Frage Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope Canyo

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sgrein

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Hallo Forum,



wir werden im August in den Südwesten der USA reisen und unter anderem den Lower Antelope Canyon (https://de.wikipedia.org/wiki/Antelope_Canyon) besuchen. Der ist bekannt für seine tollen Farben und Sandsteinstrukturen, aber auch für die schwierigen Lichtverhältnissen.

Hier versuche ich nun eine Kameraeinstellung zu finden, die es mit erlaubt, möglichst gut vorbereiten zu sein.

Da man nur noch in Gruppen mit Führer in den Canyon darf und einem stark erhöhten Besucherandrang ausgesetzt ist, werde ich wenig Zeit haben vor Ort zu experimentieren. Da es außerdem auch nicht mehr erlaubt ist im Canyon mit Stativ zu arbeiten, muss ich aus der Hand fotografieren, was die Sache zusätzlich erschwert.

Folgende Gedanken habe ich nun gefaßt, um meinen Ziel möglichst nahe zu kommen.

Equipment, das zum Einsatz kommen soll:

*) Nikon D7100
*) Tokina AT-X Pro 12-28 mm F4
*) Alternativ wäre noch das Nikon Kit Objektiv 18-105 3.5-5.6 mit Bildstabilisator im Angebot, aber die Brennweite erscheint mir unpassender zu sein
*) Kein Polarisationsfilter (wenngleich es gut wäre wegen der staubigen Umgebung, um das Objektivglas zu schützen)


Freihandgrenze: Max Brennweite 28 mm des Objektivs multipliziert mit dem Crop Faktor der Kamera von 1.5 ergibt 42 mm -> Daraus leite ich eine maximale Belichtungszeit von 1/50 sec. ab gemäß der Regel „Belichtungszeit für Freihandbilder = Kehrwert der Brennweite“

Blende: f8 bis f11 um eine ausreichende Tiefenschärfe zu erzielen

Fotos werden in raw (SD Karte in Slot 1) und jpg (SD Karte in Slot 2) gemacht, um im Nachgang eine Bearbeitung zu ermöglichen.

Arbeiten im Kameramodus A (Zeitautomatik) bei gleichzeitigem Aktiviert der ISO Automatik und Active D-Lightning. Die ISO Automatik ist so konfiguriert das sie nur eine maximale Belichtungszeit von 1/50 sec zuläßt (wie oben berechnet) und bei schlechten Lichtverhältnissen den ISO Wert auf max 6400 hochschraubt.

Da ich vorhabe nur wenige Fotos auszudrucken und den überwiegenden Teil im PC anschauen werde, erscheint mir das der beste Kompromiss zwischen der möglichst passenden Grundkonfiguration und der erforderlichen Sicherheit scharfe Aufnahmen machen zu können.

Stimmt meine Ableitung oder habe ich einen Denkfehler? Hat jemand eigene Erfahrung mit dem fotografieren in einem solchen Canyon? Wären Belichtungsreihen eine noch bessere Herangehensweise?

Jeglicher Anmerkung zu den Konfigurationsgedanken und meiner Equipmentauswahl würde mich sehr freuen.

Gruß und Danke im Voraus.

Stefan
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Hallo Stefan,

ich war da noch nicht, aber so kompliziert scheinen die Lichtverhältnisse doch gar nicht zu sein, oder?

Schärfentiefe ist bei dieser Brennweite erstmal komplett unkritisch, Blende 8 wird da zu Blende 4 nur einen nur unwesentlichen Beitrag liefern, im Gegenzug aber viel Licht schlucken. Licht scheint ja da zu sein, nur etwas inhomogen verteilt und wenn sich Menschenmassen durch den Canyon wälzen, wird es mit Kalenderbilder ohnehin schwierig werden.

Ich denke, das größte Problem wird Deine Zeitautomatik sein, die evtl. mit den starken Kontrasten zu etwas überraschenden Ergebnissen kommt. Ich würde die Blende eher auf machen und die ISOs deutlich unter 6400 limitieren (=> Dynamik) und sicherheitshalber eine Belichtungsreihe knipsen, wenn es denn unbedingt Automatik sein muss. Meist stellt man hinterher zwar fest, dass dieses zwar gar nicht nötig war, aber es beruhigt und kostat ja nichts. Ein schneller Blick auf das Histogramm kann vor Ort auch hilfreich sein.

