad Rakibul Hasan (Dhaka), aus der Serie The Blue Fig ©Mohammad Rakibul Hasan

Eröffnungswochenende
Die 13. Wiesbadener Fototage starten mit einer feierlichen Eröffnung im Künstlerverein Walkmühle am 23. August um 19 Uhr. Auch viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben ihr Kommen bereits zugesagt. Ein Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des »Preis der Jury«. Alle, die sich der Fotografie verbunden fühlen, sind dazu herzlich eingeladen.

Sonntag, der 24. August 2025, steht ganz unter dem Motto »Meet the Artists«. Der Artist Dialogue Day lädt dazu ein, mit der künstlerischen Leitung und Künstlerinnen und Künstlern der Wiesbadener Fototage 2025 ins Gespräch zu kommen. Über den Tag verteilt, sprechen sie in den jeweiligen Ausstellungsorten über ihre Arbeit und stellen sich den Fragen des Publikums. Der Artist Dialogue Day startet um 10 Uhr beim Kunstverein Bellevue-Saal und endet um 18 Uhr mit einem abschließendem Get-together beim Künstlerverein Walkmühle.

Festivalprogramm
Der Ausstellungsparcours der Wiesbadener Fototage wird durch ein vielfältiges Festivalprogramm ergänzt. Geplant sind Führungen, Artist Talks und Filme sowie ein Vortrag von Lena Papasabbas vom »The Future:project« und ein Panel in Kooperation mit der »Sektion Bild« der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), das sich inhaltlich an das Festivalthema anlehnen wird.

Workshops
Am letzten Augustwochenende (30./31.08.2025) sind drei 2-tägige Workshops geplant:
  • Die Kunst der Bildinszenierung mit Jan Klose-Brüdern, Groß Wittensee
  • Die Kunst des pflanzenbasierten Chemigramms mit Aindreas Scholz, London
  • Die Kunst des Fotobuchs mit Wolfgang Zurborn, Köln
Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
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