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Serpentine

NF Mitglied
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Guten Tag liebe Fotofreunde

ich fotografiere schon viele Jahre , zuerst Analog später dann Digital. Im Moment fotografiere ich mit einer D90 und verschiedenen Objektiven. Ich bin nun mit meinen Bildern immer unzufriedener und habe gemerkt dass diese nicht schlechter geworden sind sondern meine Ansprüche gestiegen und ausserdem ist meine D90 ja nun auch schon etwas in den Jahren. Ich bin leider nicht der typische Fotograf will sagen ich mache nicht meistens Architektur , Landschaft oder Tiere sondern alles querdurch wenn ich in der Stadt bin fotografiere ich natürlich gerne was da ist und wenn ich in der Natur bin sind Tiere mein Favorit aber auch Blumen etc. etc. auch gerne in der Dämmerung. Ich dachte eigentlich immer meine nächste wird eine FX aber wenn ich mich so durchlese wäre ich mit kleinen Nachteilen auch mit einer D500 gut Beraten aber leider kenne ich die "kleinen" Unterschiede nur vom Papier und weiss nicht in wiefern genau ein FX einer DX überlegen ist. Macht der grössere Sensor wirklich soviel aus dass man nicht auf FX verzichten kann wenn man als Hobbyfotograf wirklich gute Bilder machen will ? auch mit den Objektiven hadere ich , ich würde mir gerne , egal für welche Kamera , die FX Objektive zulegen : 70-210 2.8 , 24 - 70 2.8 , das DX 17 - 55 2.8 und eventuell noch ein FX 24mm 1.4. Macht so ein Set mit diesen Brennweiten und Lichtstärken Sinn ? sollte in dieser Kombi eine D500 ausreichend sein ? sollte ich was ändern ? Es sind viele Fragen ich weiss und auch schwierig zu beantworten dennoch wäre ich froh um Erfahrungs oder Praxistipps ich komme einfach nicht weiter langsam verzweifle ich. Was für mich nicht in Frage kommt sind zwei Kameras. Für Meinungen und gut gemeinte Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Mit lieben Grüssen , Ernst :)
 
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Hi,

der Argumente sind genug gewechselt. Wenn du das ***Gefühl*** hast, du müsstest FX kaufen, dann tu das, denn das ***Gefühl*** bleibt.
Ich habe bei DX ein gutes Gefühl, auch das gibt's ;)

Das mit dem Gefühl sehe ich ähnlich, ich würde allerdings versuchen mir erst mal ein genaues Bild zu machen (ausführliche Tests) und würde das Gefühl danach verwenden. ;)
 
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Noch ein Beitrag von mir, sozusagen als subjektiven Erfahrungswert. (Wurde teilweise auch schon oben geschrieben aber nicht von mir ;-))

Nach etlichen Jahren mit sortenreinem FX Equipment (D3s, D600, D810) hat mich die D500 und eine Safari bewogen wieder zu DX zurückzukehren.

Die D500 ist vom Handling her phantastisch und mit dem guten AF-S 16-80 ist das dann schon eine angenehm kompakte Alternative zu meiner D810 (mit 24-120), zu der ich immer öfter greife.

Das Sucherbild ist excellent und steht der D810 nicht wirklich spürbar nach. Das Auslösegeräusch ist noch mal leiser. 4K-Video ist auch super wenn einer Videos macht. Der AF ist der "Beste wo gibt".

Meine Wahl wenn ich zum Fotoschrank gehe und eine Kamera hole:
DX (D500) ist für Tele, Makro, Speed und Leicht
FX (D810) ist für WW, Dunkel, DoF und wenn ich einfach maximale Bildqualität will.
 
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Die Geschichte der Photographie ist 200 (?) Jahre alt, die D90 ist von 2008 ... die allermeisten weltbewegenden Photos sind mit DEUTLICH einfacheren und "schlechteren" Kameras gemacht worden. Mit steigenden Ansprüchen müsstest Du dich als Photograph weiter entwickeln - die Ausrüstung ist fast nie der Grund für ein suboptimales Bild.

Du willst also eine neue Kamera haben. Dann gehen wir die Sache doch mal von der Anderen Seiten an: Wenn du bei DX bleibst, hast du mit dem 1.8 35 und dem 10-24 zwei sehr gute Objektive, die du auf jeden Fall in diesem Format weiter verwenden willst - womit wir zur Frage kommen: willst du bei DX bleiben? Du bsit ja - mal abgesehen vom Stichwort "Safari" - nicht besonders explizit bei deinen Fotothemen.

