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Samtige Hauttonwiedergabe bei Porträt und Akt
Schon ein Orange- oder Rotfilter steht in dem Ruf, Hautunreinheiten gnädiger darzustellen, was wohl daran liegt, dass diese meist mit Rötungen einhergehen, die durch das Filter aufgehellt werden. Besonders für die Aktfotografie schwören aber einige Fotografen auf die Hauttonwiedergabe des IR-Films.
Es gibt allerdings auch "unerwünschte Nebenwirkungen": Mitunter werden im IR-Porträt sonst unsichtbare, dicht unter Haut liegende Blutgefäße oder auch Bartstoppeln sichtbar.
Es gibt allerdings auch "unerwünschte Nebenwirkungen": Mitunter werden im IR-Porträt sonst unsichtbare, dicht unter Haut liegende Blutgefäße oder auch Bartstoppeln sichtbar.
Hat keiner eine Erklärung dazu parat? Stimmt meine Hypothese?
Hmmm... UV-Licht ist Energiereicher und erreicht eigentlich tiefere Hautschichten (besonders der UV-A Anteil), als der langwelligere Bereich. Das macht sie u.U. auch so gefährlich bzw. trägt daher zur Hautalterung bei.
Gruß
Heiko
Hi,
das Hämoglobin im Blut absorbiert IR deutlich mehr als die Haut oder das umgebende Gewebe. Daher erscheinen Blutgefäße im IR-Bereich dunkler.
Gruß
Gerd
Dann könnte ich ja eine Person in Dunkelheit fotografieren und sehe die Wärmestrahlung des Körpers. Das wäre sicher ein netter Effekt, funktioniert aber nicht im nahen Infrarotbereich, in dem der Sensor empfindlich ist. Außerdem müssten nach Deiner Theorie die Blutgefäße ja heller sein, nicht dunkler. Also Emission kann man hier sicher komplett vernachlässigen....Eine "echte" Infrarotaufnahme ist ein Abbild unterschiedlicher Wärmezonen.
Blutgefäße wären wärmer als deren Umgebung und damit sichtbar.
Wie aber der Hoya Filter arbeitet weiß ich nicht.
Just my two cents.
thebear