Grosses Tele am Gurt tragen?!

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Odie

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Moin

Mal eine Frage...wie tragt ihr eure Tele´s den am Gurt? Nach der Anschaffung von meinem 150-500er Sigma stellt sich mir die Frage seit neuerstem.

Ich habe bisher einen Carry Speed Extreme Gurt mit dem ich sehr zufrieden bin. Dieser Gurt bietet ja auch die Möglichkeit an einer Kunststoffschelle einen weiteren Gurt einzuhängen um damit ein Tele anzuhängen. Nur verrutscht das ganze dann wen die Cam auch dranhängt. und die ganze Last ist wieder auf der Cam.

Oder ist das eine gänzlich bescheuerte Idee die Cam mit aufgesetzten Tele an einem Gurt mitsich zu tragen?

Wie macht ihr das?
 
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Ich habe "nur" das Nikkor 80-400 und wenn ich das am Gurt (Ledergurt von Eddy Cam) tragen würde, wäre ich sicher Dauergast beim Chiropraktiker ;)
 
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Das Tele wird getragen/angebändselt, die Kamera wird daran angeflanscht. So muss das Bajonett nur das Kameragewicht tragen. Es wird seit Ewigkeiten genau so gemacht; einfach mal bei grossen Sportveranstaltungen auf die akkreditierten Tele-Schlepper achten.
 
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Entweder so wie von shovelhead beschrieben, oder einfach geschulter auf dem Einbein! Für längere Strecken natürlich im Rucksack.
 
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Bei mir sind keine Trageriemen an den Objektiven.

Trageriemen sind an den Kameras.
Da ich oft mit mehreren Kameras unterwegs bin, kann so immer eine vor dem Bauch baumeln.
Beim Tausch gegen ein Objektiv mit Tragriemen hätte man zwei Riemen
an einer Kombinationation. Da kann man sich prima mit verheddern.

Die großen Tüten (500/4 und 200-400/4) trage ich am Stativfuß (gedreht auf 12 Uhr).
Der wird dann zum praktischen Tragegriff (auf dem Bidl zu sehen).
Wenn ich durchs Unterholz streife trage ich die Kombi hochkant an den Körper.
Ich fasse unten in die Geli und presse sie mit dem Arm gegen den Bauch.
Da fädelt man nicht so leicht ins Grünzeug ein.
Die zweite Hand hat man dann frei, um das Gesicht vor Dornenzweigen,etc. zu schüten.

Nur in Ausnahmefällen hänge ich mir die Kombi am Kameratrageriemen um den Hals.
Bei dieser 300m langen schwankenden Drahtbrücke war es erforderlich.
Beide Hände brauchte ich zum festhalten.
Alle 15m waren Querdrähte zu überwinden.

picture.php


Diese Transportart geht dann nicht nur auf den Rücken, sondern berlastet auch das Bajonett.
Dabei ist es wichtig, dass man keine großen Momente auf das Bajonett überträgt.
Bisher habe ich dabei keine Ausfälle gehabt.
Sogar das Teilplastikgehäuse der D7100 hat das bisher ausgehalten.
Nikon warnt ausdrücklich davor große Objektive über das Kamerabajonett zu tragen.

Bei den kleineren Objektiven (z.B. 50-500 oder 70-200/2.8) habe ich keinerlei
Bedenken diese am Kameragurt zu tragen.

Tragen im Rucksack ist naürlich bequemer.
Aber es ist nicht immer sinnvoll.
Oft hat man nur wenig Zeit zwischen Tiersichtung und der einzigen Fotomöglichkeit.
Bis man die Kamera aus dem Rucksack ausgepackt hat, ist der Vogel / Affe / Waldelefant
schon im Dickicht verschwunden.

Es gibt auch Gurtsysteme mit Karabinern.
Damit kann man schnell den Gurt zwischen Kamera und großem Objektiv umstecken kann.
Das habe ich aber bisher noch nicht ausprobiert.
 
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Das Tele wird getragen/angebändselt, die Kamera wird daran angeflanscht. So muss das Bajonett nur das Kameragewicht tragen. Es wird seit Ewigkeiten genau so gemacht; einfach mal bei grossen Sportveranstaltungen auf die akkreditierten Tele-Schlepper achten.