** Wenn du die Ausrüstung viel mit dir rumschleppst, ist DX die einzig richtige Lösung; an drei Objektiven kann man schnell ein Kilo Gewicht sparen, und du bekommst den "Telekonverter" noch umsonst mit dazu. Ein Objektiv-Grundstock liegt schon bei dir herum, und (Stichwort Safari) das 200-500 für +/- 1400.- Euro funktioniert wie ein 5,6 - 750. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Im Interesse eines gut abgestuften und hochwertige Objektivparks kannst du das 18-105 durch das Sigma 17-50 ersetzen (jaja ... lieber das Sigma als das Nikkor) und wenn dich der Hafer sticht: gern auch das 70-200 darüber.

Ein 24-70 oder 28-70 an DX ist Quatsch. Du verlierst den Vorteil der kompakten Bauform und des geringen Gewichts, dafür gibt es dann untenrum auch noch (viel zu) wenig Weitwinkel. Aber wenigstens sind die Linsen teuer!

** Ich bin von der D90 auf FX umgestiegen (D610) und habe diese Entscheidung (sehr) teuer bezahlt, bin aber durchaus zufrieden damit. Allerdings hat sich mein Objektivpark komplett verändert: Festbrennweiten 17, 35, 50, 85mm und dazu ein "Reisezoom" 2.8 24-70. Tele is' nich' - meine Tochter hat mir das 70-300 aus der Tasche gefischt... (Hey, verkauft einer der Mitleser zufällig sein AF-S 4-300 viel zu günstig?).

Da ich eher Festbernnweiten nutze ist FX durchaus sinnvoll und OK: Nikon hat ja - anders als zB. Fuji - kein sinnvolles Angebot an DX Festbrennweiten Mein 24-70 ist auch nur das Immerdrauf - Ich nutze es fast nie für "geplante" Aufnahmen, sondern einfach als polyvalentes Reisezoom. Immer wenn ich denke "och, da nehme ich doch die Kamera mit", schnalle ich das 24-70 dran.

- Landschaften kann man mit einer Lochkamera aufnehmen - dazu braucht man weder DX noch FX.
- Portraits verlangen oft die Isolierung des Motivs vom Hintergrund; hier ist FX im Vorteil, und Nikon bietet (anders als Fuji) auch kein sinnvolles Objektivportfolio für DX an (Fuji 1.2-56 .... GROSSARTIG!)
- Sport und/oder Wildlife profitieren von langer Brennweite mit grosser Anfangsöffnung; hier spielt DX seine Telekonverter-Effekt voll aus.

Wo siehst du deine Photographie? Wenn du das beantwortest, wird die Wahl ganz einfach!
 
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Es ist tatsächlich etwas schwierig an der Entscheidung mitzuhelfen, denn mehrere gute DX Objektive sind bereits vorhanden und die D500 ist wohl das Topgerät, sowohl von der Bedienung, als auch vom Autofocus und der hohen ISO-Tauglichkeit. In der DX-Klasse ist sie wohl das Top-Gerät, an welche die Konkurrenzprodukte nicht heran kommen. Der Gewichtsvorteil Kamera + leichtere Objektive hat je nach Einsatz durchaus seine Vorteile.
Doch die FX-Klasse mit hochwertigen Objektiven liefern natürlich die bessere Bildqualität und die Stärken liegen auch beim Fotografieren mit wenig Licht. All diese Dinge kosten eben mehr Geld und sind auch um einiges schwerer.

Aber wenn die technische Bildqualität im Vordergrund steht, dann muss man zu Vollformatkameras greifen. Ich habe da allerdings beim momentanen Angebot Probleme, denn ich mag die gewiss sehr gute D750 wegen ihrer Mulitfunktionstasten, also wegen des Bedienkonzepts nicht so gerne. Die D810 und die wohl demnächst erscheinende D850 hätte diese subjektiven Nachteile nicht, doch die hohen Auflösungen brauche ich einfach nicht. Das Top-Gerät, die D5, stellt mit seiner Höchstleistung in einigen Disziplinen auch einen Kompromis da, denn sie ist schwer (allerdings nicht schwerer wie die D750 - D810 mit Batteriegriff) und wohl etwas teurer.

