KnockOut vs. SmartMask

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immerich

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Gestern hatte ich einen Thread (http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=58340) begonnen, aber das Interesse an meinem eher exotischen Problem war gering. Ein Programm zur Freistellung ist nicht gerade ein Aufreger – ich weiß.
Inzwischen habe ich die Lösung. Möglicherweise beschäftigt sich ja mal jemand mit Freistellung, dann sind ein paar Informationen sicher ganz brauchbar.

Ich suchte ein Programm zur Freistellung und stieß hier im Forum auf KnockOut 2. Da es bei Pearl für 39,90 Euro angeboten wurde, habe ich es gekauft.
Das Programm ist ein Plugin. Es ist für Photoshop und einige Corelprogramme vorgesehen. Ob es auch als Standalone zu haben ist, weiß ich nicht.
Die ersten Arbeiten damit gingen ganz ordentlich. Aber immer wenn ich das Projekt beenden wollte, stellte sich gleich das ganze Bildbearbeitungsprogramm ab. Keine Ahnung warum.
Bei meiner Recherche im Internet stieß ich auf die deutsche Version von AKVIS SmartMask. Es gibt eine Testversion (nicht so bei KnockOut) und die habe ich heruntergeladen. Sie funktionierte auf Anhieb. Vor dem Laden des Plugins wurde man aufgefordert, die vorhandene Ebene zu duplizieren, warum auch immer. Und das habe ich dann mal versuchsweise mit KnockOut gemacht und siehe da, es funktionierte jetzt auch. Ein klarer Fehler im Lernprogramm. Leider war es nicht der einzige. So etwas darf bei einem Programm, das sich nicht intuitiv erschließt, nicht passieren.
Ich fand bei SmartMask außerdem einen Vorteil, der es nach meinem Geschmack deutlich über KnockOut stellt. Es ist möglich, beim Zeichnen der Linien abzusetzen und einen Augenblick später an der gleichen Stelle neu anzusetzen und weiter zu machen. Bei KnockOut muss man die Linien durchziehen. Unterbricht man, verbinden sich die beiden Endpunkte sofort mit einer geraden Linie. Man kann zwar korrigieren, das ist aber ziemlich umständlich. Und wenn man die Linien konsequent durchzieht (Bier während der Arbeit unzweckmäßig), bekommt man einen Mausarm.
KnockOut hat noch ein paar Bearbeitungsmöglichkeiten, wie Heraustrennung von Bildern mit Schatten und Bildern mit transparenten Bereichen, dafür punktet SmartMask an anderer Stelle. Es gibt dort drei Modi – Sharp, Soft, Complex – die eine sehr genaue Arbeit, einschließlich sehr feiner Korrekturen, z. B. an Haaren, zulassen. Aber auch SmartMask ist letztlich nur ein Programm für geduldige Menschen.
SmartMask kostet 90 Euro (wegen des sinkenden Dollar-Kurses momentan genau 88,85 Euro). Eine DVD-Version kostet knapp 14 Euro extra. Das Programm gibt es nur als Plugin für Photoshop, das von mir benutzte Corel Paint Shop Pro Photo X2 und einige andere. Die Kompatibilität lässt sich auf der Homepage von Akvis http://akvis.com/de/ prüfen. Der Anbieter Akvis war mir bis dahin unbekannt.
Ich habe mir SmartMask nun außerdem noch gekauft. KnockOut 2 landet in den nächsten Tagen bei eBay.
Das soll es gewesen sein. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.
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Dieter :winkgrin:
 
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