Grauverlauf - rund geht auch!

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Wuxi

NF-Platin Mitglied
Platin
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Mein Weltbild ist erschüttert, na ja, es wackelt leicht.

Bisher war ich fest überzeugt: bei Grauverlaufsfiltern braucht man ein Schiebefilter-System, damit man den Horizont aus der Mitte verschieben kann.

Jetzt hab ich mir trotzdem einen B&H zum Schrauben gekauft, für das leichte Gepäck.

Ausprobiert bei 16mm und 36mm je bei f/4, 5.6, 8, 11 und 16.
Was soll ich sagen: ich kann keinen störenden Übergang finden. Der Verlauf geht immer schön gleichmäßig durch das ganze Bild.

Sollte ich den Lee-Krempel ganz umsonst gekauft haben? :eek::nixweiss::eek::nixweiss:
 
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Nachtrag: ich habe bei meinen Versuchsaufnahmen keine OHNE Filter erstellt. Vergessen, grrrr... .
Deshalb poste ich jetzt nix sondern wenn ich eine aussagekräftigere Serie gemacht habe.
 
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Ich habe meine physikalischen Grauverlaufsfilter inzwischen zu den Effekt-Filtern aus der Filmzeit gelegt.

Für mich sind beide in Zeiten von LR und Co. einfach überflüssig geworden.

In der Fototasche finden sich nur noch Pol- und ND-Filter
 
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Nachtrag: ich habe bei meinen Versuchsaufnahmen keine OHNE Filter erstellt. Vergessen, grrrr... .
Deshalb poste ich jetzt nix sondern wenn ich eine aussagekräftigere Serie gemacht habe.

Naja, Wuxi, das Wochenende steht vor der Tür vielleicht spielt der Himmel mit, damit Du Deinen Verlaufsfilter einsetzten kannst. Mich würden Fotos sehr interessieren, da ich schon lange mit dem Gedanken spiele mir einen solchen zu kaufen.

LG

mcdent
 
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Man braucht weder Schiebe, noch rund ;)

dann braucht man aber LR und/oder Co.... und mal ehrlich gibt es nicht Schöneres wenn das Bild ooc schon so gut, dass man nicht so viel "entwickeln" muss?

Also, Wuxi, schraub den Filter drauf und lass uns teilhaben an Deinem neuen Filter.
 
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Ausprobiert bei 16mm und 36mm je bei f/4, 5.6, 8, 11 und 16.
Was soll ich sagen: ich kann keinen störenden Übergang finden. Der Verlauf geht immer schön gleichmäßig durch das ganze Bild.

Der Nachteil von runden ND-Filtern ist doch kein störender Übergang (wie auch, er ist ja in etwa gleich weit von der Frontlinse entfernt wie Einschiebefilter auch), sondern die Tatsache, dass die Horizontlage nicht frei wählbar ist!

Im Übrigen muss ich Stefan recht geben... ;)
 
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dann braucht man aber LR und/oder Co.... und mal ehrlich gibt es nicht Schöneres wenn das Bild ooc schon so gut, dass man nicht so viel "entwickeln" muss?
Ich hätte es weniger an LR&Co festgemacht, sondern an den Fähigkeiten (Dynamikumfang) moderner Sensoren.
Wenn's Spaß macht... OK. Aber warum sollte man die technische Entwicklung negieren oder zumindest ignorieren und einen NEF-Datensatz romantisierend bereits als Bild betrachten, welches man nur minimal invasiv bearbeitet?

Der Einsatz von Verlaufs-Filtern, ist bereits häufig ein Kompromiss (unerwünschte Abdunklungen von Motivteilen), runde Filter sind ein noch größerer Kompromiss, da sich die Horizontlinie nicht verschieben lässt.
Relativ schwache Filtern (1-2 EV) mit weichem Übergang, sind da natürlich unkritischer, aber gerade diese lassen sich unproblematisch per Software ersetzen.

MfG Jürgen
 
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Ich hätte es weniger an LR&Co festgemacht, sondern an den Fähigkeiten (Dynamikumfang) moderner Sensoren.

Der Dynamikumfang eines Sensors ist sicher der entscheidende Punkt. Und die Frage ist, wie kann ich den mangelnden Dynamikumfang eines Sensor kompensieren. Da ist ein Verlaufsfilter vielleicht eine Möglichkeit.

Wenn's Spaß macht... OK. Aber warum sollte man die technische Entwicklung negieren oder zumindest ignorieren und einen NEF-Datensatz romantisierend bereits als Bild betrachten, welches man nur minimal invasiv bearbeitet?

Weil es mein Anspruch ist, ein Bild zu knipsen, dass ich eben hinterher nicht lange bearbeiten muss. Am liebsten wäre es mir, ich bräuchte es gar nicht zu bearbeiten - die Konvertierung von NEF zu Jpeg mal außen vor...

Der Einsatz von Verlaufs-Filtern, ist bereits häufig ein Kompromiss (unerwünschte Abdunklungen von Motivteilen), runde Filter sind ein noch größerer Kompromiss, da sich die Horizontlinie nicht verschieben lässt.
Relativ schwache Filtern (1-2 EV) mit weichem Übergang, sind da natürlich unkritischer, aber gerade diese lassen sich unproblematisch per Software ersetzen.

MfG Jürgen

Eben und ich will sehen, ob ich mit dem Kompromiss leben kann. Da der Wuxi sich den Filter schon gekauft hat, soll er ihn mal benutzen und seine Erfahrungen hier zeigen. Dann kann ich mir ein Bild davon machen und entscheiden, ob ich mit dem Kompromiss leben kann oder nicht.
 
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Weil es mein Anspruch ist, ein Bild zu knipsen, dass ich eben hinterher nicht lange bearbeiten muss.

