Kaufberatung für portable Blitzanlage mit viel Belichtungsspielraum

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Lexington

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Hallo Leute,

ich bitte um Anfänger-Beratung für eine Blitzanlage - merke, das wird langsam mal ein Thema für mich.

Prämisse wäre dabei Folgende: lieber gleich was Richtiges kaufen, bevor man jetzt schrittweise Lichtformer und Transformatoren kauft, und dann in ein System investiert hat.

Was ansteht ist: ein System, was auch mal portabel ist oder gemacht werden kann (sei es Shoot on Location in einem Raum, sei es im freien ohne Stromanschluss).

Was es können muss: weiten Regelungsbereich haben, wenn ich das so sagen darf, es kommt auf mich zu, dass ich gut ausgeleuchtete Fotos mit relativ weit geöffneter Blende machen will, Produktfotos wo der Raumhintergrund noch da ist, aber durch die Blende verschwimmt und das Licht sauber gesetzt ist. Genauso wird LowKey mal ein Thema werden -- mir ist klar, dass es dann schrittweise ohne Ende geeignete Lichtformer, mal unterschiedliche Generatoren usw braucht, aber der Anfang sollte halt mit einem System gemacht werden, wo man auch Spaß mit dem ganzen Zeug hat und nicht nach zwei Jahren anstösst.

Wie man den Frageformen entnehmen kann gehts nicht darum, dass ich morgen ein 100qm-Studio damit eröffnen will, wo die Sachen fest installiert sind ;-)


Womit es können muss: sollte sich verstehen mit Kameras von D750 bis D4.

Ich habe mir die Einführung ins Thema Studioblitzanlagen bereits durchgelesen, ich kenne jemand der auf Hensel schwört und ein anderer auf Broncolor, aber ich würde mich sehr über eine Empfehlung nach den oben skizzierten Rahmenbedingungen von Euch freuen - vielen Dank!
 
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@ Visual Pursuit

Das Siros 400 ist auch das günstigste Gerät aus der Serie. Das 400S hat bei voller Leistung (400J) Abbrennzeiten bei t0.1 1/700 sek. (t 0.5 1/2100sek.) Wenn Du mal einen Blick in den Siros Prospekt werfen würdest, wirst Du feststellen, daß Bron die t0.1 Zeiten über den gesammten Regelbeteich angibt. Das wirst Du bei den meisten anderen Herstellern vergeblich suchen.

http://www.bron.ch/uploads/tx_bronproducts/151012_Broncolor_Siros_D_06.pdf

Mir geht's auch nicht darum, irgend jemanden Bron Geräte aufzuschwatzen. Wer die nutzt, weiß schon warum. Aber man sollte die Dinge eben auch nicht einseitig darstellen.

VG
 
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Das Siros 400 ist auch das günstigste Gerät aus der Serie.

"Günstig" ist ein sehr relativer Begriff....

Das 400S hat bei voller Leistung (400J) Abbrennzeiten bei
t0.1 1/700 sek. (t 0.5 1/2100sek.) Wenn Du mal einen Blick
in den Siros Prospekt werfen würdest, wirst Du feststellen,
daß Bron die t0.1 Zeiten über den gesammten Regelbeteich
angibt. Das wirst Du bei den meisten anderen Herstellern
vergeblich suchen.

Im Prospekt hätte ich diese Daten nicht vermutet, und eine
downloadbare Bedienungsanleitung gibt es anscheinend nicht.

Zeiten für t=0,1 sind wie gesagt bei konventioneller Technik
entbehrlich, weil man sie ziemlich gut hochrechnen kann.

Allerdings solltest Du noch mal genau hinsehen:
Bron gibt diese vollständigen Daten nur für Geräte mit
IGBT-Technik im Speedmodus an und sagt gleich dazu daß
es dann keine Farbkonstanz gibt. Das habe ich weiter oben
schon erklärt, der auslaufende warmfarbige Teil der
Entladungskurve wird abgeschniten.

Das Thema ist durchaus komplex, und man läuft schnell
Gefahr beim Vorwurf der Einseitigkeit selbst was zu übersehen.

Der Siros 800S kommt bei kleinster Leistung auf eine
Leuchtzeit von 1/150sec für t=0,1.

Das ist..... sportlich.
 
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@ Visual Pursuit

Ich weiß nicht wo Du das her hast, aber der Siros 800S hat bei kleinster Leistung t0.1 1/8500Sek. (t0.5 1/19000Sek). Mir ist schon klar, daß Du versuchst die schlecht zu reden, aber in dem Preissegment (1000-1500,-€) bieten auch Deine geliebten Hensel Monolights keine bessere Leistung.

VG
 
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Regelung ausschliesslich über Spannung, wenn die kürzeste Leuchtzeit bei Vollgas erreicht wird - eine eher schlichte Schaltung. Je weiter man die Leistung reduziert, umso länger
(langsamer) wird die Leuchtzeit.
...