RAW und JPEG muss nicht sein, um im Nachgang die Bilder zu bearbeiten. Da reicht RAW alleine auch. Ein Polfilter ist als Objektivschutz eine ganz schlechte Idee.

Letztendlich wird Deine Belichtung definiert durch die verwendete Blende, Zeit und ISO-Wert. Wenn man diese drei Parameter im Blick hat, kann man eigentlich auf das sonstige Automatik-Gedöhnse verzichten. Ich habe lieber drei dumme Werte im Blick als acht intelligente Werte, die einzeln alle machen, was sie wollen.

Ciao
Hans-Peter
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Ist das mit dem Stativ wirklich so?

Gibt es die teureren Fotografentouren nicht mehr?

Nach meiner Meinung ist, für gute Bilder dort, ein Stativ unerlässlich! Die allseits bekannten "Sandriesel-Bilder" sind alles Langzeitbelichtungen.

Auf Blende 8 würde ich nur mit Stativ gehen. Der Canyon ist sehr eng, da kommt man auch mit kleinerer Blendenzahl zurecht. Manche Menschen können durchaus auch längere Belichtungszeiten als 1/50s ruhig halten. Ist manchmal auch Tagesform abhängig.
Solltest du ausprobieren. Brennweite ist ok

Eventuell auch mal über den Besuch anderer Slotcanyons in der Gegend um Page nachdenken. Der Upper- und Lower Antelope Canyon sind mittlerweile so überlaufen, das es eigentlich nur noch Abzocke ist und auch keinen Spaß mehr macht in großen Gruppen durchgeschoben zu werden.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Hallo bulle.sw,

Danke für die Rückmeldung.

Nach meiner Internetrecherche ist das leider wirklich so. Da hat sich einiges wohl geändert in den letzten Monaten. Die Fotografentouren werden im Zeitraum März bis Ende Oktober nicht mehr angeboten und Stativ ist bei den Standardtouren ausgeschlossen. Ob das tatsächlich so gelebt wird, kann ich erst beurteilen wenn ich vor Ort war. Alles was ich bisher gelesen haben, deutet aber ganz klar darauf hin.

Ich bin weniger an den Light Beams (=Sandrieselbilder) interessiert. Die Light Beams gibt es auch wohl auch eher am Upper Antelope Canyon, und der soll wohl nicht ganz so überlaufen sein (bei halbem Eintritt)

Das das die Canyons touristisch voll erschlossen ist, mit allen Vor- und Nachteilen ist uns bewußt, aber es zählen auch die "Bilder" und Eindrücke, die man im Kopf mit nach Hause nimmt.

Gruß Stefan
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

DSC_1038.jpg


Das Bild ist aus dem Lower Canyon. Exifs sind drin.
Die Daten: Nikon D810 mit 24/70/2.8 bei 24mm, ISO 720, f/5.6 bei 1/40sec, -1,3EV, AutoISO
Ganz wichtig ist RAW, um nachträglich noch den WB korrigieren zu können.
ADL verwende ich nie, da die Ergebnisse in meinen Augen schlecht vorhersehbar sind.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Hallo,
nach meiner Reise dorthin vor 3 Jahren (D200 mit Sigma 17-70 mm, heute habe ich ein update in der Ausrüstung, s.u.) folgendes Resumee:
> vor jedem Objektiv ein First Class UV Filter (Schutz, aber bitte ohne Einfluß auf die optische Qualität)
> Objektivwechsel im Canyon: NOGO wegen Staub ... und aus Zeitmangel. Die Eindrücke wechseln mit rasanter Geschwindigkeit, selbst wenn du anhältst, siehst du unendlich vile Formen und Bildideen, da ist keine Zeit, sich mit der Ausrüstung zu befassen. Objektive auf Blende 5,6 oder 8, Kamera in Zeitautomatik (geht bei feststehenden Motiven, sonst M!) und ISO Automatik mit aktuellen Kameras heute mit Grenze auf 3.200 oder fallweise 6.400 (bei der D200 habe ich meist ISO 800 als Grenze eingestellt).
Hast du einen backup Body? Oder eine andere Zweitkamera? dann nimm beide mit, setze sich ergänzende Brennweitenbereiche ein. 17 mm mit ASP-C ist hoffnungslos zu lang... und am Horseshoe Bend gleich in der Nachbarschaft (ausgeschildert auf dem Weg zum Antilope) brauchst du ebenso ein extremes Weitwinkel, du hast die richtige Optik, aber du brauchst unbedingt auch den Tele-Bereich. Ein Reserve-Body sollte unbedingt verfügbar sein... ich hab meine erste FM vor Jahren aus einem versehentlich noch offenen Rucksack gecrasht und musste schnell eine Ersatzkamera kaufen...
> Stativ: Die Indios leben von den Foto-Touristen und machen einen sehr guten Job. Bei den vielen Touristen ist ein Stativ nicht gestattet, und man braucht es meiner Meinung nach auch nicht unbedingt. Selbst vom Empire State Building habe ich in der Dämmerung Fotos aus der Hand gemacht, mehrere gleiche, und dann das Beste hinterher bearbeitet.
> Aufnahmen prinzipiell als RAW, ich arbeite mit DXO, natürlich hat jeder seine Software-Vorlieben.
Was sich bei mir als Update in der Ausrüstung zwischenzeitlich ergeben hat:
Kamera D750 um die vorhandenen Festbrennweiten formatfüllend zu verwenden.
Backup und immer-dabei seit ein paar Wochen: A6000 mit Standard-Zoom.
Seitdem bleibt das 24-120 öfter im Basislager und es geht mit der A6000 mit dem Standard-Zoom und mit der D750 mit 70-200 mm los, mit dabei meist das 20 mm und das 55 Makro. Ein Stativ würde ich nicht mitschleppen.
Viel Spaß auf deiner Tour! Zion und Bryce sind absolut zu empfehlen, da kann man sich frei bewegen und wahnsinnige Eindrücke genießen!
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Hallo knipsegern,

