Eine Rezension unseres Community-Mitglieds Dieter Schuhmann
Interessantes für Einsteiger, wenig Neues für ambitionierte Hobbyfotografen
Hält man das Buch in Händen, will man wissen, welchen Nutzen man aus ihm ziehen kann. Also die Verpackungsfolie aufgerissen und erst mal blättern. Was sofort auffällt, sind die vielen Bilder, auf jeder Doppelseite mindestens ein Bild. Sogleich kommt man zum Buchthema „Bildgestaltung“. Schließlich hat man sich das Buch genau aus diesem Grund auch gekauft.
Nach dem Vorwort des Autos folgt das Inhaltsverzeichnis. Das Buch ist thematisch in 14 Blöcke mit mehreren Themen zu jedem Block unterteilt.
In wenigen kurzen Sätzen geht der Autor auf das jeweilige Thema ein und zeigt ein Bild dazu. Auch die technischen Daten sowie die Aufnahmeorte sind vermerkt. Für mein Dafürhalten sind die Beschreibungen zu den meisten Bildern zu knapp gehalten und nicht aussagekräftig genug. Auf den ersten Seiten, so zum Einstieg, mag das ok sein. Aber auf Dauer fehlt mir da etwas der Tiefgang. Manchmal denkt man, die Texte sind so gestaltet, dass sie gerade in den bildfreien Bereich der Doppelseite passen.
Neues konnte ich nur sehr wenig aus dem Buch erfahren. Jedenfalls nicht das, was ich mir vom Buch versprochen habe. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich schon viele Jahre selbst fotografiere und meinen eigenen Stil dabei entwickelt habe, also kein Neuling mehr in Sachen Fotografie bin?
Die Bilder passen durchweg zum angerissenen Thema und der Großteil davon sind gute ansprechende Bilder. Ein paar mehr Eyecatcher hätte ich mir allerdings gewünscht.
Immer dann, wenn der Autor Themen ausführlicher beschreibt, gewinnt das Buch für mich. So die Frage: Ist die Ausrüstung wichtig? Oder die Themen „Die Objektive und ihre Wirkung“, „Blende und Schärfentiefe“, „Belichtung und Histogramm“, auch „Verschlusszeit und Schärfe.“ Allerdings geschieht das nicht oft. Leider!
Was hat mir nicht gefallen?
Bei den fotografischen Daten und der Bearbeitung bin ich mir bei einigen Bildern nicht sicher, dass alle Angaben gemacht wurden. So sind z. B. einige Bilder mit sehr langer Belichtungszeit ohne die Angabe eines Stativs gemacht.
Bei vielen Beschreibungen ist als Schlusssatz angegeben „siehe dazu Kapitel XX auf Seite YY“. Das nötigt doch sehr zum Blättern.
Die Bilder sind rund um die Welt aufgenommen und somit für die allermeisten der Leser nicht reproduzierbar.
Was mir fehlt, sind mehr Beispiele von Bildern, bei denen die Bildgestaltung nicht gelungen ist und natürlich die Erklärung, warum und wie man es hätte besser machen können.
Einige der Bilder sind für mich nicht ansprechend. Andere hätte ich, wäre ich der Autor, erst gar nicht in die Auswahl genommen oder zumindest etwas bearbeitet.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Autor, der ein hohes Maß an Erfahrung hat, sein Wissen nicht so vermittelt, dass er beim Leser Begeisterungsstürme auslösen könnte.
Fazit
Für den fotografischen Einsteiger sicher ein interessantes Buch, in dem er einiges sehen und lernen kann. Für einen ambitionierten Hobbyfotografen ist meiner Meinung nach nicht viel Neues zu entdecken.
Inhalt ***
Lesbarkeit ****
Bilder ***
Kaufempfehlung ***
Allgemeine Bewertung ***
Die Daten
Harald Franzen. Die Fotoschule in Bildern – Bildgestaltung. Der visuelle Einstieg in die Bildgestaltung erschien am 27. Dezember 2016 im Rheinwerk Verlag. 2. Aktualisierte und überarbeitete Auflage 2017. 315 Seiten, broschiert, in stabiler Fadenheftung. Großes Schaubuchformat 21 x 24 cm. In Farbe gedruckt auf matt gestrichenem Bilderdruckpapier (135 g). Große, lesefreundliche Schrift (Linotype Syntax 9,75 Pt.). Spezielles Doppelseiten-Layout. Mit über 120 Originalfotografien, zusätzlichen Gut-schlecht-Beispielbildern und Skizzen. Auch als E-Book erhältlich.
