"Freaky Nun" oder "mal wieder etwas andere Fotos..."

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Nikmate

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In der Kirche, in der auch die beiden anderen Serien entstanden, die ich bereits gepostet habe, konnten wir nicht anders, als etwas zu "experimentieren". Auch hier wieder available light durch ein Fenster, nur marginal bearbeitet.


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In der Kirche, in der auch die beiden anderen Serien entstanden, die ich bereits gepostet habe, konnten wir nicht anders, als etwas zu "experimentieren". …



Mmh, zu den beiden anderen Serien
habe ich bzgl. Kirche nichts gesagt,
aber mit diesen Bildern sind m.E. die
Grenzen angemessenen Verhaltens
in einem Gotteshaus klar überschritten.


Würdest Du eine Frau mit derart religiös
konnotierten und gleichzeitig karikierten
Posen so auch in einer Moschee oder
Synagoge fotografieren?




 
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Mmh, zu den beiden anderen Serien
habe ich bzgl. Kirche nichts gesagt,
aber mit diesen Bildern sind m.E. die
Grenzen angemessenen Verhaltens
in einem Gotteshaus klar überschritten.


Würdest Du eine Frau mit derart religiös
konnotierten und gleichzeitig karikierten
Posen so auch in einer Moschee oder
Synagoge fotografieren?


Zunächst einmal ist völlig offen, ob die Kirche noch als Kirche genutzt wird oder nicht. Ich denke, das dürfte für viele für die Beurteilung eine Rolle spielen.

Ich weiß nicht, wie Nikmate das sieht, aber für mich sind Kirchen, Moscheen und Synagogen nur leblose Gebäude und daher hinsichtlich Fotos nicht schützenswert.

Anders sieht es mit den Gläubigen der jeweiligen Glaubensrichtungen aus. Hier ist mein erster Gedanke, dass man diese nicht unnötig vor den Kopf stoßen, sondern Rücksicht nehmen sollte. Mein zweiter Gedanke ist dann allerdings, dass sehr viele Gläubige wenig tolerant sind und keine Rücksicht auf anders Gläubige und Ungläubige nehmen.

Unter dem Strich komme ich für mich damit zu dem Schluss, dass ich das grundsätzlich für vertretbar halte, es selbst aber nur machen würde, wenn ich davon ausgehe, niemanden damit in seinen religiösen Gefühlen zu verletzen.
 
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Ich weiß nicht, wie Nikmate das sieht, aber für mich sind Kirchen, Moscheen und Synagogen nur leblose Gebäude und daher hinsichtlich Fotos nicht schützenswert.

...

Kirchen sind auch fotografisch betrachtet kein rechtsfreier Raum. Die Kirchengemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts und i.d.R. Eigentümerin des Gebäudes übt hier das Hausrecht aus, so wie es der Eigentümer eines jeden anderen Hauses oder einer Wohnung eben auch tut. Ganz abgesehen davon sind Kirchen Orte der Religionsausübung, die unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht.
 
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AW: "Freaky Nun" oder "mal wieder etwas andere Fotos..."

Ich denke da werden die Meinungen wieder weit auseinander gehen.

Meine ist, auch nach einer Profanierung muss man nicht alles machen, was man könnte oder dürfte.

An anderen Orten sind solche Fotoexperimente für mich völlig ok.


Mobile Grüße von snap7
 
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Ob in einer Kirche oder nicht, ..ich finde die Fotos schlicht "daneben", was auch an der mangelnden Ästhetik liegt.
Falls sie schockiern sollen ging das, zumindest bei mir, voll daneben!
Wenn ich ein Urteil abgeben sollte, was ich natürlich nicht tue, wäre dieses: Kopflose Kopfgeburt!
 
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Ich frage mich, was hier eigentlich inszeniert werden sollte - der Titel "...mal wieder etwas andere Fotos..." trägt nicht viel zur Erhellung bei. Nicht jedes Bild muss eine Message transportieren, aber doch zumindest irgendwie einen Sinn tragen. Vielleicht kann der TO was dazu sagen.
 
