Kaufberatung für portable Blitzanlage mit viel Belichtungsspielraum

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Lexington

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Hallo Leute,

ich bitte um Anfänger-Beratung für eine Blitzanlage - merke, das wird langsam mal ein Thema für mich.

Prämisse wäre dabei Folgende: lieber gleich was Richtiges kaufen, bevor man jetzt schrittweise Lichtformer und Transformatoren kauft, und dann in ein System investiert hat.

Was ansteht ist: ein System, was auch mal portabel ist oder gemacht werden kann (sei es Shoot on Location in einem Raum, sei es im freien ohne Stromanschluss).

Was es können muss: weiten Regelungsbereich haben, wenn ich das so sagen darf, es kommt auf mich zu, dass ich gut ausgeleuchtete Fotos mit relativ weit geöffneter Blende machen will, Produktfotos wo der Raumhintergrund noch da ist, aber durch die Blende verschwimmt und das Licht sauber gesetzt ist. Genauso wird LowKey mal ein Thema werden -- mir ist klar, dass es dann schrittweise ohne Ende geeignete Lichtformer, mal unterschiedliche Generatoren usw braucht, aber der Anfang sollte halt mit einem System gemacht werden, wo man auch Spaß mit dem ganzen Zeug hat und nicht nach zwei Jahren anstösst.

Wie man den Frageformen entnehmen kann gehts nicht darum, dass ich morgen ein 100qm-Studio damit eröffnen will, wo die Sachen fest installiert sind ;-)


Womit es können muss: sollte sich verstehen mit Kameras von D750 bis D4.

Ich habe mir die Einführung ins Thema Studioblitzanlagen bereits durchgelesen, ich kenne jemand der auf Hensel schwört und ein anderer auf Broncolor, aber ich würde mich sehr über eine Empfehlung nach den oben skizzierten Rahmenbedingungen von Euch freuen - vielen Dank!
 
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Hmmm... um die Leistung so weit zu drosseln brauchst Du da schon recht moderne Studioblitzgeräte. Wenn Du ältere mit einem geringeren Regelbereich verwendest, kannst Du die mit ND Folie in der Leistung Reduzieren

http://www.hahnelicht.de/graufilter_neutral.html

Und ein paar Meter Molton, um den Raum abzudunkeln, solltest Du gleich mitkaufen. Sonnst hast Du selbst bei 100ASA ungewollte Lichtspiele vom Umgebungslicht auf dem Hintergrund Rein von der Leistung her, sind dafür auch Nikon Speedlights geeignet, mit denen Du dann allerdings weniger Möglichkeiten hast das Licht zu Formen und ggf. etwas basteln mußt, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

VG
 
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Neben den ganzen Profis mal eine Antwort von einem Hobbyisten
Ich blitze seit 20 Jahren mit Hensel und bin nach wie vor sehr zufrieden damit. Hatte viele verschiedene Baureihen über die Jahre und nur mit einem Gerät Probleme. Das wurde aber schnell und zu meiner vollen Zufriedenheit von Hensel repariert. Die neuen Expert D sind meine absoluten Lieblinge, da sie unglaublich schnell sind, einen sehr weiten Regelbereich haben (mit Softbox geht da locker f1.4 bei ISO 100) und sehr zuverlässig sind.

Dennoch sehe ich zwei mehr oder weniger wichtige Punkte, die ich Dir jenseits von technischen Spezifikationen aus meiner Erfahrung noch mitgeben kann. Erstens sind Kompaktblitze immer noch schwerer als reine Blitzköpfe wie z.B. die vom Porty. Wenn Du häufiger mit Galgen o.ä. arbeiten willst, steigt das Gesamtgewicht vorne am Galgen merklich an und das Tragesystem muss in der Lage sein, das Zusatzgewicht zu halten. Stabile Galgen kosten auch nochmal ein paar Euro mehr... Zweitens sind die Expert D keine Flüsterkandidaten. Anfangs war ich etwas irritiert ob der Lautstärke der Geräte, aber mittlerweile höre ich das nur noch, wenn ich darauf achte. Wenn Du bei sowas empfindlich bist, mach´ vorher eine Hörprobe :winkgrin:

Was ich bisher bei Hensel vermisst hatte, war ein parabolischer Lichtformer/System wie es Briese oder Bron anbieten. Mittlerweile hat Hensel aber mit der Hensel Grand und dem Bounce Adapter eine Lösung gefunden, die zwar nicht fokussierbar ist, aber dennoch ein sehr gerichtetes und gleichzeitig plastisches Licht ermöglicht. Das wird wohl meine nächste Anschaffung werden...

Als Fazit kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur zu Hensel raten. Mir fehlen zwar die Vergleichsmöglichkeiten, aber Leistung, Service und Beratung war bisher immer top.

VG
Peter
 
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In absehbarer Zeit werden die elektronischen
Verschlüss globale Verschlüsse sein, bei denen alle Pixel massiv
parallel ausgelesen werden und damit nahezu zeitgleich.
Es sprengt zwar jetzt jeden Rahmen, aber da Du dies mehrmals erwähnt hast, hier eine Anmerkung dazu.

Du hast zwar sicher recht, aber die Frage lautet, was heisst "absehbare Zeit"?

Das Problem des globalen elektronischen Verschlusses (GS) wurde mehrmals unterschätzt, es gab sogar schon mal eine Nikon Kamera damit. Beim klassischen Ansatz wurden da die Ladungen zwischenkopiert. Wegen der Verschlechterung der Bildqualität wurde dies aufgegeben und man würde bei voller Bildqualität ein Auslesen aller Pixel in ca. 1/320s oder weniger benötigen.

Zum Vergleich: Der Rekord liegt z.Zt. mit der neuen Leica SL bei 24MP und 11fps bzw. 42MP bei 5fps bzw. 4k (8MP) bei 30fps. Hierbei ergibt sich immer in etwa die gleiche Pixelrate (~250MP/s). Dies ist Stand der Technik, parallel ausgelesen wird sowieso.

Für einen GS mit einer 60MP Studiokamera würde es ~2000MP/s benötigen, oder 8x mehr.

Für einen derartigen Fortschritt kalkuliere ich z.Zt. mit ca. 10 Jahren, bis es soweit ist. So schnell sind die Fortschritte hier gar nicht, wenn man sich das mal über die Zeit anschaut.

Eine gewisse Hoffnung habe ich für die Exmor RS Architektur. Diese besitzt einen Stacked Prozessor auf der Rückseite des Sensors. Dieser kann das Bild schnell auslesen und digital zwischenspeichern. Aber für eine 8x Erhöhung der Leserate benötigt Sony dafür 8x soviele column-parallele ADCs. Wenn ihnen gelingen sollte, diese schaltungstechnisch unterzubringen, könnte ein Exmor RS mit digitalem GS auch schneller kommen. Aber die technischen Hürden sind so, dass ich nicht unbedingt von "absehbarer Zeit" sprechen würde. Es kann irgendetwas zwischen 1 und 15 Jahren dauern, je nach Teufel im Detail, die wir hier alle nicht kennen.

UND VOR ALLEM ...

Auch wenn dies alles verfügbar ist ... mit solchem digitalem GS ist man wieder erst dort, wo der mechanische Schlitzverschluss bereits ist: 1/320s um 24mm Sensor vom Licht zu trennen.

Um die diversen schneller als XSync Lösungen obsolet zu machen, benötigt man eine abermalige Beschleunigung auf 1/2000s oder gar 1/8000s. Ein weiterer Faktor 12x.

Wir reden hier also über einen Faktor 100x Fortschritt in der Sensorauslesegeschwindigkeit.

Sicher nichts, worauf ein Studioblitzhersteller warten kann, während er den Markt anderen überlässt ...
 
