Konzertbilder: ich brauche Eure Hilfe ...

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...ich glaube, ich beginne zu malen ....:mad:

Dann hast Du die Berufsmaler am Hals, wenn Du mal ein Bild verschenkst :D

Das Mädel kann wahrscheinlich froh sein, wenn es mit dem Job, den sie macht, seine Miete bezahlen kann. Die Musikbranche ist genauso kaputt, wie viele Andere auch.

An die Profifotografen hier:

Ich habe auch reichlich Konkurrenz, die mir ohne Meisterbrief und Handwerkseolleneintrag die Arbeit zu Spottpreisen wegnimmt. Dennoch haben sie bei ernsthaften Jobs keine Schnitte, weil ich der Profi bin.

Es gibt Handwerkskollegen, die so etwas umgehend petzen. Ich weiß, was ich kann und lass die Brüder lieber wurschteln.

Was soll das Gejammer, die Hobbyisten würden Euch die Jobs wegnehmen? Zeigt, dass Ihr was drauf habt und Ihr kommt klar.

(Wie immer, eine etwas überspitzte Darstellung von mir.)
 
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Dann hast Du die Berufsmaler am Hals, wenn Du mal ein Bild verschenkst :D

Das Mädel kann wahrscheinlich froh sein, wenn es mit dem Job, den sie macht, seine Miete bezahlen kann. Die Musikbranche ist genauso kaputt, wie viele Andere auch.

An die Profifotografen hier:

Ich habe auch reichlich Konkurrenz, die mir ohne Meisterbrief und Handwerkseolleneintrag die Arbeit zu Spottpreisen wegnimmt. Dennoch haben sie bei ernsthaften Jobs keine Schnitte, weil ich der Profi bin.

Es gibt Handwerkskollegen, die so etwas umgehend petzen. Ich weiß, was ich kann und lass die Brüder lieber wurschteln.

Was soll das Gejammer, die Hobbyisten würden Euch die Jobs wegnehmen? Zeigt, dass Ihr was drauf habt und Ihr kommt klar.

(Wie immer, eine etwas überspitzte Darstellung von mir.)

Wenn - wie Du sagst, überspitzt - dann aber doch spitz genug und absolut richtig. :)
 
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… Was soll das Gejammer, die Hobbyisten würden Euch die Jobs wegnehmen? Zeigt, dass Ihr was drauf habt und Ihr kommt klar. …


Leider falsch, wie jeder rasche Blick in eine Tageszeitung zeigt.

Im Zweifel wird nämlich das kostenlose Hobbyisten-Bild genommen
und nicht das bessere vom Profi, für das wenig genug Geld fällig ist.

Schon vor vielen Jahren bekam ich zu hören, man würde liebend
gern meine Bilder abdrucken, müsse aber DPA nehmen, weil bereits
per Abo bezahlt. Und seither wurde es noch drastisch schlechter …

Für das Geld, das ein Tageszeitungs-Fotograf heute bekommt, würdest
Du, Albert, im Bettchen bleiben! Weil deren Tagesatz in etwa Deinem
Stundensatz entspricht. :heul:

Geld gibt's für Konzertfotografen nur noch bei einer Direktvermarktung,
wie in vorliegendem Fall – ansonsten reden wir über Peanuts …
Gäbe es keine Digital-Fotografie, wären wir längst pleite – that' the fact.


 
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Leider falsch, wie jeder rasche Blick in eine Tageszeitung zeigt.

Im Zweifel wird nämlich das kostenlose Hobbyisten-Bild genommen
und nicht das bessere vom Profi, für das wenig genug Geld fällig ist.

Schon vor vielen Jahren bekam ich zu hören, man würde liebend
gern meine Bilder abdrucken, müsse aber DPA nehmen, weil bereits
per Abo bezahlt. Und seither wurde es noch drastisch schlechter …

Für das Geld, das ein Tageszeitungs-Fotograf heute bekommt, würdest
Du, Albert, im Bettchen bleiben! Weil deren Tagesatz in etwa Deinem
Stundensatz entspricht. :heul:

Geld gibt's für Konzertfotografen nur noch bei einer Direktvermarktung,
wie in vorliegendem Fall – ansonsten reden wir über Peanuts …
Gäbe es keine Digital-Fotografie, wären wir längst pleite – that' the fact.



