iPhone 16 Pro mit noch mehr Foto-Fokus

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Es gibt inzwischen tatsächlich viele Handys, die Topqualitäten bieten. Ob Kamera, Display, Akkulaufzeit oder Preis-Leistungsverhältnis, irgendeines hat in den Details eben die Nase vorn.
Für mich ist dann nur die Frage des Systems entscheidend, und da komme ich nicht am iPhone vorbei. Egal ob Rechner, Tablet oder eben Handy, alle Geräte spielen wunderbar zusammen, auch wenn sie schon ein paar Jährchen auf dem Chip haben.
Mein Sohnemann ist seit Mittwoch mit dem 16 Pro ausgestattet, davor mit dem 12 Pro. Aktuell ist er auf Geschäftsreise und ich bin sehr gespannt, was er danach berichten wird. Dann kann ich es auch mit meinem 6 Jahre alten XR vergleichen und entscheiden, ob ich zuschlage ;)
 
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Leider musste ich vor 2 Monaten ein neues iPhone kaufen. Hatte mein geliebtes Mini 13 verloren! :cry: Hab dann wegen angeblich besseren Fotos das 15 Pro genommen.. schon wegen der RAW Funktion für die Nachbearbeitung..

Naja, kam wie es kommen musste.. war enttäuscht. Den Aufpreis für das Pro hätte ich mir getrost sparen können. Rein vom Bildeindruck her gefallen mir die Bilder vom älteren Mini 13 besser wie beim neue 15er. RAW.. ja schade für die Zeit, da zu bearbeiten. Hat mal bewiesen, dass die relativ gute Bildqualität der iPhones rein von der Software kommen und absolut nicht von der Hardware. Ja auch Apple kann die Physik nicht austricksen. Ja die Minisensoren mit den Plastiklinsen.. ja himmelweiter Unterschied zu einer guten Kamera.. soll ja auch so sein, wäre ja tragisch, wenn es nicht so wäre. Und ja, mit nachträglicher Bildbearbeitung kommt man nicht an die Apple Software ran. Das einzige was man rausholt ist mit speziellen Filmsimulationen, die Apple so nicht bietet. Aber wie gesagt, werde mir das in Zukunft sparen und reine schnelle Knippsbilder wie bis anhin mit dem iPhone machen, mehr nicht. Echtes Fotografieren wirklich nur mit anständigen Kameras und nicht mit Handy.
 
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Ich weiß nicht, was einige für Erwartungen an eine Smartphonekamera stellen. Wer ernsthaft erwartet, ein iPhone könnte eine Kamera mit einem vielfach größeren Sensor ersetzte, oder auch nur nahe an die Qualität kommen, der sollte seine Sichtweise noch einmal überdenken. Kein wundern, dass dann einige hier enttäuscht sind und wieder mit der "ernsthaften" Fotografie um die Ecke kommen.
Hier wird dann nämlich technische Qualität mit der fotografischen Auseinandersetzung mit dem Motiv durcheinander geworfen.

Fotografiert mit dem iPhone 16 Pro heute morgen.
IMG_9940-X3.jpg
 
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Es ist immer ein Unterschied ob wir über die technische oder ästhetische Qualität eines Bildes sprechen. Teure Kameras können auch schlechte Bilder machen und iPhones ziemlich gute, man muß sich nur bewußt sein, dass vieles von dieser Qualität eben Software ist die wir nicht beeinflussen können, wir bekommen das Bild das Apple für gut befindet. Für die meisten Anwender ist das genau was sie wollen: Einen Knopf drücken und gut ists.

Ich habe ein 14 Pro und die Kamera ist nicht schlecht, aber ich benutze es nicht gern zum fotografieren. Für die richtige Komposition fehlt mir der Viewfinder, mein Hirn braucht diesen Tunnelblick um den Kompositionsmodus zu starten :) Daher benutze ich es auch nur für einen schnellen temporären Schnappschuss.

Für mich ist Fotografieren ein Prozess, gedanklich und technisch, den ich brauche um zu einem richtig guten Bild zu kommen. Für mich ist der Weg zum Bild mindestens so wichtig wie das Bild selbst. Einfach nur mal das Handy hoch reißen und ich die richtige Richtung zu drehen funktioniert für mich nicht.

Trotzdem ist ein Handy statt gar keine Kamera natürlich sehr sinnvoll, aber da ich fast immer meine kleine Leica dabei habe wenn ich keine Nikon im Rucksack habe, stellt sich das Problem nicht wirklich. Wenn ich mal ohne Kamera aus dem Haus gehe fühle ich mich nicht vollständig angezogen.
 