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Die Sache mit der starken Offenblende aber kontrollierten Vorder- und Hintergrundbeleuchtung ist nur ein ganz konkret anstehendes Projekt

Kauf dir einen Graufilter, und zwar einen Richtig guten, Heliopan z.B. der AF wird dann Probleme bekommen aber das kannst du umgehen indem du mit Life View Fokussierst.
So schafft man auch bei Mittagssonne Blende 1.4 bei 1/250.

Einer der 4-5 Blenden Licht schluckt sollte ausreichen.

Aber Achtung: er beeinflusst auch leicht die Farben, ich persönlich mag das sogar, mit dem Weißabgleich kann man auch viel wieder richten.
 
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Du hast zwar sicher recht, aber die Frage lautet, was heisst "absehbare Zeit"?

Meiner Einschätzung nach maximal 2 Jahre, spätestens
zur Photokina 2018, ich rechne jedoch früher.

Kann mich irren, natürlich.

Das Problem des globalen elektronischen Verschlusses (GS)
wurde mehrmals unterschätzt, es gab sogar schon mal eine
Nikon Kamera damit.

Die D70, richtig. Aber auch die erste Canon EOS-1D konnte
schon bis 1/16.000 synchronisieren.

Die D70 hatte Probleme mit Blooming, die EOS-1D war im Kern
eine Kodak mit vergleichsweise teurem CCD.

Von Canon gibt es ein Patent für eine organische Schicht die
transparent oder geblockt geschaltet werden kann.
Das könnte eine neue Variante sein die heute noch
keiner auf dem Schirm hat, und auch das Patent auf den
kommenden Mehrschichtsensor beschreibt einen Chip der
weit besser parallel auslesen kann.


Fuji kann in verschiedenen Kameras 1/2000 sec, die neue
Canon G5x ebenfalls - das ist nicht mehr weit weg.
Die 1/320 sec ist ein Denkfehler der mechanische Verschlüsse
voraussetzt.

Sicher nichts, worauf ein Studioblitzhersteller warten kann,
während er den Markt anderen überlässt ...

Wenn man die Nachteile der Technik im Hinterkopf hat, dann
muss man sich natürlich auch fragen wie groß dieser Markt ist.
Und ob es sinnvoller ist Ressourcen für die Entwicklung dieser
Technik zu binden (die ist ziemlich aufwendig zu entwickeln)
oder ob man lieber im Vorgriff auf die globalen Verschlüsse
mehr auf Speed hin konstruiert.
 
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Ich glaube Lexington hatte eher vor drinnen mit f1.4 zu fotografieren, wenn er von kontrollierter Vorder- und Hintergrundbeleuchtung spricht. Bei Outdoor Aufnahmen hat man ja keinen Einfluß auf auf die Art und Helligkeit des Hintergrunds. Da kann man mit ND Filtern auf der Kamera arbeiten. Im Studio/Indoor sind ND Folien auf den Leuchten die bessere Lösung, weil man damit nicht nur statische Objekte fotografieren kann, der AF funktioniert und man auch etwas im Sucher sieht. Bei Liveview hat man mit der Nikon ja recht große Verzögerungen.

VG
 
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Dieses Posting hatte ich irgendwie übersehen....


Du übersiehst daß die Werte der S-Version mit ausgeschaltetem
Speedmodus denen der normalen Version ohne S entsprechen.

Außerdem gibt es im Speed Modus auch nicht mehr Farbprobleme
(wie Du es nennst) als bei jedem anderen Hersteller.

Leider doch, denn IGBT-Technik fordert hier ihren Preis.
Das wird nicht nur ein bißchen blauer, das wird massiv blauer.
Ein Blitz bei Vollgas und einer auf dem Minimum sind mehrere
hundert Kelvin auseinander. Beim Hensel Speed Max sind das
satt 800 Kelvin Unterschied - der Preis der ultrakurzen Leuchtzeiten.

Du hast dann über den Regelbereich eine Farbverschiebung in Richtung Blau. Das hast Du vor einigen Posts ja selber noch postuliert.

