Innenräume fotografieren?

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joew

NF Mitglied
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Hallo,

ich möchte Innenräume (inklusive Möbelierung etc/pp) fotografieren, um die Fotos in Immoscout einzustellen.

Meine erste Hürde ist, dass ich mit dem 18-110 Objektiv meiner D5000 nicht weit genug zurück kann. Ich denke, ich bräuchte dazu ein Ultraweitwinkel (wenn möglich ohne Fischeye-Effekt).

Allerdings kosten solche Objektive ein Vermögen. Also nicht wirklich realistisch für eine einmalige Aktion.

Kann man solche Objektive vielleicht (gegen Gebühr!) irgendwo ausleihen?

Ansonsten würde ich mich sehr freuen über Tipps, auf was man beim fotografieren von Innenräumen besonders achten sollte. Gibt es hierzu vielleicht eine FAQ oder ein Howto?

Blitz(nissin266), Fernauslöser(rf-602) und Stativ wären vorhanden. Nicht jedoch die Erfahrung, damit auch ordentlich umzugehen.
 
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Hi!
Ich bräuchte dazu ein Ultraweitwinkel (wenn möglich ohne Fisheye-Effekt).
Wie schon von anderen geschrieben, wäre es eine einfache Möglichkeit, das 18-110er im Hochformat auf ein Stativ zu montieren und dann mehrere horizontal nebeneinander sich um 1/3 überlappende Bilder bei 18 mm anzufertigen, die man dann z.B. mit "ArcSoft Panoramamaker 6" (ist zwar nicht kostenlos, aber relativ billig) zu einem horizontalen Panorama zusammenfügen lässt.
Auf diese Weise habe ich in den letzten 5 Jahren hunderte "Super-WW-Bilder" und 180°-Panoramen fabriziert.
Wenn der Bildwinkel der 18 mm im Hochformat für die Darstellung der Raumhöhe nicht ausreicht, wird ein Ultra-WW-Objektiv nötig sein, das man außer kaufen (400-800 €) zwar sehr wohl auch ausleihen kann, die Leihgebühren werden aber nicht für Freude sorgen, wenn es nicht nur für einen Tag geliehen werden muss, außerdem muss man dann eine relativ hohe Kaution hinterlegen, was nicht Jedem möglich sein wird...
 
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Ich stelle mir gerade vor, ich sage einem Kunden, der ein Haus für "nur" 120.000 € verkauft haben möchte, dass ich dafür keinen nennenswerten Aufwand betreiben will / kann. Ja, wenn es eins für 300.000 € wäre, dann würde ich die Profi-Kamera benutzen...



Da hast Du etwas völlig falsch verstanden. :motz:


Es ging um die Anschaffung neuer Objektive für die (einmalige)
Hausfotografie und nicht darum, welchen Aufwand ein Fotograf
für seinen Kunden betreibt. Der dürfte nämlich pro Raum (als
einzig vernünftige Vergleichsgröße) kostenmäßig gleich sein …


 
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genau anders herum wird ein Schuh draus: das normale Objektiv (18..110) zeigt nicht das, was ich sehe. Das Bildfeld der Augen ist im Prinzip Weitwinkel. Es hat schon einen Grund, dass Kino-Leinwände Breitbildformat haben und auch Fernseher mehr in der Breite als in der Höhe wachsen.

Die Evolution hat nun einmal dafür gesorgt, dass das Bildfeld der Augen in die Breite geht. Was oberhalb des Horizontes abgeht ist nicht gar soo spannend, als dass die Augen unbedingt ein 4:3-Format haben müssten.
Na siehste. Dann weißt du ja schon alles. Hohl dir ein schönes Fish-Eye und knips die Bude. Dann hast du lauter Bilder, die dem normalen Sehwinkel entsprechen. Mehr geht nicht.
 
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Hi!
Es muss ja kein Fisheye mit 180° sein. Es soll wohl auch UWW mit sehr geringer Verzeichnung geben...
Ein Märchen.:dizzy:
Man unterscheidet zwischen der perspektivischen Verzerrung (z.B. Kugel-förmig beim zirkularen Fisheye) und der Objektiv-eigenen Verzeichnung (bei WW-Objektiven fast immer Tonnen-förmig, es gibt aber auch Fälle mit zusätzlicher Kissenverzeichnung in den Bildecken, was insgesamt eine Wellen-förmige (Schnurrbart-) Verzeichnung ergibt.
Die Verzeichnungen der Objektive sind aber per EBV-Software immer auskorrigierbar, und die perspektivische Verzerrung meist auch.
 
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Zitat: "Rechnet sich die Anschaffung eines WW-Objektivs?"
Rechnet sich nicht.
Wenn es nur um ein paar Fotos für einmaliges Einstellen bei ImmoScout geht, klar.
Ein Super-WW-Zoom wie das 10-24/3.5-4.5 von Nikon (oder dessen billigerer Nachbau von Tamron) kann aber für die allgemeine Fotografie eine Bereicherung sein - 18 mm an DX sind ja kein kräftiges Weitwinkel (entspricht etwa 28 mm an KB) und 16 mm entsprächen erst den KB-üblichen 24 mm...
 
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