Fremdgehen ?¿!

dhm

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Ein Hallo in die Runde...

ich werde mich wohl von einen haufen Optiken, die sich nur einen Wolf liegen, trennen, sie verticken Z 28mm, 40mm 70-200, 24-70, Voigtländer 50 f1, Zeiss 135, 28-70und habe keinen Bock mehr auf die schlepperei, gerade in Städten und bei kleinen Tagestouren möchte ich leicht und mobil unterwegs sein...
Doch was wäre hier eine Alternative, leicht und effektiv? Und konzentrieren auf das wesendlche.

Da sind die Sonys 6000, (RX 1R)?
im unteren Sequment wird das schlechte Display und Sucherauflösung bemängelt...
Fuji z.B. die X100VI (gefällt mir leider am besten) auch schlechter Sucher, keine dolle Optik... andere mit Wechseloptik?
Canon ist nicht so meins, usw.usw - das Netz ist voll mit Schwätzern und mal Okay, mal weniger.
Ich möchte auch keine Optik, die ausfährt wie eine Erektion ;)

Was nehme ich so auf?
Alles was mich interessiert, grafisches, Lichtspiele, Details, Menschen, Situationen. Weniger Interesse liegt bei mir im dokumentarischen.
Kennst Du eine kKirche, kennst Du alle - nicht so meins. Aber ein "Heilger" der ein Kreutz hält mit Spinnenweben schon...
Mit einer Festbrennweite könnte ich mich anfreunden. 28mm oder 40mm oder eben ein handliches Zoom ca 24-80mm auf Vollvormat gerechnet.
Worauf lege ich noch Wert? Ich komme ja von der Z8, also gute Bildqualität, gute Optik, schnelle Handhabung und AF, schwenkbares Display, unauffällig bleiben...

Die Z8 mit wenigen Optiken bleibt ja für Reisen mit dem PKW und das will ich auch nicht missen.
Aber ich bin 5 Tage auf einem Festivall mit der Zf und dem 24-120mm rumgelaufen und es war mir einfach irgendwann doch lästig. Und Handy ? Nein Danke. Das ist kein wirkliches Fotografiererlebnis und rechnet mir zuviel gleich schön.

Kompakte zusammensuchen kann ich selber, also bitte nur praktische Erfahrungen und Nutzwert.
Danke für das einbringen und ich werde ersteinmal nur zuhören und mich mit den Kameras beschäftigen. Nur bevor ich zu Calumet fahre, möchte ich dasjenige schon eingrenzen, was ich dann wegen der Handhabung anschauen werde.
 
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ZHR
ZHR kommentierte
Das mit der "Schlüsselbundkamera tönt wie ein verspäteter Aprilscherz, im Zeitalter des Smartphons.
 
Habs an anderer Stelle schon beschrieben, wenn klein & leicht, dann Fuji X-E3 mit 2/18mm und dem 2/50 in der Jackentasche. Halbformat muß schon sein. Evtl. Reserveakku in der Jacke, die mit den vielen Taschen. Damit meine Frau das auch gut findet, nehme ich die Golfino in dunkelblau und nicht die Angeljacke ... :cool:
 
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calc
calc kommentierte
Betreffend Fuji, ist das 18-55 2.8-4 auch nicht verkehrt, falls der Objektivwechsel ausbleiben soll.
 
Seit einem Jahr bin ich damit äußerst zufrieden:

full
 
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dhm
dhm kommentierte
Jupp, hat was ;)
 
T
Tom.S kommentierte
War längere Zeit mit der X-E3 unterwegs. Ein super Teil! Wurde innerhalb der Famile konfisziert :D
Wenn ich wieder eine kompakte anschaffen würde, dann die X-E5.
 
..., aber im reifen Alter speichere ich die Dinge auch gerne im Kopf, alle Bilder sind eh subjektiv und wurden schon gemacht, natürlich von anderen, das macht mir auch nichts.
Zu deinem etwas salopp geschriebenen Satz möchte ich Dir ein Paar Gedanken mitgeben.

Sicher, es sind schon sehr viele Bilder von sehr vielen Orten gemacht worden, jedoch bestimmt nicht mit Deiner Sichtweise.