Mit IGBT-Technik, richtig. Eine ziemlich massive Verschiebung.
Der Speedmodus setzt leider auf auf diese IGBT-Technik.

Du hast aber eben über die Mikroporzessorsteuerung auch die
Möglichkeit die Farbe über den Regelbereich konstant zu halten.

Dann aber nur mit 7 Blenden Regelbereich und den Werten
der Normalversion. Broncolor ist da absichtlich seeehr
schwammig in den Beschreibungen.

Mich wundert es auch, daß Du über Deine eigenen Postings
nicht selber lachen mußt...

Dank gründlicher Information besteht da kein Grund zu.


Ich hab kein Interesse an einem Längenvergleich, aber wo
wir gerade so schön dabei sind begründe ich das gerne und
liefere für die Mitleser auch gleich eine Anleitung zur Einordnung:

- Den Speedmodus halte ich für sehr begrenzt in seiner Anwendung
wegen der Farbprobleme.
- Ohne den Speedmodus liefert der Siros S eine Blende weniger
Regelbereich als der Hensel, und ist in allen Leistungsbereichen
langsamer. In den Leuchtzeiten sowieso, und besonders bei den
Nachladezeiten.
- Im Speedmodus erreicht der Siros S nach meinen Informationen
nicht die volle Leistung.
- Die beworbenen 9 Blenden erreicht die Marketingabteilung in
dem sie den Speedmodus nach unten und den Normalmodus nach
oben addiert.
- Die Leuchtzeiten der S-Version werden für den Speedmodus
angegeben, was im Normalmodus passiert wird elegant verschwiegen.

Ich möchte hier echt keine Kindergarten-Nummer draus machen, (...)

Dann frag bei Bron konkret nach wie sich der Regelbereich
zusammensetzt, welche Leuchtzeiten im Normalmodus erreicht
werden, wie sich die Farbtemperatur im Speedmodus über den
Leistungsbereich verändert. Danach kommst Du vielleicht ins Grübeln.
Ich zumindest bin der Meinung daß Bron ein paar Nebelkerzen zuviel
wirft. Sie bauen gute Generatoren, aber die Kompaktgeräte werden
für meinen Geschmack nicht besonders ehrlich beworben.

Und jetzt vielleicht back to topic.....
 
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Kauf dir einen Graufilter, und zwar einen Richtig guten, Heliopan z.B. der AF wird dann Probleme bekommen aber das kannst du umgehen indem du mit Life View Fokussierst.
So schafft man auch bei Mittagssonne Blende 1.4 bei 1/250.

Das funktioniert aber nicht bei schnellen Bewegungen.
 
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@ Visual Pursuit

Da hast Du leider falsche Informationen zu den Geräten. Die haben wohl die volle Leistung im Speed Modus und sind über 9 Blenden steuerbar (von 800J/400J runter bis auf 4J/2J) und der Farbshift ist auch geringer als 800 °K. Man kann die Abbrennzeiten und Farbtemperatur, genauso wie die Leistung auch einfach nachmessen, um sich davon zu überzeugen. Richtig ist, daß Du nur über 7 Blenden eine konstante Farbtemperatur hast, weil die Farbe im niedrigsten Leistungsbereich nicht mehr konstant gehalten werden kann und auch die Wiederholgenauigkeit etwas nachläßt und bei voller Leistung sind die Abbrennzeiten auch nicht mehr besonders schnell. Andere Hersteller schweigen sich in der Regel über sowas, aus gutem Grund, aus.

Und wo ist der Hensel Expert denn in allen Leistungsbereichen schneller? Bei niedriger Leistung ist die Ladezeit bei Bron kürzer und er erreicht auch bei mehr als der Hälfte des Regelbereichs kürzere Abbrennzeiten.