Umgekehrt - je weniger Leistung desto kürzer die Abbrenndauer.
Bläsing baut deswegen extra Lampen mit vielen Blitzröhren, damit man trotz niedriger Leistung viel Licht bekommt (wenn jede Röhre für sich mit wenig Power befeuert wird).
 
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Ich weiß nicht wo Du das her hast, aber der Siros 800S hat bei
kleinster Leistung t0.1 1/8500Sek. (t0.5 1/19000Sek).

Ich hab das aus dem Prospekt den Du selbst verlinkt hast, Seite 20:

Blitzdauer t 0.1 (t 0.5)
min. Energie 1/150 s (1/500 s)


Allerdings muss ich mich insoweit korrigieren als das für
den Siros 800 und nicht den Siros 800S im Speedmodus gilt.
Die Daten für den Siros 800S *ohne* eingeschalteten
Speedmodus verschweigen sie jedoch. Und mit eingeschaltetem
Speedmodus gibt es eben wieder das Farbproblem.
Da kann man sicher irgendwie mit leben, aber man sollte
es wissen.

Mir ist schon klar, daß Du versuchst die schlecht zu reden, (...)

1/150sec für t=0,1 muss man nicht schlechtreden.
Es wäre jedoch schön wenn man nüchtern über technische
Gegebenheiten diskutieren könnte ohne daß die diversen
Markenfetischisten die Blutrache ausrufen.

aber in dem Preissegment (1000-1500,-€) bieten auch
Deine geliebten Hensel Monolights keine bessere Leistung.

Da empfehle ich noch mal den Blick in die Liste:
http://hensel.eu/wp-content/uploads/2015/01/leuchtzeiten_der_hensel-kompaktblitzgeraete.pdf

Wenn man den Speedmodus wegen der Farbprobleme
ausnimmt, ist die Expert D Reihe in allen Leistungsbereichen
sehr viel schneller. Und wenn man den Speedmodus vergleicht,
dann hängt der Speed Max alle anderen ab, allerdings zu
einem höheren Preis.
 
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Umgekehrt - je weniger Leistung desto kürzer die Abbrenndauer.

Nee, das ist schon richtig so.

Bläsing baut deswegen extra Lampen mit vielen Blitzröhren,
damit man trotz niedriger Leistung viel Licht bekommt (wenn
jede Röhre für sich mit wenig Power befeuert wird).

Nein, das hat andere Gründe. Man erreicht damit schaltbare
Verläufe in den Varioboxen, und parallel geschaltete Röhren
haben wie in der Elektrotechnik allgemein üblich einen geringeren
Gesamtinnenwiderstand, was kürzere Leuchtzeiten bedeutet.
Bläsing verwendet auch höhere Röhrenspannungen eben genau
aus dem Grund um auf kürzere Leuchtzeiten zu kommen.
Nebenher sorgt die höhere Ausgangsspannung dafür daß
man noch so was wie einen Regelbereich hat.

Der ist nämlich bei mehrfachen parallel geschalteten Röhren
der Pferdefuss. Du weisst selbst daß Deine Bläsing Rollkoffer
gerade mal 3 Blenden Regelbereich haben.

Du brauchst nicht zufällig noch eine Vario 120x180cm mit
500er High End Generator und Portaldeckenteleskop?
Ein Freund hat noch eine im Weg hängen.
Die Vario 90x120cm über die wir damals gesprochen haben
hängt jetzt in Mettmann in einem ehemaligen Schlachthaus.
 
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@ Visual Pursuit

Im Siros Prospekt ist tatsächlich ein Druckfehler, aber weiter unten findet man auch die korrekten Angaben. Und da ich denke daß Du eigentlich genug Sachverstand hast, frage ich mich schon ob Du absichtlich die falschen Angaben zitierst.

Ich weiß auch nicht wo Du irgendeine Überlegenheit der Hensel Expert D Geräte siehst? Man kann ja leider nur 400J/800J Geräte von Bron mit 500J/1000J Geräten von Hensel vergleichen, aber ich kann da beim besten Willen keine Überlegenheit der Hensel Geräte ausmachen.

Bei Bron kann man die Geräte über 9 Blenden Regeln und bei Hensel nur über 8 Blenden. Die Ladezeiten beim 400J Brongerät sind 0,02sek-0,65sek., beim Hensel 0,11sek-0,5sek. Die kürzesten Abbrennzeiten bei Bron sind auch geringer. Die Brongeräte haben mehr zusätzliche Features (Fernsteuerbar per App, Sequenzen Programmierbar, bei Bedarf Hyper Sync, USB-Anschluß für Softwareupdates, usw.) und sind leichter und kompakter (wenn auch nur minimal) und kosten ähnlich viel wie die Hensel Expert D Geräte.

