
20. September 2024
Neewer F700

Der neue NEEWER F700 ist ein 7-Zoll-Full-Touch-Field Monitor mit hoher Helligkeit, niedrigem Stromverbrauch, stabiler Leistung und automatischer Anpassung der Bildschirmhelligkeit. Laut Hersteller bleibt das angezeigte Bild auch bei hellem Sonnenlicht klar und deutlich sichtbar, ohne dass eine Sonnenblende erforderlich ist. Mit einer Menge von Funktionen, die uns bei der Arbeit unterstützen, vereinfacht er das Fotografieren und Filmen besonders bei anspruchsvollen Sujets, und ermöglicht eine präzise Vorschau und Kontrolle der Aufnahmen vor Ort. Mit seiner Helligkeit von 2.000 nits und seiner hohen Schärfe ist er eine sinnvolle Ergänzung des Standard-Kamera-Monitors. Die neuste „Smart-Light-Sensing-Technologie“ sorgt dabei für eine automatische Helligkeitsanpassung des Bildschirms an die Umgebungsbedingungen, so dass immer eine optimale Ablesbarkeit gewährleistet ist.

Benutzerfreundliches Interface-Design zur Verbesserung der Produktinteraktion

Das Bedienfeld ermöglicht schnelle Einstellungen mit physischen Tasten oder Touch-Bedienung. Der Monitor unterstützt Touch-Gesten für eine einfache und intuitive Steuerung. Über das OSD-Menü können die Benutzer verschiedene Parameter einstellen, um die gewünschte Anzeige zu erzielen.

Ich konnte den neuen NEEWER F700-Field-Monitor schon kurz antesten. Links habe ich ihn bei Makroaufnahmen eingesetzt. Durch seine Größe und ausgezeichnete Bildqualität hat er sich hier auch bei der manuellen Scharfstellung als große Hilfe erwiesen! Das rechte Bild zeigt den Monitor „klassisch geriggt“ an meinem Nikon Z6 Kamerakäfig!
Mehr Infos hier (*Partnerlink):
NEEWER F700 7" Touch Screen Field Monitor | Camera Monitor
The NEEWER F700 7" Camera Field Touch Screen Monitor features a 7-inch IPS touch screen for intuitive use. This field monitor supports HDMI signal input and loops out, with up to 4K signal input.
neewer.com

DxO PhotoLab 8

Am 17.09.2024 kündigte der französische Software-Anbieter eine neue Version seiner DxO PhotoLab Bildbearbeitungssoftware an! Hier die ersten Eindrücke der bisher verfügbaren Beta-Version, der Version 8. Am äußeren Erscheinungsbild (s. Eröffnungs-Bild oben) hat sich nichts Wesentliches geändert. Bei den Funktionen ist das eine oder andere dazugekommen. Auch beim Entrauschen hat DxO noch einmal eine Schippe draufgelegt und das neue DeepPRIME XD2s Modul setzt neue Maßstäbe in der RAW-Technologie. Laut DxO zeichnet sich die Software durch folgende Skills aus:
„Die neue Version bietet Rauschminderung und Detailextraktion auf höchstem Niveau und enthält jetzt ein großes Lupenfenster zur Echtzeitvorschau, Farbton-Masken, ein überarbeitetes Tonwertkurven-Werkzeug und vieles mehr!“
Die KI-unterstützte DeepPRIME Entrauschung ist mit XD2s noch einmal besser geworden!

DeepPRIME XD2s ist die Krönung dieser Technologie und bietet ein noch nie dagewesenes Maß an Rauschminderung und Detailextrahierung. Somit kann man bedenkenlos höhere ISO-Werte verwenden, alten Bildern neues Leben einhauchen und selbst mit den neuesten Kameras eine bisher unerreichte Bildqualität realisieren.