Ich hatte das Glück, dass ich 2006 die D200 mit dem Nikkor 18-200 mm kaufte, alle später erworbenen Objektive waren schon vollformattauglich und so konnte ich mit der D700 im Sommer 2008 schon eine wesentliche Steigerung erleben und mit über 124.000 Auslösungen nützte ich diese Kamera auch etwas. Dem Wunsch zur technischen Höchstleistung kam ich mit dem Kauf der D5 nach, welche ich seit März 2016 nutze. Mit diesem Gerät habe ich wohl zwei Entwicklungsstufen übersprungen und so geniesse ich die Möglichkeiten, welche ich bisher nicht hatte. DAss ich die dazu passenden Objektive habe, ist ohnehin klar. Das vorhandene Equipment ist allerdings für Wanderungen nur mehr bedingt empfehlenswert.

Ob ich mir den Luxus nach einer kleinen DX-Ausrüstung, natürlich D500 + Objektive der Bequemlichkeit wegen leiste, steht noch in den Sternen. Doch meine Verrücktheit schielt eher nach der Hasselblad X!D.

Was man als Amateur benötigt, kann nur jeder selbst beantworten, da man Bilder auch schon mit dem Smartphone machen kann. Ich teile auch die Sicht von Frank im obigen Beitrag.

Gruß HaMac
 
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leider kenne ich die "kleinen" Unterschiede nur vom Papier und weiss nicht in wiefern genau ein FX einer DX überlegen ist.
So wie es auf dem Papier steht, der Unterschied ist eine Blende – mehr ist da wirklich nicht, ein FX-Kamera enthält keine Extraportion Magie, die Bilder bildiger macht – wobei ich nicht von "überlegen" sprechen würde, sondern eben von "Unterschied". Was Du auf der einen Seite gewinnst, verlierst Du auf der anderen Seite ja auch wieder.
sondern alles querdurch
Bei der gewöhnlichen Alltagsknipserei für den normalen Gebrauch ist der Unterschied nicht sichtbar.

"Brauchen" tust Du eine neue Kamera, wenn Du bei Deiner vorhandenen regelmäßig am Anschlag der Einstellmöglichkeiten bist und gerne noch darüber hinausgehen würdest (und das betrifft meistens die Objektive, weniger den Body). Sowas merkst Du ja aber selbst, da braucht Du kein Forum zu.
Mir scheint Du wurdest vom HabenWollen (was nichts schlechtes oder gar böses ist) getroffen, und da ist das einzige Argument, pro wie contra, der Ernährungszustand Deines Geldbeutels. Da händeringend nach irgendwelchen anderen, "rationalen" Argumenten zu suchen, ist dann einfach nur Selbstbetrug.
 
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markusm 1000 hat den Nagel auf den Kopf getroffen, zumindest gilt das für Hobbyfotografen, wie ich auch einer bin. Ich habe inzwischen auch FX obwohl ich es eigentlich nicht brauche.
 
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bin erst jetzt zu deine Anfrage gekommen. Nach Einstieg in der Digitalfotografie in 2007 besitze ich DX und FX. Hieraus kann ich aus Erfahrung schöpfen. Ich bin Hobbyfotograf mit Schwerpunkt Natur.
Nach deine D90 Zeit, würde ich dir raten bei DX zu bleiben. Hier bietet sich die D500 als Profigehäuse an und sichert dir deine Zukunft. Die D500 ist was u.a. den Autofokus erste Sahne in Punkto Geschwindigkeit und Treffsicherheit. Dazu zeigt das AF-Modul kein Fehler von Front/Backfokus an. Auch eine D7200 wäre zu erwägen, eben preiswerter, da bleibt für anderes Equipment oder Objektive mehr übrig. Wenn du mit 5-6 Bildern Sek. in Serie zufrieden bist,reicht die D7200. In Punkto Objektive hatte ich mit meinem DX AF-S 2.8/ 17-55mm keinen positiven Erfahrungen, denke das neue 4/16-80mm wird dir mehr bringen. Auch ein Fremdobjektiv 10/12-24mm wird dir den Weitwinkelbereich eröffnen.
FX: ist eine größe Nummer in Punkto Gewicht und Kosten. Makro geht besser mit DX. und bei 36 Mio.Pixel kommen hohe Anforderungen an Objektive und Fotograf.

viel Spass bei deiner Entscheidung

Gruß Warner
 
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Wenn die D500 völlig übertrieben ist, dann ist die D7200, die ja direkt nach der D500 folgt, mindestens übertrieben.