Bei Bron hat man eben die Möglichkeit mit einer konstanten Farbtemperatur zu arbeiten (dann bei längeren Abbrennzeiten) und fall kurze Abbrennzeiten wichtiger sind kann man die auch nutzen (dann ist die Farbtemperatur aber nicht mehr über den gesammten Regelbereich konstant). Diese Wahlmöglichkeit hat man bei den meisten anderen Herstellern gar nicht. Bei meinen Generatoren kann ich die Farbe innerhalb bestimmter Bereiche sogar genau Steuern.

Ich glaube auch nicht, daß es dem TO irgendwie hilft, sich in den Technischen Daten einzelner Geräte zu verlieren. Du hast Deine Hensel Brille auf und ich eben nicht. Ich denke mal der TO wird sich schon sein eigenes Urteil bilden.

VG
 
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Im Siros Prospekt ist tatsächlich ein Druckfehler, aber weiter unten findet man auch die korrekten Angaben. Und da ich denke daß Du eigentlich genug Sachverstand hast, frage ich mich schon ob Du absichtlich die falschen Angaben zitierst.

Tue ich nicht. Dir ist anscheinend nicht klar daß es zwei
verschiedene Geräte gibt, die 400/800 und die 400S/800S.
Die unterscheiden sich durch den möglichen Einsatz von
IGBT-Technik, und ausschliesslich mit eingeschalteter
IGBT-Technik kommt die S-Variante auf diese kurzen
Leuchtzeiten, fängt sich dabei aber die geschilderten
Farbprobleme ein.

Ich weiß auch nicht wo Du irgendeine Überlegenheit der
Hensel Expert D Geräte siehst?

Im Normalbetrieb ohne Speedmodus und Farbprobleme
sind sie schneller als die Siros, und sie erreichen die
kürzeste Leuchtzeit bei sinnvolleren Leistungseinstellungen
und nicht nur beim Minimum.

Bei Bron kann man die Geräte über 9 Blenden Regeln und
bei Hensel nur über 8 Blenden.

9 Blenden gehen nur im Speedmodus der S-Variante, ohne
Speedmodus und bei den normalen Geräten ohne S sind es
7 Blenden.

Ich hab auch noch was im Hinterkopf daß im Speedmodus
nicht die vollen 400/800 Ws erreicht werden. Dazu kann ich
mangels downloadbarer Bedienungsanleitung jedoch nichts
genaueres sagen.

Die Ladezeiten beim 400J Brongerät sind 0,02sek-0,65sek.,
beim Hensel 0,11sek-0,5sek.

Rechne das mal auf 500J hoch, dann braucht der Bron
0,8 Sekunden während der Hensel nach 0,5 Sekunden
fertig ist. Das ist das 1,6-fache. Und 30 Bilder/sec sind
zwar eine schöne Zahl, bei niedrigster Leistung aber eher
witzlos. Bei allen Kandidaten witzlos.

Die kürzesten Abbrennzeiten bei Bron sind auch geringer.

Im Speedmodus ja (inclusive der Farbprobleme), sonst nein.

Die Brongeräte haben mehr zusätzliche Features (...)

Das ist richtig. Wenn man das braucht kann das ein
Kriterium sein.

Ich glaube auch nicht, daß es dem TO irgendwie hilft,
sich in den Technischen Daten einzelner Geräte zu verlieren.

Das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Du hast Deine Hensel Brille auf und ich eben nicht.

Ich hab hier im Thread so ziemlich jeden wichtigen Hersteller
genannt - dazu brauche ich keine Brille. Ich hab sogar klar
gesagt was Hensel momentan nicht kann (HSS/TTL kann Bron
aber auch nicht). Und wenn Du mal die Bron-Brille abnimmst
dann fällt Dir vielleicht auf daß die Leuchtzeiten ohne Speedmodus
eben nicht so toll sind.

Ich denke mal der TO wird sich schon sein eigenes Urteil bilden.

Das ist zu hoffen. Eine konkrete, markenneutrale Empfehlung
habe ich ihm gegeben, Anlaufstellen für drei verschiedene
Marken ebenfalls.
 
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@ Visual Pursuit

Natürlich weiß ich das es vier Modelle bei den Siros Geräten gibt. Aber Du hast, bis auf Deinen vorletzten Post, immer die Daten der Basic Version mit den S Geräten genannt. Und das ist eben nicht richtig. Ich hatte ganz nebenbei auch nur die S Geräte empfohlen.

Außerdem gibt es im Speed Modus auch nicht mehr Farbprobleme (wie Du es nennst) als bei jedem anderen Hersteller. Du hast dann über den Regelbereich eine Farbverschiebung in Richtung Blau. Das hast Du vor einigen Posts ja selber noch postuliert. Du hast aber eben über die Mikroporzessorsteuerung auch die Möglichkeit die Farbe über den Regelbereich konstant zu halten.

