Frage Konzertfotos versaut … Hat jemand eine Idee zur Rettung

bassheiner

NF-Premium Mitglied
Premium
Registriert
Vor ein paar Tagen hatte ich Fotos für eine befreundete Band gemacht.
In der Konzertpause habe ich mich mit einem Besucher unterhalten,
der Fragen zu meiner Zfc hatte und auch wissen wollte, wie das denn so
mit dem elektronischen Verschluss ist. Kein Problem, vorgeführt und leider
vergessen, wieder auf den mechanischen Verschluss umzuschalten.

Der elektronische Verschluss macht in normalen Situationen keinen Stress,
aber für LED-Bühnenlicht ist er nicht die richtige Wahl.
Das Resultat: Streifen im Bild:



Hat jemand von euch eine Idee, wie man das evtl. per Software korrigieren kann?

Aus dem ersten Set der Band habe ich reichlich gute Foto. Für das zweite Set sind die
Musiker erstmals in einem neuen Outfit aufgetreten.
Ist natürlich sehr ärgerlich, weil die Jungs gerade auf diese Fotos Gespannt waren.

Würde mich sehr freuen, wenn jemand eine praktikable Lösung parat hat.


Beste Grüße aus HB
Heiner
 
Anzeigen
Ich grübele die ganze Zeit was das mit dem elektronischen Verschluss zu tun haben soll?

Aber das war ja nicht die Frage. Hier gab es ein oder vermutlich leider sogar mehrere flackernde LED-Lampen, die in den 1/260s die das Auslesen dauert ca 200 mal geflackert haben. Längere Belichtungszeit hätte geholfen, oder?

Auf dem Musiker finde ich es viel weniger störend als auf der Wand im Hintergrund wo es auch noch farbige Streifen sind. Vielleicht HG freistellen entsättigen, abdunkeln und gaußen?
Aber komplett beseitigen lässt sich das IMO nicht.
 
1 Kommentar
bassheiner kommentierte
Moin Frank,
Die Frequenz der LEDs in verbindung mit dem zeilenweisen Auslesen des Sensors produziert diese
störenden Streifen. Auf manchen Fotos sind die Streifen fast gar nicht zu sehen, aber die meisten Bilder
sind für die Tonne. Zum Glück war parallel die Z7 mit dabei, aber die hatte ich mehr im Bereich 24 bis 40 mm
genutzt.
 
Ich grübele die ganze Zeit was das mit dem elektronischen Verschluss zu tun haben soll?
Das ist doch bekannt bei LED-Lampen, dass es Banding in Verbindung mit einem konventionellen elektronischen Verschluss ohne Global Shutter gibt.

@bassheiner Das Thema wurde hier im NFF auch schon mal aufgeworfen, vielleicht findest Du dort noch Anregungen.
 
Kommentar
.
Wie sagte Dianne Reeves mal lauthals, nachdem sie
ihren Einsatz vermasselt hatte: Shit happens!

Wenn ich – was vergleichbar ist – in meinen sw-Fotos
sog. Telegrafendrähte, also Kratzer habe, dann mühe
ich mich bei 500% mit dem Stempel, was gut hilft.
Dauert aber stundenlang und lohnt sich nur bei echt
ansonsten astreinen, historisch wertvollen Bildern …

.
 
Kommentar
Hallo Heiner,

PS Motiv wählen, etwas nachfummeln - Auswahl umkehren - Gauscher Verlaufsfilter (nicht übertreiben) und ein "Star" schaut idR eh nur auf sich.
Sollte bei ausgesuchten guten Bildern ggf. lohnen...

Viel Erfolg und beste Grüße
Dieter
 
Kommentar

Grüße - Bernhard
 
4 Kommentare
dhm kommentierte
Danke Berhard, kannt ich noch garnicht, da ich seltenst vor solchen Problemen stehe. Aber gut zu wissen...
 
bassheiner kommentierte
Super, vielen Dank.
Das ist ja ein toller Tipp.
Hilft jetzt in meinem Konkreten Fall nur bedingt, weil
auf vielen Fotos die Musiker auch gestreift sind.
Aber die Funktion werde ich im Hinterkopf behalten.
 
bassheiner kommentierte
Hallo Bernhard,
habe es eben ausprobiert.
Die Streifen im Hintergrund sind so gut wie verschwunden.
Wie vermutet, behalten die Musiker im Vordergrund die Streifen im Gesicht.
Werde noch etwas an den Fotos basteln.
 
