Hat jemand Erfahrung mit Distanzringen?

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Cat135

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Hallo,

bitte fresst mich nicht :heul: Ich wollte mal schauen, ob mir an der Makrofotografie etwas liegt, bevor ich mir ein teures Objektiv kaufe. Die Lösung: Distansringe. Ich weiss, dass die nicht der Renner sind. Ist wirklich nur zum probieren. Nun das Problem: ich muss meine Kamera mit den Ringen manuell bedienen. Nun bekomme ich aber gänzlich gar kein scharfes Bild. Muss ich die Blende ändern? Habe eine D70 mit Sigma Zoom und Sigma normalen Objektiv ( und noch ein 500er). Welches Objektiv verwende ich und wie stelle ich es an, mal zu einem scharfen Bild zu kommen?
 
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Es gibt Zwischenringe von Kenko, die Übertragen den AF, die Blende und die Elektronik.

Gruß
Thomas
 
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Das Hauptproblem mit Zwischenringen im Vergleich zum Makro bleibt auch mit dem Kenko Zwischenringen: durch die Länge des eingesetzten Zwischenring ist der mögliche Fokusbereich recht genau fest, mit dem Fokusring des Objektivs kann man dann nur noch kleine Änderungen ausgleichen. Anders als beim Makroobjektiv oder dem oben angesprochenen Balgen kann man also nicht "mal eben" auf eine ganz andere Entfernung einstellen, und schon gar nicht auf Unendlich. Das macht die Zwischenringe etwas behäbig in der Handhabung.

@Cat135: Zur Belichtung mit M: hast du Blende und Zeit auf sinnvolle Werte eingestellt? Hast du Vorkenntnisse zu Blende und Zeit, was man damit einstellt und warum?
 
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Die ZR kenne ich nicht, ich habe die von Kenko!


Sinnvolle Zeiten - Also hier (eben mal schnell gemacht) Blende16 damit überhaupt irgend etwas scharf wird und in diesem Fall 1/320 sek und STATIV! Da war aber auch viel Sonne! (Nikon 50mm)

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...wenn Du keine Belichtungsmessung mit den ZR hast, Zeiten verändern bis es passt!
 
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Was sind denn "sinnvolle" Werte für Zeit und Belichtung?

Das hängt vom Licht bei der Aufnahme ab, kann man wirklich schwer sagen. Im direkten Sonnenlicht vielleicht Blende 8 und 1/250s ... 1/500s als Startwerte, bei niedrigster ISO.

Du kannst, bevor du die Zwischenringe benutzt, mit der Kamera die Belichtung messen. Nehmen wir mal eine mittlere Blende, also Blende 5.6, als Beispiel: Stell die Kamera auf "A" und stell eine Blende von 5.6 ein. Nun schaust du, welche Belichtungszeit die Kamera wählt, und merkst dir den Wert.

Jetzt baust du den (die) Zwischenring(e) ein und stellst die Kamera auf M, und stellst diese gerade gemessenen Zeit an der Kamera ein. Die Blende musst du nun am Objektiv (!) einstellen, also Blendenring am 35-70 weg von der verriegelten Position und dort auf Blende 5.6.

Das Ergebnis wird nun etwas zu dunkel, weil der Zwischenring etwas an Licht kostet gegenüber der Messung (das Bild wird auf eine größere Fläche verteilt und dadurch dunkler). Du musst also die Blende nun etwas öffnen gegenüber der Messung (kleinere Zahl) oder die Verschlußzeit etwas verlängern.

Ergibt das Sinn? Verstanden, so in etwa?
Den Blendenring am 35-70 musst du nach dem Makroeinsatz wieder auf den orangen Wert verriegeln, um das Objektiv normal benutzen zu können.
 
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Wie liegen die denn preislich?


gibt für ca 120 - 150 Euro. Dafür bekommst Du aber ein 100 makro von cosina/soligor. Damit kann man mehr machen.
Meiner Meinung nach sind ZW mehr was für Laborbedingungen!

Ansonsten hör auf volkerm!


Edit: Ein Makro ist NICHT nur für Makros - man kann es auch als kleines Tele benutzen! Falsch machst Du damit nichts!
 
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:D ´s funktioniert:D:D:D

Jungs, ihr seit Spitze, Super scharf und einigermassen (!) Licht:D

Muchas Gracias.
 
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wo ist denn da der Handling-Unterschied bei 1:1? :dizzy:

Mit dem Makro kannst du stufenlos jeden Abbildungsmaßstab wählen, von 1:1 bis Unendlich. Mit dem Zwischenring bist du festgelegt auf jeweils kleine Teilbereiche, also entweder vorher gut schätzen/rechnen oder immer wieder Zwischenring wechseln je nach Motivgröße. Das ist alles machbar (ich benutze auch Zwischenringe, wo es sinnvoll ist), aber mit einem durchgehend fokussierbaren Makroobjektiv fällt der Einstieg leichter.
 
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@Stefan, Volker: ok, ihr habt gewonnen :hehe:

@Cat135: de nada y buenos.... nee, den klemm' ich mir :eek:
 
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