Mich wundert es auch, daß Du über Deine eigenen Postings nicht selber lachen mußt... Der Hensel ist in allen Punkten deutlich überlegen. Jaaa, bei voller Leistung ist er ein paar zehntel Sekunden schneller, dafür bei geringerer Leistung deutlich langsamer. Das ist ein echtes Killer Argument und natürlich viel wichtiger als ein größerer Regelbereich ;)

Ich möchte hier echt keine Kindergarten-Nummer draus machen, aber wenn Du schon irgendwelche Behauptungen aufstellst, sollte man die doch zumindest mal richtig stellen.

Ich habe echt nix gegen Hensel, aber es gibt genausoviele Gründe sich dafür zu entscheiden, wie es welche gibt, sich dagegen zu entscheiden. Und es gibt im Einsteiger Segment eben auch Geräte anderer Hersteller, mit vergleichbarem Preis/Leistungs Verähltnis. Viel mehr möchte ich zu dieser Expert/Siros Dissukssion, zum Wohle des Threads, eigentlich auch nicht beitragen.

VG
 
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leute........


Wahnsinn, wie sich das hier verselbständigt hat!

Als offensichtlicher totaler Neuling von Blitzanlagen habe ich ne Frage gestellt, welche Marke als Einstieg zu empfehlen ist, damit ich gleich beim richtigen lande - und inzwischen diskutieren die Profis über t = 0,000042 versus t = 0,000041.

Und es werden harte Gefechte über Sachen ausgetragen, die zumindest ich nicht mehr verstehe.... ist auch OK, wollte es nur mal sagen ;-)

Hensel wurde mich auch schon stark angeraten von meinem Fotografen, aber wie gesagt - mal ein Gefühl für die Sache entwickeln und vor allem mal verstehen, welche Parameter überhaupt wichtig sind dafür, damit ich auch mit offener Blende kleine Objekte oder Situationen (also vom Speiseteller bis zum Menschen) sauber ausleuchten kann, auf was ich achten muss, damit das Zeug nachher auch einigermassen portabel ist, das sind so die Dinge, die ich suche.

Vieles von den HighEnd Fragen oder von den ganzen technischen Begriffen verstehe ich ehrlich gesagt ohne Einordnung (was ist es, ist es wichtig oder unwichtig) nicht.

Aber ich versuche mich einfach mal, mit dem bisher Gesagten auseinanderzusetzen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer!
 
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Genauer:

gepulste Blitze, HotSync, Abbrennzeiten - kann ich mir überall wenig drunter vorstellen.

Der Tipp mit dem Gebrauchtkauf ist fein, für einen Hobbyamateur für mich ohne viel Plan macht das Sinn, auch dann soll es aber so sein, dass man später nicht System wechseln muss, wenn es nen Gang zulegt... Starterkits in den 8000 Euro Bereichen passen für mich auf jeden Fall nicht....

Ich bleibe weiter neugierig, vielen Dank!
 
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Ich Depp ;)


Auf die ganze HotSync-Geschichte kann der OP bis ca. Lichtwert EV11 verzichten (wegen der gewünschten Hintergrundunschärfe, habe mal F/2.8 angenommen), dann tut es jede Lichtanlage. Wird es im Innenraum aber heller (Sonneneinstrahlung), wird der Aspekt interessant und der OP hat nicht zu erkennen gegeben, dass er auf eine Kamera mit globalem Verschluss warten möchte.


Hi Falk,

auch globaler Verschluss sagt mir nix - habe bisher nur Standard Nikon Kameras wie (für den Zweck) wohl die D810.

Offene Objektive würde ich für das spezielle Projekt, was ich jetzt im Kopf habe, eher 1.4er nehmen, wenn man später mal spielchen mit LowKey usw macht, dann kommen sicher eher 2.8er zum Einsatz.

LG
 
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Hensel wurde mich auch schon stark angeraten von meinem Fotografen

Und das ist auch gut so. Aus meiner Erfahrung, von meinen Anfängen bis jetzt, bei deinem Budget kann ich nur sagen: Hensel oder Profoto.

Wobei bei Profoto nur der B1 TTL Blitz in Frage kommt, alles andere ist jenseits von gut und Böse.

Bei Hensel einen gebrauchten Porty Lithium, oder wenn dir die Spezifikationen des originalen Porty genügen kannst du auch den nehmen. Der Lithium ist halt leichter, schneller und hat einen größeren Regelbereich. Von den Lösungen Kompaktblitz und dann Mobile Stromversorgung, wie sie auch Hensel anbietet halte ich weniger, da die Nachladezeiten zu lange werden. Außer du weißt ganz sicher, 100% dass dich das nicht stören wird, dann kann es eine alternative sein.

Ich habe damals mit Elinchrom angefangen und das später, als ich mehr Verstanden und gesehen habe sehr bereut. Vor allem dieses verflixte Bajonett, da hat Hensel das meiner Meinung nach Beste.

