Kleine Vorstellung und natürlich Frage

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Pitt schrieb:
Ich habe doch noch gar keine Exifs!!
Ich möchte schlicht und einfach die Kamera auf das Stativ stellen,
den Spiegel hochklappen, und eine Belichtungsreihe machen,
dann kann der Spiegel wieder runter.
Aber wie Dirk erlärt hat, geht das ja nicht, also werde ich die Belichtungsserie
normal machen müssen.

Gruß
Pitt.

Wie Dirk schon gesagt hat geht das nicht. Aber Du kannst mit Mup sehr wohl Belichtungsreihen machen. 1. Auslösen Spiegel hoch, 2. Auslösen Verschluß, 3. Auslösen wieder Spiegel hoch, 4. Auslösen Verschluß, ...

Grüßle Michel
 
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M-Up ist dazu da, daß man selber bestimmt, wie lang die Zeit zwischen Spiegelhochklappen und Auslösen ist. Dazu benutzt man einen Kabelauslöser. Bei Belichtungsreihen muß man dann aber quasi selber mitzählen bzw. das Display oben beobachten.

Was auch geht ist die SVA im Menü in Kombination mit CL oder CH. Dann hat man eine 0,4s dauernde Spiegelvorauslösung. Man kann dann am Kabelauslöser einfach gedrückt halten, dann läuft die Belichtungsreihe durch und stoppt von selbst danach. Ich benutze meist CL mit 1-2 Bildern pro Sekunde, um nach dem Auslösen immer noch etwas Abschwingzeit zu haben.

Die 0,4s sind allemal ausreichend für Brennweiten bis 200mm. Wenn nicht, dann ist das Stativ untauglich, und dann muß man eben die M-Up Methode nehmen.

Maik
 
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Pitt schrieb:
Ich habe doch noch gar keine Exifs!!
Ich möchte schlicht und einfach die Kamera auf das Stativ stellen,
den Spiegel hochklappen, und eine Belichtungsreihe machen,
dann kann der Spiegel wieder runter.

Ich verstehe Dich immer weniger.

Was spricht denn dagegen, eine Belichtungsreihe im Modus MUP anzufertigen, bei der Du pro Bild jeweils zweimal auf den Auslöser drückst? Das würde in Deiner Situation doch nur eine Rolle spielen, wenn sich in der kurzen Zeit zwischen den Aufnahmen die Aufnahmesituation ändert. Das ist aber doch bei Deinen Motiven nicht der Fall, oder?

Was hast Du denn dagegen, daß der Spiegel vor jeder Aufnahme erneut vorausgelöst wird?

Gruß
Suermel
 
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Was hast Du denn dagegen, daß der Spiegel vor jeder Aufnahme erneut vorausgelöst wird?

Gruß
Suermel[/QUOTE]

Einfach die längere Zeit!

Eine Wolkenfront ist ja nicht statisch,

auch ein Gewässer nicht!

Bei so einer Kamera hatte ich dieses Feature erwartet.

Gruß

Pitt.
 
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Pitt schrieb:
Bei so einer Kamera hatte ich dieses Feature erwartet.

Das ist bei allen "großen" Nikon DSLR so gelöst wie bei der D200. Das mechanische Feststellen des Spiegels, wie es früher üblich war, ist dieser neuen Lösung gewichen. Du wirst dich damit arrangieren müssen. :nixweiss:
 
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Pitt schrieb:
Was hast Du denn dagegen, daß der Spiegel vor jeder Aufnahme erneut vorausgelöst wird?

Gruß
Suermel

Einfach die längere Zeit!

Eine Wolkenfront ist ja nicht statisch,

auch ein Gewässer nicht!

Bei so einer Kamera hatte ich dieses Feature erwartet.

Gruß

Pitt.

Die Wolkenfront und das Gewässer bekommst Du bei hintereinander gemachten Bildern nie scharf auch wenn die Kameras den Spiegel oben lassen würde.

Grüßle Michel
 
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Da gibt es doch noch die Alternative, ein HDR aus einem RAW File erstellen zu lassen. Dafür haben die RAW-Aufnahmen 12bit. Ich habe mit dieser Methode schon sehr schöne Bilder gesehen und man hat das Problem nicht, dass z.B. die Wolken schon weitergezogen sind.
 
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Yakwin schrieb:
Da gibt es doch noch die Alternative, ein HDR aus einem RAW File erstellen zu lassen. Dafür haben die RAW-Aufnahmen 12bit. Ich habe mit dieser Methode schon sehr schöne Bilder gesehen und man hat das Problem nicht, dass z.B. die Wolken schon weitergezogen sind.