Der Reiz der hinter der Fotografie steckt, außerhalb der Dokumentation, liegt in der Interpretation des Gesehenen und des Augenblickes.

Zum Beispiel, ich besitze einige Bilderserien von gleichem Motiv, allerdings zu verschiedenen Uhrzeiten und Jahreszeiten sowie Wetterbedingungen aufgenommen.

Wenn man diese Serien auf dem Boden ausbreitet und die Bilder betrachtet, sieht man, dass sie alle verschieden sind. Die Aussage ist jedes Mal einen andere. Manchmal sind es nur farbliche Nuancen, manchmal kompletter Wandel des Lichtes und Farben. Nun ja, es ist aber immer noch das gleiche Motiv.

Auf der Aufnahmestandpunkt, Brennweite und Ausschnitt sind immer individuell und nicht mit anderen, aufgenommenen Bildern übereinstimmend.

Aber es ist immer noch das gleiche Motiv.

Du siehst es hoffentlich, das Deine vorherige Aussage nicht zutreffend sein kann, sofern man die Fotografie als Kunstform und nicht als Dokumentation versteht.
:beerchug:
 
4 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Naja, wir haben alle mal eine Phase, da denkt man sich, was will ich mit all dem Datenkram auf der Festplatte machen soll? In solchen Phasen fotografiert man weniger, manch einer gibt das Fotohobby auf, oder pausiert.

Bei mir steht das fertige Foto nicht unbedingt im Mittelpunkt, der Fotowalk, der Prozess, der Weg hin zum Foto, das "Entdecken eines Motives" und später dann die Erinnerung an den Ausflug, Städtereise, Kurzurlaub, das alles zusammen bringt mir die Freude an der Fotografie.

Zudem bin ich gerne auch allein unterwegs, brauche nicht immer Gesellschaft, da ist mir die Kamera, "Kumpel" genug. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Richtig, manchmal ist der Weg das Ziel, ich fotografiere schon ein halbes Jahrhundert, mich bringt so schnell nichts mehr aus der Ruhe.
Ich würde auch mehr als die Hälfte der Bilder die überall eingestellt werden nicht mehr als banalen Durchschnitt bezeichnen, die hätten es wahrscheinlich nicht mal früher zu den allseits quälenden DIA Abenden geschafft.
Ich muss mich nicht mehr beweisen und die ganze Welt an meinen Fotos teilhaben lassen. So besonders sind die meisten nicht und Wettbewerbe machen wir in unserem Fotoclub auch nicht. Die Meinung weniger ist mir oft wichtiger als die von Vielen.
 
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Lees
Lees kommentierte
In deinen Zeilen steckt auch mein Antrieb den ich mit der Fotografie auslebe 😉👍
 
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dhm
dhm kommentierte
Kann ich auch so unterschreiben und man kennt ja mittlerweile hier einige eingermaßen,die man einordnen und einschätzen kann und die was zu sagen haben und nicht nur reden.
Was die "Ergebnisse" angeht, es freut mich natürlich, wenn sie auch gefallen aber in erster Linie mache ich meine Bilder nur für mich und genieße den gesammten Werdeprozess und damit die krative Motivation, die mich antreibt.
Ebenso erfreuen mich Bilder von anderen, die gut umgesetzt sind und nebenbei auch mal ggf. meine Perspektive verschieben, die Welt zu betrachten oder Bereiche erschließt, an denen ich durch das teilen teihaben kann...
 
Den Wunsch nach klein und leicht habe ich auch. Die perfekte Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Die extra dafür angeschaffte Fuji XT-100 betrachte ich mittlerweile als Fehlkauf.
Nur mit dem 27/2,8 Pancake wird klein und leicht erfüllt - Kamera passt in die Damenhandtasche - aber nur dieses Objektiv ist zu einschränkend in den Möglichkeiten. Ziemlich jedes weitere Objektiv, insbesondere die Standard-Zooms, macht die Kamera zu einem doch etwas unhandlicheren Winkel, der nicht in die Handtasche passt, sondern eine eigene Kameratasche (Colttasche) erfordert. Sobald ich aber die Kameratasche mitnehmen muss, ist der Vorteil gegenüber der Spiegelreflex praktisch dahin. Der Nachteil, die eingeschränkten Möglichkeiten der Kamera (die XT-100 ist halt nur ein Einsteigermodell) bleibt aber.

