Kamera für Landschaft

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Sehr geehrte Nikon Community,

Ich habe mich hier Registriert um hoffentlich eine Entscheidungshilfe zu bekommen :D

Kurz zu meiner Person:
Christian, 29 Jahre und komme aus dem Schwarzwald
Hobby Fotograf und Bildbearbeiter.

Fotografieren tue ich seit ca 8 Jahre mit der D5000 und dem 18-55 Objektiv (und 105er Macro )

So nun zu meiner Frage .....

ich suche eine neue DSLR Kamera für Landschafs Aufnahmen + objektiv (90% meiner Aufnahmen)

In betracht habe ich mir die D500, D7500 gezogen welche könnt ihr mir empfehlen bzw. würdet ihr Kaufen? Oder sogar eine ganz andere?


Freundliche grüße Christian :p
 
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Für schöne Landschaftsaufnahmen würde ich eine FX-Kamera (Vollformat) mit einem hochauflösenden Sensor und einer hohen Dynamik, die auch mit starken Kontrasten zurecht kommt, empfehlen.
Dazu kommt, dass für FX auch mehr Objektive zur Verfügung stehen, als für DX.

Gruß
Hans
 
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Wegen der wenigen AF-P Objektive würde ich niemals die Kompatibilität zu den älteren AF-D Nikkoren hergeben.


Hieraus ergeben sich aber keine Einschränkungen für AF/AF-Ds.

Da gibt es echte Sahnestücke und das für auch noch wenig Kohle. Selbst AIS-Objektive sind nur sehr eingeschränkt nutzbar da der Übertragungsmechanismus für den Blendenwert auch eingespart wurde.

Warum sollte der TE auf die Idee kommen, sich aus dem Nichts eine AIS-Uraltklamotte anzuschaffen, das ist doch wirklich nur interessant für Leute, die die Dinger von früher kennen/haben oder sonstwie einen Faible für manuelle Fotografie unter erschwerten Bedingungen haben :fahne: - dafür gibt es beim TE aber keine Anzeichen... ;)
 
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Wer ernsthafte Landschaftsfotografie betreiben möchte, ist an zwei Variablen interessiert:
1) Auflösung
Hier spielt eine große Rolle, wie die fotografierten Bilder gezeigt werden sollen. Sind es WEB Bilder oder kommen auch großformatige Ausdrucke (eventuell sogar für den Verkauf) in Frage? Minimum Auflösung dann 24Mpx oder eben höher.

2) Dynamic Range
Wieviel Dynamikumfang kann meine Kamera zeichnen? Signifikant besser sind hier die Kleinbildformatkameras (Sensorgröße 24x36mm).
http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Nikon D500,Nikon D600,Nikon D800

Es kann aus Nikon Sicht ab der D600 eine flexible Landschaftsfotografie betrieben werden. Wer Posterformate benötigt, verwendet Modelle ab der D800 Serie.

Objektive: Üblicherweise kommt es hier auf die Gleichmäßigkeit der Auflösung an. Extrem lichtstarke Objektive haben dies in der Regel nicht. Genausowenig ist dies die Domäne von Zoomobjektiven. Wenn Du tatsächlich vorhast, mit einem Stativ exakt zu gestalten, bist Du sehr fündig bei manuellen Gläsern, die deutlich robuster, kompakter und leistungsstärker pro eingesetztem Euro (auch gebraucht) zu bekommen sind. (Schaue Dir hierzu die MTF Kurven an).
 
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Da kommt nur eine 6x17 in Frage.
Vorteil: 4 Bilder pro 120er Film, also sehr schnell den Film voll.
Nachteil: Keine DSLR wie vom TE favorisiert.

Und jetzt, duck und weg :)
 
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Wer ernsthafte Landschaftsfotografie betreiben möchte, ist an zwei Variablen interessiert:
1) Auflösung
Hier spielt eine große Rolle, wie die fotografierten Bilder gezeigt werden sollen. Sind es WEB Bilder oder kommen auch großformatige Ausdrucke (eventuell sogar für den Verkauf) in Frage? Minimum Auflösung dann 24Mpx oder eben höher.

Hm - also ich verkaufe ab und zu Prints in 60 x 90 cm.
Kameras: D700 und D4, also 12 bzw. 16 MP.
Müssen also irgendwie sch**** sein ... :fahne:
 
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Hm - also ich verkaufe ab und zu Prints in 60 x 90 cm.
Kameras: D700 und D4, also 12 bzw. 16 MP.
Müssen also irgendwie sch**** sein ... :fahne:

Wahrscheinlich hast Du es nur überlesen. Der TO hat bereits eine 18Mpx Kamera (Nikon D5000) und wollte sich technisch verbessern. Hier besonders unter dem Aspekt Landschaftsfotografie. Offensichtlich haben wir andere Vorstellungen von "groß". Zumindest einig scheinen wir zu sein, daß Kleinbildformat Kameras für Landschaftsfotografie gut (besser) geeignet sind. Ob eine D700 oder D4 hierfür ein sinnvolle Entscheidung im Jahr 2018 sind, möchte ich nicht weiter kommentieren.
 
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eigentlich ist das meiste gesagt. Letztendlich kann man wirklich mit JEDER der genannten Kameras Landschaftsfotografie betreiben. Ich habe die D7200 und die D750. Für Landschaften wird praktisch immer die D750 mit einem 24-120/4 bzw. mit dem guten alten 28-105er (wenn es kleiner und leichter sein soll) verwendet. Beide Kameras unterscheiden sich praktisch nur in der Sensorgröße. Ansonsten sind sie nahezu identisch. Auch die Bildqualität sollte für wirklich jeden Hobbyfotografen mehr als ausreichend sein.