Das ist mir natürlich klar ;)

Ich nutze halt die FS Platte des Carry Speed an der Cam. Somit müsste man für das Tele eine zweite Platte kaufen (die nicht so ganz an das Tele past konsturktionsbedingt) und immer beim Wechsel auf ein anderes Objektiv immer mühsam umstöpseln. Aus dem Grund hat der Carry Speed ja eine 2. Aufnahme um Cam UND Tele zusammen zu trage. Nur traue ich dem ganzen Zeugs eben nicht wirklich.

Also auf gut deutsch mit dem Tele den Carry Speed vergessen und ggf einen 2. Gurt für das Tele kaufen wo nur das Tele befestigt ist...?!
 
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Ich nutze halt die FS Platte des Carry Speed an der Cam. Somit müsste man für das Tele eine zweite Platte kaufen (die nicht so ganz an das Tele past konsturktionsbedingt) und immer beim Wechsel auf ein anderes Objektiv immer mühsam umstöpseln.

Ich kann mir jetzt nicht genau vorstellen, warum eine weitere CS Platte konstruktionsbedingt nicht an eine beliebige Stativschelle/Objektiv passen sollte. Der ganz grosse Vorteil des Carry Speed Systems ist doch das schnelle umstöpseln von einer Platte auf die Andere.

CS sieht in der Werbung die zweite Trageschlaufe eher als eine Lösung für eine Kamera mit 2.8 70-200, nicht für ein 4-500.
 
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[MENTION=106231]Fritz Fröhlich[/MENTION]

Ist das eigentlich Absicht, dass du alle deine Bilder als zwangskomprimierten Matsch einstellst, weil sie nicht forumskonform verkleinert wurden? Immerhin passt es zu deinem ironischen disclaimer... :fahne:

Hier noch mal ein link zur Anleitung:
Anleitung Bildupload

Beste Grüße,
Hanjo
 
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Das Sigma 150-500 hat eine Ose für den Gurt unten am Stativfuß, dort hab ich den mitgelieferten Gurt eingefädelt. Wenn ich die Kamera mit dem 150-500 ohne Stativ trage, hänge ich mir diesen Gurt um den Hals und dieser ist so auf Länge eingestellt, das ich zusätzlich den Kameragurt mit um den Hals hängen kann und so die Kamera mit dem Objektiv senkrecht nach unten vor dem Bauch hängt. Das Hauptgewicht des ganzen Geraffels hängt am Gurt des Objektiv's. So baumelt das alles nicht zu sehr rum und die Kamera ist schnell schussbereit. Ist zwar schwer um den Nacken, aber für kürzere Strecken klappt das ganz gut.

Wenn ich diese Kombi auf dem Stativ (Einbein oder Dreibein) habe, trage ich das ganze einfach über der Schulter.

Auf längeren Strecken hab ich das ganze in einem Flipside 400 AW, da passt die Kamera mit angesetztem Objektiv und aufgesetzter Streulichtblende rein.
 
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Kauf doch einfach 1-2 CS FS1 Platten oder nur den Kugelkopf allein und dreh den in die Stativschelle des Objektives Auch wenn die Platte um einiges größer als die stativschelle ist, dafür liegt die Kamera samt objektiv perfekt griffbereit an der Seite, als mit dem Pin allein. Es lohnt sich wirklich, den extra Fangriemen kannst du ja dennoch als Backup an die Kamera Schrauben.
 
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Hier mal ein Bild von meiner Strapsanordnung

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Ab und an lasse ich auch mal das Einbein zusammen geschoben und dann parallel zum Objektiv gelegt dran.
 
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Hier mal ein Bild von meiner Strapsanordnung Ab und an lasse ich auch mal das Einbein zusammen geschoben und dann parallel zum Objektiv gelegt dran.

Die Idee ist gut, nur ist der Vorteil und der Grund warum man sich solche Gurte wie den carryspeed zulegt, das das Gewicht statt im Nacken auf der Schulter liegt und somit ein entspannteres tragen ermöglicht wird
Klar schaut so eine Platte an der Stativschelle etwas komisch aus, aber man sollte nicht nach dem ausschauen allein gehen sondern den Nutzen dagegensetzen
 
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Mir gefällt die Plastikschnalle an dem Carry-Gurt nicht, den Dingern vertraue ich nicht, außerdem könnte ich ja auch den originalen Gurt am Objektiv einfach länger einstellen und über der Schulter tragen.
Für mich ist diese Trageweise im Normalfall aber eigentlich nichts. Wenn ich z.B. mit dem Hund unterwegs bin baumelt mir die Kamera an der Seite rum, gerade mit so einer langen Tüte drauf und ist irgendwie immer nur im Weg.
Vorne auf dem Bauch bin ich auch schneller mit der Kamera am Auge, auch wenn das Einbein angeflanscht ist brauche ich nur den Kugelkopf kurz lösen so daß das Stativ wieder senkrecht steht, Kugelkopf wieder anziehen, Bein ausfahren und fotografieren.

