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Als letzten Akt durchbiß er mit einem häßlichen Krachen den Schädel und schleppte das tote Tier dann den Hang hinauf, um im Gebüsch ungestört sein Mahl zu genießen.
Nicht durchweg schön, dennoch ein atemberaubendes Erlebnis. Die Kraft und Geschmeidigkeit des Jaguars sind faszinierend.
Aber, wie schon angedeutet: Das war immer noch nicht der Höhepunkt unserer Jaguar-Exkursionen. Am nächsten Tag wurde die Jaguar-Begegnung mit einer anderen Tierart noch spannender. Davon möchte ich euch morgen erzählen.
Wow, was für eine Szene.
Du hattest doppeltes Glück. Einmal die Jagd zu erleben und dann auch noch im Getümmel der Boote fotografieren zu können.
Es zahlt sich aus etwas mehr zu investieren.
Das Hotel in Porto Jofre ist teuer, hat aber die besten Guides und die schnellsten Boote.
Es ist wichtig, dass der Guide das Boot im "Wettbewerb" mit den anderen Booten richtig positioniert.
Heute geht es um eine weitere Begegnung, diesmal mit gleich zwei Jaguaren. Es handelte sich dabei vermutlich um Geschwister, beide noch relativ jung. Ältere Jaguare gehen sich meistens aus dem Weg, diese beiden aber befanden sich nur einige Meter voneinander entfernt am Ufer.
Der Bruder lag faul herum.
Als ich dieses Bild gemacht habe, saß ich übrigens ganz vorn im Boot, das wiederum direkt am Ufer angestoßen hatte. Der Jaguar war laut der Metadaten des Bildes 17 Meter entfernt und hätte mich in drei oder vier Sekunden gehabt, wenn er gewollt hätte. Tatsächlich aber interessieren sich Jaguare nicht wirklich für Menschen und wagen sich an Gruppen ohnehin nicht heran. Wir sind gottseidank schlecht einschätzbar.
Jaguare fressen zwar gern einmal einen jüngeren Riesenotter, sofern sie ihn kriegen, lauern aber in der Regel nur vereinzelten Tieren auf. Wenn diese in Gruppen auftauchen, lassen sie die Riesenotter normalerweise in Ruhe. Zwar könnte ein Jaguar es durchaus auch mit mehreren davon aufnehmen, die Riesenotter können sich aber mit ihren kräftigen Gebissen auch ordentlich wehren. Das macht die Gefahr für die Katze zu groß, zwar vielleicht Beute zu machen, dabei aber selber erheblich verletzt zu werden. Ein verletzter Jäger wird in der freien Natur selbst schnell zum Gejagten, ein Risiko, das auch Jaguare im Normalfall nicht eingehen.
Unsere junge Jaguardame hier war aber anscheinend zu unerfahren. Während die Ottergruppe näher und näher kam, schlich sie sich immer lauernder an.
Nun aber wurde es richtig dramatisch: Die Riesenotter, die zunächst in der Richtung abgehauen waren, aus der sie ursprünglich kamen, „beratschlagten“ kurz, wobei der Aalliebhaber amüsanterweise weiterhin seinem Hobby nachging, ...
Als sie der Jaguardame nahe kamen, begannen sie ihre Köpfe aus dem Wasser zu stecken, das Gebiss zu fletschen und SEHR lauten Töne von sich zu geben.
Offenbar hatten sie beschlossen, die Raubkatze nach Möglichkeit zu vertreiben. Vielleicht war der Bau der Otter nicht weit entfernt, so dass sie ihn beschützen mussten.
Du hattest doppeltes Glück. Einmal die Jagd zu erleben und dann auch noch im Getümmel der Boote fotografieren zu können.
Es zahlt sich aus etwas mehr zu investieren.
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Es ist wichtig, dass der Guide das Boot im "Wettbewerb" mit den anderen Booten richtig positioniert.