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Kirchen sind auch fotografisch betrachtet kein rechtsfreier Raum.

Dazu müssten sie eigentümerfrei sein, was in Deutschland selten vorkommt.

Die Kirchengemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts und i.d.R. Eigentümerin des Gebäudes übt hier das Hausrecht aus, so wie es der Eigentümer eines jeden anderen Hauses oder einer Wohnung eben auch tut.

Welche Rolle spielt die Körperschaft des öffentlichen Rechts? :confused:

Der Eigentümer und/oder Mieter bestimmt, was erlaubt ist.

Ganz abgesehen davon sind Kirchen Orte der Religionsausübung, die unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht.

Verstehe ich das richtig, die hier gezeigten Fotos verstoßen Deiner Meinung nach gegen das Grundgesetz? :confused:
 
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Verstehe ich das richtig, die hier gezeigten Fotos verstoßen Deiner Meinung nach gegen das Grundgesetz? :confused:

Ich glaube nicht, er hat die Bilder doch selbst gemacht, zumindest schreibt er "wir".
Mir gefallen sie nicht.
Es wird aber auch schwer sein bei den zigtausenden Portraits die täglich aufgenommen werden, etwas zu finden das den Betrachter noch anspricht, ohne irgendwie aus dem Rahmen zu fallen.
Die ganzen Nackten, gepiercten, tätowierten oder sonst irgendwie ausstaffierten Schönheiten, dann Bettler, Tiere oder andere Minderheiten wollen auch nicht immer als Darstellungsobjekt herhalten müssen.
Sei's drum, ich halte mich lieber an Dinge die nicht reden können oder aber ich erwarte bei den lebendigen keinen Zuspruch von anderen, das ist dann eher persönlich.
Das war das Wort zum Sonntag:hehe::fahne:

Peter
 
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Hallo zusammen,

es ist immer interessant einer regen Diskussion über meine Fotos zu folgen. Damit ist schon mehr erreicht, als bei manchen anderen, die "in der Suppe der Beliebigkeit oder Belanglosigkeit" untergehen.

Was die Kirche angeht, so handelt es sich um ein fast zusammenfallendes Bauwerk "auf der grünen Wiese", im wahrsten Sinn des Wortes. Es ist eher gefährlich, sich dort drinnen zu bewegen. Für mich ist es daher nichts anderes, als ein verfallenes Industriegebäude wäre. Eben ein "lost place". Statt "Kirche", was rein der Bezeichnung des Bauwerks dient, hätte man auch sagen können "verfallenes Haus".

Wenn der Eigentümer es verfallen lässt und damit dem ehemals sakral gewidmeten Bauwerk jeglichen Respekt entzieht, wieso sollen das Dritte anders handhaben? Darüber kann man natürlich trefflich streiten. Was nur keinen Sinn macht, da die Fotos gemacht sind und wenn ich nicht gesagt hätte, dass sie in einer Kirche gemacht wurden, hätte sich keiner darüber aufgeregt.

Was die Fotos angeht, so ist die Frage, ob sie gefallen oder nicht, zu 100% Geschmacksache und wie ich hier schon ´zig Mal gesagt habe: "de gustibus non est disputandum".

Und das wars.
 
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Mmh, zu den beiden anderen Serien
habe ich bzgl. Kirche nichts gesagt,
aber mit diesen Bildern sind m.E. die
Grenzen angemessenen Verhaltens
in einem Gotteshaus klar überschritten.

Würdest Du eine Frau mit derart religiös
konnotierten und gleichzeitig karikierten
Posen so auch in einer Moschee oder
Synagoge fotografieren?


Es ist immer schwierig, nicht allen, die in dieser Welt rumlaufen "auf die Füsse zu treten". Doch sich wegen ein paar Fotos in einem verfallenen Bauwerk, das nur wegen seines Äußeren als "Kirche" bezeichnet werden kann, über "angemessenes Verhalten in einem Gotteshaus" zu fabulieren geht mir doch etwas weit. Aber was solls, jeder darf ja seine Meinung kundtun.

