Die Landratte ist motiviert, alles und jedes Detail fotografisch festzuhalten, allein das Licht und Wetter machen zu schaffen. Am Ende werde ich froh sein, daß es nur Wind und keine Regenschauer gab.
Besitzerstolz- gekauft ! Nicht das Schiff, das Ticket für eine Überfahrt nach Cuxhafen und retour mit Busshuttle.
Kurz vor Ablegen, die Brücke wird eingeholt und die Bolzen der Schlösser, die das Schiff an den Pfählen festhalten, herausgezogen.
Das Schloß ist offen. Da die Maschine der Cap San Diego in diesen Minuten nur langsame Fahrt macht, kann sie anfänglich schwer steuern (wenig Wasser umströmt das Ruder) und benötigt ...
... die Unterstützung eines Bugsierers, der das Schiff in eine günstigere Position schiebt. Am Bug entsprechend ein Schlepper, wie der Kapitän erläuterte, der stärkste im Hamburger Hafen verfügbare. Im Bildhintergrund die Neubauten der Hafencity.
Vorbei geht es in langsamer Schleppfahrt an den Landungsbrücken.
Abgekoppelt, die Schlepper scheren aus, die Cap San Diego nimmt Fahrt aus. Seitens der Maschine wären 20 Knoten möglich, aber aus Gründen des Erhaltes tuckern wir mit 6-8 Knoten die Elbe abwärts zur Mündung.
Nicht nur das, es wird getutet und zwar so ausgiebig, daß man glaubt die Hamburger verstehen mehr vom Signalhorn und Signalgeben als von der übrigen Seefahrt. Selbst die Vorbeifahrt an des Käpt'ns Lieblingsrestaurant wurde ausgiebig beschallt. Nunja, vielleicht haben die Leute sich nur in Vorfreude der abendlichen Schiffstaufe von "Mein Schiff" warmgelaufen ...
Ich hätte vor Schreck angesichts des Kraches beinahe die Kamera fallen lassen, mehrfach. Später fand ich es vorteilhafter, weniger auf dem Vordeck herumzuturnen und verzog mich Richtung Hinterdeck.
Die aufgebaute Bühne für die Schiffstaufe des Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff".
Die San Diego verlässt Altstadt und Hafen.
Seezeichen und Fahnen in Blankenese.
Jedes Schiff, welches hier am
Schulauer Fährhaus vorbeikommt, wird begrüßt und verabschiedet mit einem Ständchen, der jeweiligen Nationalhymne.
Eien Strombrücke über den Fluß. Die Stahlgittertürme an den beiden Ufern bei Stader Sand und Haseldorf (Kreis Pinneberg) sollen 220 Meter Höhe aufweisen und je fast 500 Tonnen wiegen. (Aus: Hamburger Abendblatt)