Wenn Häuser so gebaut würden, wie Tageszeitungen heute produziert werden dann würde eins nach dem anderen einstürzen.

Wer sich totspart ist auch irgendwann tot.

Und ich sage: Das ist gut so.
 
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Interessante Diskussion.

Man sollte das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Anfang der 80iger habe ich in einer Band gespielt, die wirklich hart gearbeitet hat.
Songs geschrieben, nächtelang geprobt, Gigs besorgt, in den frühen
Morgenstunden Plakate geklebt, an den Wochenenden in kleinen Clubs,
Kneipen und irgendwelchen Gasthofsälen gerockt.
Ohne rot zu werden kann ich sagen, dass wir wirklich gut waren und
auch gute Songs geschrieben haben. Was uns leider fehlte, war dieses
kleine Quäntchen Glück zum (auch finanziellen) Erfolg.
Unsere Kosten für Proberaum, Equipment und Instrumente, Plakate,
Leihgebühren, Transport usw. waren erheblich und durch die mageren
Gagen (manchmal gab’s auch nix) bei weitem nicht zu decken.
Ohne einen festen Job im Hintergrund hätten wir das alles nicht
machen können.

In jener Zeit waren wir jedem Fotografen dankbar, der uns Konzertbilder
und Bandfotos umsonst zur Verfügung gestellt bzw. geschenkt hat.
OK, das war noch im prädigitalen Zeitalter, aber es ging dabei trotzdem
um die Nutzung der Fotos für Werbung auf Plakaten und in Stadtmagazinen.

Für uns war damals klar, wenn jemals bei uns die Kasse stimmen sollte, denken
wir auch an die, die uns unterstützt haben.

Sam, ich weiß nicht wer in Deinem Fall die Künstlerin ist, und wie es um sie
bestellt ist, aber vielleicht ist ja ein Verschenktes Foto die Chance zu dem
Künstler eine Verbindung aufzubauen, die evtl. irgendwann Früchte trägt.
Die Früchte könnten natürlich ein Scheck sein, aber wenn sich daraus
eine Freundschaft und ein regelmäßiger Austausch entwickelt, ist’s doch auch
was wert.

Gruß
Heiner
 
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… Was soll das Gejammer, die Hobbyisten würden Euch die Jobs wegnehmen? …



Gerade bekam ich eine E-Mail:

"der Fachausschuss „Bildjournalisten“ bittet Dich um Teilnahme an einer kurzen Umfrage.

In einigen Regionen in NRW haben Kollegen Honorareinbußen durch die kostenlosen
Fotos von Polizei, Feuerwehr oder anderen Einrichtungen. ..."



Und diese Bilder werden nicht von Profis gefertigt,
sondern bestenfalls vom Pressesprecher …



 
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Wenn Häuser so gebaut würden, wie Tageszeitungen heute produziert werden dann würde eins nach dem anderen einstürzen.

Wer sich totspart ist auch irgendwann tot.

Und ich sage: Das ist gut so.

Die Generation, die Papier zur Information nutzt, stirbt aus. Das hat Auswirkungen, an die man sich anpassen muss.
 
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Die Generation, die Papier zur Information nutzt, stirbt aus. Das hat Auswirkungen, an die man sich anpassen muss.

Das stimmt.

Die grössere Gefahr, die ich sehe ist, dass bei hauptsächlicher Verwendung von Agenturfotos aber vor allem Agenturtexten die Gefahr der Manipulation sehr gross wird. Man muss die Redaktionen der Agenturen nur mit den entsprechenden Redakteuren besetzen und die Sache läuft... Bei den Zeitungen mit ihren bis aufs absolute Minimum reduzierten Redaktionen werden liebend gern Agenturtexte ungeprüft per copy and paste in die Zeitung gesetzt. Die verbliebenen Redakteure wollen ja auch mal Feierabend haben.

