Hurtigruten 2016

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filosofen

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Guten Abend zusammen,

ich freue mich sehr, dass ich Ende März die klassische Hurtigruten Seereise machen darf.

Natürlich möchte ich einige Fotos mitheimbringen und ich stelle mir momentan die folgenden Fragen:

1. Wie ist das Fotografieren von einem Schiff aus?
a. das Schiff steht und der Schiffsmotor läuft. Vibriert das so, dass man kein Stativ benutzen kann?
b. das Schiff fährt und man längere Belichtung benötigt (evtl. Nordlicht)

Kann mir jemand Tipps geben, was ich hier beachten muss und ob ich überhaupt ein Stativ mitnehmen soll?
Habe noch nie von einem Schiff aus in der Dämmerung/Nacht fotografiert.

Vielen Dank für Tipps.

Gruß

Peter
 
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Hallo Peter,

Ich war jetzt schon zweimal auf dieser Route unterwegs, jedesmal auf der MS Vesterålen, einem relativ kleinen Schiff. Die großen Pötte mögen da etwas ruhiger liegen, sind aber immer noch bewegte Objekte im Wasser ....

Auf der Vesterålen sind die Vibrationen des Motors immer zu spüren und zudem bewegt sich das ganze Schiff in allen Achsen, ich stell mir also Arbeiten mit Stativ relativ Schwierig bis unmöglich vor.

Demzufolge sind auch längere Belichtungszeiten bei fahrendem Schiff nicht angebracht. Ich hatte kein Stativ dabei und immer aus der Hand fotographiert hat eigentlich ganz gut funktioniert. Und wenn ich so überlege hab ich auch keinen Photographen mit Stativ an Bord arbeiten gesehen :D

Meine Erfahrung mit der Tour in der Polarnacht ist ganz einfach Lichtstarke Optiken benutzen und ISO etwas hochziehen.

Bei Landausflügen sieht das wieder ganz anders aus.

Viel Spaß auf der Tour

LG Rainer
 
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Ich hatte auch ein Stativ mit, es aber nie benutzt

Nordlichter vom Schiff mit lichtstarken Objektiven und hoher ISO, bei uns zeigten sich die Nordlichter immer erst wenn wir aus dem Hafen raus waren.
 
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Ich hatte auch ein Stativ mit, es aber nie benutzt

Nordlichter vom Schiff mit lichtstarken Objektiven und hoher ISO, bei uns zeigten sich die Nordlichter immer erst wenn wir aus dem Hafen raus waren.

Das ist auch die Erfahrung meiner Kollegin, die nun auch schon zweimal die Route gefahren ist. Wenn Stativ, dann auf den Landausflügen. Zu empfehlen, wenn nicht schon passiert, ist auch ein Blick ins Hurtigroutenforum.
 
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Ich habe die Hurtigruten im Dezember 2014 gemacht, inkl. vieler Nordlichtbilder.

Stativ unbedingt mitnehmen!!!

Dazu lichtstarkes Objektiv, mit 14-24 und Zeiss 15+2/25 habe ich diesbezüglich die besten Erfahrungen gemacht.

Belichtung für Nordlichter war grob ISO 3200+Blende 2,8+5s, im Einzelnen muss man ausprobieren ...

Noch wichtiger: eine bei Kälte funktionierende Kamera, in meinem Fall hätte ich die D800 am liebsten über Bord geworfen, Totalausfall.

Eine D3 oder D3s ist meiner Meinung / Erfahrung nach deutlich besser geeignet.

Ideal fand ich die Df.
 
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Ich bin diese Route zwar nicht gefahren, aber dem...

Stativ unbedingt mitnehmen!!!

... möchte ich zustimmen. Ab Belichtungszeiten von länger als 1/10sec wird ein Stativ wohl kaum schaden, aber meist etwas nützen. Auch längere Belichtungszeiten sind - je nach Wellengang - sicher möglich? Du musst eben herausfinden, ob höheres Rauschen oder leichte Verwacklungsunschärfen durch die Schiffsbewegung die Bildqualität eher beeinträchtigen.