Natürlich ist die Leistung der Gerneratoren besser, aber die sind eben auch deutlich teurer. Das hier sind günstige Geräte um ins System einzusteigen. Der Mitbewerb ist auch deshalb so Erfolgreich, weil der Einstieg ins Bron-System bisher immer recht teuer war und die Leute beim Einstieg, oder am Anfang ihrer professionellen Laufbahn, häufig nach den günstigsten Einstiegs-Angeboten schielen. Da hatte Bron bis vor kurzem wenig zu bieten. Dieser Thread ist doch ein gutes Beispiel... mit 2000,-€ erstmal irgendwie einsteigen. Als Hobbyfotograf braucht man sicher nicht umbedingt Brongeräte und Lexington wird sicher auch mit Hensel glücklich, denn die Monolights sind gut gebaute Kompaktgeräte.

Aber Du stellst irgendwelche Behauptungen auf, die Du irgendwo gehört hast. Womöglich vom Hensel Mitarbeiter Ich habe leider auch keinen Siros S da, um das nachzumessen, aber Du kannst sicher sein, daß die Angaben zur Leistung und den Abbrennzeiten weitestgehend sind. Jeder hat auch die Möglichkeit so ein Gerät ausprobieren und sich selber von der Leistung überzeugen, bevor er es kauft. Es hat wenig Mehrwert wenn man Dinge behauptet und Angaben in Frage stellt, die man nicht wirklich belegen kann und der Thread wird dadurch auch nicht wirklich lesenswerter.

VG

PS: Hier ist ein recht ausführliches Video zu den Funktionen der Siros Geräte von Urs Recher von Broncolor. Dort sind die Funktionen und Möglichkeiten (zwischen Minute 6 und 14) nochmal sehr ausführlich erklärt. Der Rest des Videos dürfte für Dich eher uninteressant sein...

https://www.youtube.com/watch?v=u2ZpzWey00M
 
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Fuji kann in verschiedenen Kameras 1/2000 sec, die neue
Canon G5x ebenfalls - das ist nicht mehr weit weg.
Die 1/320 sec ist ein Denkfehler der mechanische Verschlüsse
voraussetzt.
Kein Denkfehler. Im Gegenteil.
Auch die elektronischen Verschlüsse (für CMOS) haben einen virtuellen Verschlussvorhang, dessen Geschwindigkeit durch die Sensorgeschwindigkeit begrenzt ist. Das habe ich oben erklärt, Du hattest es vielleicht nicht gelesen oder verstanden. Da die aber alle keine 1/320s schaffen, werden die Werte nicht angegeben.

Es bleibt dann die Belichtungszeit, die durch den virtuellen Schlitz zustande kommt. Da schafft Sony sogar 1/32000s. Übrigens verwendet die Canon G5x einen Sony Sensor der RX100 Reihe, die einen mechanischen Verschluss von 1/2000s trotz "schnellerem" elektronischem Shutter haben. Sicher nicht ohne Grund. Aber das bringt alles fürs Blitzen nix.

Unterm Strich denke ich, dass Du die Situation des GS falsch verstehst bzw. falsch einschätzt. Einer, der das Blitzen bei z.B. 1/1000s unterstützt kommt eher nicht zur PK2018.
 
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Man kann die Abbrennzeiten und Farbtemperatur, genauso wie die
Leistung auch einfach nachmessen, um sich davon zu überzeugen.

Das werde ich bei nächster Gelegenheit auch machen.

Aber Du stellst irgendwelche Behauptungen auf, die Du irgendwo
gehört hast. Womöglich vom Hensel Mitarbeiter

Nein, von dem Broncolor Mitarbeiter der Benjamin von Wong
auf der Photokina 2014 bertreut hat.

Ich habe leider auch keinen Siros S da, um das nachzumessen, (...)

Aaahhh.... ja. Dann vertagen wir das doch bis zu dem Punkt
an dem wahlweise einer von uns beiden nachgemessen hat,
oder Broncolor auf meine Mail geantwortet hat, oder eine
downloadbare Bedienungsanleitung mit diesen Angaben
verfügbar ist.

Es hat wenig Mehrwert wenn man Dinge behauptet und Angaben
in Frage stellt, die man nicht wirklich belegen kann und der Thread
wird dadurch auch nicht wirklich lesenswerter.