danke für die ausführlichen Erläuterungen. Nein eine Zweitkamera habe ich noch nicht im Angebot.

Genau diese Motivwechsel erwarte ich und strebe deshalb eine möglichst passende Handhabung/Konfiguration der Kamera an, da alles unter einem gewissen "Zeitdruck" steht.

Das mit dem Objektivwechsel habe ich mehrfach gelesen und ist für mich absolut nachvollziehbar.


Gruß
Stefan
P.S Horseshoe Bend, Bryce, Arches sind noch auf der Route geplant... Da wir schon mal da waren, habe ich eine gute Vorstellung davon was uns dort erwartet.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Hei

Bei so einem Problem habe ich mich mal mit der Variante das gleiche Foto 3-5 mal zu Fotografiere mit unterschiedlichen Belichtungen, beholfen. Angefangen bei einer Unterbelichtung, eine Normalbelichtung und dann jeweils eine Blende mehr ueberbelichten. Die Fotos fuegte ich dann in Lr zusammen.

Gruss Mark

PS Das kannst du an deiner Kamerea so einstellen.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Ich war im Sommer 2015 dort und denke mal, es hat sich nicht viel verändert. Wenn du Bilder ohne Menschen machen möchtest, dann musst du die spezielle Fotografentour buchen. Ist mit $80 für ca. 2h nicht günstig, aber die einzige Möglichkeit, da dann die Guides dafür sorgen, dass für ein paar Minuten keine Leute durchs Bild laufen (ohne Guide kommst du übrigens gar nicht in den Canyon). Bei allen anderen Touren darfst du übrigens auch kein Stativ mitnehmen! Bei meiner Tour waren zwei Guides dabei - einer hat dafür gesorgt, dass der Canyon frei blieb und ein zweiter mit einer kleinen Schaufel Sand in die Luft geschaufelt, um die Lightbeams sichtbar zu machen. Falls du das möchtest, musst die Tour um die Mittagszeit (zwischen 11.00 und 13.00h) machen. Nur dann steht die Sonne so, dass sie bis auf den Canyonboden scheint.
Freies Fotografieren ist wegen der Menschenmassen im Canyon praktisch unmöglich, außer du fotografierst nach oben. Wenn die Guides den Canyon frei machen, werden zuvor alle Mitglieder der Tour mit ihnen Stativen aufgestellt und dann musst du alles bereit haben für die Fotos. Experimentieren geht in der Kürze der Zeit, in der der Canyon frei bleibt, praktisch gar nicht.