Hinzu kommt, dass die Fuji ein anderes System ist. Wegen der leicht anderen Farbwiedergabe sind die mit der kleinen Fuji aufgenommenen Bilder ein Fremdkörper in der kompletten Bilderserie (des Urlaubes o. A.). Die unterschiedliche Bedienung nervt, nicht nur wegen der mangelhaften Implementierung des Focus-by-Wire. Die Objektive sind nicht wechselseitig austauschbar.

Die Fuji bleibt deswegen fast immer zu Hause.

Besser bewährt hat sich die Methode, die dicke Spiegelreflex mitzunehmen, aber sehr kleine und leichte Wechselobjektive. Im Sommer war ich zwei Wochen auf Radtour mit der D780, als Objektive aber lediglich Voigtländer Skoparet 35/3,4, Rodenstock Rotelar 50/2,8, Rodenstock Rotelar 85/4 und das vergleichsweise große Nikon 18/3,5 AIS (für das ich keinen kleinen Ersatz habe). Also alles ohne Autofokus, ist aber ok, wenn's keine Aktionbilder im Familienurlaub sind. Die Kameracolttasche bleibt mir nicht erspart, aber wenn es nicht das Nikkor ist, passen zwei Wechselobjektive problemlos in die Damenhandtasche, und solange man nicht 100%-Pixelpeeping macht, habe ich an der Bildqualität nichts auszusetzen. Dafür hat man die gewohnte Bedienung und die Möglichkeiten seiner Lieblingskamera.

Bei der zweiten Methode bleibt aber das Problem der relativ großen Kamera. Durch einen Wechsel auf Nikon Z würde das Problem nicht gelöst, da die meisten Kameras gar nicht so klein sind, aber die Objektive viel größer.

Vielleicht sollte man eine wirklich kleine Kamera nehmen wie die (reichlich teure) Sigma BF (weiß gerade nicht, ob Nikon Z auch was in der Größe hat) und dazu ausschließlich die kleinen manuellen Objektive von Voigtländer für spiegellose Kameras. Dann hätte man wohl ein wirklich kleineres System, aber unter kompletten Verzicht auf AF und ziemlich teuer.
 
dhm
dhm kommentierte
Ist soweit alles korrekt. Ich muss sie ja nicht nehemen und kann bei negativem Ergebinis weiterschauen. Bei den e-Suchern habe ich sehr lange gezögert und bin heute auch noch nicht wirklich glücklich mit dem, was diese Sucher anzeigen. Nur zurück auf die D850 dann doch nicht obwohl ;) - denn mit ihr war ich wirklich super zufrieden.
Und ich denke, wenn es ums "wirkliche" Bildermachen geht, ist eh die Z8 im Einsatz. Beim bummeln durch irgendwelche Orte kann ich mir das schon vorstellen. Da sind meine Bilder sowieso sehr selektiv die ich mitnehme.
Ich bin leider so, ich muss die Teile in den Händen halten und entweder es ist stimmig oder eben nicht.
Und wenn nicht, dann orientiere ich mich halt weiter.
 
svantevit
svantevit kommentierte
dhm

Gewöhne dich an einen elektronischen Sucher. Haben die meisten hier vollzogen.
Dein TV bildet auch nicht die Realität ab. Die Skepsis wie zu Beginn ist schon längst Geschichte.
Die Fuji X100... hat Beides. In einem Sucher! Wippe und zack, EVF oder Optisch. Und im Optischen werden sogar Daten angezeigt.
Finde ich geil in solch einer kleinen Kamera.
 
