
14. Februar 2025
TAMRON 50-400mm F/4.5-6.3 Di III VC VXD

Das Tamron 50-400mm F/4.5-6.3 Di III VC VXD war das erste Modell einer neuen Klasse von Ultra-Telezoom-Objektiven für spiegellose Kameras der Firma Tamron. Es ist schon vor einiger Zeit für Sony Kameras mit E-Mount erschienen. Seit kurzem ist es auch in der Variante für Nikon Z-Kameras verfügbar.
Das für Nikon neue 8-fach Zoom Objektiv ist mit einer Länge von rund 183 mm (mit eingefahrenen Zoom) und einem Gewicht von rd. 1155 Gramm noch einigermaßen handlich. Es verfügt über den schnellen und präzisen Tamron VXD-Autofokus, der von einem Linearmotor angetrieben wird, und einen eigenen Bildstabilisator, der 5-Steps zusätzlich bringen soll. Einen Ein-Aus-Schalter für den Stabilisator gibt es am Objektiv selbst leider nicht. Wie heute üblich gibt es individuell belegbare Tasten und Schalter, die sich mit der Tamron Lens Utility konfigurieren lassen, u.A. auch neu der Arbeitsbereich des Fokusbereichsbegrenzers.

Tamron 50-400mm F/4.5-6.3 Di III VC VXD an der Nikon Z8
Die optische Konstruktion des Tamron 50-400mm F/4.5-6.3 Di III VC VXD beinhaltet mehrere Spezialgläser, die eine hohe Abbildungsleistung über den gesamten Zoombereich gewährleisten sollen. Die kurze Nahdistanz von 25 cm bei 50 mm Brennweite ermöglicht Makroaufnahmen im Maßstab 1:2 (0,5-fache Vergrößerung), was die universelle Einsetzbarkeit unterstreicht,

Hier an der Nikon Z6
Das neue Tamron 8-fach Reise-Zoom bietet die gewohnte Tamron Qualität, sowohl was den Bedienungskomfort als auch die Verarbeitungsqualität angeht. Die Bildqualität entspricht einem modernen 8-fach-Reisezoom und ist natürlich auf Grund seiner Bauweise kein „Kontrastmonster“. Leicht abgeblendet ist die Schärfe über alle Brennweitenbereiche ok! Ab 200mm empfiehlt sich allerdings die Verwendung eines Stativs.
So viel für heute, den kompletten Bericht könnt ihr ab Anfang der nächsten Woche lesen!
Mehr Infos hier:

Flughafen Wien. Der Traum vom Fliegen

Zum Buch: „Am 1. Jänner 2024 feierte der Flughafen Wien seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass lud der Flughafen acht international renommierte Fotografinnen und Fotografen unter der künstlerischen Leitung des vielfach ausgezeichneten Verlegers und Fotografen Lois Lammerhuber und in Zusammenarbeit mit dem Autor Thomas Brezina ein, 24 Stunden lang das Leben dieses ganz besonderen Ortes zu begleiten, zu beobachten und zu würdigen: vom geschäftigen Treiben auf dem Flughafen-Vorfeld und den Start- und Landebahnen über emotionale Abschiede und Begrüßungen im Terminal bis zu stillen Augenblicken und alltäglichen Arbeiten.
Ergänzt wird das Fotobuch durch eine dem Buch beiliegende, umfangreiche Chronologie, die die 70jährige Geschichte des Flughafen Wien dokumentiert.“
Der Traum vom Fliegen zeigt, zu welchen Leistungen Menschen fähig sind, wenn sie von Tatendrang und Neugier getrieben werden. Fehlschläge waren für die Pionierinnen und Pioniere keine Niederlagen, sondern Stufen zum Erreichen ihres Ziels. Durchhaltevermögen war ihre Stärke. Der Traum vom Fliegen ist der Beweis, was der Glaube an das Mögliche vermag. Jeder Start, jeder Flug, jede Landung sind eine Erinnerung daran. In Österreich hat die Luftfahrt Geschichte: Luftschiffe und erste Motorflieger wie die Etrich Taube, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Fischamend – nahe dem heutigen Flughafengelände – gebaut wurden, galten als die besten der Welt. Die „Royal Airforce Base“, die 1954 an Österreich übergeben wurde, war der Anfang des Flughafens Wien. Heute fliegen von hier aus rund 80 Fluggesellschaften mehr als 200 Ziele in 70 Ländern weltweit an.
„Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen.“ Aus der TV-Dokumentation I, Leonardo da Vinci, 1965

Dieses vom Flughafen Wien herausgegebene Buch ist zum einen ein sehr gut gemachtes Beispiel für eine gelungene PR-Arbeit, die nicht nur luftfahrtaffine Leser:innen anspricht, sondern auch eine gute Vorlage, wie man Geschichten als Auftragsproduktion erzählt - vorausgesetzt es steht ein entsprechendes Budget zur Verfügung.