Ein paar weitere generelle Tipps:

  • Nimm das größte Weitwinkel, welches du hast - der Canyon ist teilweise extrem eng. Ein 12-28 mm ist okay.
  • Aufnahmemodus manuell (so habe ich es gemacht) oder ggf. Zeitautomatik, ISO fix auf 100.
  • Du kannst im Canyon durch den Staub kein Objektiv wechseln. Falls du also auch noch Details machen möchtest (sofern du dafür Zeit findest), brauchst du einen zweiten Body, der nach Möglichkeit immer gleich greifbar sein sollte. Falls du einen Rucksack hast, hast du im Canyon während der Fotografierphase nur sehr eingeschränkten Zugriff darauf, weil es so eng ist. Ich habe aber alle ca. 800 Bilder dieser Tour mit dem 16-35 an FX gemacht
  • Nimm einen Lenspen oder anderweitigen weichen Pinsel mit. Der Staub setzt sich ständig auf die Frontlinse und damit kannst du ihn einfach entfernen (ich habe bestimmt 10x meine Linse gereinigt während der Tour)
  • Nimm ein stabiles 3-Bein Stativ mit (Stativ ist übrigens Pflicht bei der Fotografentour). Ohne geht in dem Canyon eigentlich gar nichts - es ist recht dunkel. Je tiefer du damit herunter gehen kannst, desto dramatischer sind ggf. die Perspektiven. Zudem kommst du damit bei der Fototour in die erste Reihe!
  • Der Kontrastumfang im Canyon ist brutal. Selbst für den extremen Dynamikumfang der D750 war das oft jenseits dessen, was man im Raw-Workflow noch retten kann. Ich habe daher eine immer eine -1/0/+1 Belichtungsreihe mit maximaler Bildfrequenz gemacht.
  • Ohne RAW-Workflow geht praktisch nichts. Nur so kannst du nachträglich ggf. noch die Belichtung korrigieren, den Weißabgleich anpassen und hast ZUgriff auf die Dynamikreserven deines Sensors.
  • Bei ISO 100 und Blende 11 liegen Belichtungszeiten typischerweise zwischen 1/3s und 1s. Für den rieselnden Sand sind diese Belichtungszeiten sehr gut, da die Struktur noch nicht komplett verschwimmt.
Dennoch, trotz der kommerziellen Massenabfertigung kann man in dem Canyon fantastische Fotos machen ...



picture.php

P.s.: habe gerade erst realisiert, dass du den Lower Antelope Canyon meinst. Ich war 2015 im Upper Antelope Canyon, denke aber fotografiertechnisch sind da keine großen Unterschiede.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

habe gerade erst realisiert, dass du den Lower Antelope Canyon meinst. Ich war 2015 im Upper Antelope Canyon, denke aber fotografiertechnisch sind da keine großen Unterschiede.

Doch, der Lower Canyon ist erheblich enger und allein schon der Einstieg in den Canyon ist viel abenteuerlicher.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Wow, ich bin sprachlos angesichts der Füller von wirklich hervorragenden Tipps und Erfahrungsberichten für die Fragen von Stefan. Ein Thread, wie dieser macht für mich den echten Mehrwert eines Fachforums für Fotografie aus.

Eine Frage an die schon dagewesenen Kollegen:

Wie schätzt Ihr die aufnahmetechnischen und praktischen Möglichkeiten ein, mit einem Einbeinstativ in diesen Canyons zu fotografieren? Evtl. mit einem fetten Monostat-Fuß oder den einbeinigen Manfrottos bzw. Siruis mit Standspinne?
Sei es auf der Touristentour (Gedränge?) oder auf der Fotografentour?

Herzliche Grüße Nic
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Auf der Touristentour müsste es gehen, auf der Fotografentour weiß ich nicht, ob Du ohne Dreibein mitdarfst. Ich glaube, eher nicht.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Wenn ich den AC in diesem Jahr besuchen würde, dann wäre meine Einstellung die folgende:

1) Das Ding ist schon millionenfach fotografiert worden und davon tausend mal brilliant. (Hab ich totfotografiert gesagt?)
2) Mein Schwerpunkt wäre daher, mir das anzusehen und die Eindrück zu geniessen. Eventuell Andenken-Schnappschüsse ohne die Not das diese perfekt sein müssen.
3) Wenn ich mir doch ein paar ambitionierte Bilder vornehme, dann vielleicht solche mit dem Versuch weniger oft Gesehenes aufzunehmen. (z.B. Rudelknipser bei der Arbeit? Guides beim Sand schmeißen?)