Zur Information noch die aktuelle Entwicklung der Auflagen:

http://meedia.de/2016/04/20/ivw-bli...176-ab-vier-gewinner-bei-den-wochenzeitungen/

http://meedia.de/2016/04/20/ivw-bli...och-und-lego-nexo-knights-staerkste-neulinge/
 
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Meine Gedanken hierzu....
Wenn ich als Musiker neue Fotos brauche, Buche ich einen Fotografen, der kommt mit auf die Bühne, ist beim Soundcheck dabei und kommt in den Backstagebereich oder Garderobe. Dafür bekommt der einen Tagessatz und wenn Fotos davon benutzt werden Lizenzen für die jeweilige Verwendung .
Wenn ich als Fotograf ungefragt irgendwo hin gehe undFotos mache, und derjenige dann sagt:' cool bekomme ich ein Foto' ..... Käme ich nie auf die Idee dafür Geld zu nehmen
charlG
 
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Der jammert auch nur rum. Als wenn das, was er da schreibt, die Regel sei.

Künstler haben Allüren, denen man in gewissem Rahmen nachkommen kann, aber nicht muss.
 
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Der jammert auch nur rum. Als wenn das, was er da schreibt, die Regel sei.

Künstler haben Allüren, denen man in gewissem Rahmen nachkommen kann, aber nicht muss.

Machst Du auch Catering für Leute, die ein Instrument spielen oder ins Mikrofon singen?
 
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Diese Cateringlisten kommen ja nur daher, das man oft genug die vergammelten Bötchen vom Vorabend und 5 Flaschen Bier hingestellt bekommt,
und wenn man dann sagt man möchte was antialkoholiches weil mann nach dem Gig noch fahren muss,- Bekommt man zuhören ...eh watt bis du denn fürn Musiker ,- der nett säuft
aber eigentlich hat das alles mit dem Thema nichts mehr zu tun
charly
 
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Machst Du auch Catering für Leute, die ein Instrument spielen oder ins Mikrofon singen?

Ich ging davon aus, dass das verlinkte Statement von einem Veranstalter kam, der das Catering bezahlen muss.

Ich kenne die Musikbranche, speziell die, die zwischen 100 und 1000 Zuschauer anzieht, ja. Und der geschilderte Fall entspricht mEn bei Weitem nicht der Realität.
Die Großen ordern Nutten, Koks und frische Erdbeeren. Die jungen Bands kriegen Alditaler aus Dosen und Gummibrötchen.
 
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Machst Du auch Catering für Leute, die ein Instrument spielen oder ins Mikrofon singen?


Stefan, hat Albert wahrscheinlich schon.
Sein Bruder ist bekannter als Du jetzt ahnst.



Diese Cateringlisten kommen ja nur daher, das man oft genug die vergammelten Bötchen vom Vorabend und 5 Flaschen Bier hingestellt bekommt …


Nach meiner langjährigen Erfahrung großer Quatsch.
Das Geschilderte trifft höchstens auf Hobby-Bands zu.
Oder Superstars, wo der Aufwand dafür eh egal ist.

Da wird eher beim Technical Rider gesponnen …



… der geschilderte Fall entspricht mEn bei Weitem nicht der Realität.
Die Großen ordern Nutten, Koks und frische Erdbeeren. Die jungen Bands kriegen Alditaler aus Dosen und Gummibrötchen.



Vorsicht mit sog. Tatsachenbehauptungen, Albert!
Ich sähe deswegen ungern einen RA an Deinem Hals.


Das anspruchsvollste, was ich je erlebte, war der
Wunsch nach einer Pulle Wodka, als der noch nicht
in Mode war und ich deswegen einen Fahrer durch
die mittelrheinischen Provinz jagen mußte. Aber was
tut man nicht alles für Musiker!

Heute wüßte ich, daß 'ne Pulle Korn gereicht hätte …



 
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ich habe mich vor ein paar Jahren mit einem Veranstalter unterhalten, der erzählte mir ,er habe einmal auf einer Cateringliste stehen gehabt... Gelbe Smarties und rote Gummibären. Er habe dann einen Zivi losgeschickt mehrere Packungen Smarties und Gummibären kaufen und der musste dann die Roten und Gelben raussuchen.
Er(der Veranstalter) lachte und sage die Musiker hätten sicher ziemlich dumm geschaut das sie gelbe Smarties und rote Gummibären in der Garderobe hatten.
ein paar Monate später unterhielt ich mich mit dem Gitarristen einer Lokalen Kölner Band... irgendwie kommen wir auf Catering und da erzählte er lachen er habe eine Zeitlang immer gelbe Smarties und rote Gummibären mit auf die Liste geschrieben- und bei einem einzigen Konzert habe der Veranstalter wirklich usw.
charly
 
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