BernhardJ kommentierte
Wäre schön, wenn Du zum Vergleich vorher/nachher etwas zeigen könntest.
 
Ja schon.
Allerdings gibt es beim mechanischen Verschluss kürzer als die Blitzsynczeit möglicherweise ja auch Banding (wobei die Bänder breiter werden)
Und beim mechanischen Verschluss länger als 1/250s ist ja der erste Verschlussvorhang immer noch elektronisch, da kommt es dann auf die Belichtungszeit an wie sichtbar das wird.

Wie war denn die Belichtungszeit bei diesem Foto?
 
2 Kommentare
bassheiner kommentierte
In dem hier gezeigten Foto war es 1/250s.

Parallel hatte ich an dem Abend die Z7 mit mechanischem Shutter im Einsatz.
Die Z7 Fotos waren Quer durch alle möglichen Belichtungszeiten
ausnahmslos ohne störende Streifen.
 
Christoph Blümer kommentierte
LED-Banding tritt beim mechanischen Verschluss praktisch sichtbar nicht auf, auch wenn es theoretisch möglich sein könnte.
 
Hallo Heiner,

ich habe mich an einem "technischen" Ansatz versucht, die Entstehung der Streifen rückgängig zu machen, also gewissermaßen das Übel an der Wurzel zu packen. Es funktioniert aber weit weniger gut, als ich es mir erhofft habe, und ist eine ziemliche Bastelei.

Trotzdem zeige ich mal, was ich an zumindest gradueller Verbesserung (wie ich meine) erreicht habe:



Es sind immer noch Streifen deutlich sichtbar, aber nach meinem Eindruck sind an den Stellen, wo es am meisten stört, die Streifen reduziert.

Ich glaube zwar, dass es den Aufwand nicht lohnt, aber vielleicht fällt jemand anderem etwas ein, wie man die Vorgehensweise optimieren könnte. Deshalb beschreibe ich hier die Schritte. Folgendes habe ich gemacht:

1. Ein Bild in gleicher Größe gebastelt, welches Schwarz mit horizontalen dünnen weißen Streifen enthält, in möglichst genau dem gleichen Abstand wie in dem Foto mit den Streifen.
2. Das Streifenbild als Ebene über das Foto gelegt, mit geringer Deckkraft im Modus "Abwedeln".
3. Die weißen Streifen in der "Streifen-Ebene"mit dem Gaußschen Weichzeichner so bearbeitet, dass sie in der Breite den störenden Streifen im Foto möglichst nahe kommen (das ist in der reduzierten Forums-Bildgröße nur sehr grob möglich, beim Originalbild müsste es besser gehen).
4. Lage der Streifen-Ebene und Abstand der Streifen über Transformation der Ebene optimieren. Das hat für einige Bereiche im Foto zu einer Verbesserung geführt, in anderen Bereichen hat das zu verstärkten Streifen geführt. Daher...
5. Über die Streifen-Ebene eine Maske gelegt und die Maske so gefüllt/gepinselt, dass nur die Bereiche die zur Verringerung der Streifen führen, wirksam sind.
6. Deckkraft der maskierten Streifen-Ebene so justieren, dass die Streifen bestmöglich reduziert werden.
7. Export als jpg und hier wieder eingestellt.

Ich habe die Bearbeitung in GIMP durchgeführt und muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zweck GIMP gestern erstmalig installiert und genutzt habe, weiß also nicht, was man alles noch besser/einfacher machen könnte.

Vielleicht hat jemand noch Ideen, ob/wie man diesen Prozess weiter verbessern könnte.
 
Totalreflexion kommentierte
Ja genau, wer zeigt hier endlich einen brauchbaren KI-Bearbeitungs-Erfolg?
 
Wuxi kommentierte
Ich glaube zwar, dass es den Aufwand nicht lohnt, aber vielleicht fällt jemand anderem etwas ein, wie man die Vorgehensweise optimieren könnte
Ich glaube die Streifen stammen von 2 verschiedenen Lichtquellen ich fürchte der Streifenbild-Ansatz klappt nur stellenweise.
 
bassheiner kommentierte
Moin Roman / Totalreflexion,
vielen Dank für die Mühe und Zeit, die du in eine Lösung investiert hast.
Gestern war ich noch bis tief in die Nacht am PC, um mit PSCC einen
Weg zu finden, die Streifen zu eliminieren.
So ein richtig vorzeigbares Ergebnis habe ich dabei auch nicht erreicht.

Wie jazzmasterphoto schon schrieb ... Shit happens.