Nein, denn zwischen D500 und D7200 ist preislich eine sehr große Lücke, die D500 kostet ja mehr als das doppelte!
Alles unter D7200 (also 5000 oder 3000er Serie) wäre hingegen in manchen Punkten ein Rückschritt, die D7200 ist quasi die zeitgemäße Version der D90 und damit das logische Upgrade.
Eine gebrauchte D7000 oder 7100 käme auch noch in Frage natürlich, da ist der Fortschritt dann halt etwas kleiner.
 
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D7200 und D500 sind weder vor noch nach (abgesehen von Erscheinungsdatum) sondern zwei verschiedene Kamerakonzepte in DX mit Vor- und Nachteilen. Und nachdem man nicht alle Bestleistungen in einer Kamera kriegt sondern nur entweder oder, muss man sich eben entscheiden. Ist bei FX aber ganz genauso.
 
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schönen guten Abend und ganz herzlichen Dank für all eure für mich wertvollen Infos. Natürlich ist mir klar dass erst mal der Photograf das Bild macht und nicht die Kamera trotzdem haben ja all die neuen Kameras Ihre daseinsberechtigung :) Mir ist klar dass es auch an mir liegen kann aber irgendwie hat meine D90 eh zwischendurch kleine Macken und desshalb möchte ich wechseln. Wie bereits geschrieben wurde müsste ich mehrere Modelle mehrere Tage ausleihen .....das geht leider nicht und kommt auch zeitlich fast nicht in Frage, ich kann fast nur im Urlaub knipsen , desshalb möcht ich nicht unbedingt eine Empfehlung....was ja eh sehr schwierig ist ....sondern eigene Erfahrungen welche Ihr gemacht habt. Einige ganz wichtige sind bereits dabei und auch über die Objektive habe ich neue Aspekte gefunden, ganz herzlichen Dank für eure Zeit. Ich bin kein Profifotograf aber auch nicht ein Alltagsknipser , ich habe einfach hohe Ansprüche an meine Bilder welche ich denke mit einer neueren Kamera etwas einfacher zu erreichen wären.Das Geld hängt natürlich nicht einfach so raus und spielt auch eine Rolle wobei ich wenn ich das richtige finde bereit bin auch mehr auszugeben. Es geht mir in erster Linie um tolle Urlaubsfotos , Zb. die skylane von Miami am Abend oder Libellen in den Everglades , Giraffen in Tampa , Ruinen vom Ankor Wat Tempel oder Stadfotos von Bangkok oder Steinadler in den Alpen etc. Wenn ich mir FX Objetive leiste und an die DX schraube sollten Bildmässig keine Nachteile entstehen oder ? und falls ich dann in 4 Jahren eine "D6" kaufe passen die dann schon ...HAHA.
Ich lese viel über die einzigartigkeit der FX Kameras in Zeitschriften und auch hier , aber wenn ich eure Antworten so lese sollte ich mit der "Qualitätseinbusse" die ich mit einer D500 habe leben können da ich mein Geld nicht mit Fotos verdiene , richtig ? Ich habe bereits Bilder gesehen der D500 v FX in der Dämmerung aber da kommt halt immer darauf an wer den Beitrag sponsert und deshalb frage ich Im Forum wo die User sicher Praxisnahe und ehrliche Tipps haben. Ich verstehe dass ich die Entscheidung schlussendlich selber treffen muss und dabei auch die Haptik entscheidend ist und nicht zuletzt meine Frau...HAHA....aber mit ehrlichen und fundierten Meinungen von Euch werde ich mich wohl eher richtig entscheiden. Danke an alle.
Liebe Grüsse
Ernst
 
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Bei dem was du hier so als Anwendungsgebiete beschreibst, würde ich ehrlich gesagt nicht wirklich auf eine D500 als naheliegende Empfehlung kommen. Andererseits ist sie für nichts, was du vorhast, ungeeignet. Also kauf sie dir ruhig weil sie dir offenbar Spaß macht. Die Bildqualität aller aktuellen Nikons, selbst der "Kleinen", ist tadellos.

Such dir nur irgendetwas weitwinkeliges im DX-Format und den Rest ergänzt du mit FB oder FX-Zooms. Die kannst du an der D6 dann weiterverwenden :D
 
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Für den anspruchsvollen Hausgebrauch
reichen eine D300(s) plus D700 völlig. :cool:
Total interkompatibel, bedien-identisch …

Für ±1200 Euro gibt's so DX und FX. :D

Da bleibt im Vergleich zur D500 etc.
jede Menge Spielgeld für neue Optiken.