Sowohl die D500 als auch die D8xx halte ich für Spezialisten die durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Aber weder die überragende Geschwindigkeit der D500 als auch die sehr hohe Auflösung der d8xx-Serie werden zur Landschaftsfotografie wirklich benötigt. Die 24MP der aktuellen Kameras liefern erstklassige Details und genügend Auflösung selbst für große Vergrößerungen. Die D7500 mag eine gute Kamera sein. Allerdings müsste ich zuviele Kompromisse eingehen und zu teuer ist sie ohnehin.

Ich würde lieber Geld in ein gutes Objektiv investieren. Der Benefit ist hier sicherlich der größere.
 
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Wahrscheinlich hast Du es nur überlesen. Der TO hat bereits eine 18Mpx Kamera (Nikon D5000) und wollte sich technisch verbessern.

Die D5000 hat 12 MP.
Und wer technische Verbesserungen nur an der MP-Zahl festmacht, der hat etwas Wesentliches nicht verstanden ...

Offensichtlich haben wir andere Vorstellungen von "groß".

Möglich.
60 x 90 verkaufe ich ab und zu.
Zuhause habe ich bis zu 80 x 120.
Allerdings nicht viele, dazu habe ich zu wenige Wände bzw. Häuser.
Was ist für dich "groß" - und wie viele Leute brauchen so "groß"?

Zumindest einig scheinen wir zu sein, daß Kleinbildformat Kameras für Landschaftsfotografie gut (besser) geeignet sind. Ob eine D700 oder D4 hierfür ein sinnvolle Entscheidung im Jahr 2018 sind, möchte ich nicht weiter kommentieren.

Ich habe dem TE keine D700 oder D4 empfohlen (siehe oben), sondern lediglich angemerkt, dass man auch Fotos dieser Kameras "groß" ausdrucken kann.
Wenn allerdings 16 MP für "groß" zu wenig sind, dann sind es 24 MP auch ...
 
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D5000: stimmt. Habe mich vertan; sie hat 12,3Mpx.
Auch bei DR ist sie - im Vergleich zu moderneren Modellen - schwach.
http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Nikon D4,Nikon D5000,Nikon D600,Nikon D700

Ganz anders die Zusammenstellung bei dembi64, dessen D7200 und D750 bei ISO 100 sehr nah sind (aber auch viel flexibler, als die vorhandene D5000 des TO):
http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Nikon D5000,Nikon D7200,Nikon D750

Es geht hier um Landschaftsfotografie und um ein sinnvolles, bezahlbares Body, bzw. Objektive. Es geht nicht um Bildgestaltung, Bedienung, Schnelligkeit, Tragbarkeit oder anderes. Wer nicht verstanden hat, daß in der Landschaftsfotografie auch die Auflösung eine relevante Rolle spielt, sollte noch eimal bei den Meistern ihres Faches nachlesen.
 
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Grau ist alle Theorie.
Ein Beispiel, die Ilsefälle im Harz. Aufgenommen einmal mit der D800 und einmal mit der D7200.
Jeweils das verkleinerte Original und der dazugehörige 100%-Ausschnitt in Originalgröße.
Ich überlasse es eurer Fantasie die Bilder den verschiedenen Kameras zuzuordnen.
Wenn gewünscht, ich habe noch mehr.

picture.php


picture.php


picture.php


picture.php


Gruß Karl
 
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......sollte noch eimal bei den Meistern ihres Faches nachlesen.

und wer sind die?

ich frage mich gerade wie die vielen Landschaftsbilder entstanden sind als es noch keine mehrere dutzend MP gab bzw. die Bilder noch analog waren. Auch die wurden bereits in große Größen vergrößert. Die Pixelboliden gibt es erst seit relativ kurzer Zeit (D800 erschienen 2012). Und wenn ich zudem sehe wie der aller größte Teil der Bilder prässentiert wird (WEB, PC, Laptop, TV, Beamer, Handy usw.), wird die Pxelzahl ohnehin eher therethisch. Ich habe nie behauptet dass die MP-Zahl unwichtig ist. Aber man sollte sie auch nicht überbewerten. Es gibt noch weitere Parametr die zu einem guten Bild führen. Wie das verwendete Objektiv z.B. ;)
 
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[MENTION=62159]Pixelkarl[/MENTION]

super Gegenüberstellung :up:

Aber ein Abstand zwischen den Bildern würede das anschauen erleichtern
 
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Reaktionen: Kay
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... ....das Motiv sei auch wichtig........

ist es auch :D
Allerdings ist ein Motiv ziemlich subjektiv. ich schaue nicht alles an was fotografiert wird. Vieles interessiert mich schlicht nicht. Auch nicht wenn es noch so perfekt fotografiert ist :D
 
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btw: Für Anselm Adams war die korrekte Belichtung und Ausarbeitung (Zonensystem, Dodge and Burn) wichtiger als die Größe. Er selbst hat sich sogar mal beschwert, als ein Kurator seine Bilder groß präsentiert hat mit den Worten "Er hat eine Wandtapete aus meinen Fotos gemacht!" (Quelle müsste ich nochmal raussuchen.)

Zur Erinnerung: meine Empfehlung auf die Ausgangsfrage war die vom TE genannte D7500 und als Impuls die D750.

Und damit binnisch hier raus ...
 
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