Lees
Lees kommentierte

Hm, ich finde Monitor und Sucher gleich. Der Unterschied liegt für mich nur das der Blick durch den Sucher, ob optisch oder Mäusekino abgeschirmt ist vom Drumherum.
Wenn es zu hell ist , ist automatisch der Sucher dran - is ja logisch :cool:
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Ein Sucher vermittelt visuell nochmals einen ganz anderen Eindruck und Beurteilungsvermögen.
Man sitz im Kino.
Darum geht es gar nicht.
Ich möchte im Nightlife oder bei Hochzeitsreportagen nicht von meiner Kamera
mit Flutlicht gebadet werden, und Dank nachlassender Sehkraft reichen die kleinen
Displays nicht für vernünftige Schärfenbeurteilung - erst recht nicht in direkter Sonne.

Einen EVF kann ich per Okularkorrektur an meine Glubscher anpassen.
Ohne EVF könnte ich genauso gut nach Gehör fokussieren.
 
dhm
dhm kommentierte
Laßt doch die bevorzugten Arbeitsweisen anderer einfach für sich gelten.

Ich habe mich von "Auftragsfotografie" jeglicher Couleur vor gut 3 Jahren abgenabelt und klar steht hier auch das abliefern als Maßstab und jeder Bereich/Schwerpunkt erfordert passende Vorgehensweisen. Selbst hier gibt es viele Wege die vorzugsweise beschritten werden.
Somit gibt es keinen allgemeinen Maßstab für die individuellen Arbeitsweisen, jeder hat seine eigenen und seine Vorlieben.
Und um es mal so zu sagen, in dem "Flutlichtbad" (netter Begriff dafür), was heutzutage gelebt wird, fällt man mehr auf seine Kamera auf das Motiv zu halten. Und wenn alle Arme dann hochgreckt sind mit ihren Handys, kann man ja kaum noch durch den entstandenen Armwald das entfernte Motiv finden.
Und wer will sich schon als Abtreter fühlen um Bilder aus der Dackelperspektive zu machen. Obwohl, bei dem heutigen geschulten Smartphonblick (Blickrichtung 90° nach unten, hat man vielleicht Glück und keiner latscht auf ausgestreckte rumliegende Körperteile ;) ) Das passt doch nur in freier Wildbahn und da macht man es sicher auch gerne aber nicht auf dem Platz vor dem Kölner Dom ;) (wäre mir eh zu voll)
Und in so vielen Sprachen kann ich auch nicht mit Schimpfwörten Unachtsamkeit belohnen.
 
Ja, ich weiss, letztlich kann man mit jeder Kamera zu den gewünschten Ergebnissen kommen.
Jedoch vier Jahrzehnte mit einem guten Support sind auch ein Kriterium und da haben einige auch einen nicht so tollen Ruf...
Und nun warte ich erst einmal ab, was bei meiner bisherigen Entscheidung rauskommt.
Ohne zu wissen was Nikon bringt.....nicht das du dich ärgerst.
Bis jetzt gibt es keine sicheren Informationen. Nur Waschhausspekulationen.
 
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dhm
dhm kommentierte
Meine Glaskugel sagt: Entscheidungen folgen den gemachten Erfahrungen der Vergangenheit, die Zukunft ist und bleibt grundsätzlich ungewiss.
Ich denke, ich habe soviel Zeugs, damit komme ich ohne Schwierigkeiten bis zum letzten Umzug ;) locker.
Und wenn ich nicht Spass und Erfüllung daran hätte, bräuchte ich auch nichts mehr zu kaufen.

Ich schüttel ja auch nicht mit dem Kopf wenn HiFi Leute sich Verbindungskabel kaufen, der Meter für ein paar Hundert Euro... weil es ggf. messbar besser klingt. So hat halt jeder seine Prioritäten oder seine Sammelleidenschaften und das ist auch gut so.
 
svantevit
svantevit kommentierte
dhm

Du wirst schon dein Schmuckkästchen finden.
Ich kaufte auch noch nie blind etwas auf Empfehlungen.
Sich rantasten mit einigen Tipps ist der beste Weg um im Wirrwarr selektieren zu können.
Der Eine mag Silber der Andere Gold.
Was dir steht weißt am Ende nur du selbst.

( Ich nutze aber auch dicke Kabel. :rolleyes::) )
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Genau, zu dick gibt's bei HiFi gar nicht, höchstens zu klein, das Zimmer, das Regal, der Geldbeutel................
 
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