Ansonsten Danke für das auslösen dieser Diskussion, ich habe das sehr genossen da ich weis worüber die da reden und viel wertvolles raus lesen kann, am schönsten aber die Erkenntnis: es gibt sie doch noch, die Kompetenten Leute in online Foren :)
Und wenn du dich damit ein bisschen beschäftigst, kannst du nach einiger Zeit hier noch mal nach lesen und wirst auch besser verstehen.
 
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Offene Objektive würde ich für das spezielle Projekt, was ich jetzt im Kopf habe, eher 1.4er nehmen
Das ist nicht das Wohlfühlgebiet für Studioblitze.
Überleg dir bitte, ob Du mit 1/250s Verschlusszeit (oder gar langsamer) zurechtkommst. Probier das mal aus, also ganz ohne Blitz bzgl. Hintergrundhelligkeit. Das war auch mein Kommentar weiter oben. Die meisten kommen damit allerdings sehr wohl aus.
 
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Wahnsinn, wie sich das hier verselbständigt hat!

Tja... sorry.

Als offensichtlicher totaler Neuling von Blitzanlagen habe ich ne
Frage gestellt, welche Marke als Einstieg zu empfehlen ist, damit
ich gleich beim richtigen lande - und inzwischen diskutieren die
Profis über t = 0,000042 versus t = 0,000041.

Und nicht alle verstehen die Angaben ihrer Lieblingsmarke vollständig.

Was die richtige Marke ist, kann man so pauschal nicht sagen.
Das hängt zu sehr davon ab was Du am Ende damit tun willst.
Ich persönlich empfinde das Angebot von Hensel als das mit dem
besten Preis-/Leistungsverhältnis, aber das kann für Dich anders
aussehen.

Ich poste mal ein paar Links zu Artikeln die ich dazu geschrieben habe:
http://visualpursuit.de/tutorials/wahl_des_studiolichts/
http://visualpursuit.de/tutorials/flash_power/

Hier findest Du den Lichtformervergleich, Teil 1 und 2:
http://visualpursuit.de/_no/lichtformer.pdf
http://visualpursuit.de/_no/Lichtformer_2_Deutsch.pdf
Obacht, die sind beide rund 80MB fett!

Darin sind zwar ausschliesslich Lichtformer von Hensel
(weil es eben das ist was ich habe), aber bei den meisten
Lichtformern kannst Du davon ausgehen daß ähnliche
Produkte anderer Hersteller zumindest vom Licht auch
ähnliche Ergebnisse liefern.

Und es werden harte Gefechte über Sachen ausgetragen,
die zumindest ich nicht mehr verstehe.... ist auch OK,
wollte es nur mal sagen ;-)

Sprechenden Menschen wird geholfen. Frag konkret nach,
dann erkläre ich das gern en detail.

Hensel wurde mich auch schon stark angeraten von meinem
Fotografen, aber wie gesagt - mal ein Gefühl für die Sache
entwickeln (...)

Deswegen habe ich gesagt angucken und anfassen.
Mit Calumet und Hensel hast Du zwei Anlaufstellen in München
bei denen Du Dir schon Hensel, Bowens und Profoto ansehen
kannst.

(...) und vor allem mal verstehen, welche Parameter überhaupt
wichtig sind dafür, damit ich auch mit offener Blende kleine
Objekte oder Situationen (also vom Speiseteller bis zum Menschen)
sauber ausleuchten kann, (...)

Zu Leistung und Schärfentiefe findest Du in den oben verlinkten
Artikeln und Lichtformervergleichen einiges. Damit solltest Du in
der Lage sein selbst auszurechnen was Du brauchst.

Unschärfe allein ist jedoch kein Gestaltungsmerkmal, Offenblende
scheint vor allem unter Forenbewohnern sehr beliebt zu sein.
Verständlich, weil das einen Wow-Effekt gibt den der Nachbar
mit seiner Billo-Cam nicht hinkriegt, man kann damit zeigen daß
man Geld ausgegeben hat. Gestalterisch wäre den meisten Bildern
ein Hauch mehr Schärfe durchaus zuträglich. Verlier das nicht aus
den Augen, und leg den Schwerpunkt nicht ausschliesslich darauf.

auf was ich achten muss, damit das Zeug nachher auch
einigermassen portabel ist, das sind so die Dinge, die ich suche.

Kompaktgeräte sind leichter zu transportieren als separate
Generatoren und Blitzköpfe. Je moderner sie sind, desto
kompakter sind sie auch. Billigere Systeme sind oft schlechter
gekühlt, weniger dauerbetriebsfest aber dafür leichter.
Irgendwas ist eben immer. Anfassen ist mal wieder der Tip
des Tages.

Vieles von den HighEnd Fragen oder von den ganzen technischen
Begriffen verstehe ich ehrlich gesagt ohne Einordnung (was ist
es, ist es wichtig oder unwichtig) nicht.