Ja, ich würde ähnliche Fotos in jeder anderen Art von verfallenen Häusern, die äußerlich als Moschee oder Synagoge oder buddhistischer Tempel oder sonst wie erkennbar sind, machen. Wo bitte ist das Problem? Wie ich vorher schon sagte, wenn ein Betreiber oder Eigentümer eines früheren "Gotteshauses" es verfallen lässt und damit ausdrücklich zeigt, das es ihm (scheiß)egal ist, stellt es nichts anderes dar, als die Ruine eines Bauwerks mit entsprechender Bezeichnung auf Grund der äußeren Erscheinung.

Im vorliegenden Fall kann man nicht mal sehen, dass es sich um ein früheres Gotteshaus handelt. Also "bleib mal bitte auf dem Teppich".
 
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... Ja, ich würde ähnliche Fotos in jeder anderen Art von verfallenen Häusern, die äußerlich als Moschee oder Synagoge oder buddhistischer Tempel oder sonst wie erkennbar sind, machen. Wo bitte ist das Problem? Wie ich vorher schon sagte, wenn ein Betreiber oder Eigentümer eines früheren "Gotteshauses" es verfallen lässt und damit ausdrücklich zeigt, das es ihm (scheiß)egal ist, stellt es nichts anderes dar, als die Ruine eines Bauwerks mit entsprechender Bezeichnung auf Grund der äußeren Erscheinung .... ".

Ganz so schlicht ist es aber nicht, da Du Dein Model als Nonne präsentierst und damit eine Beziehung zu Kirche und Glauben bildest.
 
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Wie ich vorher schon sagte, wenn ein Betreiber oder Eigentümer eines früheren "Gotteshauses" es verfallen lässt und damit ausdrücklich zeigt, das es ihm (scheiß)egal ist, stellt es nichts anderes dar, als die Ruine eines Bauwerks mit entsprechender Bezeichnung auf Grund der äußeren Erscheinung.

das wird wohl kaum der fall sein. jedenfalls wäre ich vorsichtig, dies allein aus dem baulichen zustand zu schließen. wie gesagt, wird normalerweise entwidmet. oft schließt sich an diesen akt ja auch eine profane verwendung an.
 
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Ich sehe hier keinen Kirchenraum, sondern nur einen schwarzen Hintergrund.

Und ein bewusst hässlich geschminktes Model in einer Art Nonnentracht.

Gruß
Hans
 
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Ganz so schlicht ist es aber nicht, da Du Dein Model als Nonne präsentierst und damit eine Beziehung zu Kirche und Glauben bildest.

Das ist ein ganz neues Thema, denn bislang ging es nur um die Nutzung des Gebäudes.

Meiner Meinung nach sollten gläubige Christen in einer Zeit zahlreicher in unserer Gesellschaft respektierter Anders- & Ungläubiger über so etwas stehen.
 
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Man hat hier das Gefühl, dass experimentierfreudige User im Forum schnell mit
Schmähkritik überzogen werden.
Warum sagt denn keiner was zu den Bildern an sich.
Sowas wie konstruktive Kritik.

:fahne:
 
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Man hat hier das Gefühl, dass experimentierfreudige User im Forum schnell mit
Schmähkritik überzogen werden.
Warum sagt denn keiner was zu den Bildern an sich.
Sowas wie konstruktive Kritik.

:fahne:

Hat Werner doch getan. ;)

Ich finde die Idee gut, allerdings sieht es so aus, als ob der Fokus nicht immer richtig saß bzw. die Blende zu weit offen war.

Die Beleuchtung finde ich zum Teil auch nicht optimal.

Und man hätte für meinen Geschmack bei Requisiten und Mimik mehr herausholen können.

Last but not least wäre es vielleicht gar nicht schlecht, wenn man die Kirche im Hintergrund erkennen könnte - oder alternativ das gar nicht erwähnen.
 
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