florianvr6

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Hallo an Alle
Ich möchte gerne mit der Hobbyfotografie Starten, Ich haben folgende Ausrüstung überlassen bekommen.
Einen Body Nikon D5 XQD mit den Objektiven :
AF-S NIKKOR 24-70mm f/2,8E ED VR
AF-S NIKKOR 14-24mm f2.8 ED
AF-S NIKKRO 70-200mm f/2.8 ED VR II
Dazu habe ich noch ein Stativ Akku Uws. das ganze Equipment ist nur wenig genutzt worden quasi wie neu
meine Frage ist ob ich mit dieser Ausrüstung als Anfänger starten kann oder ob ich das ganze verkaufe und mir etwas neueres zulegen sollte
Gruß Florian
 
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Puh, damit gehst du ja gleich in die Vollen und bist bestens ausgerüstet.
Auch ein Einsteiger kann damit etwas anfangen wenn er dazu bereit ist.
Manches wird dich auf den ersten Blick vielleicht überfordern.
Das liegt aber an dir selbst inwieweit dein Herz und deine Begabung geeignet ist gleich mit dem Optimum zu beginnen.
Andere wären froh mit dieser Basis starten zu können.
Kann aber auch sein das das Handy reicht.
Steige ein. Beschäftige dich damit und dann wirst du sehen wohin der Weg führt.
Keiner kennt dich. Darum ist ein voreiliger Rat nicht hilfreich.
 
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wow... seit 14 Jahren im Forum, da müsstest ja auch schon das eine oder andere hier gelesen haben. Also sollte schon ein Grundwissen da sein.

das was du jetzt auflistest, sollte auf keinen Fall der Hemmschuh sein um keine guten Bilder machen zu können
 
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Die Ausrüstung wird mit Sicherheit nicht der limitierende Faktor sein. Die D5 ist eine Top-Kamera und auch die 3 Objektive sind hervorragend.
Die Kamera ist sehr individuell konfigurierbar. Da solltest Du Dich intensiv mit beschäftigen.
Was sind denn deine bevorzugten Motive? Dann könnten wir Dir besserer zur Seite stehen.
 
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Warum ich Hier angemeldet war weiß ich auch nicht meine Email war schon vergeben da habe ich das Passwort Zurückgesetz, hatte mich wohl mal angemeldet.
Ich möchte einen Fotografiekurs buchen um eine Professionelle Schulung zum bekommen, ich kenne mich momentan noch garnicht damit aus.
Die Kamera und Objektive waren seit ca. 9 Jahren eingelagert daher ist alles Quasi neuwertig kommt alles aus eine Insolvenz nur Akkus habe ich Neu gekauft da die alten tiefentladen waren habe für alles 3100€ bezahlt plus 300€ für zwei neue Akkus. ist der Preis in Ordnung?
Ich würde gerne Landschaften fotografieren und ich bin gern auf Autorennen.
 
5 Kommentare
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Wenn die D5 und die Objektive alle einwandfrei funktionieren, war der Preis ok.
Ob man für die D5 unbedingt originale Nikon EN-EL18c kaufen muss oder mit deutlich billigeren Nachbauakkus auch auskommen kann, darüber wird manchmal heftig debattiert.
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Glückwunsch, tolle Ausrüstung. Hol‘ Dir noch einen guten Rucksack, z.B. LowePro, und ein stabiles Stativ sowie für die D5 einen L-Winkel, dann kannst Du einfacher von Hoch- auf Querformat wechseln als mit der Verstellung des Stativs.

Der Preis ist ok. Mach‘ ruhig einige Schulungen/Workshops zu Bildkomposition, so etwas bieten sogar die Volkshochschulen an.

Viel Freude und gut Licht!
 
L
lokatz kommentierte
Du hast da eine sehr gute Kamera und die sogenannte 'Holy Trinity', also die Kombination von drei Objektiven, die zusammen die meisten fotografischen Herausforderungen abdeckt und dabei auch bei schlechtem Licht tolle Ergebnisse liefert. Dafür halte ich den Preis sogar für sehr günstig, zudem sogar noch Zubehör dabei ist.
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Wozu soll man sich eine L-Winkel und ein Stativ kaufen? Ich benutze mein Stativ alle Jubeljahe ein Mal (zuletzt 2019 (?) und besitze keinen L-Winkel. Das mag für die Freunde der statischen Aufnahme interessant sein, aber wir wissen doch gar nicht, ob das auf den neuen Photographen überhaupt zutrifft. Für mich wäre Sowas der blödeste Quatsch überhaupt
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte

Für Landschaftsfotografie ist beides schon praktisch, wieso soll das bitte Quatsch sein? Wenn das beste Licht herrscht, ist es i.d.R. leider nicht besonders hell.
 
Für Autorennen ist die D5 mit die idealste Kamera von Nikon.
Falls dir die 200 mm Tele nicht reichen, würde ich an die leichten und kleinen 100-400 mm von Tamron VC oder Sigma OS denken, auch wenn sie weniger lichtstark sind und qualitativ nicht ganz an das Nikon 70-200 heran reichen. Für wirklich lichtstarke Teleobjektive kannst du mit einigen tausend € rechnen.
 