Wie gesagt, frag gerne konkreter nach.
 
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gepulste Blitze, HotSync, Abbrennzeiten - kann ich mir überall
wenig drunter vorstellen.

Synchronzeit ist Dir ein Begriff?
Das ist die kürzeste Zeit in der der Verschluss das ganze Bildfenster
freigibt und der Blitz das ganze Bild belichten kann.
Leider ist das meist eine eher lange Zeit. Wenn noch Raumlicht
oder Tageslicht reinspielt, kann das bei schnellen Bewegungen
zu Doppelkonturen und Wischern führen.

Wenn nur das Blitzlicht aktiv ist, dann zählt auch bei längeren
Verschlußzeiten ausschliesslich die Leuchtdauer des Blitzes
für die Belichtung. Laß mal jemand bei Tageslicht feste mit den
Armen rudern und fotografiere das mit 1/160sec in Blendenautomatik
oder manuell. Die Ergebnisse geben Dir einen Eindruck welchen
Effekt die längste Leuchtzeit von 1/150sec für den Broncolor
Siros 800 haben kann.

Die Grenze der X-Synchronzeit ist eines der ältesten Probleme
der Blitzfotografie, und es gibt aktuell eine Reihe von Ansätzen
um das zu umgehen. Die funktionieren unterschiedlich schlecht,
muss man sagen.

Die Firma LPA hat für ihre Pocket Wizard Produkte das Hypersync
Verfahren entwickelt und patentiert. Denen scheint allerdings das
Geld zu fehlen um ihr Patent juristisch zu verteidigen, und so
kommt es daß eine ganze Reihe von Herstellern vergleichsweise
schamlos Kopien davon in ihre Produkte einbaut. Die nennen sie
dann SuperSync, OverDriveSync, HotSync und, und, und.....
http://www.pocketwizard.com/inspirations/technology/hypersync_fpsync/

Der Nachteil von Hypersync ist daß es nur mit Blitzen funktioniert
die eine eher lange Leuchtzeit aufweisen, es ist enorm
timingkritisch, bietet nur wenig Luft für Leistungsregelung,
bringt einen Helligkeitsverlauf über das Bildfenster mit sich
und funktioniert mit jedem Blitz anders.

Olympus hat 1985 erstmals ein Verfahren vorgestellt, das heute
in vielen Aufsteckblitzen und in den B1/B2-Blitzen von Profoto
verfügbar ist. Die meisten Hersteller nennen das HSS oder FPsync.
Dabei wird bei Verschlußzeiten kürzer als der X-Synchronzeit der
Blitz bereits gezündet wenn der erste Verschlussvorhang losläuft,
und dann während der Schlitz über das Bildfenster läuft in hoher
Frequenz gepulst. Man setzt quasi viele kleine Blitzbelichtungen
streifenweise überlappend nebeneinander und bekommt damit
auch wieder ein ganz beleuchtetes Bild.

Sowohl echtes HSS mit gepulstem Blitz und Hypersync mit langen
Leuchtzeiten teilen sich den Pferdefuss daß der Großteil des
Blitzlichts auf den ablaufenden Verschlußvorhängen landet und
nicht im Bild. Das schlägt sich in dramatisch reduzierten Reichweiten
nieder.

Aktuelle Verschlüsse werden mehr und mehr von elektronischen
Verschlüssen abgelöst, die momentan noch zeilenweise ausgelesen
werden. Das ergibt beim Videofilmen den berüchtigten Rolling
Shutter Effekt. In absehbarer Zeit werden die elektronischen
Verschlüss globale Verschlüsse sein, bei denen alle Pixel massiv
parallel ausgelesen werden und damit nahezu zeitgleich.
Dabei gibt es dann keine Synchronzeit mehr, der Blitz kann
mit jeder Verschlusszeit verwendet werden. Bei kürzeren
Verschlusszeiten und Blitzen mit langen Leuchtzeiten schneidet
man ggf schon wieder was vom Blitz ab, je kürzer die Verschlußzeit,
umso mehr. Das führt dann zuerst wieder zu Farbproblemen
ähnlich denen die bei reiner IGBT-Technik auftreten, und
natürlich auch wieder zu stark reduzierter Reichweite.

Je kürzer die Leuchtzeit eines Blitzes ist, desto kürzer kann die
Verschlusszeit sein mit der man noch die gesamte Blitzleistung
innerhalb der Verschlusszeit unterbringt.

Momentan stürzen sich viele Leute auf billige Chinaböller mit
langen Leuchtzeiten, die sich dadurch für das hypersyncen
eignen. Damit kann man dann bei Offenblende und Tageslicht
blitzen - für alles andere eignen sie sich dagegen weniger gut.

