Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Kurze-Hosen-Wetter haben wir hier auch... Und die Glühwein-Produzenten haben nichts zu lachen. Insofern sind wir ganz bei dir! Frohe Weihnachten und komm beschwingt von all den Eindrücken gut ins nächste Jahr!
 
Kommentar
Anzeigen
Christoph,
Ich genieße Deine Bilder leise, aber wieder von ganzem Herzen! Danke.
 
Kommentar
Gestern in Fox Glacier angekommen, habe ich mir zunächst den Gletscher angesehen, der sich in den letzten Jahren stark zurückgezogen hat und dementsprechend aussieht. Danach bin ich dann an den Lake Matheson gefahren und habe mir die Location angeschaut.

Abends wollte ich eigentlich an den Gletscher und den Lake Matheson dann heute morgen fotografieren. Irgendetwas hat mich dann aber doch dazu bewogen, abends an den See zu gehen.

Die Spiegelung wurde mit jeder Minute besser und war bei Sonnenuntergang dann fast perfekt. Und was soll ich sagen, heute ist hier Nebel. Zwar ist das Licht am See grundsätzlich morgens schöner. War so dann die richtige Entscheidung.

 
Kommentar
Christoph, auch Dir ein Danke schön für die Entführung in Welten, die ich niemals sehen werde.
 
Kommentar
Wundervolle Bilder und Beschreibungen :up:
Danke dafür!
Ich wünsche Dir noch eine schöne Reise mit spannenden Abenteuern (an denen Du uns hoffentlich teilhaben lässt?)
 
Kommentar
Hallo Christoph,

heute hatte ich endlich mal etwas mehr Zeit deinen Reisebericht richtig zu genießen. :up:
Bei mir ist es nun fast schon wieder neun Jahre her, dass ich in Neuseeland unterwegs war.

Die Spiegelung wurde mit jeder Minute besser und war bei Sonnenuntergang dann fast perfekt. Und was soll ich sagen, heute ist hier Nebel.
Vom Lake Matheson haben wir – trotz Übernachtung und zweitem Versuch – nicht mal das Ufer entdecken können, so dicht war der Dauerregen. Umso mehr freue ich mich über dein Wetterglück.

Ich wünsche dir eine erlebnisreiche Weitereise und "Gut Licht".
 
Kommentar
Vom Lake Matheson haben wir – trotz Übernachtung und zweitem Versuch – nicht mal das Ufer entdecken können, so dicht war der Dauerregen. Umso mehr freue ich mich über dein Wetterglück.


Ja ... das war wirklich ein Riesenglück, zumal Mount Cook und Mount Tasman komplett frei waren, was nicht oft vorkommt. Einfach ein schöner Moment, der nur vom Klicken und Piepsen (Selbstauslöser) zahlreicher Kameras etwas gestört wurde. Und ein Glück, dass der Steg, auf dem ich stand, sehr stabil war. Ich hatte bei den langen Verschlusszeiten echt etwas Bedenken, dass da Mikro-Verwackler mit drin sind, so viele Menschen waren auf dem Steg. Aber bis auf 2-3 Bilder wurden alle scharf.

Gestern war dann mal wieder ein weitgehend Internet freier Tag. Und heute habe ich mich nahe an einer Location einquartiert, die ich im Laufe des Tages mehrfach anlaufen möchte und auf gutes Licht hoffe, mehr dazu später.
 
Kommentar
Es gibt Landschaften, die einen sofort mitnehmen. Gestern und heute war das der Fall. Von den Gletschern bin ich weiter nach Norden gefahren und habe in Hokitika Stop gemacht.

Von dort aus geht der SH6 weiter nach Norden über Greymouth nach Westport, immer an der Küste entlang. Zwischen Greymouth und Westport ist die Straße wirklich spektakulär. Wilde Küste auf der einen Seite, Regenwälder an den Hängen auf der anderen Seite.

Höhepunkt dieser Landschaft sind vielleicht die sog. Pancake Rocks in Punakaiki. Tagsüber ziemlich überlaufen, war es abends dann deutlich ruhiger. Das Wetter war super, ein schöner diffuser Sonnenuntergang. Etwas mehr Wellengang wäre die Krönung gewesen, weil dann bei Flut Wasser aus den Hohlräumen in den Felsen nach oben spritzt. Aber man kann eben nicht alles haben.