Beste Grüße
Heiner
 
Totalreflexion kommentierte
Sehe ich ähnlich. Außerdem fällt auf, dass der Rot-Kanal nur wenig gestört zu sein scheint. D.h. man müsste die Farbkanäle ggf. unterschiedlich bearbeiten. Ist am Ende ein Frage des Aufwands. Mehrere Ebenen mit verschiedenen Bereichsmasken und jeweils optimal angepasstem Streifenbild. Wenn man will, geht da noch mehr.
 
cjbffm kommentierte
Ich würde - jedenfalls beim Beispielbild - eine Ebenenmaske (oder wie das genau heißt) anlegen, und mit dieser den gesamten Hintergrund weichzeichen. Also nicht den Musiker, nicht die Gitarre und nicht den Mikrofonkorb. Alles andere schon.
Welche Weichzeichnermethode am besten ist, muß man ausprobieren.
Das Gesicht könnte oder müßte man extra bearbeiten.
 
Ich meine, beim Hintergrund kann man die Streifen so lassen, wie sie nun einmal sind: Shit happens. Bei den Gesichtern und übrigen Hauttönen ist es natürlich störend. Da kann die sehr gut funktionierende KI-Maskierung von Gesichtern und Hautpartien von CaptureOne Pro in Verbindung mit den Werkzeugen zur Glättung von Hauttönen und der Absenkung von Struktur und Klarheit etwas bringen. Es käme auf einen Versuch an.
 
1 Kommentar
bassheiner kommentierte
Danke Nic,
die Geschichte hake ich jetzt tatsächlich unter der Rubrik 'Shit happens' ab.
Zum Glück sind mit der Z7 sehr viele Fotos entstanden, die keine Fehler aufweisen.
Die Ausbeute mit der Zfc war sehr gemischt. Ca. 40% waren streifenfrei und absolut
brauchbar. Ich vermute, dass auch das jeweilige Bühnenlicht, unabhängig von der Belichtungszeit,
einen Einfluss hatte und sich unterschiedlich auf die Fotos ausgewirkt hat.
 
.
Wenn ich – was vergleichbar ist – in meinen sw-Fotos
sog. Telegrafendrähte, also Kratzer habe, dann mühe
ich mich bei 500% mit dem Stempel, was gut hilft.

Für solche Fälle nutze ich in PSCC unter Neural Filters die Option Bildwiederherstellung.
Das funktioniert ziemlich gut. Der kleine Rest, der nicht korrigiert wurde, bleibt dann
fürs Stempeln übrig. Geht aber insgesamt sehr schnell.
Hatte erst kürzlich ein S/W Foto von 1912 auf diesem Weg restauriert.
Das Portraitfoto hatte zwei Weltkriege und diverse Enkel nicht ganz unbeschadet
überstanden. Das Resultat war dann doch erstaunlich gut.
 
Kommentar
Wenn es ein Bild mal in offen gäbe könnte man noch verschiedenes ausprobieren.
An der Web-Auflösung ist es immer ein wenig theoretisch, wenn man das auf Bilder mit hoher Auflösung übertragen will.
Könnte mir vorstellen, dass ein Tool zum Erkennen von Mustern hier vielleicht was bringt, ebenso wie man tatsächlich KI auf die Bilder loslassen könnte.
 
5 Kommentare
Totalreflexion kommentierte
Fouriertransformation bzw. genauer gesagt, Ortsfrequenzfilterung nur in der senkrechten Achse würde mir da z.B. noch einfallen.
 
MOS2000 kommentierte
Genau, da gibt es ein sehr mächtiges Tool als Aktion in Photoshop, mit dem man alle möglichen Muster erkennen kann.
Ich habe das aber nur auf dem eigenen Rechner und nicht auf der Firmenmaschine - muss daher erst später nachschauen, ich vergesse immer wie es heißt...
 
Totalreflexion kommentierte
Ich kein PS, daher muss ich ja mit GIMP auskommen , und da habe ich in dieser Hinsicht nichts direkt passendes gefunden... es gibt eine "wavelet-Zerlegung", damit kann man ganz auf die Schnelle bestimmte Ortsfrequenz-Bereiche enfternen, das bringt tatsächlich auch eine minimale Verringerung der Streifen, aber die Auswirkung aufs gesamte Bild ist eher gruselig.
 
MOS2000 kommentierte
Hab's eben mal am Web-Bild getestet - "Pattern Supressor" heißt die Aktion.
Und ja, die versucht mit Fourier-Filterung die Muster zu maskieren, bzw, zu "zerstreuen", aber die Bänder hier sind def. zu weit auseinander.
Damit wird es nix.
 
