ich bagger alles nieder...

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Meinst jetzt wegen des abgeschmolzenen Gletschers? Finde ich nicht so dramatisch. Die Berge bleiben ja da, egal ob sie bestiegen, erwandert oder erschifahren werden. Der Watzmann kommt aus Afrika und keiner regt sich darüber auf, das eine mehrere tausend Meter mächtige Kalkplatte über hunderte von Kilometer gewandert ist, unter die (jetzigen) Alpen abgetaucht und just vor Berchtesgaden wieder aufgetaucht ist.

Versteht mich bitte nicht falsch, der Mensch versaut genug in der Natur, und das gilt es einzuschränken. Aber die Probleme in den Alpen sind Probleme der Menschen, nicht der Berge.
 
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Halöle,

HansMeinIgel schrieb:
.....Aber die Probleme in den Alpen sind Probleme der Menschen, nicht der Berge.

so ist es. Und nichts auf der Welt ist erdgeschichtlich normaler als wechselnde klimatische Verhältnisse. Die Alpen hat alleine der Mensch mit seiner Skifahrerei und entsprechenden Bebauungsmaßnahmen auf dem Gewissen. Schon in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts lagen in der Schweiz wissenschaftliche Studien vor die belegten, dass der Skitourimus die Vegetation vernichtet, die Erde dadurch Halt verliert und es deshalb zu Abschwemmungen und Erdrutschen und letzendlich zur Verkarstung kommt.
 
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Dass kommt mir aber sehr bekannt vor:
Oberhalb der Mittelstation Surlej-Corvatsch?
Und der zweite Bagger zwischen Surlej und Silvaplana?
 
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janherud schrieb:
Dass kommt mir aber sehr bekannt vor:
Oberhalb der Mittelstation Surlej-Corvatsch?
Und der zweite Bagger zwischen Surlej und Silvaplana?
sehr gut erkannt, der Einachsmistbagger steht jedoch in Lü,
der höchsten politischen Gemeinde der Schweiz.
Und zu den Umweltgedanken: es ist völlig richtig das der Rückgang der Gletscher ein eigentlich normaler Vorgang ist. Ob uns dies ein Zurücklehnen rechtfertigt, wahrscheinlich nicht. Kohlendioxyd lässt grüssen.
Mein Anliegen war eigentlich nur die Zerstörung der hochalpinen Gletschervorfelder.
 
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Ich sag als Schweizer hier nichts zum Abschmelzen der Gletscher...it hurts...
Das erste Bild gefällt ausgesprochen gut...ich kann's so sein lassen...:up:
 
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Fenster in die unberührte Bergwelt

106470e7c6c99586.jpg
 
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Hallo Michael,

Kohlendioxyd hat mit Klimawandel nix zu tun. Messungen in arktischen und sibirischen Tiefeisschichten haben gezeigt, dass Kohlendioxydanstiege 600 - 800 Jahre nach Klimaveränderungen zu verzeichnen sind.
Das ist aber völlig unwesentlich angesichts Deiner tollen Bilder. Ich bin immer wieder fasziniert.
 
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Mona schrieb:
Hallo Michael,

Kohlendioxyd hat mit Klimawandel nix zu tun. Messungen in arktischen und sibirischen Tiefeisschichten haben gezeigt, dass Kohlendioxydanstiege 600 - 800 Jahre nach Klimaveränderungen zu verzeichnen sind.

Danke für dieses Statement. Dann können wir uns ja alle beruhigt in unseren SUVs zurücklehnen und den Fuß auf dem Gaspedal ausruhen. Tut mir leid, auch wenn das nicht so wirklich zum Topic passt, aber bei soviel Ignoranz gegenüber der tatsächlichen Faktenlage platzt mit der Tropfen, der dem Faß die Krone ins Gesicht schlägt...

Gruß Erik
 
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Hallo
Bauarbeiten im Gebirge haben meist etwas befremdliches,soweit es sich um Strassen und Trassenerweiterung für ein Skigebiet handeln.Aber der Gipfel einer unglückseligen Entwicklung habe ich kürzlich im Bereich der Diavolezza im Bernina Gebiet erlebt.Der normale Bergweg endet oben in einer Baustelle ,man kann den Weiterweg nur erahnen bzw. muss über Rohre,die dort oben für ein Skigebiet verlegt werden ,durchhangeln.

Gruss Dietmar
 
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Moin Erik :hallo:

Lordfubbes schrieb:
Danke für dieses Statement. Dann können wir uns ja alle beruhigt in unseren SUVs zurücklehnen und den Fuß auf dem Gaspedal ausruhen. Tut mir leid, auch wenn das nicht so wirklich zum Topic passt, aber bei soviel Ignoranz gegenüber der tatsächlichen Faktenlage platzt mit der Tropfen, der dem Faß die Krone ins Gesicht schlägt...

Gruß Erik

Mir Ignoranz vorzuwerfen, schreibe ich einer momentanen Gefühlswallung zu. Emotionen ersetzen Fakten gemeinhin nicht. Ich unterhalte mich gerne außerhalb dieses schönen Bildthemas von Michael mit Dir über diese Dinge.