Wir haben beide unterschiedliche Informationen vorliegen,
und ich kann aktuell nicht sehen wo Du Deine besser belegen
könntest als ich.

Also vertagen wir das besser bis siehe oben.
 
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Nein, Du verwechselst Auslesegeschwindigkeit mit Belichtungsgeschwindigkeit.

Für einen globalen Verschluss ohne rolling shutter muss das Belichtungsergebnis natürlich bis zum Auslesen gepuffert
werden, aber das ist heute kein technisches Problem mehr
sondern ein Problem der Produktionskosten.

Nimm die organische Schicht die von Canon patentiert wurde.
Da legt man Spannung an und die wird transparent.
Komplett, nicht zeilenweise. Und dann stellt man den
Strom ab und das Ding ist wieder schwarz.
Auch wieder komplett und nicht zeilenweise.

Das ist wie ein Zentralverschluss.

Übrigens verwendet die Canon G5x einen Sony Sensor der
RX100 Reihe, die einen mechanischen Verschluss von 1/2000s
trotz "schnellerem" elektronischem Shutter haben. Sicher
nicht ohne Grund.

Das ist ein Hilfsverschluss der zumachen kann um den
Sensor zu resetten.

Unterm Strich denke ich, dass Du die Situation des GS falsch
verstehst bzw. falsch einschätzt. Einer, der das Blitzen bei
z.B. 1/1000s unterstützt kommt eher nicht zur PK2018.

Ich denke nicht daß ich das falsch verstehe, lediglich die
Frage wann das im Markt sein wird ist noch unsicher.
Und das hängt wesentlich davon ab wann die yield rate
in wirtschaftlich sinnvolle Bereiche für Massenfertigung kommt.
 
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@ Visual Pursuit

Das ist eine gute Idee :up: Sollte ich in den nächsten Monaten mal den Bron Vertreter bei mir haben, werde ich Ihn auch fragen, ob er einen Siros mitbringt und mir den Spaß machen, daß mal nachzumessen

Benjamin von Wong ist auch kein Mitarbeiter von Bron, sondern ein Fotograf der mit Bron zusammenarbeitet.

http://gennext.broncolor.com/photographers/benjamin-von-wong.html

Ich hatte mich selber mal für die Kompakten interessiert und den Vertreter gefragt, ob die Abbrennzeiten mit denen eines 15 Jahre alten Grafit A2 Generators mithalten können. Können sie leistungsmäßig natürlich nicht ganz, aber sie sind ausreichend schnell und man könnte sie auch zur Ergänzung bereits vorhandener Generatoren einsetzen.

Die Dinge über die wir hier reden sind für den fotografischen Alltag ohnehin nicht wirklich relevant. Ob ein Gerät 0.5 sek., oder 0.6 sek., zum Laden braucht, oder die t0.1 mit 1/8000 sek. bei 50J, oder 30J, tatsächlich erreicht wird. Das spielt auch für Lexington keine Rolle.

VG
 
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Benjamin von Wong ist auch kein Mitarbeiter von Bron,
sondern ein Fotograf der mit Bron zusammenarbeitet.

(an den Ohren zieh.....) Lies das noch mal:

Von dem Bron Mitarbeiter der Benjamin von Wong betreute.

Er hat Bronkram für BvWs Bühnenshow geliefert, ich hab
Henselkram für die anderen Bühnenshows geliefert, und
auch selbst eine Show mit dem Kuhlmann zusammen
durchgezogen. Wir haben uns Backstage längere Zeit mit
dem Mann von Bron über die Geräte unterhalten. Er war
dediziert der Spezialist der die neuen Geräte vorführen
und erklären sollte.

Nein, ich habe an keiner Stelle auch nur vermutet, geschweige
denn behauptet daß Benjamin ein Bronmitarbeiter wäre.
Er ist halt Werbeträger für Bron.
 