Die RAW-Verarbeitung in PhotoLab 8 enthält jetzt eine wesentliche neue Funktion: Eine große Vorschau-Lupe in Echtzeit, die dem Fotografen genau anzeigt, wie seine Bilder durch die DeepPRIME-Technologien der Software verbessert werden, und die alle anderen vorgenommenen Anpassungen ebenfalls vergrößert darstellt. So zeigt die Lupe im Vorschaufenster etwa neben der Auswirkung von DeepPRIME XD2s auch Korrekturen der Belichtung, ClearView, Smart Lighting, der Tonwertkurve etc. an. Mit DeepPRIME können Fotografen zum Beispiel die Belichtung während der Aufnahme erhöhen und bei der Bearbeitung in der Software intuitiv sehen, wie weit das Bild an seine Grenzen gebracht werden kann.
Verbesserte Korrektur von Objektivunschärfe
Auch die besten Objektive verlieren zum Bildrand hin ihre Schärfe. Um dies zu korrigieren, bietet DxO PhotoLab einen einzigartigen Ansatz für das optische Schärfen. Bei den DxO Optics Modulen handelt es sich um mathematische Modelle, die aus einer sorgfältigen Analyse der Objektivleistung über das gesamte Bildfeld sowie den gesamten Brennweitenbereich hinweg entwickelt wurden. Diese Modelle gewährleisten eine präzise, graduelle Schärfung, die auf die Eigenschaften des jeweiligen Objektivs perfekt zugschnitten sind. Mit PhotoLab 8 zeigen die neuen exklusiven Algorithmen zur Korrektur von Objektivunschärfe Details, ohne Artefakte in hochfrequenten Bildbereichen zu erzeugen, was ein vollkommen neues Leistungsniveau eröffnet.
Neue Farbton-Masken für unerreichte Präzision
Präzise Bearbeitung erfordert eine punktgenaue Maskierung, daher wartet PhotoLab 8 neben der legendären U Point™-Technologie mit neuen Farbton-Masken auf. Diese Masken sind leistungsstark und extrem präzise, sodass Fotografen individuelle Farbtöne und Farbbereiche zur gezielten Bearbeitung auswählen können. Für die in der Fotografie gängigsten, sehr sanften Übergänge können Fotografen aus acht vordefinierten Farbtönen oder direkt im Bild eine Farbe auswählen, bevor sie den ausgewählten Bereich fein abstimmen. Dies kann entweder mit dem Pinsel/Radierer-Werkzeug oder den Mikro-Eingabe- und -Ausgabesteuerungen erfolgen.
Einzigartige und neu überarbeitete Tonwertkurve mit separatem Luminanzkanal

Hier als Beispiel die Anwendung des Luminanz-Kanal (extra übertrieben!).

In Version 8 können Fotografen die Kurve mit Hilfe der Pipette bearbeiten. Dazu klicken sie einfach im Bild auf die Farbe, die sie bearbeiten möchten, und ziehen so lange, bis diese wie gewünscht dargestellt wird. Neben den Rot-, Grün- und Blaukanälen gibt es ab sofort den neuen Luminanz-Kanal, mit dem Tonwertkorrekturen vorgenommen werden können, ohne dass es zu Farbabstufungen kommt. So werden unerwünschte oder unerwartete Farbverschiebungen bei Anpassung der Helligkeit vermieden.
Zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit wurden außerdem vier weitere Optimierungen an der Software vorgenommen. Es wird nun während der Korrektur ab sofort das Histogramm als Hilfestellung angezeigt. Zweitens erhalten Fotografen jetzt eine visuelle Rückmeldung, wenn sie Änderungen an den RGB-Kanälen vornehmen, und zwar mittels zweifarbiger Farbdarstellung für die Kurve bei entsprechender Anpassung. Neu ist außerdem, dass jedem Punkt auf der Tonwertkurve ein editierbarer Zahlenwert zugeordnet ist, über den sich sehr präzise Änderungen vornehmen lassen. Die vierte Optimierung ist die Möglichkeit, mit der Fotografen ihre eigenen Presets speichern können.
Ein intelligenterer, schnellerer Workflow
Um die Bildbearbeitung noch präziser als bisher zu gestalten, führt PhotoLab 8 einen neuen Vergleichsmodus ein, bei dem Anwender ein Referenzbild festlegen können, auf dessen Basis sie ihre Anpassungen vornehmen. Das Bildfenster verfügt über einen neuen Korrektur-Tooltip, der eine Echtzeitvorschau von Effekten liefert, wenn sich der Mauszeiger über Rendering-Einstellungen bewegt (z.B. für Farb-Renderings, LUTs, Tonwertkurven-Presets), wodurch Korrekturen flüssiger werden. Zu guter Letzt wurde die Geschwindigkeit der Software beim Durchsuchen und Laden von Bildern insgesamt zu Gunsten eines komfortableren Workflows beschleunigt.
Preis und Verfügbarkeit
DxO PhotoLab 8 Elite (Windows and macOS) ist ab sofort zum Download auf der DxO Website zu folgendem Preis verfügbar:
DxO PhotoLab 8: 229 €
DxO PhotoLab 8 — Upgrade von Version 6 und Version 7: 99 €
Eine kostenlose, 30-tägige Testversion ist ebenfalls auf der DxO-Webseite verfügbar.
Mehr Infos hier:

MARTIN PARR – EARLY WORKS

Mit der Ausstellung MARTIN PARR. EARLY WORKS zeigt das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) vom 13.09.2024 bis 05.01.2025 einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr 40 JAHRE FFF und präsentiert erstmals in Deutschland Bilder des britischen Fotografen, die zwischen 1970 und 1985 entstanden sind.
Als Beobachter des Lebens ist der ironische und sozialkritische Blick des MAGNUM-Fotografen Martin Parr (*1953, Epsom, Surrey, GB) zu einem festen Bestandteil der Fotografiegeschichte geworden.
Vogelclub-Aktivitäten im englischen Surrey, Pilgerfahrten zum Papst in Irland, Ferienorte und Dorfbankette sind nur einige der Orte und sozialen Aktivitäten, die Martin Parrs erstes Interesse weckten. Mit einer Auswahl von mehr als fünfzig selten gezeigten Schwarz-Weiß-Fotografien konzentriert sich die Ausstellung im FFF auf die Feinheiten der unbemerkten Episoden des Alltags: Ob es sich um die von lokalen Traditionen geprägten Gemeinschaften, das Straßenleben oder das unvergesslich wechselhafte Inselwetter handelt, Parr lässt uns immer zweimal hinschauen, um die humorvollen Seiten des Lebens zu würdigen.

MARTIN PARR. EARLY WORKS wurde kuratiert von Celina Lunsford in enger Zusammenarbeit mit dem Fotografen und der Martin Parr Foundation.
Parallel zu der Ausstellung im Fotografie Forum Frankfurt ermöglicht die Leica Galerie in Frankfurt mit MARTIN PARR IN COLOUR (14.09.2024–05.01.2025) einen umfassenden Einblick in die Farbfotografie des britischen Dokumentarfotografen. Bekannt für ihre kräftigen Farben und alltäglichen Szenen, sind berühmte Parr-Klassiker zu sehen. Auch Martin Parrs Farbaufnahmen zeigen Ausschnitte aus dem Alltag in überzeichneter und manchmal absurder Weise. Nostalgie oder Romantik scheinen auf den ersten Blick im Vordergrund zu stehen, doch seine Arbeiten haben hinterfragenden Charakter. Als Dokumentationen der Gesellschaft tragen sie zu deren Reflexion bei, indem sie auf komische und kritische Weise die Komplexität und Absurdität des modernen Lebens aufzeigen.
Beide Ausstellungen bilden zusammen einen sich ergänzenden Überblick über das breite Spektrum der Arbeiten von Martin Parr. Die Übertreibung und Zuspitzung – eines seiner Schlüsselelemente – zieht sich wie ein roter Faden durch seine frühen wie auch späten Fotografien und animiert den Betrachter, über soziale und kulturelle Themen nachzudenken und sich nicht nur an den ästhetischen Aspekten der Fotografie zu erfreuen.
Der Fotograf
Martin Parr (*1952 in Epsom, Surrey, GB) ist ein britischer Fotograf, der für seine scharfsinnigen und oft ironischen Dokumentationen des Alltagslebens bekannt ist. Parr studierte Fotografie am Manchester Polytechnic und begann seine Karriere in den 1970er Jahren. Sein Werk zeichnet sich durch die kuriose Darstellung sozialer Themen aus. Zunächst in Schwarz-Weiß, wechselte er Mitte der 1980er Jahre zur Farbfotografie. Seit 1994 ist er Mitglied der renommierten Fotoagentur MAGNUM. Parr hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt und gesammelt. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf ist er auch als Kurator und Sammler aktiv. Die 2014 gegründete Martin Parr Foundation hat seit 2017 ihren Sitz in Bristol.Begleitend zur Ausstellung ist im FFF die Publikation »Early Works« erhältlich, die 2019 von der Martin Parr Foundation in Zusammenarbeit mit RRB Photobooks herausgegeben wurde.
Rahmenprogramm
DI, 24.09., 29.10., 26.11. 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA LUNSFORD und ANDREA HORVAY
Öffentliche Führungen immer mittwochs, 17.00
Weitere Termine
13.09.2024 - 05.01.2025 Ausstellung PASSIONATELY - FFF MEMBERS SHOW
SA, 21.09., 18:30-22 Uhr WORKSHOP EYES ON Frankfurt - INTO THE NIGHT mit MARKUS SEIBEL
DO, 26.09., 17 Uhr BUCHVORSTELLUNG PETER LOEWY »TO THE ARTISTS« mit einer Einführung von Dorothee Strauss, freie Kuratorin
Fotografie Forum Frankfurt (FFF)
Braubachstraße 30–32
60311 Frankfurt am Main
„MARTIN PARR – EARLY WORKS“
13.09.2024 bis 05.01.2025
Öffnungszeiten
DI–SO 11–18 Uhr
MO geschlossen
Weitere Infos:
Home - FFFrankfurt
© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Neewer