Wenn du es als sportliche Herausforderung siehst, ein möglichst perfektes Bild ooc zu erzielen - dann los!
Wenn dein Ziel ein möglichst geringer Aufwand ist, bist du jedoch mit digitalem Grauverlauf meist schneller.

Wenn's Spaß macht... OK. Aber warum sollte man die technische Entwicklung negieren oder zumindest ignorieren und einen NEF-Datensatz romantisierend bereits als Bild betrachten, welches man nur minimal invasiv bearbeitet?

Besser hätte ich es nicht formulieren können - ich werd es mir rahmen. ;)
 
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Da der Wuxi sich den Filter schon gekauft hat, soll er ihn mal benutzen und seine Erfahrungen hier zeigen. Dann kann ich mir ein Bild davon machen und entscheiden, ob ich mit dem Kompromiss leben kann oder nicht.

Ich werde einen Jubelgesang anstimmen, der Dir das Maul wässrig macht.
:D

Und dann werde ich das nutzlose Ding schnell an Dich abstoßen nachdem mich jettz alle andern so demotiviert haben.
:heul:
 
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Was soll ich sagen: ich kann keinen störenden Übergang finden.
Der Nachteil von runden ND-Filtern ist doch kein störender Übergang (wie auch, er ist ja in etwa gleich weit von der Frontlinse entfernt wie Einschiebefilter auch), sondern die Tatsache, dass die Horizontlage nicht frei wählbar ist!
Sagte ich doch:
Bisher war ich fest überzeugt: bei Grauverlaufsfiltern braucht man ein Schiebefilter-System, damit man den Horizont aus der Mitte verschieben kann.

Aber das ist doch dasselbe, Daniel.
Man will den Horizont verschieben können damit nicht irgendwo mitten in der Fläche ein sichtbarer Übergang erscheint.

Aber genau das blieb heute aus. Bei allen Blenden war nur ein gleichmäßiger Verlauf vorhanden. Eigentlich unsichtbar.
 
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Man will den Horizont verschieben können damit nicht irgendwo mitten in der Fläche ein sichtbarer Übergang erscheint.

Aber genau das blieb heute aus. Bei allen Blenden war nur ein gleichmäßiger Verlauf vorhanden. Eigentlich unsichtbar.

Achso, dann haben wir uns falsch verstanden. ;)

Es gibt ja zwei Probleme:
1. ein evtl. zu harter Übergang (den gibt es natürlich bei beiden Systemen), der durch offenere Blenden gemildert werden kann. Dieses Phänomen müsstest du in der Blendenreihe feststellen können.
2. einen unpassenden Übergang (den gibt es nur im Schraubfiltersystem), der beim Schraubfilter nicht frei verschiebbar ist. Dieses Problem hat aber mit der gewählten Blende ergo Tiefenschärfe nichts zu tun. Wahrscheinlich ist er dir nicht aufgefallen, weil dein Horizont mittig war?

Um welche Filterstärke bzw. -verlaufsform (hart/weich) gehts eigentlich? Ein harter 0.9er mit mittigem Horizont ist eigentlich kaum händelbar.
 
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Und dann werde ich das nutzlose Ding schnell an Dich abstoßen nachdem mich jettz alle andern so demotiviert haben.
:heul:
Frank, zumindest meine Anmerkung sollte Dich nicht demotivieren, es sollte nur eine Anregung sein, die Fragestellung zu erweitern.

Ich hatte Dich so verstanden, dass Du probieren wolltest, ohne ein aufwendigeres Filtersystem (Kompendium mit Rechteckfiltern) auszukommen und stattdessen einen einfachen Einschraubfilter zu verwenden.
Als ultimative Vereinfachung, wäre vollständiger Verzicht naheliegend, daher würden mich Deine Erfahrungen durchaus interessieren. ;)

MfG Jürgen
 
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Frank, zumindest meine Anmerkung sollte Dich nicht demotivieren, es sollte nur eine Anregung sein, die Fragestellung zu erweitern.

Ich hatte Dich so verstanden, dass Du probieren wolltest, ohne ein aufwendigeres Filtersystem (Kompendium mit Rechteckfiltern) auszukommen und stattdessen einen einfachen Einschraubfilter zu verwenden.
Als ultimative Vereinfachung, wäre vollständiger Verzicht naheliegend, daher würden mich Deine Erfahrungen durchaus interessieren. ;)

Keine Sorge, ich mach ja nur Spass.

Ich werde jetzt mal was eingestehen, wo Ihr dann bestimmt "ARGHHHH..." sagt:
wenn Aperture Grauverläufe maskieren könnte, dann wäre ich vielleicht schon völlig auf Eurer Seite und die Filter in der Mottenkiste.
:fahne::fahne::fahne:

Aber davon unabhängig macht mir das handwerkliche Arbeiten schon Spass und daher mache ich das mit den Filtern ja auch gerne.
Pol und ND nutze ich dabei aber auch 10x öfter als Grads.
 
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Also bist du einfach nur verwundert, dass der Verlauf gar nicht so hart ist?
Das wäre bei Rechteckfiltern aber doch genauso!?

Bedenke, dass die Kante so nah vor der Frontlinse in der Tiefenunschärfe ganz einfach "zerläuft". :)
 
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Aber davon unabhängig macht mir das handwerkliche Arbeiten schon Spass und daher mache ich das mit den Filtern ja auch gerne.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass es einen Einfluss auf das Ergebnis hat, wenn man sich durch den unmittelbaren Filtereinsatz, mehr mit dem Motiv beschäftigt.
Es kann aber auch passieren, dass die Lichtstimmung bereits dahin ist, bis man den Filter aus der Tasche gekramt und angeschraubt hat. ;)

MfG Jürgen
 
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