Wie gesagt, für lange Strecken nehme ich lieber den Rucksack ;)
 
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Kann ich verstehen, aber wenn man das vermeintliche einfache Plastik mal kennengelernt hat, ist man schnell anderer Meinung ;)
Die "Plastikschnalle" hält mehr als der Gurt selbst aus, ist mit einer Hand allein nicht zu öffnen, da man an 3 Stellen den Mechanismus betätigen muss und hält auch problemlos stand wenn man draufspringen möchte
Das breite schulterpolster aus Neopren spricht für sich allein.
Der Gurt selbst hält auch bei größeren Kräften und wird von mir auch als schnurstativ genutzt und selbst meine Tochter hat schon dran gebaumelt

Gut das soll kein werbethread werden ...

Jeder wie er selber mag, den threadersteller, kann ich nur als Herz legen, sich eine extra Kameraplatte zu kaufen oder den Pin allein.
 
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... aber wenn man das vermeintliche einfache Plastik mal kennengelernt hat, ist man schnell anderer Meinung

So ist das. Da werden in einem verwandten Thread hier Bilder von einer Metallkonstruktion gezeigt, wo die Achse sich einfach durch ihr Loch gefressen hat, aber natürlich muss dennoch auf Plastik geschimpft werden. Als wenn die Kameragurte ansonsten aus Schurwolle oder Metallgeflecht wären.

Kunststoffe und Metalle haben Eigenschaften, die sie jeweils für einen bestimmten Einsatzzweck prädestinieren. Wer das richtige Material verwendet, kann damit hervorragende Ergebnisse erzielen, wer das falsche Material verwendet, baut Mist. Schnallen aus PC (Makrolon, Lexan etc, dem Material, das Nikon auch für Bodies und Objektive verwendet) werden in der Berg- und Seerettung verwendet.
 
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Kann ich verstehen, aber wenn man das vermeintliche einfache Plastik mal kennengelernt hat, ist man schnell anderer Meinung ;)
Richtig. Die Schnallen sind klasse. Ich bin in einem Los Place mal von ner Mauer gesprungen und bin Dummerweise mit dem Gurt an einer Metalöse hängen geblieben....ich hätt mich fast erwürgt mit dem Teil...Nur halt die kleine Popelöse sieht doch seeeeeehr billig aus.

Aber mit der 2. FS Platte wär ne möglichkeit.
 
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Moin,

möchte hier auch meine Erfahrungen zum Besten geben. Antwort kurz und bündig: Für mich ein klares JA! Ich nutze das Sigma 50-500 OS und habe es seit gut einem Jahr an den Hugo-Strap geschnallt. (Funktion etwa wie Sun-Sniper) Und zwar an die am Fuß angebrachte Schlaufenaufnahme. (Eindrehen mittels Schraube in Stativfuß-Gewinde ist auch möglich)

Das Tragegefühl ist einfach genial. Quer über die Schulter ist dieser---elastische und dadurch leicht gedämpfte--Gurt nur wenig zu spüren und ich tobe mit der Kombi damit stundenlang durch die Botanik. Auch ich habe ab und an dann noch ein Einbein angeflanscht (incl. Neiger) welches dann beim Transport an die Kombi hochgeklappt wird und dadurch kaum stört. Es hängen dann ca. 4 KG am Gurt und das klappt prima. Ich habe kein Bedenken in bezug auf die Sicherheit. Der Gurt hat einen Materialmix aus Metall und Kunststoff--alles sehr stabil ausgelegt.

Klar muss ich die Kombi beim Gehen mit der rechten (bin Rechtshänder) Hand stabilisieren, aber das ist kein Problem, da die Kombi in etwa waagerecht zum Boden--Objektiv zeigt nach Hinten-- an der Körperseite anliegt und ich den Gurt so eingestellt habe, das die Hand schön entspannt auf der Kamera aufliegt und sie gegen Schwingen stabilisiert.
O.K.--im Djungel --oder wo immer einer beide Hände nötig hat---da ist das wohl nicht so die Lösung. Aber für den Norddeutschen Hausgebrauch klappt das für mich genial.
 
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