Man kann sich leicht ausrechnen, daß bei Leuchtzeiten
um 1/200sec bei kürzeren Verschlusszeiten nicht viel
Blitzleistung übrig bleibt. Bei 1/1600 sec bleiben von den
1200 Ws eines Chinaböllers gerade noch effektiv 150 Ws für
die Blitzbelichtung übrig, von den "nur" 500Ws eines Hensel
Expert D 500 bleibt genauso viel. Der Hensel kann dann aber
8 Bilder/Sekunde, während der Chinese nur alle 3 Sekunden
einmal kann.

Der Tipp mit dem Gebrauchtkauf ist fein, für einen Hobbyamateur
für mich ohne viel Plan macht das Sinn, auch dann soll es aber
so sein, dass man später nicht System wechseln muss, wenn es
nen Gang zulegt...

Wie gesagt: Kauf *einen* guten mit einem harten Lichtformer
und einer Octa oder rechteckigen Softbox. Da musst Du Dich
für ein System entscheiden. Und dann kaufst Du in dem System
eben gebraucht nach, notfalls mit aller Zeit der Welt.
 
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Bei Hensel einen gebrauchten Porty Lithium, oder wenn dir die
Spezifikationen des originalen Porty genügen kannst du auch
den nehmen. Der Lithium ist halt leichter, schneller und hat
einen größeren Regelbereich.

Mit 2000 Euro Budget kommt er nicht weit, das reicht dann
nur für einen gebrauchten Porty Premium mit Bleiakku. Sackschwer.

Eine Generatorlösung würde ich wie bereits gesagt persönlich
nur empfehlen wenn Sonderblitzköpfe benötigt werden,
als da wären:

Ringblitze
http://hensel.eu/katalog/products/flash/flash-heads/blitzkopf-ringblitz-rf-3000-xs.html
Lightsticks
http://hensel.eu/katalog/blitzkopf-lightstick-20-pol-langstecker.html
Longlights
http://hensel.eu/katalog/blitzkopf-stabblitz-140-3000.html
Lightbars
http://hensel.eu/katalog/blitzkopf-lightbar-130.html
Flashboxen
http://hensel.eu/katalog/flash-box.html
Fresnelspots
http://hensel.eu/katalog/starspot-3000-langstecker-196.html
http://hensel.eu/katalog/f-spot-3000-langstecker.html
Follow Spots
http://hensel.eu/katalog/weitwinkel-superspot-3000.html

Wenn die nicht benötigt werden, und Leistungen bis 1000 Ws
ausreichen, dann fährt man mit Kompaktgeräten besserund
hat einen größeren Regelbereich.

Von den Lösungen Kompaktblitz und dann Mobile Stromversorgung,
wie sie auch Hensel anbietet halte ich weniger, da die Nachladezeiten
zu lange werden.

Da bist Du nicht mehr auf der Höhe.
Im Batteriemodus schafft der Expert D 1000 Blitzfolgezeiten
von 1,5 Sekunden am Power Max L. Mit nur einem Gerät
am Power Max L angeschlossen kann man auch im Normalmodus
bleiben und schafft dann Nachladezeiten von gerade mal 1 Sekunde
für 1000 Ws. Der Porty Lithium 1200 braucht 2,1 Sekunden für
Vollgas. Die Lösung mit Kompaktgeräten ist also mehr als doppelt
so schnell. Ein weiterer Vorteil ist daß man am Netz natürlich
die vollen 300W Pilotlicht zur Verfügung hat, während am Porty
gerade mal 100W gehen, wenn man nicht das Einschubnetzteil
verwendet. Das schlägt jedoch ein kapitales Loch in die Kasse.
Kompaktgeräte kann man dann auch komplett individuell regeln,
während am Porty nur schaltbare feste Asymmetrie möglich ist.

Hensel bietet gegen Aufpreis Netzkabel von 10m Länge an.
Kann ich nur wärmstens empfehlen, man kommt mit sehr viel
weniger Verlängerungsschnüren aus und kann sie viel flexibler
aufstellen als mit den 5m Kopfanschlußkabeln des Portys.

2000 Euro Budget reichen nicht für eine wirklich gute Lösung
mit Akkubetrieb - aber mit 10/20/20m Verlängerung kommt man
draussen erstaunlich oft klar. Das reicht für den Anfang oft
aus, und dann spart man sich zum Kompaktgerät eben noch
mit ein bisschen Geduld die Akkulösung dazu.
 
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@ Lexington

Ich kann meinem Vorredner da nur beipflichten und es ist ja schon viel gesagt worden. Bevor Du Dir etwas kaufst, ohne wirklich Ahnung davon zu haben, schau es Dir an und vor allem, probiere es erstmal aus (ggf. im Rent). Beschäftige Dich mit den Grundlagen, oder Frag' im Forum nach.

Die Anforderungen die Du an die Geräte stellst, sind auch schon recht anspruchsvoll und auch der Einsatzbereich wenig konkret. Wenn Du Dir für den Anfang Prioritäten setzt, welche Einsatzbereiche und Eigenschaften Dir wichtiger sind, wird das die Entscheidung für Dich deutlich vereinfachen.

