Ich habe etwas festgestellt mit der Feinabstimmung!!

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koubi

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Hallo,
Ich habe seit geraumer Zeit eine D300 Kit mit dem 18-200mm. Ich las hier im Forum das man den backfokus/Frontfokus mit der Feinabstimmung korrigieren kann.
Ich habe es so gemacht: Offene blende, Iso 200. Dann von -12 bis +12 Fotos geschossen auf dem Stativ.
Ich sah alle Bilder an und habe gesehen das das schärfste bild bai 0 liegt, super. Jetzt was mir aufgefallen ist, die grösse des Bild im MB Variert, dort bei 0 habe ich das schärfste Bild und auch das Grösste nach MB, also habe ich ja mehr details drauf als bei zb. -12 oder +12. Bei minus 12 habe ich am wenigsten MB (KB) und steigt an bis 0, dann fällt es wieder ab.

Probeirt mal es selber aus.

Gruss Koubi
 
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Hallo Koubi,

eine schöne Beschreibung eines bekannten Effektes. Bei einem unscharfen Bild hast Du mehr Flächen als Details die sich leichter zusammenfassen und komprimiern lassen. Wenn das Bild z. B. stark rauscht wird die Datei noch größer, weil quasi jedes Pixel einzeln beschrieben werden muss. Das kannst Du mal probieren in dem Du die ISO Zahl sehr hoch drehst.
 
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Hallo Horst S.
Demfall kann man nicht auf die MB gehen beim Justieren? Nur mal so ne Frage.

Gruss Koubi
 
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Die Justage ändert sich nicht mit der Helligkeit des Objekts. Also laß die Kamera bei ISO 200, such dir ein feingliedriges Motiv und geh nach der Größe.

@Horst: Müßte nicht bei steigender ISO-Zahl die Dateigröße schrumpfen? Ich bin jetzt zu faul, das auszuprobieren ...
 
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@Horst: Müßte nicht bei steigender ISO-Zahl die Dateigröße schrumpfen? Ich bin jetzt zu faul, das auszuprobieren ...
Das Rauschen entsteht ja dadurch, dass die einzelnen Pixel unterschiedliche Tonwerte ausfweisen. Es gibt also weniger homogene Flächen die zusammengefasst werden können. Je mehr ISO, desto höher das Rauschverhalten des Sensors, desto mehr Informationsbedarf.
 
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Danke für die Antwort. Wegen den MB ist mir erst nachher aufgefallen, Nach meinen Augen ist die grösste datei am schärfsten (0)

Ich dachte es könnte eine Hilfe sein wegen den MB

Vielen Dank

Koubi
 
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@Horst: Ich muß noch einmal nachfragen. Bei .NEFs leuchtet das ein. Wie verhält es sich bei JPEGs? Werden die gleichfarbig leuchtenden und unschärferen Pixel nicht zusammengefaßt? Leider hat @koubi nicht geschrieben, welches Format er verwendet ...
 
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@Horst: Ich muß noch einmal nachfragen. Bei .NEFs leuchtet das ein. Wie verhält es sich bei JPEGs? Werden die gleichfarbig leuchtenden und unschärferen Pixel nicht zusammengefaßt? Leider hat @koubi nicht geschrieben, welches Format er verwendet ...
Ich glaube wir meinen genau das gleiche. Je mehr Details ein Bild hat, desto mehr Informationen müssen einzeln gespeichert werden und umso größer wird die Datei.
 
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Horst, ich denke, ich weiß, was Urvieh meint. Durch hohe ISO verliere ich ja Detailzeichnung, Haare z.B. werden ja nicht mehr als einzelne dargestellt, sondern werden ein Brei, von daher würde mir auch diese Erklärung einleuchten, dass die Dateigröße da wieder abnimmt.

Stefan
 
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Ah, ok! Es kommt sicherlich auch auf das Motiv an. Bildrauschen könnte man ja auch als "ungewollte Details" bezeichnen und werden als Bildinformation genauso abgespeichert, wie die übrigen Bldinformationen. Detailzeichnung geht durch das Rauschen verloren, kommen bei Flächen aber wieder als "Rauschdetails" dazu. Hat man nun schon ein sehr detailreiches Motiv mit viel Bildinformation vorliegen, fällt die Mehrinformation des Rauschens nicht so stark in's Gewicht, als wenn ich ein Bild mit weniger Details habe. Grundsätzlich kostet Bildrauschen aber immer Speicherplatz.
 
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Insofern für mich ein sehr interessanter Hinweis. :up:
Auf jeden Fall. Aus der Diskussion ableiten könnte man also, dass man sehr detailreiche Motive dafür wählen sollte, weil man zum einen optisch besser unterscheiden kann und zum anderen sich Unschärfen stärker auf die Dateigröße auswirken.

Wichtig dabei ist - wie Koubi es im Einganspost beschrieben hat - das man mit Stativ arbeitet, damit man genau den gleichen Ausschnitt erwischt.
 
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Einige Kameratests benutzen die "Nettodateigrösse" auch als Maß für die Kameraauflösung = Menge an Details im Bild. Natürlich funktioniert das nur, wenn das Motiv immer gleich ist.
 
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Hi,

ein wirklich sehr interessanter Ansatz. Problematisch könnte lediglich sein, dass noch andere Störfaktoren auf die Dateigröße Einfluss nehmen. So würde ich nach der Messreihe mit den Korrekturfaktoren von -12 bis +12 abschließend noch mal -12 nachmessen, damit sich keine thermischen Effekte im Laufe der 25 Testbilder eingeschlichen haben.

Ciao
HaPe
 
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