 
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Ich denke mein Kernproblem ist dass ich immer davon ausgegangen bin dass meine nächste eine FX sein muss und nun aber die D500 reingeschneit ist welche eigentlich genau das hat was mir so Spass macht unter anderem sicherlich auch Dinge die man nicht braucht. Ich kenne die Unterschiede FX zu DX soweit dass die Bilauflösung oder das Bildrauschen Nachts an einer FX besser ist , auch der Bildausschnitt ist grösser und der ISO Bereich insgesamt. Das liest sich alles toll und dass aktuelle Nikons gute Bilder machen glaube ich aufs Wort aber ich habe Angst eine D500 zu kaufen um dann festzustellen dass ich halt doch eine FX gebraucht hätte und dann schon alles von vorne losgeht ........auch das mit der Frau ........ :) Es haben bereits einige von Ihrem eigenen Wechsel , so oder so , geschrieben. Wenn noch jemand ähnliches hinter sich hat dann schreibt bitte , ich verwerte jeden Tipp. Danke und schönen Abend

Liebe Grüsse
Ernst
 
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Wenn noch jemand ähnliches hinter sich hat dann schreibt bitte , ich verwerte jeden Tipp. Danke und schönen Abend

Liebe Grüsse
Ernst

Da will ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Nach reichlich 30 Jahren Film, Kleinbild und 6 x 6, habe ich vor 14 Jahren von Analog zu Digital gewechselt. Nachdem ich die ersten Fotos von meiner neuen Fuji S2-Pro auf den Tisch liegen hatte habe ich sofort den ganzen Analogkram verkauft, zu groß war der Qualitätsvorteil der Fuji gegenüber Kleinbildfilm.
Seitdem haben ich immer Fuji-Spiegelreflexkameras im APS-C Format eingesetzt ( S2, S3 zuletzt zwei S5) Nikonkameras interessierten mich wenig, sie konnten mit der Dynamik einer S5 nicht mithalten und das war mir wichtiger wie eine höhere Auflösung.
Bis 2012 die D800 auf den Plan trat. Extreme Auflösung gepaart mit einer traumhaften Dynamik. Also DX-Ausrüstung weitestgehend verkauft, Geld zusammengekratzt und eine D800 gekauft. Die Kamera ist ein Traum.
Nach einiger Zeit musste aber wieder ein DX-Gehäuse her. Für viele Sachen war die D800 einfach völlig überdimensioniert und das kleinere Halbformat z.B. bei Makroaufnahmen besser geeignet. Auf dem Gerbrauchtmarkt eine D7000 gekauft, tolle Kamera nur der AF ist unzuverlässig. Danach D7100, noch tollere Kamera nur das Bandingproblem und der mikrige Zwischenspeicher. Dann die D7200, eine noch viel tollere Kamera die bei mir keine Wünsche offen lässt. Sagenhafte Auflösung, der AF ist extrem schnell und selbst bei Lichtstärke 8 absolut sicher. Er stellt noch scharf wenn im Sucher kaum etwas zu erkennen ist. Das Gehäuse ist sehr wertig, mit BG liegt sie wie angegossen in der Hand. W-Lan zur Fernsteuerung einfach traumhaft.
Seit der D7200, die ich zusammen mit der D7000 einsetze, kommt die D800 seltener zu Zuge. Ja ich trage mich schon mit dem Gedanke die FX-Ausrüstung zu verkaufen.
Nur der enorme finanzielle Verlust hält mich davon ab.
Eine D7200 mit sehr guten DX-Objektiven, besser geht es nicht. Zur D500 kann ich nichts sagen, sie interessiert mich wenig da ich sie mir nie kaufen würde. Das was sie gegenüber der D7200 mehr zu bieten hat ist für mich nutzlos. Naja nicht ganz, den Okularverschluß den hätte ich doch gerne an meiner D7200.

Gruß Karl
 
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Karl hat es auf den Punkt gebracht "völlig überdimensioniert"

Nimm die D7200. Du wirst dich wundern wie groß der Leistungsunterschied ist zu deiner D90. Und du selber schreibt, Hobby und eigentlich nur im Urlaub. Und es muß auch keine D500 sein.
Was die Objektive betrifft, nimm erst mal das was du hast. Und du wirst dann schon merken was du noch braucht oder haben möchtest.