Um ein eventuelles kleines Missverständnis gleich von vorne herein zu beheben: isch 'abe gakeine SUV :nixweiss:
Meine bevorzugten Verkehrsmittel sind die mir gewachsenen Füße und mein Fahrrad :hehe:
 
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für den Klimaschutz haben wir ja unsere Merkel, das muss ausreichen ;)

Mir geht es hier um den Schutz der Gletschervorfelder. Dort bildet sich ein einzigartiges Biotop. Die Landesregierungen haben die Besonderheit erkannt und zT unter Schutz gestellt. In Tirol zB seit 2004. Genau dieser Schutz wird in Tirol und anderswo nun wieder schrittweise zurückgenommen, ist er doch sehr hinderlich für weitere Erschliessungen von Kraftwerken und Schigebieten.

Etwas Futter: http://www.alpenverein.at/naturschutz/News/0001_Gletscher.shtml
 
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Michael K. schrieb:
In Tirol zB seit 2004. Genau dieser Schutz wird in Tirol und anderswo nun wieder schrittweise zurückgenommen, ist er doch sehr hinderlich für weitere Erschliessungen von Kraftwerken und Schigebieten.

wäre ja auch noch schöner, wenn wegen so eines popeligen biotops der bau einer kunstschneeanlage nicht mehr möglich wäre... da muss man schon prioritäten setzen...
 
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Michael, du warst nicht zufällig mit dem Bagger auch in der nähe des Einserkofels in Sexten. :D :D

Hast du vieleicht in deinem Archiv ein Bild von der Wand in der heut morgen der Felssturz war?
 
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Mona schrieb:
Mir Ignoranz vorzuwerfen, schreibe ich einer momentanen Gefühlswallung zu. Emotionen ersetzen Fakten gemeinhin nicht. Ich unterhalte mich gerne außerhalb dieses schönen Bildthemas von Michael mit Dir über diese Dinge.

Dann schiebe ich den schwarzen Ignoranzpeter an die "Wissenschaftler" weiter, die behaupten, CO_2 hätte nichts mit dem Klimawandel zu tun. Aber Du hast recht, laß uns das, falls Bedarf besteht, woanders diskutieren, am besten mit Bier und so. :beerchug:

Um ein eventuelles kleines Missverständnis gleich von vorne herein zu beheben: isch 'abe gakeine SUV :nixweiss:
Meine bevorzugten Verkehrsmittel sind die mir gewachsenen Füße und mein Fahrrad :hehe:

Ei bei mir doch auch. :)
Ich habe auch nicht wirklich erwartet, daß Du solch ein Vehikel Dein eigen nennst, das nennt man eine plakative Übertreibung. :)

Gruß Erik
 
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BogiTw schrieb:
Michael, du warst nicht zufällig mit dem Bagger auch in der nähe des Einserkofels in Sexten. :D :D

Hast du vieleicht in deinem Archiv ein Bild von der Wand in der heut morgen der Felssturz war?

ich wars nicht, ehrlich :)

Archivbild suche ich mal. Ab morgen bin ich dort in der Nähe, evtl sehe ich mirs an.
 
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Herbert M. schrieb:
Hallo Leuz,

hier haben wir mal wieder ein feines Beispiel, wie Bilder
blind machen können:
Da stellt einer ein krachscharfes, tief-farbgesättigtes Bild ein
(Glückwunsch Michael!!!) und die holde Betrachterschar sinniert
über Brennweite und Polfilterschändung.
Dabei ist dieses Bild eines, das, wenn nicht Angst, dann doch
Bedenken auslösen sollte: Noch vor ganz , ganz wenigen Jahren
hätte dieses Bild gar nicht gemacht werden können.
Vielleicht guckt sich einer mal den Hintergrund an....

Herbert

kanns denn sein, dass ein gletscher dahin geht
 
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verrät mir der lord denn noch, mit welcher linse geschossen wurde.
danke
gruß moppel
 
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Lordfubbes schrieb:
Jepp, und das gilt vor allem für den Mistbagger! Die Knallfarben hingegen mag ich!

Gruß Erik

Wenn Du den Bagger nicht in Knallfarbe magst, musst Du ihn halt vor dem Knipsen in dein dezentes Grün oder Blau umspritzen :D :D :lachen:
 
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Moppel schrieb:
kanns denn sein, dass ein gletscher dahin geht

Genau, das war gemeint. Dummerweise geht nicht einer allein dahin, er nimmt noch ein paar andere bei der Hand... Wenn es von Interesse ist, kann ich Bilder posten, wie ein Gletscher heute im Sommer aussieht: wie eine Kohlenhalde.
Ich hätte es niemandem geglaubt, ich musste es erst mit eigenen Augen sehen.
In den PR-Bildern der Tourismusindustrie sieht man so etwas nicht.
Deshalb hielt ich es für einen Anlass, in einem Forum, das sich mit Fotografie beschäftigt, auf die Problematik der Wahrnehmung von Bildern hinzuweisen.

Herbert
 
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