Graufilter für Langzeitbelichtungen

gorogne

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Hallo,

ich möchte gerne bei Tageslicht Langzeitbelichtungen z.B. am Strand machen und habe gelesen, dass sich dafür ein Graufilter eignet.

Da ich in diesen Geschichten noch völlig am Anfang stehe wollte ich hier gerne einmal nachfragen, was Ihr mir empfehlen könntet. Es gibt ja wohl unterschiedliche Stärken.

und sicher brauche ich dann auch gleich mehrere Filter für die unterschiedlichen Gewindegrößen der diversen Objektive, oder?

Es wäre klasse, wenn Ihr mir da ein bissl unter die Arme greifen könntet.

lg gorogne
 
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Moin!


Welche Stärken Du sinnvollerweise benutzen solltest, hängt natürlich davon ab, was Du damit vorhast. "Am Strand" sagt mir jetzt erstmal nichts. Aber zumindest für die verschiedenen Durchmesser gibt's eine Lösung: Filter für den größten Durchmesser kaufen und an alle anderen adaptieren.


Gruß, Matthias
 
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Vielen dank schon mal für die Antwort. Leider öffnet sich der Link nicht wie gewünscht....
Ich dachte da an Langzeitbelichtungen der Bunen plus Wasser, das sich dann bei geeigneter Belichtungsdauer als weicher "Film" darstellt. Oder so ähnlich;-)
Und das nicht bei Dämmerung, sondern auch bei normalem Tageslicht. Also vl. sogar sonnig...
 
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Vielen dank schon mal für die Antwort. Leider öffnet sich der Link nicht wie gewünscht....

Jetzt aber? Selbst wenn nicht: Es ist einfach nur ein Adapter von kleinem Objektivgewinde auf größeren Filter. "Step-Up" auf neudeutsch.

Ich dachte da an Langzeitbelichtungen der Bunen plus Wasser, das sich dann bei geeigneter Belichtungsdauer als weicher "Film" darstellt. Oder so ähnlich;-)
Und das nicht bei Dämmerung, sondern auch bei normalem Tageslicht. Also vl. sogar sonnig...

Das klingt, als würdest Du sehr dunkle Graufilter brauchen. Ich hab's noch nie ausprobiert, deshalb kann ich nicht viel dazu sagen. Aber auf jeden Fall brauchst Du ein Stativ.


Gruß, Matthias
 
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Schau mal nach einem Graufilter 64x
Der macht 8 Blenden- bzw. Zeitsprünge und wird dir die erforderliche Bewegungsunschärfe bringen.

LG Hans
 
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Du kannst alles bis auf die Belichtungszeit optimal einstellen (Basis-ISO (100-200), ne schöne Blende (8-11)), schauen, was die Kamera vorschlägt, überlegen, welche Belichtungszeit du gerne hättest, und den Korrekturfaktor ausrechnen. Zum Beispiel Faktor eintausend. Bei Graufiltern wird mindestens eine von drei Angaben gemacht.

Verlängerungsfaktor: Endet mit x. In diesem Beispiel 1.000x
Blenden: log2(1000)= etwa 10 Blenden
Zehnerlogarithmus: log10(1000)=Genau 3

Zwischen 64x (6 Blenden) und 1000x (10 Blenden) solltest du ungefähr richtig liegen. Falls du keinen gescheiten Taschenrechner zur Hand hast, ist hier im Web einer. http://web2.0rechner.de/

Falls 1000x noch zu kurz ist, kannst du mehrere Aufnahmen nacheinander schießen und anschließend im Computer zusammenfügen. So erhältst du eine echte Langzeitbelichtung, bei der die Belichtungszeiträume zwar gestückelt sind, was man aber bei Naturmotiven und ausrechend langer Einzelbelichtungszeit nicht sehen dürfte.
 
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Oh, ein Zombiethread ist wieder auferstanden.....

Dann gebe ich auch noch etwas Senf drauf.
Filterdichten werden bei besseren Filtern gern als ND (Neutraldichte) angegeben.
Eine Dichte von ND0,3 entspricht einer Blende/Zeitstufe (a.k.a. "Stops") Verlängerung,
ND0,9 sind drei Stops, ND1,8 verlängert um 6 Stops. Und so weiter.....

Ein Stop ist Faktor 2.
2 Stops sind Faktor 4
3 Stops sind Faktor 8
4 Stops sind Faktor 16
5 Stops sind Faktor 32
6 Stops sind Faktor 64
7 Stops sind Faktor 128
8 Stops sind Faktor 256
9 Stops sind Faktor 512
10 Stops sind Faktor 1024 - unter Brüdern steht da meist glatt 1000 drauf.

Man kann Filter auch stapeln, die Stops addieren sich dabei.
Also ein ND0,3 (1 Stop) plus ein ND0,9 (3 Stops) ergibt einen ND1,2 (4 Stops).

Alle Klarheiten beseitigt?
 
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