Was mich interessieren würde: wie erkenne ich bereits an den esten Aufnahmen vor Ort, dass ich das Problem habe und wie stelle ich es ab?
Die Geschichte mit dem rechtzeitigen Erkennen ist gar nicht so einfach während eines Konzerts. Dass meine Fotos seinerzeit versaut waren, hatte ich erst in der Konzertpause bemerkt. Vorher hatte ich mich nur darauf konzentriert, nichts zu verpassen.
Ja, mit der Flickerreduktion kann man etwas erreichen, ist aber beim Fotografieren im manuellen Modus (Konzerte mache ich nur manuell) etwas irritierend, da die Kamera die Belichtungszeit anders anzeigt.
Zwischenzeitlich habe ich mich in Bezug auf diese LED-Funzeln etwas schlau gemacht.
Das Problem ist das Dimmen der LEDs. Über die Spannung zu dimmen wie bei einer klassischen Glühbirne funktioniert nicht.
LEDs kennen nur zwei Zustände.... entweder an oder aus. Soll gedimmt werden, geht das per PWL (Pulsweitenmodulation). Dabei wird der Strom bis zu 1000 mal in der Sekunde ein und ausgeschaltet. Die Trägheit unsere Augen lässt uns nicht davon merken. Wir sehen lediglich, wie das Licht stufenlos heller oder dunkler wird, ohne dabei die Farbe zu verändern
Die Flickerreduzierung in den Kameras soll die Frequenz erkennen und mit einer Anpassung der Belichtungszeit gegensteuern.
Ich würde gebeten, am kommenden Samstag wieder eine Band zu fotografieren. In dem Club ist das Licht sowieso meist grottig, also eine gute Gelegenheit die Flickerreduzierung der Z8 zu testen.
Melde mich dann in der kommenden Woche mit ein paar Fotos zurück.
Grüße aus HB
Heiner