HDR-Bilder aus einer einzelnen RAW-Datei sind ein alter Hut und hier schon vielfach besprochen worden. Man nennt diese Bilder Pseudo-HDRIs - im englischen Sprachraum spricht man hier sehr treffend von Fake-HDRI. Die S5 hat einen messbar höheren Dynamikumfang als andere DSLRs, trotzdem ändert sich dadurch nicht, was für alle Fake-HDRs gilt: Man kann es tun, aber man darf keine Wunder erwarten.Deshalb meine Frage: Hat schon jemand HDR-Aufnahmen aus RAF-Dateien erstellt? Oder anders gefragt: wie sind die Erfahrungen mit HDR aus einer S5 Pro Raw-Datei?
Leider habe ich diese Threads nicht gefunden, weil der Suchbegriff "HDR" wegen seiner Kürze nicht akzeptiert wird. Erinnerst Du Dich zufällig an die Threads zu Pseudo-HDR hier im Forum?HDR-Bilder aus einer einzelnen RAW-Datei sind ein alter Hut und hier schon vielfach besprochen worden.
Das ist genau das, was ich suche. JPGs aus der Kamera geben den hohen Kontrastumfang der S5 oft nicht wieder. Mit Hyper-Utility kann man Über- und Unterbelichtungen in RAF-Dateien zwar durch Anpassung der Gradationskurve in verringern, aber das betrifft immer das ganze Bild. Im mittleren Kontrastbereich sind die Bilder danach "flach".Natürlich kann dabei nicht wirklich eine Belichtung geändert werden, sondern es wird der größere Informationsgehalt der RAW-Datei ausgenutzt.
Definiere: Original. Eine RAW-Datei ist nicht direkt darstellbar, und den Dynamikumfang der Realität wird ein Bild nie erreichen. Ein Out-of-Cam JPG hat manchmal sehr wenig Ähnlichkeit mit der wahrgenommenen Realität.Das Ergebnis ist im Idealfall wieder das originale Bild
Stimmt, hab's eben ausprobiert. Der Aufwand ist allerdings ungleich höher.Das gleiche Ergebnis erreicht man übrigens, wenn man das originale RAW-File (oder die 16-Bit TIFF Entsprechung) als einzelnes Bild in das HDR-Tool wirft.
Auf die Extrem-Anwendung kommt es mir nicht an, eine automatische Umrechnung zur Vermeidung von Ober- und Unterbelichtungen im JPG wäre für mich völlig ausreichend.Echte HDRI spielen ihre Vorteile bei extremen Belichtungssituationen aus mit einem Motivkontrast von bis zu 20 EVs und das schafft nicht mal eine S5 mit einem Bild.
Hallo HaPe,trotzdem könnte es hilfreich sein noch mal zu rekapitulieren, wie die HDR-Technik eigentlich funktioniert.
ich mach´ es mal an meinen mangelhaften didaktischen Fähigkeiten fest, warum ein so einfacher Sachverhalt immer zu Mißverständnissen führt. Vielleicht gehts mit einem Beispiel:Die Lösung:
Hallo HaPe,Um ein Auto (= das RAW-File) in eine Garage (= das "echte" Zwischen-HDR-File) zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Man setzt sich ins Auto und fährt in die Garage und ist fertig (= RAW-File in HDR-Tool laden).
Hallo,Auf der Photomatix-Site steht immerhin "Der Dynamikumfang der RAW-Dateien aus der Fuji S3 und S5 Pro ist zum Beispiel höher als der anderer DSLRs".
Das ist das grösste Manko des Fuji-Rawconverters (warum wird eigentlich RAW immer gross geschrieben? Das ist doch gar keine Abkürzung so wie JPEG): Belichtungskorrektur -1 ist einfach VIEL zu wenig für das was durch die R-Pixel noch in den Highlights steckt (das ist ja eigentlich das schöne am Fuji-Sensor: der Dynamikbereich ist nach oben erweitert).Im Fuji RAW Konverter kann man von -1 bis +3 Blenden einstellen
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