© Alle Fotos Edition Lammerhuber
Der Traum vom Fliegen wurde herausgegeben vom Flughafen Wien und erschien im Dezember 2024 bei Edition Lammerhuber. Mit Beiträgen von Thomas Brezina, Lois Lammerhuber, Ana María Arévalo Gosen, Hans-Jürgen Burkard, Heinz Stephan Tesarek, Jérôme Gence, Martina Draper, Nadia Ferroukhi, Ulla Lohmann. Hardcover, Leinen gebunden, 27 × 27 cm, 192 Seiten, 171 Abbildungen, deutsch. Englischsprachige Ausgabe erhältlich.
ISBN 978-3-903462-13-7
Preis: € 39.00
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Steve Schapiro. I’m Not Here

© Steve Schapiro
Ab dem 15. Februar 2025 präsentiert die Galerie CAMERA WORK die Ausstellung I’m Not Here mit rund 40 Fotografien von Steve Schapiro, von denen eine Auswahl weltweit erstmals gezeigt wird. Hervorzuheben sind zwei Porträts von Muhammad Ali – Unikate, die sowohl von der Box-Ikone als auch von Steve Schapiro signiert wurden, sowie weitere seltene Vintage-Prints. Es ist die größte Werkpräsentation einer Galerie seit dem Tod des Künstlers im Jahr 2022. Das Thema „Freiheit“, zu dem Steve Schapiro ein Leben lang eine tiefe Verbundenheit empfand, ist das Leitmotiv der Ausstellung.
I’m Not Here widmet sich vor diesem Hintergrund dem beeindruckenden Leben Steve Schapiros – von seiner Arbeit als Fotojournalist bis hin zu seinen ikonischen Filmset-Fotografien, die unvergessliche Momente der Filmgeschichte an berühmten Filmsets wie The Godfather, Taxi Driver, Apocalypse Now und Rocky dokumentieren.

© Steve Schapiro
Seine Porträts bedeutender Persönlichkeiten der Popkultur wie Andy Warhol, David Bowie, Muhammad Ali und Barbra Streisand sowie der Protagonisten der Bürgerrechtsbewegung reflektieren die Auseinandersetzung Schapiros mit Selbstbestimmung und Gerechtigkeit in der Gesellschaft. So begleitete Steve Schapiro fotografisch unter anderem die Selma-Märsche 1965, den Präsidentschaftswahlkampf von Robert F. Kennedy 1968 und zuletzt auch die 2013 gegründete „Black Lives Matter“-Bewegung.
Über Steve Schapiro:
Steve Schapiros (1934–2022) Karriere als Fotojournalist begann 1961. Während des »Goldenen Zeitalters des Fotojournalismus« begleitete er u. a. die Selma-Märsche der Bürgerrechtsbewegung und den Präsidenten Chaoswahlkampf von Robert F. Kennedy. Darüber hinaus war Steve Schapiro einer der ersten Fotografen am Schauplatz, an dem Martin Luther King erschossen wurde. Zahlreiche Porträts von Steve Schapiro (u. a. Andy Warhol, David Bowie, Muhammad Ali, Samuel Beckett, Truman Capote, Barbra Streisand und Jacqueline Kennedy) sind heute weltbekannt und wichtige visuelle Zeugnisse der Zeitgeschichte.Neben seiner Arbeit als Fotojournalist hat Steve Schapiro an Sets von mehr als 600 Filmen als Fotograf mitgewirkt. Steve Schapiros Fotografien wurden seit den 1960er Jahren in zahlreichen namhaften Zeitschriften veröffentlicht und in Museen sowie Galerien ausgestellt. Seine Werke befinden sich heute in international bedeutenden privaten und öffentlichen Kunstsammlungen (u. a. Smithsonian Museum, Metropolitan Museum of Art, Getty Museum) sowie in Unternehmenssammlungen. Steve Schapiros fotografische Arbeiten wurden in zahlreichen Fotobüchern veröffentlicht – unter anderem Der Pate, Taxi Driver sowie in 2024 in Neuauflage erschienen Barbra Streisand, Andy Warhol and Friends und The Fire Next Time (TASCHEN). Die Galerie CAMERA WORK vertritt Steve Schapiro seit 2011. Die Ausstellung Steve Schapiro: I’m Not Here findet parallel zum European Month of Photography statt.
CAMERA WORK GALLERY
Kantstrasse 149, 10623 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei!
Weitere Infos hier:
Steve Schapiro - CAMERA WORK
Die Werke von Steve Schapiro sind weltbekannt und wichtige Zeugnisse der Zeitgeschichte. Sie sind in bedeutenden Kunstsammlungen vertreten.
© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
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