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@ Visual Pursuit

Ja eben, er ist kein Mitarbeiter, sondern ein Werbeträger für die Show. Und wie der Name 'Show' schon sagt, geht es da selten um Fakten, sondern um die Präsentation und den guten Eindruck. Die könnten auch Thomas Gottschalk dafür engagieren, wenn der nicht so teuer wäre. Nichts gegen seine Kompetenz, aber wenn der Dir erzählt hat, daß Gerät sei nur über 7 Blenden regelbar, dann war das eben eine Fehlinformation.

Es ist doch klar daß die auf einer großen Veranstaltung nicht über die Schwächen der Geräte reden, sondern zeigen wollen, wie toll die sind. Das sind wirklich 'Kinkerlitzchen' über die wir hier reden.

Mir geht es doch nur darum, daß Du die ganze Zeit davon redest das die Expert Geräte in allen Punkten deutlich überlegen seien und ich bin mir sicher, daß wenn Du die Geräte wirklich mal miteinander vergleichen würdest, die Unterschiede eher marginal wären. Die Geräte haben sicher in einzelnen Punkten eine unterschiedliche Leistung, aber alles in Allem sind sie auf einem vergleichbaren Niveau, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.

VG
 
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@ Visual Pursuit

Ja eben, er ist kein Mitarbeiter, sondern ein Werbeträger für die Show.
(...)
Nichts gegen seine Kompetenz, aber wenn der Dir erzählt hat, (...)

So langsam solltest Du Dir selbst eine reinhauen.

Also noch mal: Benjamin von Wong hat eine Bühnenshow abgeliefert.
Den habe ich kurz begrüßt, wir haben bestenfalls zwei halbe Sätze
gewechselt.

Benjamin wurde von einem Bronmitarbeiter betreut.

Dieser Bronmitarbeiter liefert die neuen Geräte für die Show von BvW.
Und ich lieferte für andere Shows Henselgeräte.

Der Bronmann war als Experte von Bron abgestellt um ggf
von Wong und andere Fotografen/Assistenten einzuweisen.

Und ich habe mich als professioneller Fotograf, Mietstudiobetreiber
und Studioblitzvermieter mit dem Mann unterhalten der von Bron
als Experte abgestellt war. Mitarbeiter von Bron, Experte für die
Geräte.

Nein, ich habe meine Informationen NICHT von Benjamin von Wong.

Gute Güte, ich schreibe doch in vergleichsweise schlichten
Sätzen, das kann doch nicht so schwer sein, oder?
 
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@ Visual Pursuit

Super, jetzt habe ich auch verstanden, daß Du mit irgendeinem Spezialisten von Bron gesprochen haben willst. Und was ändert das jetzt? Sind die S Geräte deshalb nur über 7 Blenden regelbar? Nö. Ist doch völlig wuppe, ob er etwas falsches gesagt hat, oder Du es falsch verstanden hast.

Ich fände es besser, wenn wir tatsächlich wieder 'back to topic' kämen.

VG
 
Kommentar
@ Visual Pursuit
Super, jetzt habe ich auch verstanden, daß Du mit
irgendeinem Spezialisten von Bron gesprochen haben
willst.

Unterstellst Du mir jetzt auch noch daß ich nicht
mit einem Broncolormitarbeiter gesprochen habe?

Nur für das bessere Verständnis - ich habe gerade
den Eindruck daß es Dir um alles mögliche geht, aber
nicht um eine sachliche Diskussion?

Ist doch völlig wuppe, ob er etwas falsches gesagt
hat, oder Du es falsch verstanden hast.

Möglichkeit 3 wäre daß der Broncolormitarbeiter mir
korrekt Auskunft gegeben hat und Du auf dem Holzweg
bist.

Du hast ja weder das Gerät noch eine ausführliche
Bedienungsanleitung noch Messwerte vorliegen die
Deinen Standpunkt auch nur annähernd belegen könnten.
Keine gute Basis mir was zu unterstellen.

Also bitte - etwas mehr Contenance.
 
Kommentar
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