ISBN: 978-3-8362-4463-3
Preis: 34,90 Euro (Buch) / 30,90 Euro (E-Book)
Hier geht es zur Leseprobe
Rezension: Dieter Schuhmann
Bewertung:
Interessantes für Einsteiger, wenig Neues für ambitionierte Hobbyfotografen
Hält man das Buch in Händen, will man wissen, welchen Nutzen man aus ihm ziehen kann. Also die Verpackungsfolie aufgerissen und erst mal blättern. Was sofort auffällt, sind die vielen Bilder, auf jeder Doppelseite mindestens ein Bild. Sogleich kommt man zum Buchthema „Bildgestaltung“. Schließlich hat man sich das Buch genau aus diesem Grund auch gekauft.
Nach dem Vorwort des Autos folgt das Inhaltsverzeichnis. Das Buch ist thematisch in 14 Blöcke mit mehreren Themen zu jedem Block unterteilt.
In wenigen kurzen Sätzen geht der Autor auf das jeweilige Thema ein und zeigt ein Bild dazu. Auch die technischen Daten sowie die Aufnahmeorte sind vermerkt. Für mein Dafürhalten sind die Beschreibungen zu den meisten Bildern zu knapp gehalten und nicht aussagekräftig genug. Auf den ersten Seiten, so zum Einstieg, mag das ok sein. Aber auf Dauer fehlt mir da etwas der Tiefgang. Manchmal denkt man, die Texte sind so gestaltet, dass sie gerade in den bildfreien Bereich der Doppelseite passen.
Neues konnte ich nur sehr wenig aus dem Buch erfahren. Jedenfalls nicht das, was ich mir vom Buch versprochen habe. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich schon viele Jahre selbst fotografiere und meinen eigenen Stil dabei entwickelt habe, also kein Neuling mehr in Sachen Fotografie bin?
Die Bilder passen durchweg zum angerissenen Thema und der Großteil davon sind gute ansprechende Bilder. Ein paar mehr Eyecatcher hätte ich mir allerdings gewünscht.
Immer dann, wenn der Autor Themen ausführlicher beschreibt, gewinnt das Buch für mich. So die Frage: Ist die Ausrüstung wichtig? Oder die Themen „Die Objektive und ihre Wirkung“, „Blende und Schärfentiefe“, „Belichtung und Histogramm“, auch „Verschlusszeit und Schärfe.“ Allerdings geschieht das nicht oft. Leider!
Was hat mir nicht gefallen?
Bei den fotografischen Daten und der Bearbeitung bin ich mir bei einigen Bildern nicht sicher, dass alle Angaben gemacht wurden. So sind z. B. einige Bilder mit sehr langer Belichtungszeit ohne die Angabe eines Stativs gemacht.
Bei vielen Beschreibungen ist als Schlusssatz angegeben „siehe dazu Kapitel XX auf Seite YY“. Das nötigt doch sehr zum Blättern.
Die Bilder sind rund um die Welt aufgenommen und somit für die allermeisten der Leser nicht reproduzierbar.
Was mir fehlt, sind mehr Beispiele von Bildern, bei denen die Bildgestaltung nicht gelungen ist und natürlich die Erklärung, warum und wie man es hätte besser machen können.
Einige der Bilder sind für mich nicht ansprechend. Andere hätte ich, wäre ich der Autor, erst gar nicht in die Auswahl genommen oder zumindest etwas bearbeitet.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Autor, der ein hohes Maß an Erfahrung hat, sein Wissen nicht so vermittelt, dass er beim Leser Begeisterungsstürme auslösen könnte.
Fazit
Für den fotografischen Einsteiger sicher ein interessantes Buch, in dem er einiges sehen und lernen kann. Für einen ambitionierten Hobbyfotografen ist meiner Meinung nach nicht viel Neues zu entdecken.
Inhalt ***
Lesbarkeit ****
Bilder ***
Kaufempfehlung ***
Allgemeine Bewertung ***
Die Daten
Harald Franzen. Die Fotoschule in Bildern – Bildgestaltung. Der visuelle Einstieg in die Bildgestaltung erschien am 27. Dezember 2016 im Rheinwerk Verlag. 2. Aktualisierte und überarbeitete Auflage 2017. 315 Seiten, broschiert, in stabiler Fadenheftung. Großes Schaubuchformat 21 x 24 cm. In Farbe gedruckt auf matt gestrichenem Bilderdruckpapier (135 g). Große, lesefreundliche Schrift (Linotype Syntax 9,75 Pt.). Spezielles Doppelseiten-Layout. Mit über 120 Originalfotografien, zusätzlichen Gut-schlecht-Beispielbildern und Skizzen. Auch als E-Book erhältlich.
ISBN: 978-3-8362-4463-3
Preis: 34,90 Euro (Buch) / 30,90 Euro (E-Book)
Hier geht es zur Leseprobe
Rezension: Dieter Schuhmann
Bewertung:
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| ISBN: 3836244632 |
