Dann die erste Safari, privat mit einem super Guide, Nick von D.M.-Tours, der genau auf unserer Wellenlänge lag, mit Passion dabei ist und für den sein Job sein Leben ist, auf nach Tsavo East, in die Ashnil Aruba Lodge, sehr nett an einem Wasserloch gelegen. Einzig die Fahrt auf dem Nairobi-Mombasa "Highway" entlang der neu von Chinesen gebauten Trasse der aufgeschütteten Eisenbahn, nunmehr ein häufig nahezu unüberwindbares Hindernis für die Migration vom Tsavo-East in den Tsavo West, war nicht wirklich"schön". Wieder einmal absolut unverständlich, und wie gefährlich wurde uns bei der Herausfahrt schmerzlich bewusst, als ein junger Elefant, 5 Jahre alt, Nachts von einem Laster angefahren wurde, Rippenbrüche und Schürfwunden, Bewusstlosigkeit und Verlust der Herde. Der Fahrer des LKW mit Fahrerflucht, dank eines aufmerksamen Anderen dann David Sheldrick vor Ort, kompliziertes einfangen des aufgewühlten und verwirrten Elefanten, immer nahe an der Straße, ziemlich unschön. Letztendlich jedoch alles gut, der Elefant ist aufgepäppelt und wird wohl sogar zu seiner Herde zurückgeführt werden können, dank des Einsatzes vieler ehrenamtlicher und auch professioneller Helfer. Aber die Situation hier wird eher schlimmer als besser werden
Aber zurück zum Tsavo East, mit wirklich wunderschöner Landschaft, einem wilden unberührten rotsandigem Flecken Erde, der bis zum Galdana-River noch von verschiedenen Fahrstrecken durchzogen ist, ab dort dann jedoch trotz neuer Brücke überwiegend den Tieren vorbehalten bleibt. Auch wenn aus Somalia schwerbewaffnete Pocher hier jahrelang ihr Unwesen trieben, ist dieses jetzt ein Rückzugsgebiet für viele Tiere, und das soll auch ohne Touristen am besten so bleiben.
Was war bezeichnend? Natürlich überall das Warten auf den Regen, daher beständiges Treiben an den einzigen Wasserstellen und natürlich für Kenia typisch die berühmten roten Elefanten.