Noch wichtiger: eine bei Kälte funktionierende Kamera, in meinem Fall hätte ich die D800 am liebsten über Bord geworfen, Totalausfall.

Eine D3 oder D3s ist meiner Meinung / Erfahrung nach deutlich besser geeignet.

Ideal fand ich die Df.


So so. Du schließt von einem Einzelfall auf Generelles, bloß weil deine Kamera ausgefallen ist? Die D800 gibt sich auch bei Kälte keine Blöße und rauscht weniger als die D3(s).
 
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Ich habe die Hurtigruten im Dezember 2014 gemacht, inkl. vieler Nordlichtbilder.

Stativ unbedingt mitnehmen!!!

Dazu lichtstarkes Objektiv, mit 14-24 und Zeiss 15+2/25 habe ich diesbezüglich die besten Erfahrungen gemacht.

Belichtung für Nordlichter war grob ISO 3200+Blende 2,8+5s, im Einzelnen muss man ausprobieren ...

Wie soll das zu einem vernünftigem Ergebnis führen, 5s Belichtungszeit auf einem schwankendem Schiff vom Stativ und dann womöglich
noch vom obersten Deck:D, na ja, herzlichen Glückwunsch wenn diese Konstruktion bei Dir funktioniert hat.;)
 
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war vor 4 Jahren im Sommer mit der Polarlys (Großer Pott ) die Strecke abgefahren. Auf dem Schiff hatte ich mein Stativ nicht brauchen können. Auf dem Vorschiff ist die Vibration weniger ausgeprägt als am Heck, eventuell mit aufgestützten Ellenbogen werden Aufnahmen besser gelingen. Nicht nur beim Atmungswechel, aber auch beim Totpunkt des Neigungswechsel auslösen.Die Zeiten länger als 1/100 sek sind Glücksache. Die Polarlys und Schwesterschiffe liegen erstaunlich ruhig im Wasser, meist in Küstennahengewässer oder Fjorde.

Gruß Warner
 
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Wie soll das zu einem vernünftigem Ergebnis führen, 5s Belichtungszeit auf einem schwankendem Schiff vom Stativ und dann womöglich
noch vom obersten Deck:D, na ja, herzlichen Glückwunsch wenn diese Konstruktion bei Dir funktioniert hat.;)

Ein mehr als berechtigter Einwand!

In der Tat gibt es bei solchen Belichtungszeiten viel Ausschuss, da der Wellengang die Sterne zu komischen Bahnen verkommen lassen kann. Dennoch waren durchaus sehr schöne Bilder dabei.
 
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Ich bin diese Route zwar nicht gefahren, aber dem...



... möchte ich zustimmen. Ab Belichtungszeiten von länger als 1/10sec wird ein Stativ wohl kaum schaden, aber meist etwas nützen. Auch längere Belichtungszeiten sind - je nach Wellengang - sicher möglich? Du musst eben herausfinden, ob höheres Rauschen oder leichte Verwacklungsunschärfen durch die Schiffsbewegung die Bildqualität eher beeinträchtigen.





So so. Du schließt von einem Einzelfall auf Generelles, bloß weil deine Kamera ausgefallen ist? Die D800 gibt sich auch bei Kälte keine Blöße und rauscht weniger als die D3(s).

Bitte richtig zitieren ...

ICH hätte die D800 über Bord werfen wollen, das gleiche hättest Du mit meinem Exemplar auch machen wollen, weil die Kamera nicht gespeichert hat.

MEINE D800 gab sich leider eine Blöße und Du wirst mir wohl kaum das Gegenteil beweisen können, da Du nicht dabei warst. Zudem war das nicht nur einmal im Laufe der Reise der Fall, sondern mehrfach...
 
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Wow,

gestern Nacht die Frage eingestellt und dann gleich so viele Antworten.
Arktis und Meer ist wohl auch etwas, was viel berührt.
Danke, Ihr habt mir schon sehr geholfen. Stativ bleibt daheim.

Mein Schiff ist übrigens auch die Polarlys.