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Für die meisten Anwender ist das genau was sie wollen: Einen Knopf drücken und gut ists.
Na da sehe ich hier auch Bilder mit sehr teuren Kameras, die mit dieser Methode entstanden sind.

Einfach nur mal das Handy hoch reißen und ich die richtige Richtung zu drehen funktioniert für mich nicht.
Nein, das funktioniert weder mit dem Handy noch mit der DSLR/DSLM.

.. aber da ich fast immer meine kleine Leica dabei habe wenn ich keine Nikon im Rucksack habe, stellt sich das Problem nicht wirklich.
Nein, das Problem stellt sich bei Dir nicht ein. Aber mich beschleicht das Gefühl, dass das keine repräsentative Situation ist. Das Problem würde bei mir schon damit losgehen, dass ich nur extrem selten einen Rucksack mitnehme. ;)
 
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Nein, das Problem stellt sich bei Dir nicht ein. Aber mich beschleicht das Gefühl, dass das keine repräsentative Situation ist. Das Problem würde bei mir schon damit losgehen, dass ich nur extrem selten einen Rucksack mitnehme. ;)
Siehste, ich habe immer einen dabei, manchmal auch tatsächlich nur eine Damenhandtasche, aber auch die sind groß genug für eine Leica. Das nächste Bild kann hinter der nächsten Ecke lauern, wer weiß das schon. Oft genug habe ich sie nicht mal aus der Tasche genommen, aber manchmal stehst du da und denkst „ein Königreich für eine richtige Kamera!“ und dann kann ich ganz suverän in die Tasche greifen :giggle:.

Bei mir ist der Rucksack Teil der Kleidung wenn ich aus dem Haus gehe. Meine zwei Wandrd haben sich als ideale Gefährten erwiesen die ich nicht mal mehr bewußt wahrnehme weil sie so gut sitzen und da wird einfach alles reingeworfen, da sie eben nicht „nur“ Fotorucksäcke sind sondern auch alles andere locker einpacken.

Es ist immer schade das so viele teure Kameras eher wie Handys genutzt werden, dabei können sie so viel mehr. Aber es ist gut das so viele Leute noch welche kaufen - auch wenn sie wie Handys genutzt werden - so bleiben unsere geliebten Anbieter im Markt und die Preise erträglich.

Mich stört was ganz anderes: So viele Storage units auf der Welt werden mit sinnlosen Bildern geflutet, das kostet Energie auf einem unvorstellbaren Level und keinen interessierts. Dieser ganze Social Media Scheiß wo jeder sein Essen fotografiert und der Welt unterjubelt, das sind Milliarden Bilder die die Welt nicht braucht und alles frißt Energie….
 
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Für mich ist Fotografieren ein Prozess, gedanklich und technisch, den ich brauche um zu einem richtig guten Bild zu kommen. Für mich ist der Weg zum Bild mindestens so wichtig wie das Bild selbst. Einfach nur mal das Handy hoch reißen und ich die richtige Richtung zu drehen funktioniert für mich nicht.
Damit ist alles gesagt.
Kohle "verpulvern" in hochtechnisierte Dinge zum anfassen die ein umfangreiches Erlebnis von der Planung bis zum Ergebnis ermöglichen.
Ein Handy ist dann die kompakte Polly Pocket Version, für jene, die sich damit zufrieden geben.
 
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Ja, das Thema mit der "ernsthaften" Kamera hat auch schon unsere Großeltern beschäftigt.

Heinrich Stöckler, Die Leica in Beruf und Wissenschaft, 1954:

Die Kleinbildfotografie, durch die Leica vor mehr als einem Vierteljahrhundert
ins Leben gerufen, hat zweifellos revolutionierend gewirkt. Sie hat der foto-
grafischen Wiedergabe ganz neue Gebiete erschlossen und der Lichtbildnerei
allgemein einen gewaltigen Auftrieb gegeben. Sie hat aber ebensosehr - was
nicht verschwiegen werden soll - zu einer gewissen Verflachung und Nivellie-
rung der Leistungen geführt. So kann man heute rückschauend feststellen, daß
die eifrigen Verfechter des Kleinbilds in übergroßem Enthusiasmus behaupten,
alles ließe sich mit der Kleinbildkamera erfassen und besser machen als mit den
schwerfälligen größeren Formaten, während auf der anderen Seite die Skep-

tiker, die sich gerade in letzter Zeit wieder mehr zum Worte melden, der Mei-
nung sind, eine präzise Leistung sei mit der Kleinbildkamera überhaupt nicht
möglich, sie verführe lediglich zu Knipserei und Materialvergeudung, und ein