Du wirst merken, daß man z.B. für das Fotografieren kleiner Stilleben ganz anderes Zubehör (Lichtformer, ect.) einsetzt, als z.B. im Peoplebereich. So kann man z.B. einen Schirm recht gut in der Peoplefotografie einsetzen, aber für Stillife ist er denkbar ungeeignet.

Genauso verhält es sich mit der Mobilität. Kompakte und leistungsfähige batteriebetriebene Geräte sind immer teurer als vergleichbare netzbetriebene Geräte. Ich selber habe z.B. nur einen akkubetriebenen Generator und drei Netzbetriebene, weil ich Outdoor selten mehr als 2 Leuchten einsetze. Und wenn das mal erforderlich ist, dann leihe ich mir Geräte dazu. Wesentlich häufiger nutze ich die Blitze im Studio, oder habe die Möglichkeit des Netzbetriebs auch 'on Location'. Es macht also auch Sinn sich zu überlegen, womit man Anfangen möchte und wie und womit man sein System später mal ausbauen möchte. Nicht jedes der Geräte muß die gleichen Eigenschaften haben.

Vielleicht hast Du bisher nur mit Nikon Systemblitzen gearbeitet. Um Dir mal eine Vorstellung der Leistung zu geben, hat ein Speedlight SB800/SB900 grob geschätzt bei voller Leistung 60J Energie. Mit einem Porty Generator (1200J) hättest Du bei maximaler Leistung annähernd die 20fache Lichtleistung mit einem Blitzkopf, oder die 10fache pro Blitzkopf wenn Du zwei Blitzköpfe anschließt. Du kannst zwar die Lichtleistung bei jedem Gerät, ggf. auch mit Hilfe von ND-Folie, auf den gewünschten Level bringen, aber wenn Du die ganze Zeit immer nur am unteren Ende des Leistungsbereich der Blitzgeräte arbeitest (z.B. für Spielereien mit offenen Blenden), dann machen Geräte mit geringerer Leistung mehr Sinn.

Es gibt viele Dinge auf die man beim Kauf achten kann, aber welche davon tatsächlich relevant sind, hängt dann sehr vom Einsatzbereich und den Anforderungen ab. Für einen Stillifer sind z.B. die Ladezeiten der Geräte in der Regel relativ uninteressant während sie für einen Modefotografen meist recht wichtig sind, um flüssig arbeiten zu können. Das einzige was in meinen Augen bei Studioblitzen überbewertet wird ist eine TTL-Funktion. Das mag den ein oder anderen Laien begeistern, aber den meisten Profis rollen sich bei dem Gedanken die Fußnägel hoch :)

Das was man in der Regel ungern macht, ist verschiedene Systeme zu mischen, weil es dann für die vorhandenen Lichtformer die passenden Adapter braucht und nicht jeder Lichtformer mit jeder Bauweise gut harmoniert. Und man möchte sich das Zubehör/Lichtformer auch nicht doppelt kaufen müssen.

Ich hatte Dir in meinem ersten Post, neben Broncolor, ja auch Geräte von Hensel und Profoto vorgeschlagen. Mit mit Hensel, oder Profoto, machst Du jedenfalls nichts falsch. Bei Hensel hättst Du als batteriebetriebe Option den Porty-Generator (nur gebraucht noch im Preisrahmen), den Du mit Kompaktköpfen ergänzen könntest. Du kannst, wie von Visual Pursuit vorgeschlagen, auch einen Kompaktkopf mit Inverter (PowerMax) benutzen, schleppst dann aber im Endeffekt wieder genausoviel Zeug/Gewicht rum, wie mit einem Akku Generator. Außerdem kostet der Power Max L alleine schon knapp 1800,-€, was auch wieder Dein Budget sprengen würde. Bei Profoto gibt es auch einen batteriebetriebenen Kompaktkopf (B1), den Du ggf. später mit D1 Köpfen ergänzen könntest. Solltest Du aber jemals mehr als 1000J pro Blitzkopf brauchen, dann wird’s bei Profoto deutlich teuer, und Preis und Leistung stehen meiner Meinung nach in keinem besonders guten Verhältnis mehr.

VG
 
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Überschätz das nicht.........

Die Sache mit der starken Offenblende aber kontrollierten Vorder- und Hintergrundbeleuchtung ist nur ein ganz konkret anstehendes Projekt - nicht das zentrale Ziel aller Fotosessions, sondern eine Geschichte, mit der ich konkret sagen kann: das steht demnächst mal an, das sollte ich umsetzen können, dafür brauche ich ausreichenden Regelbereich oder was man dafür braucht.

Alles andere erschließt sich dann, ist Einstieg in eine neue Welt für mich, zu der ihr mir hier alle sehr geholfen habt, etwas mehr Zugang zu finden, vielen Dank nochmal!
 
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