Totalreflexion kommentierte
Schade. Danke für's Testen.
 
Sooo... ich habe ja mitbekommen, dass Heiner die Geschichte jetzt ad acta gelegt hat (verständlicherweise), aber solche technischen Probleme fordern mich heraus und ich will dann selbst wissen, was man erreichen könnte.

Was haltet ihr denn von dieser Bearbeitung?



Streifen auch noch nicht 100%ig weg, aber vor allem im Gesicht doch eine nochmal deutliche Verbesserung. Oder?
Bearbeitungsansatz ähnlich wie oben, aber diesmal habe ich versucht, die Korrektur-Ebene direkt aus dem Foto heraus zu erzeugen.
 
bassheiner kommentierte

Danke für die Erklärung. Das ist ja ganz schön tricky und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Mal 'ne blöde Frage ... bist du echt oder eine KI?

Werde den Weg auch mal probieren.
 
Wuxi kommentierte
Toll, was da geht!
 
Totalreflexion kommentierte
Frag' eine KI ob sie eine KI ist - was käme da als Antwort ?
Lass Dich beim Ausprobieren nicht gleich entmutigen, beim ersten Mal durchgehen der von mir aufgezählten Schritte wird es nicht gleich richtig gut werden. Bei einigen Parametern muss man wirklich fummeln. Vermutlich könnte man die Vorgehensweise noch wesentlich verbessern oder sogar vereinfachen, wenn man den Hochpass-Filter nur in der vertikalen Richtung anwenden könnte. Dafür habe ich aber nichts gefunden. PS hat da vielleicht mehr Möglichkeiten als GIMP.
Und ChatGPT frage ich nicht. Noch will ich Lösungen durch eigenes Nachdenken finden.
 
bassheiner kommentierte

Genau! Meine Frage habe ich auch nur hier gestellt und bin wirklich positiv über die Resonanz überrascht.
 
cjbffm kommentierte
Sieht aus, als seien jetzt wenige Streifen durch viele Streifen ersetzt.
 
Das von mir beschriebene Vorgehen lässt sich noch etwas optimieren und auch etwas vorhersehbarer gestalten, und zwar indem der lineare Weichzeichner mit geringerer Breite, dafür aber mehrfach nach verschiedenen Schritten angewendet wird. Es scheint auch zu helfen, die Tonwerte mehrfach zwischendurch anzupassen. Ungefähr so:

1. Original-Foto in eine neue Ebene duplizieren, Ebenen-Modus zunächst "Normal", 100% Deckkraft;
2. in der neuen Ebene den Rot-Kanal auf Null setzen (weil bei diesem Foto in dem Kanal kaum Streifen-Information vorliegt);
3. Ebene entsättigen;
3a. Tonwerte etwas spreizen, damit der gesamte Tonwert-Bereich ausgenutzt wird;
4. NEU: erste Anwendung linearer Weichzeichner horizontal;
5. Anwendung Hochpassfilter auf die Ebene, dabei den Wert für die Standardabweichung möglichst klein wählen (Achtung: auch nicht zu klein), aber so dass die Streifen gut sichtbar bleiben, Konstrast kann dabei gleich im Filter angehoben werden;
6. zweite Anwendung linearer Weichzeichner in horizontaler Richtung;
7. Tonwerte invertieren (die vormals dunklen Streifen müssen hell werden);
8. jetzt wird's etwas knifflig: den Tonwert-Umfang der so gefilterten Ebene so verändern, dass die dunklen (breiten) Bereiche der Streifen dunkel sind und (!) sonstige Bereiche in der gefilterten Grauwertebene möglichst nicht dunkler als die dunklen Streifen-Bereiche sind, und die hellen Tonwerte möglichst nicht heller sind als die hellen (dünnen) Bereiche der Streifen. Das habe ich im wesentlichen über die "Kurven" erledigt.
9. NEU: dritte Anwendung linearer Weichzeichner horizontal;
9a. ggf. nochmal Tonwerte so spreizen, dass das Histogramm der Verteilung fast bei schwarz anfängt.
10. Ändern des Ebenen-Modus auf "Abwedeln" und die Deckkraft soweit verringern, dass die Streifen in den störenden Bereichen bestmöglich reduziert werden.
11. Ggf. müssen am Ende die Tonwerte insgesamt wieder etwas nachjustiert werden (Helligkeit etwas verringern, weil beim dem "abwedeln" über die Korektur-Ebene die Tonwerte insgesamt etwas angehoben wurden).

