Das habe ich mir bei dem Thread auch schon immer gedacht. Wenn man zum Beispiel Aufnahmen von der Sonne in H-Alpha (Filter) machen möchte, sollten die später per EBV "gestackten" Aufnahmen zeitlich schon sehr nahe beieinander liegen, damit Veränderungen in Protuberanzen ("Eruptionen") und Granulation ("Oberfläche") sich nicht negativ auf's Ergebnis auswirken.
Bei Serienbildern mit Spiegelschlag wären die Aufnahmen am Teleskop wahrscheinlich verwackelt. Für solche Spezialanwendungen wäre eine "Spiegel-bleib-oben"-Arretierung schon sinnvoll. Zumindest würde es dem Fotografen das Gefühl der Sicherheit geben. Praktisch habe ich das noch nicht ausprobiert, mag sein, dass das ein "akademisches" Problem ist und die Zeit zwischen Mup-Spiegelschlag, Ausschwingen des Teleskops und Aufnahme immer noch kurz genug ist, um gute Serien-Ergebnisse zu erzielen.
Viele Grüße
Flori