 
Kommentar
Die Spiegelung wurde mit jeder Minute besser und war bei Sonnenuntergang dann fast perfekt. Und was soll ich sagen, heute ist hier Nebel. Zwar ist das Licht am See grundsätzlich morgens schöner. War so dann die richtige Entscheidung.

Jau, super Entscheidung, die uns ein wunderbares Bild der Woche beschert :up:

Insgesamt wieder eine klasse Foto-Reportage mit tollen Bildern, die uns die Ferne schmackhaft machen - aufgenommen in unsere neuen Highlights.
 
Kommentar
Danke Bettina. Das freut mich sehr.

Die meisten Reisenden machen einen kurzen Stop an den Pancake Rocks und fahren dann weiter, vielleicht nachdem sie schnell noch ein Eis gegessen oder einen Kaffee getrunken und einmal im Souvenirshop gestöbert haben.

Meines Erachtens ein Fehler, denn auch über die Pancake rocks hinaus hat Punakaiki viel zu bieten. Eine kleine Höhle, schöne wilde Täler und schließlich einen tollen Strand.

Nachdem ich an den Pancake rocks fotografiert habe, bin ich noch einmal den Strand entlang Richtung Norden gelaufen und habe dort das folgende Bild aufgenommen.

 
Kommentar
Was mich an der Küsten zwischen den Ort Greymouth und Westport so fasziniert ist, dass völlig unterschiedliche Landschaftsformen faktisch nur einen Steinwurf voneinander entfernt liegen.

Nicht einmal 2km von den Pancake Rocks oder dem Felsen im Abendlicht liegt dieses wunderbar wilde Tal mit schönen Felsen und einem frischen Wald, in dem Farngewächse dominiere. Eine völlig andere Welt, die man mit nur wenigen Schritten erreichen kann.

 
Kommentar
Ebenfalls in Punakaiki unweit der Pancake Rocks und des Tals, dass ich Euch mit dem letzten Bild gezeigt habe, befindet sich diese Höhle. Am Eingang befindet sich ein Schild, das besagt, dass man in der Höhle aufpassen soll. Alle paar Meter findet man einen kleinen Pfosten mit Reflektoren. Mit Stirnlampe bewaffnet ging es dann los.

In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland wäre das nicht möglich, zu groß wäre die Gefahr, dass irgendetwas passiert. Schön ist aber, dass das hier möglich ist und man sich - natürlich mit aller gebotenen Vorsicht - auf kleine unterirdische Erkundungstour machen kann.



Nachteil dieser Offenheit ist aber, dass offenbar nicht alle Besucher der Höhle den Ort respektieren, stellenweise konnte man kleine Tropfsteine sehen, von denen viele aber abgebrochen waren, vermutlich als Souvenir mitgenommen.
 
Kommentar
Die letzten beiden Tage bin ich von der Westküste zurück in Richtung Christchurch, da dort Anfang Januar ein Freund landet, mit dem ich dann die letzten Wochen gemeinsam reisen werde.

In Christchurch wollte ich Sylvester und Neujahr aber nicht verbringen, weshalb ich noch mal auf die Banks Halbinsel gefahren bin. Die liegt nahe an Christchurch, ist landschaftlich schön. Der Hauptort mit seinem französischen Charme (überall französische Flaggen, französische Straßennamen, selbst Brie de Meaux ist zu bekommen) hat mir beim ersten Aufenthalt gefallen.

Sylvester war hier von Musik am Strand, kaum Knallerei geprägt. Zunächst habe ich abends noch einmal am Leuchtturm fotografiert.



Dann kurz vor Mitternacht ein Blick auf den Himmel, ein Feuerwerk der ganz anderen Art. Die schönen Aussichtspunkte waren leider belegt und vom Licht der Taschenlampen erhellt. Aber so habe ich für die kommende Nacht, wenn das Wetter hält, mal ein Projekt.



Mit diesen Bildern grüße ich schon aus 2016 noch mal zurück in das alte Jahr und wünsche Euch einen guten Jahreswechsel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar

Fehlt hier ein Bild?

Dir auch ein wunderbares, neues Jahr mit schönen Reisen und tollen Abenteuern
 
Kommentar
Nachdem ich vor ein paar Tagen einen Freund in Christchurch abgeholt habe, bleiben jetzt nur noch ein paar Tage auf der Südinsel. In den ersten Tagen habe ich ihm ein paar schöne ort gezeigt und damit selbst auch die Möglichkeit, den ein oder anderen Spot, bei dem das Wetter beim ersten Mal nicht gut war, noch einmal anzusteuern.