Nur meine Meinung. :fahne:


P.S.: und wenn doch Perfektion zum x-ten Mal nachfotografiert werden soll, dann aber nur wenn die Tripod-Foto-Tour zu buchen ist.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Oh man, da scheint sich ja einiges geändert zu haben. Als ich vor zig Jahren dort noch Dias gemacht habe, ging man alleine in den Lower Canyon und konnte sich soviel Zeit lassen,wie man wollte. Teilweise ist der ja so eng, dass man den Rucksack absetzen muss um durch zu kommen. Photographischen fand ich es sehr problematisch, vor allem weil man noch keine Kontrollmöglichkeit der Einstellungen hatte.

Eigentlich wollte ich da noch mal hin, aber wenn ich das so lese ...

Auch bei der Wave scheint sich einiges geändert zu haben. Damals bekam man nur ein paar Bilder von Landmarken gezeigt und musste dann am nächsten Tag aus der Erinnerung den Weg finden. Heute gibt es wohl GPS Tracks.

Grüße
Bernd
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Eigentlich wollte ich da noch mal hin, aber wenn ich das so lese ...

Mich zieht es nicht mehr so unbedingt nach Page. War das letzte Mal 2015 dort. Hat keinen Spaß gemacht. Explodierende Übernachtungspreise, explodierende Eintrittspreise, Massenabfertigung und sehr große Gruppen am Antelope Canyon, Chance auf Permit für die "Wave" gegen Null. 2009 zahlte man für den Lower Canyon 25,-$ pro Person, konnte alleine in den Canyon mit Stativ und sich im Prinzip so lange wie man wollte dort aufhalten. Selbst der Horseshoe Bend ist völlig überlaufen.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Wird halt drauf ankommen wann man geht. Ich war 2015 im November im US Südwesten da war es stellenweise fast einsam.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

.... Chance auf Permit für die "Wave" gegen Null.

Wir sind damals 3 oder 4 mal von Page früh morgens zur Ranger Station der Wave gefahren um ein Permit bei der Lotterie zu gewinnen. Dann wurden wir gleich 2mal gezogen. War auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Zum Glück hatte ich auf dem Hinweg das GPS mitlaufen lassen, auf dem Rückweg sah alles ganz anders aus und Wegmarkierungen gab es keine.
Uns ist den ganzen Tag keine einzige Person begegnet.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Wir waren im Juni auch in Lower Antelope Canyon..

Glücklicherweise die Phototour schon im Januar gebucht gehabt, und deshalb durften wir noch (in einer überschaubaren 3er Gruppe) durch.
Was aussenrum an Touristenmassen abgefertigt wird, ist inzwischen aber nicht mehr schön...

Am Horseshoebend praktisch das selbe.. waren zum Sonnenuntergang da, und man musste am Rand schon Angst haben, dass einer einen nicht irgendwann vor lauter ich will auch vor, runterschuppst.
 
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AW: Kameraeinstellungen bei schwierigen Lichtverhältnissen / Hier im Lower Antelope C

Hallo Forum,

nachdem wir von dem Trip in die USA zurück sind und den Lower Antelope Canyon besucht haben, möchte ich gerne ein kurzes Update von meiner Seite geben.

Das Tokina AT-X Pro 12-28 mm F4 mit der D7100 kam zum Einsatz und im wesentlichen sind die Bilder mit folgenden Einstellungen gemacht worden (ohne Stativ, da nicht mehr erlaubt bei den Standardtouren und die Fototouren erst im November wieder angeboten werden.):
Zeitautomatik
ISO bis max ISO 800
Bende bis 7
Weissabgleich auf ca 5600 K eingestellt
Keine ADL oder Belichtungsreihe
Histogramm kontinuierlich im Auge gehalten
Alle Bilder in raw und jpg parallel erstellt

Ich hatte mit noch einen Staubschutz für die Kamera zugelegt, um auf der ganz sicheren Seite zu sein. War aber gar nicht erforderlich war, da es vollkommen windstill im Canyon war und auch kein Sand vom Guide in die Luft geworfen wurde (außer einmal), da die Lightbeams eher im Upper Canyon zu finden sind,

Was die Logistik angeht war es schon recht voll, aber das hat man sehr schnell vergessen, wenn man erstmal im Canyon angekommen ist. Und er ist auf jeden Fall einen Besucht wert.

Danke nochmal in die Runde für die Tipps und Anregungen.

Stefan
 
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