Mit diesem Ablauf bekomme ich ein relativ gut reproduzierbares Ergebnis. Zum Vergleich nochmal das mit diessem Ablauf generierte Bild:



Ich meine, die verbliebenen Störungen sind tendenziell noch etwas geringer, als bei dem Test in Beitrag #13.

Wenn man es zwei- dreimal durchgespielt und die Werte für den linearen Weichzeichner und das Hochpassfilter optimal justiert hat, und verinnerlicht hat, wie die Tonwerte in den Zwischenschritten optimal eingestellt werden, lässt sich der Ablauf in wenigen Minuten durchziehen.
 
Totalreflexion kommentierte
Ich wie schon geschrieben kein PS, alles mit GIMP ausprobiert. Bei GIMP kann man Abläufe mit einem Script steuern. Für PS müssen PS Profis eine fachkundige Auskunft geben. Ich bin aber etwas skeptisch, ob sich der Ablauf automatisieren lässt, weil so einige Parameter im Ablauf passend zum konkreten Bild bzw. zur Bildgröße gewählt/ausprobiert werden müssen. Wenn Aktionen so ablaufen können, dass man für die entscheidenden Schritte automatisch Fenster mit den benötigten Reglern vorgesetzt bekommt, sollte das schon gut möglich sein (und die Arbeit beschleunigen können).
 
N
Nicname kommentierte
Danke für Deine Erläuterungen, Roman und sorry fürs Überlesen der schon gegebenen Information zu Gimp.
 
Totalreflexion kommentierte
... keine Ursache für sorry, alles gut ! Ich erwähne jetzt GIMP gerne in jedem Beitrag, wo es Sinn ergibt, weil ich das Projekt gut finde .
 
achim kostrzewa kommentierte
Im Vergleich ein absolut tolles Ergebnis !!!
 
Totalreflexion kommentierte
Merci !
Man sollte fairerweise noch anmerken, dass das Bearbeitungs-Prozedere natürlich auch kleine Artefakte erzeugt (wie im Grunde jede Bearbeitung), die im Vergleich zu den ursprünglichen Störungen, die reduziert werden sollen, hier aber wohl vernachlässigbar erscheinen.
 
Ich sehe jetzt nicht so einen dramatischen Unterschied. Für das Resultat wäre mir der Weg "zu weit". Ich finde die Störungen beim Sänger nicht so extrem, allerdings beim Hintergrund sind sie heftig . Sieht ja aus, als wäre es eine Holzmaserung und das Plakat im Hintergrund ist auch ziemlich daneben.

Denke, der simple Kopierstempel bringt hier - allerdings auch mit einigem Aufwand die besseren Ergebnisse
 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
schneemann kommentierte
Zwischen den Bildern in #1 und in #14 sehe ich eine deutliche Verbesserung. Zwischen #1 "eigentlich unbrauchbar" und #14 "kaum noch sichtbare Streifen". Ob das Ausgangsmaterial den Aufwand wert ist müssen der Fotograf und/oder die Künszler entscheiden.

Ich denke, der Kopierestempel müsste schon extrem akribisch und detailverliebt eingesetzt werden, um die Streifen aus dem Musiker zu bekommen. Der Aufwand dürfte immens sein.
 
Totalreflexion kommentierte
@Frank2111 : Denken - finde ich gut. So fängt mein bevorzugter Problemlösungsworkflow auch meistens an.
Für Störungen im Hintergrund gibt es einen simplen Knopf in Lr, der bei halbwegs gleichmäßigen Flächen gut funktioniert, worauf @BernhardJ in Beitrag #7 mit dem verlinkten Video hingewiesen hat. Einfacher geht es nicht, wenn es für das Foto eine ausreichende Verbesserung bringt.

Ansonsten gilt, wie neulich schon einer meiner Lieblingsmitforisten in einem anderen Fred so passend zitiert hat:
"The proof of the pudding is in the eating".

Bevor hier nicht jemand (Du?) zeigt, wie man zu besseren Ergebnissen gelangt, bleibt die bisher beste demonstrierte Bildkorrektur die bisher beste Bildkorrektur.
Ob der Nutzen den Aufwand aufwiegt, kann nur @bassheiner herausfinden. Heiners Fragestellung, Heiners Lösung.
 