So z.B. den Mount Cook Nationpark. Bei dem ersten Besuch waren die Berge leider völlig in Wolken und es hat immer mal wieder geregnet, so dass es kaum Aussicht auf passable Lichtstimmungen gab.

Jetzt das genaue Gegenteil. Bei der kleinen Wanderung ins Hooker valley an den Fuß des Berges war keine einzige Wolke am Himmel, so dass die Abendsonne den Berg dann ungehindert in Szene setzen konnte.



Und dementsprechend nachts auch ein wunderbarer Sternenhimmel, die Lichter rechts gehören zu den Hotels in Mt. Cook, einem kleinen Weiler der eigentlich nur aus Bettenburgen, einer Tankstelle und einem Museum zu Sir Edmund Hillary besteht.

 
Kommentar
Verglichen zu anderen Forenmitgliedern bin ich in Sachen Nachtfotografie ja blutiger Anfänger, und so habe ich am Sylvesterabend und am Mount Cook Lehrgeld bezahlt. Während man sich tags auf das Kameradisplay verlassen kann, sahen die Bilder nachts auf dem Display gut aus, waren dann aber viel zu dunkel.

Also habe ich in der letzten Nacht da etwas umgestellt und mich nicht mehr auf das Display in dunkler Umgebung verlassen.

Die Gegend um Tekapo gehört zu den besten Regionen in Neuseeland zur Sternbeobachtung. Auf dem Mount John am See gibt es ein Observatorium. Die Luft ist klar und trocken.

Das Kirchlein am See, das ich in meinem Eingangspost schon gezeigt habe, bildet eine schöne Kulisse, ist aber abends von Fotografen und Handyträgern umzingelt, so dass da mehr Licht ist, als einem eigentlich lieb ist. Zudem liegt ein Parkplatz direkt hinter der Kirche, so dass immer mal wieder das Licht von ankommenden oder abfahrenden Autos stört. Andere blitzen mit ihren Kameras oder Handys den Sternenhimmel an.
Mit anderen Worten. Gar nicht so einfach, ein Bild ohne störendes Licht zu bekommen.

Hier ist eines meiner Resultate.

 
Kommentar
Ein traumhaftes Bild, Christoph! Schön durchgezeichnet und das "Stör"licht hat die Kirche prima aufgehellt - zudem ist das Bild ooC! :up:

Bein meinem Besuch an der Kirche stand die Milchstraße leider so ungünstig, das ich es gar nicht probiert habe...
 
Kommentar
zudem ist das Bild ooC! :up:

Bein meinem Besuch an der Kirche stand die Milchstraße leider so ungünstig, das ich es gar nicht probiert habe...

Das Bild ist nicht ooC, sondern schon durch Lightroom gegangen. Aber die Korrekturen hielten sich im Rahmen.
Da gehört in der Tat ja auch Glück dazu auf so einer Reise. Nicht immer kann man zur besten Zeit an jedem Ort sein, sonst würde man wie ein Wilder durch das Land hin- und her hetzen und dabei an vielen schönen, aber vielleicht etwas unscheinbareren Orten vorbei fahren.
Das erste Mal vor einigen Wochen war ich hier bei Neumond (eigentlich perfekt), aber abends haben Wolken reingedrückt. Mein Glück war jetzt, dass es wieder fast Neumond ist bzw. der Mond hier erst deutlich nach Mitternacht aufgeht und dass ich den Ort noch mal anfahren konnte, damit meine Reisebegleitung, die vor drei Tagen in Christchurch gelandet ist, eben auch ein paar Eindrücke von der Südinsel bekommt, bevor es dann in den Norden geht.
 
Kommentar
Bevor wir nach Tekapo gefahren sind, waren wir, wie gesagt, am Mount Cook, und sind durch das Hooker valley an den Fuß des Berges gewandert bzw. an einen Gletschersee direkt am Berg. Eine schöne Wanderung über alte Moränenlandschaft inmitten einer wunderbar alpinen Landschaft.

Immer wieder hört man das Krachen, wenn an den Hanggletschern Eis abbricht und donnernd ins Tal rauscht.

Beim letzten Besuch waren auf dem See fast keine Eisberge, diesmal zumindest ein paar. Zwar fühöt man sich auf der Wanderung stellenweise wie auf der A5 nahe des Frankfurter Kreuzes, aber je näher die Abenddämmerung naht, umso ruhiger wird es auf dem Weg.

 
Kommentar
-Anzeige-