Vielen Dank für eure Mühe.

Viele Grüße

Peter
 
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Bitte richtig zitieren ...

ICH hätte die D800 über Bord werfen wollen, das gleiche hättest Du mit meinem Exemplar auch machen wollen, weil die Kamera nicht gespeichert hat.

Ja dann schreib das bitte auch so, deine Aussage war verallgemeinernd.


Noch wichtiger: eine bei Kälte funktionierende Kamera, in meinem Fall hätte ich die D800 am liebsten über Bord geworfen, Totalausfall.

Eine D3 oder D3s ist meiner Meinung / Erfahrung nach deutlich besser geeignet.
 
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Polarlicht von Bord aus mit Stativ kann man IMO vergessen.
Ich habe mein Stativ an Bord nicht benutzt.
(Dann noch eher ein Einbein)

Aber...
Stativ bleibt daheim.
...das Schiff hält ja auch an, z.B. bist Du in Tromsö mitten in der Nacht für ein paar Stunden.

Da würde dann schon was gehen!
In so fern: nimm es mit!
 
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Ich werde Ende Februar zusammen mit meiner Tochter (10 Jahre) mit der Hurtigrute reisen. Dieses mal gehts nach Kirkenes und zurück, nicht wie sonst nur bis Bodø oder Tromsø. Bin auch am überlegen, was ich mitnehmen soll. Nordlichter kann ich zuhause fotografieren, LZ-Belichtungen auf dem fahrenden Schiff schwierig und eine Tochter die gesagt hat "aber nicht die ganze Zeit fotografieren". Einzig Timelapse wäre Grund für Stativ mitschleppen. Wenn ich von Stativ spreche meine ich Tripod, in meinem Falle Manfrotto proB055 mit 3wege-neiger.

Werde aber ein Monopod mitnehmen. Leicht und brauch nicht viel Platz. Kann beim Wandern auch als Spazierstab funktionieren.
 
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Ich war im Februar 2014 mit der Trollfjord unterwegs, um Nordlichter zu jagen.
Meine schlechtesten Bilder wurden die, die ich mit dem Sativ gemacht habe.

Aber, ehrlicherweise, mit einem 28/2,8 und der damaligen D 70 hatte ich zwar auf brauchbare Bilder gehofft, war aber letztlich doch enttäuscht. Südgehend hab ich meine Kamera nur noch sporadisch genutzt, die Wirkung des Nordlichtes ist intensiver, wenn man sie einfach, ohne Chip dazwischen, auf sich wirken lässt. Wir hatten tatsächlich viel Glück und ab Svolvær , bzw. bis kurz vor Bodø in fast jeder Nacht Nordlichtsichtungen.

Wenn man das Rauschen der Bilder bei dieser Uralt-Kamera vernachlässigt, kann ich zwar zufrieden sein, aber neben mir stand ein Japaner mit einer digitalen Mittelformatkamera, die Ergebnisse waren einfach atemberaubend.

picture.php


Natürlich sind die Schiffsbewegungen sichtbar, beachtet die Sterne

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Alle Bilder sind Freihand auf dem Achterdeck von Deck 9 gemacht

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@ Wuxi

So toll ist das aber nicht in Tromsø.( Ankunft (südgehend) 23.45 Abfahrt 1.30 Uhr = 1h 45Min, genau so lange, wie Bustransfer von und zur Eismeerkethedrale incl. Konzert dauert)
Um dort brauchbare Nordlichtaufnahmen machen zu können, sollte man schon in Richtung Flughafen gehen( besser fahren), da ist einigermaßen freies Feld und wenig Fremdlicht. Gegenüber vom Anleger, also über die Brücke, liegt zwar der Fjellheisen, aber die Seilbahn ist Nachts nicht in Betrieb, außerdem weiß man ja nie, ob überhaupt die "Aurora Borealis" Lust hat, zum Zeitpunkt des Anlegens ( so gegen 23.00 Uhr, auch Aktivitäten zu zeigen, zudem sollte es sinnvollerweise mindest teilweise freie Sicht geben. Nur für die "Eismeer-Kathedrale" lohnt zwar ein Stativ, aber frei Hand geht auch.