ernsthaftes berufliches Fotografieren sei nur mit größeren Kameras denkbar.
Wie so oft, liegt die Wahrheit vielleicht in der Mitte, und man sollte jedenfalls
die warnenden, skeptischen Stimmen nicht überhoren. Begeisterung ist gut.
aber sie muß gepaart sein mit einer grundlichen Beherrschung des Handwerk-
lichen, weil nur so auf die Dauer Bleibendes geschaffen werden kann. Das beste
Kriterium für Wert und Unwert einer fotografischen Leistung ist die verglei-
chende Rückschau einige Jahre spater. Hier kann unumwunden zugegeben
werden, daß viel Spreu vom Weizen gesondert werden muß und daß somit
der Beweis erbracht ist, daß es mit der Kleinbildkamera ebenso mühsam ist,
eine Leistung von bleibendem Wert zu schaffen wie mit jeder anderen Aus-
rüstung auch.


Die Hervorhebung stammt von mir.
 
1 Kommentar
B
Brunke kommentierte
Klasse! (y)
 
Herrliche Diskussion zu Grundsatzfragen (ich wollte ja eigentlich nur was zum iP15P sagen).

Stefan zeigt oben dass es "einem guten Foto egal ist womit es gemacht wurde" ((c) @jazzmasterphoto)

wieder mit der "ernsthaften" Fotografie um die Ecke kommen

verführe lediglich zu Knipserei und Materialvergeudung
Die "ernsthafte Fotografie", herrliches Fundstück. Will ich gar nicht.
Ich will spassige, freudvolle und kreative Fotografie! Gerne auch mit Materialvergeudung.

Das heisst ja nicht dass ich deshalb mit Minimalaufwand knipse. Stefan hat sich für die Aufnahme #23 bestimmt auch ein bisschen Zeit genommen.

Wir alle hier lieben ja offensichtlich unsere Nikon-Boliden. Wer, wenn nicht wir hier!
Aber es gibt auch super Gelegenheiten wo mir ein Smartphone besser passt.
Auf der Fahrradtour zum Beispiel.
Oder allgemein immer dann wenn das Dickschiff eben nicht dabei ist.
 
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Oh, da habe ich ja was losgetreten. Ich war die Tage leider erfolglos auf der Jagd nach Schneehasen. Die Berge hoch habe ich nur das Nötigste geschleppt, wie meine Z9 mit dem 400/2.8. :cool: :ROFLMAO: ;) Nun gut, das iPhone durfte auch noch mit. Für Erinnerungsfotos der wunderbaren Gegend reicht es für mich aus.

IMG_9909-X3.jpg


IMG_9913-X2.jpg

Heute dann mal zum Spaß ein Foto am Bach gemacht. Pol-Filter für das Z14-24 davor gehalten und mit Live-View eine Langzeitbelichtung gemacht.

IMG_9957-X2.jpg


Und "echte" Fotografie habe ich dann auch noch betrieben. :p

DSC_1610%201-X2.jpg
 
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Nachdem mein Sohnemann nun gut zwei Wochen mit dem 16 Pro unterwegs ist und ich auch ein paar mal Hand anlegen durfte, ist der Entschluss gereift. Ich werde nach 6 Jahren vom XR aufsteigen, das macht in diesem Techniksegment schon einen deutlichen Sprung aus.
Für das XR hatte ich mir ja vor ein paar Jährchen die 18 und 58 mm Vorsatzlinsen von MOMENT zugelegt, die wirklich eine super Qualität liefern und die ich oft benutzt habe. Wenn man aber diesen Brennweitenbereich und sogar noch einiges mehr (13-120) gleich im Handy integriert hat, ist es noch bequemer :)
 
2 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Ja, wobei das 13-120 genau genommen ein 13, 24, 120mm ist. Die Zwischenstufen sind Digitalzoom, der Schritt von 24 nach 120 ist dabei schon recht groß trotz Sensorauflösung 48MP @ 24
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das stimmt natürlich. Ich benutze auch nur diese drei Brennweiten.

Wobei mich interessieren würde welche Tricks alle beim Zoomen zum Einsatz kommen.
Z.B. könnte Apple ja bei 80mm-Zoom den inneren Bildteil mit dem 120er-Tele verbessern.
 
Ich bin heuer vom iPhone 8+ auf das 16 Pro umgestiegen, eigentlich nur wegen des abgekündigten iOS und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken. Das Telefon selbst läuft auch nach fast acht Jahren noch gut.

Die Kamera ist nicht schlecht, aber gigantische Sprünge werden mMn. nicht mehr gemacht. Wobei das Tele schon fetzt.echse.jpeg
 
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