Fx heißt größer, schwerer und teurer.
 
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Oben habe ich über meine beiden Kameras geschrieben und wann ich sie einsetzte, du jedoch....
Was für mich nicht in Frage kommt sind zwei Kameras.
...willst Dich für eine entscheiden. Wenn ich für mcih entscheiden müsste wäre es FX.

Wenn Deine Anforderungen diese sind:
Architektur , Landschaft oder Tiere sondern alles querdurch wenn ich in der Stadt bin fotografiere ich natürlich gerne was da ist und wenn ich in der Natur bin sind Tiere mein Favorit aber auch Blumen etc. etc. auch gerne in der Dämmerung.
...dann geht eigentlich beides, DX oder FX. Für Tiere (Tele) und Blumen (Makro) ggf eine leichte Präferenz in Richtung DX.


die FX Objektive zulegen : 70-210 2.8 , 24 - 70 2.8 , das DX 17 - 55 2.8 und eventuell noch ein FX 24mm 1.4. Macht so ein Set mit diesen Brennweiten und Lichtstärken Sinn
Für DX macht das IMO keinen Sinn.
Ich hatte das 17-55 früher. Die optische Leistung ist nicht uneingeschränkt toll. Würde ich nicht nehmen.
Mein "Universalset" für DX wäre:
AFS 10-20
AFS 16-80
70-200 (2.8 oder 4)
Und dann vielleicht noch ein 35er
 
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Wir können hier noch Tage weiter diskutieren, es wird kaum ein Foto geben welches mit einer DX Kamera entstanden ist , wo man sagt "Oh, mit FX wäre das aber besser geworden".
Entscheidend ist für mich welche Objektive ich benutzen möchte. Benutzt man hauptsächlich ZoomObjektive kann man sich vielleicht DX Objektive kaufen.
Tendiert man aber zu 12-24mm-f2,8 24-70mm-f2,8 70-200mm f2,8 sind das eindeutig FX Objektive. Wer möchte als Standardzoom den Bildwinkel eines 35mm-105mm.
Überlegt man sogar sich ein paar Festbrennweiten zuzulegen wird es noch deutlicher, ein 24mm f1,4 kann man nicht durch ein 16mm Objektiv ersetzen das fühlt sich einfach anders an ein 50er ergibt kein 85er usw.
Im Sucher sehe ich alles 1/3tel kleiner... jetzt gibt es bestimmt viele Leute die sagen "na und,- ich fühle da keinen Unterschied" , das bleibt Ihnen ja unbenommen, sich über Zahlen und Technische Details zu definieren .
Aber für mich ist der Kauf einer Kamera, nicht wie der Kauf einer Waschmaschine oder der Kauf eines Computers. Bei mir spielt das "sich richtig anfühlen" schon eine Rolle.
mfG
charlyG
 
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Genau aus dem Grund :"fühlt sich richtig an" habe ich die D500 genommen. Weder D750 noch D7200 haben mir dieses Gefühl vermittelt. Und für die D5 haben die Mittel leider nicht gereicht...
Ganz ehrlich, wenn man die D90 hauptsächlich verkauft, weil sie Zicken macht, kann DX ja nicht so unpassend gewesen sein. Ich würde an der Stelle de TE einfach in einen gutsortierten Laden schlendern, mal in Ruhe alles befingern und dann aus dem Bauch heraus im Rahmen des Budgets entscheiden.
 
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Bei mir in der Firma, gibt es einige Kollegen die hobbymaessig im Verein Rad fahren.
Da fliessen viele Tausende Euro in die Ausruestung, jedes Gramm ein Zahnkranzes wird auf die Waagschale geworfen. Ein Kollege hat sich fuer ca. 3K Euro sogar ein Bahn-Rad gekauft, damit er im Winter in der Halle im Kreis fahren kann.

Ich kenne auch einige Hobbygitarristen, die daheim Gibsons an der Wand haengen haben, da kaufen sich andere ein Auto darum.

Was ich damit ausdruecken will ist: Wenn du das Geld hast, ist es niemals ueber-oder unterdimensioniert, es ist auch nie uebertrieben und schon gar nicht sinnlos. Es ist ein Hobby. Leiste dir, auf was immer du geil bist und hab Spass daran :)

lg redy
 
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