1 Kommentar
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Für etwas über 1000€ bekommt man ein Nikkor 300mm f/2.8 AF-S gebraucht, zusammen mit einem Telekonverter eine interessante Kombination.
 
Vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen, ich muss mich erst einmal mit den vielen Funktionen der Kamera beschäftigen und Sie auch verstehen bevor ich noch zusätzliches Equipment kaufe, ein Stativ von Rolai und ein großer Rucksack waren bei Kauf auch schon dabei, da brauche ich dann erstmal nichts kaufen. Es ist wohl auch noch mehr Fotoausrüstung vorhanden.
 
1 Kommentar
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Super, dann einfach einmal loslegen. Hoffentlich hast Du viel Freude mit der Ausrüstung, das Handling ist ein Traum und mit den Objektiven bist Du für so ziemlich alles vorbereitet.
In manchen Fotoclubs gibt es auch intern viele Veranstaltungen rund ums Fotografieren, insbesondere Bildkomposition und Licht. Es lohnt sich durchaus einmal danach Ausschau zu halten.
 
Moin florianvr6,
die D5 ist wirklich mehr als eine Einsteigerkamera! Herzlichen Glückwunsch, sie günstiger als ich erworben zu haben! Ich hatte sie erworben, als sie gerade frisch auf den Markt kam. Das erste Modell, das der Photohändler meines Vertrauens in den Laden bekam, hatte er für mich reserviert. Die Optionen D6 sowie Cameras der Z-Serie haben mich nicht mehr interessiert.... Und interessieren mich auch heute nicht. Die Kohle für einen Umstieg hätte ich.... Aber ich bin es zufrieden.
Ob Du einen Photokurs brauchst - ich weiß nicht. Ich erinnere mich, wie ich mich in die Photographie einarbeitete. Damals, zu Analogzeiten. Ein Film, ein Notizblock, ein Bleistift. Raus in die Landschaft. Einige Objekte (maximal 5) ausgesucht (welche, ist völlig egal) und Bildreihen gemacht, nach dem Modell: Eine Größe konstant, geändert wurden Blende oder Belichtungszeit (ISO war nicht veränderbar, da Diafilm). In der Projektion auf der Leinwand habe ich gesehen, welche Auswirkungen die jeweiligen Einstellungsänderungen hatten. Damit habe ich es begriffen. Der Rest sind Erfahrung und gezielte Experimente. Ein Photobuch eines professionellen Photographen gab Hinweise auf ein sogenanntes "gutes" Bild. "Gut" heißt in diesem Fall: Gefällt mir, das möchte ich auch hinbekommen, das wäre mein Stil. Beim Betrachten der Bilder immer die Fragen: Was gefällt mir an diesem Bild, was stört mich?
Da alle relevanten Daten in den EXIF-Daten gespeichert werden, brauchst Du kein Notizbuch, keinen Bleistift. Nur ein (stringentes) Konzept, wie Du zu relevanten Informationen kommst. Ein guter, kalibrierter / kalibrierbarer Monitor ist hierfür sehr hilfreich. So kannst Du am Monitor direkt sehen, welche Konsequenzen Deine Einstellungsänderungen haben.
So nicht vorhanden: Schau, dass Du einen GPS-Empfänger bekommst, desse Daten direkt und ohne weiteres Equipment in die EXIF eingetragen werden. Sehr wichtig, wenn Du viel reist und im Nachhinen wissen willst, wo die Aufnahmen entstanden.
 
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Ich erlaube mir mal die Sache skeptisch zu sehen.
Du als Unbeleckter steigst mit einer Profikamera ein, hast aber keine Ahnung davon. Normalerweise wächst man da hinein, das über Jahre.
Es geht nicht nur um die Kamera. Das sehen, gestalten, verstehen, erlernen, Erfahrung ... und auch die EBV danach.
So was braucht Zeit, viel Geduld und Interesse von dir.

Du musst begreifen, die Kamera ist nur das Werkzeug. Du musst das Werkzeug richtig einsetzen, denn du machst damit die Fotos, deine Fotos.
Und dein Ziel ist es gute Fotos zu erstellen.

Und da es dein Hobby werden soll muss es dir auch Spaß und Freude machen. Sonst kannst du es gleich wieder vergessen.
 
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E
Emc2 kommentierte
Relativer Einspruch! Proficamera heißt in erster Linie: Damit wird Geld verdient - also ist sie robuster als die anderen Modelle. Die Kriterien ISO, Blende und Belichtungszeit sind im Prinzip die einzigen physikalischen Größen, über deren Zusammenspiel man wirklich etwas verstehen muss. Um diese Zusammenhänge zu erlernen, ist die Wahl der Camera egal.
Vielleicht noch die Brennweite - aber die würde ich auf der zweiten Wissensstufe ansiedeln. Was danach kommt, wird durch die persönlichen Interessen, die persönliche Neugier sowie die Optionen der Camera bestimmt.
Bleibt als wichtige Ergänzung noch die digitale Dunkelkammer - braucht man aber nur, wenn RAW-Dateien entwickelt werden müssen / sollen. Man kann sich aber auch mit der jpg-Ausgabe der Camera zufrieden geben.
Will man darüber hinaus auch künstlerisch unterwegs sein, also nicht nur abbilden, sondern selbst gestalten, kommen neben der Entwicklungssoftware entsprechende Bildbearbeitungsprogramme ins Spiel...
Ich kann florianvr6 nur ermutigen, sich zu trauen - es ist alles halb so wild: Meine letzten analogen Photos habe ich - nach 6 Jahren Pause - 2002 gemacht; nach weiteren 7 Jahren erwarb ich 2009 mit der D700 meine erste Digitalkamera - seinerzeit ein Profimodell.
 