Christoph Blümer kommentierte
Wieviel Aufmerksamkeit schenkt der Betrachter einem unscharfen, unspannenden Plakat im Hintergrund und wieviel dem Sänger im Vordergrund? Dass der "simple Kopierstempel" beim Ausgangsbild herzlich wenig bringen kann, ist recht offensichtlich.
 
Frank2111 kommentierte


Bitte um Entschuldigung! Asche auf mein Haupt, habe die falschen Bilder miteinander verglichen.....
 
Totalreflexion kommentierte
... das macht Deine Bewertung verständlich. Meinen ersten Versuch habe ich ja selbst als "nicht den Aufwand wert" angesehen...
 
Wieviel Aufmerksamkeit schenkt der Betrachter einem unscharfen, unspannenden Plakat im Hintergrund und wieviel dem Sänger im Vordergrund?
Mehr als mein halbes Leben war ich mit einer Band unterwegs. Schon in den ersten Jahren haben wir gelernt,
dass auf die Bühne nichts störendes gehört. Wir hatten als Hitergrund schwarzen Molton. Ein Banner mit dem Bandnamen auch,
aber ebenfalls schwarz und nur der Bandname farbig und dann hoch über den Köpfen der Band.
Der Konzertbesucher wird den unruhigen Hintergrund nicht richtig wahrnehmen, sondern sich auf die Musiker konzentriren.
Würde er aber die Band einen Tag später vor einem aufgeräumten Hintergrund sehen, würde er den Unterschied sofort bemerken.
Man darf nicht vergessen: Das Auge hört mit.

Für mein Empfinden, fällt solch ein unruhiger Hintergrund auf Fotos besonders auf. Und wenn dann auch noch
solche Streifen zu sehen sind, ist das schon ärgerlich und besonders störend.
Ich war jedenfalls total gefrustet, als ich meine Fotos noch nachts am PC begutachtet hatte.
 
3 Kommentare
Totalreflexion kommentierte
Der Frust ist sowas von nachvollziehbar, wenn sowas passiert ist.
Ich fand es übrigens wirklich gut, dass Du das Problem hier zur Diskussion gestellt hast. Hat mich auch wieder was gelernt...
 
BernhardJ kommentierte
Heutzutage ist bei den größeren Bands der Hintergrund meistens eine Video-Leinwand auf der die Musiker in groß oder auch Video-Sequenzen zu sehen sind.
 
Christoph Blümer kommentierte
Ja, und bei kleineren Bands und/oder in kleinen Locations und/oder auf Stadtfestbühnen o.ä. hängen halt meist irgendwelche Poster im Hintergrund rum, schlimmstenfalls noch von der Lokalzeitung. Glücklich schätzen kann sich, wer als Fotograf einfach einen schwarzen Hintergrund vorfindet, der auch noch so gehängt ist, dass man nicht im Hintergrund ein Bühnengeländer sehen kann.
 
Ha, ha, Anfang der 70iger hatten wir mal einen Drummer gesucht.
Da hatte sich einer gemeldet, mit dem wir zweimal geprobt hatten.
Wir haben den nur Bummtschack genannt, weil der auch nur so getrommelt hat.
War gleich wieder weg vom Fenster. Der hatte auch einen 6/8 so getrommelt.
 
Kommentar
Könnte ein KI-Chatbot die Streifen beseitigen?
 
2 Kommentare
Totalreflexion kommentierte
das würde mich prinzipiell auch interessieren, aber es hat offenbar noch niemand ausprobieren wollen.

Ich persönlich habe keinen Bock auf Interaktion mit KI, deswegen hatte ich mich ja mit einem technischen Ansatz beschäftigt.
 
Wuxi kommentierte
Ich denke schon dass da sehr viel möglich wäre.
Aber nicht mit den kostenfreien Varianten.

Geschäftlich kann ich so gut wie alle Modelle benutzen, aber da kann ich/ werde ich kein Privatbild hochladen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich interessieren würde: wie erkenne ich bereits an den esten Aufnahmen vor Ort, dass ich das Problem habe und wie stelle ich es ab?
 
1 Kommentar
jazzmasterphoto kommentierte
.
Das ist eine schwierige Frage, lieber Frank @Wuxi …

Meine generelle Erfahrung ist, daß meine kleine P330 drastisch besser
mit billigen LED-Scheinwerfern klarkommt als die D700.

Ansonsten scheint auch bei hochwertiger Beleuchtungstechnik die
Belichtungszeit eine Rolle zu spielen, aber verallgemeinernden Rat
vermag ich da beim besten Willen nicht geben zu können.

.
 
-Anzeige-