Bis so um eine Blendenstufe auch noch machbar, aber danach wird's grenzwertig. Ich kann das schon verstehen, ich weiß nun zwar nicht ob Pitt das auch für astronomische Aufnahmen nutzen wollte, aber lass es mal der Fall sein und an der Kamera sich 2000mm oder mehr Brennweite befinden, da kann ja schon bald der Verschluss die Aufnahme verwackeln.
 
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Björn Breitfeld schrieb:
Ich kann das schon verstehen, ich weiß nun zwar nicht ob Pitt das auch für astronomische Aufnahmen nutzen wollte, aber lass es mal der Fall sein und an der Kamera sich 2000mm oder mehr Brennweite befinden, da kann ja schon bald der Verschluss die Aufnahme verwackeln.
Das habe ich mir bei dem Thread auch schon immer gedacht. Wenn man zum Beispiel Aufnahmen von der Sonne in H-Alpha (Filter) machen möchte, sollten die später per EBV "gestackten" Aufnahmen zeitlich schon sehr nahe beieinander liegen, damit Veränderungen in Protuberanzen ("Eruptionen") und Granulation ("Oberfläche") sich nicht negativ auf's Ergebnis auswirken.

Bei Serienbildern mit Spiegelschlag wären die Aufnahmen am Teleskop wahrscheinlich verwackelt. Für solche Spezialanwendungen wäre eine "Spiegel-bleib-oben"-Arretierung schon sinnvoll. Zumindest würde es dem Fotografen das Gefühl der Sicherheit geben. Praktisch habe ich das noch nicht ausprobiert, mag sein, dass das ein "akademisches" Problem ist und die Zeit zwischen Mup-Spiegelschlag, Ausschwingen des Teleskops und Aufnahme immer noch kurz genug ist, um gute Serien-Ergebnisse zu erzielen.

Viele Grüße
Flori
 
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Björn Breitfeld schrieb:
Bis so um eine Blendenstufe auch noch machbar, aber danach wird's grenzwertig. Ich kann das schon verstehen, ich weiß nun zwar nicht ob Pitt das auch für astronomische Aufnahmen nutzen wollte, aber lass es mal der Fall sein und an der Kamera sich 2000mm oder mehr Brennweite befinden, da kann ja schon bald der Verschluss die Aufnahme verwackeln.

Björn,
Du hast genau den Punkt getroffen,
ich war schon sehr enttäuscht,
daß bei einer Reihe das Ding so schlägt.:mad:

Viele Grüße

Pitt.
 
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Flori123 schrieb:
Das habe ich mir bei dem Thread auch schon immer gedacht. Wenn man zum Beispiel Aufnahmen von der Sonne in H-Alpha (Filter) machen möchte, sollten die später per EBV "gestackten" Aufnahmen zeitlich schon sehr nahe beieinander liegen, damit Veränderungen in Protuberanzen ("Eruptionen") und Granulation ("Oberfläche") sich nicht negativ auf's Ergebnis auswirken.

Bei Serienbildern mit Spiegelschlag wären die Aufnahmen am Teleskop wahrscheinlich verwackelt. Für solche Spezialanwendungen wäre eine "Spiegel-bleib-oben"-Arretierung schon sinnvoll. Zumindest würde es dem Fotografen das Gefühl der Sicherheit geben. Praktisch habe ich das noch nicht ausprobiert, mag sein, dass das ein "akademisches" Problem ist und die Zeit zwischen Mup-Spiegelschlag, Ausschwingen des Teleskops und Aufnahme immer noch kurz genug ist, um gute Serien-Ergebnisse zu erzielen.

Viele Grüße
Flori

Meine Nova wiegt zwar ca.60kg,
dasselbe als Gegengewicht nochmal dran,
aber besser ist es ohne Spiegelschlag immer,
von der Normalfotografie auf einem kleinen Stativ
ganz abgesehen.

Gruß

Pitt.
 
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Pitt schrieb:
Ich brauche doch die 5-fache Zeit,
um eine Serie zu machen, oder verstehe ich das falsch?

Du brauchst soviel Zeit, wie Deine Anlage braucht, um die Erschütterung abklingen zu lassen, plus die Belichtungszeit selbst, mal Anzahl der Aufnahmen.

Wenn Du überhaupt keinen Spiegelschlag haben willst, ist eine DSLR einfach die falsche Kamerakategorie.

Maik
 
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