So eine Ausrüstung würde ich niemals nimmer mehr hergeben. Gib Dir erstmal viel Zeit ohne Druck und probiere aus, was alles geht. Man kann auch alles manuell einstellen, um die Grundlagen zu lernen und wenn man die drauf hat, gibt es keine Limits.
Und wenn man dann mal für unterwegs was kleines braucht, kann man ja auch das ganze Geraffel zu Hause lassen und nur das Smartphone nutzen.
Kleiner Tipp: für sehr kleines Geld gibt es gebraucht das Nikon Af-s 50mm/1,8 und damit ist die D5 dann sehr handlich und mehr braucht man oft nicht mitzunehmnen.
 
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Als Anfänger kann man damit gut umgehen: Einfach die sehr gut funktionierenden Automatiken nutzen bis man irgendwann in später Zukunft in Situationen kommt, bei denen man selber mehr kann. Dann nachlesen und ausprobieren. Für den Start ist die Kamera genausogut geeignet wie eine kleine D3000 mit Bundle-Objektiv. Sie schränkt Dich (wenn überhaupt) nur sehr viel später technisch ein :)
 
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Fotokurs nein Danke, auf Youtube gibt es sehr viele gute Filme. Viel Spass mit der Ausrüstung.
Gruss Wolfgang
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Haha, wie verschieden doch die Meinungen sind.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Sind Bücher oder Fotokurse besser?
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Beides schliesst sich ja nicht aus. Ich habe ein Regal voll!

Kurse sind eben interaktiv, also mit menschlicher Rückkopplung. Das sit schon toll - aber nur wenn es gut gemacht ist.
 
Also wie andere schon geschrieben haben: diese Ausrüstung ist absolut Top.
(Wenn sie dir nicht zu schwer ist und das den Spass vermiest.)

Damit kann man alles machen und als Einsteiger kann man sich ja auf wenige Standardfunktionen beschrängen und muss nicht in den Tiefen der Einstellmöglichkeiten herumpfuschen. (Wovon ich abrate und die Kamera auch vollständig zurücksetzen würde vor dem ersten EInsatz.)

Ich möchte einen Fotografiekurs buchen um eine Professionelle Schulung zum bekommen, ich kenne mich momentan noch garnicht damit aus.

Das ist eine sehr gute Idee!
Es wird schwierig sein eine Schulung zu bekommen, in der Fotografie (Gestltung) vermittelt wird und gleichzeitig die Fotografie (Technik der D5) vermittelt wird.

Vielleicht sind es zwei Kurse, aber Du hast ja auch uns :)
 
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quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Für die Technik kann ich einen der Nikon-Workshops empfehlen. Wir waren einmal im Kölner Zoo und der Dozent hat mir gezeigt, wie ich den AF einstellen muss, dass er am sich bewegenden Objekt klebt.
Für die Bildgestaltung würde ich definitiv in eine Schulung oder einen Workshop zu dem Thema gehen, eventuell auch mehrere. Youtube kann eine Ergänzung sein, aber das direkte Feedback durch einen Foto-Profi sowie der direkte Vergleich mit den Bilder anderer bringt einen schneller vorwärts. Außerdem will einem da niemand weiteres Equipment oder Lightroom Presets zu lachhaften Preisen verkaufen.
 
E
Emc2 kommentierte
Wenn es um das Kennenlernen der Technik / der Bedienung der Camera ging, habe ich mir zum Gerät das Handbuch genommen, mich auf die Terrasse gesetzt und einfach geknipst. Das Motiv war egal. Auf dem Monitor konnte ich dann gleich meine Werke miteinander vergleichen. Dieses haptische Probieren ist für mich viel effektiver, als nach einem Theorieunterricht zu Hause nachzuvollziehen zu versuchen, was man mir hatte beibringen wollen. Darüber hinaus führt das Lernen in einer Gruppe automatisch dazu, dass der Dozent für den Einzelnen wenig Zeit hat. Tauscht man sich, was naheliegend ist, mit dem Nachbarn aus, verliert man den Kontakt zum Unterricht...
 
... Du hast ja auch uns :)
Das möchte ich noch unterstreichen. Eine gute Idee für Florian (wenn es das Ego zulässt) ist, hier einfach mal Bilder einzustellen und um Verbesserungsvorschläge zu bitten.

Da wird es dann zwar auch ein paar Klugsch... geben, die alles nur verreißen, aber generell habe ich den Eindruck, dass die meisten hier sich um konstruktive Kritik bemühen.
 
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