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Ach noch ein kleiner, nicht unwichtiger Hinweis. Der Dampfer wartet nicht. Wer zum festgesetzten Abfahrtzeitraum( also 01.30 Uhr ) nicht an Bord ist, muss sehen, wie er zum nächsten Hafen, südgehend also Finsnes kommt. Wird mit Taxi ein teures Vergnügen. Wir hatten ein deutsches Paar an Bord, die die Trollfjord , bzw. den Anleger erst erreichten, als das Schiff die Mole zum Fjord schon passiert hatte. Die konnten in Bronnøysund wieder an Bord. hat mehr als 500 € Taxi gekostet. Hat aber nichts mit Nordlichtfotografie auf Hurtigruten zu tun, eigentlich.
 
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Meine schlechtesten Bilder wurden die, die ich mit dem Sativ gemacht habe.
Sag ich ja: an Bord kann man das vergessen bzw. muss mit solchen Aufnahmen zufrieden sein.
Wenn Du an Land mit dem Stativ schlechtere Aufnahmen hast als ohne, dann ist das aber nur Dein Problem!
2 bis 5 sec muss man schon belichten für drucktaugliche Aufnahmen. Freihand reicht nur für 1K-Webbilder.

@ wuxi
So toll ist das aber nicht in Tromsø. Um dort brauchbare Nordlichtaufnahmen machen zu können, sollte man schon in Richtung Flughafen gehen,

Also ich würde hierhin gehen, in die Telegrafenbucht:
69.634127, 18.902758 (Taxi bestellen, 10min Fahrt)
Oder hierher:
69.635735, 18.995888 (falls die Fjellheisen-Bahn fährt)

Wenn das Nordlicht stark ist, stört die Lichtverschmutzung nicht gar so schrecklich:

aurora%2011s.jpg

(Dieses ist nicht in Tromsö aufgenommen)
 
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Meine schlechtesten Bilder wurden die, die ich mit dem Sativ gemacht habe.

Ich kann nur noch einmal betonen, trotzdem ein Stativ mitzunehmen und es immer Freihandaufnahmen vorzuziehen - Aufnahmen vom Stativ können gar nicht schlechter werden als freihand, wie auch? Wenn 1/2sec trotz Schiffsbewegungen tauglich erscheint, ist ein Stativ von Vorteil.
Natürlich darf man die Belichtungszeiten nicht übers Maß verlängern...
 
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@ Wuxi

Ich postete ja die Ankunft- bzw. Abfahrtzeit der Hurtirute in Tromsø. Das ist wie ein Omnibusfahrplan, Ankunft evtl +/- 5 Minuten, Abfahrt pünktlich. Selbst wenn der Fjellheisen in der Nacht laufen würde, bedeutet das hin+ zurück mit Taxi, dann mit Lift hoch und wieder runter. Dazu das ohne Garantie auf Nordlicht und Nordlichtsicht. Das würde auch für Deine andere Empfehlung gelten.

Also blieb mir bei einer gebuchten Seereise zur Nordlichtjagd Bergen -Kirkenes-Bergen eigentlich nur die Gelegenheit, Bilder an Bord zu schießen.

[MENTION=59447]dmachaon[/MENTION], hallo Daniel

Mein altes Schätzchen D70 war mit ISO 1600 ziemlich am Ende, musste ich aber nehmen, damit ich wenigstens ein paar Bilder noch aus der Hand schießen konnte. Mit 'nem Culmann 3430 auf einem 2 m breiten Umlauf im Bug in der dritten Reihe zu stehen, macht nicht wirklich Freunde. Selbst am Heck auf Deck 9, dem großen Sonnendeck im Sommer, standen die Reisenden dich gedrängt, da klapperten die Stative nur so aneinander.
Wäre nicht soviel Betrieb gewesen, hätte ich lieber mit meinem 28/2,8er bei 400er ISO Bilder geschossen, blieb aber ein Traum.
 
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