Fragen zur S5

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reymund

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Fragen zur S5
Hallo, ich spiele mit dem Gedanken mir nach den Feiertagen eine S5 pro zu meiner D200 zuzulegen.

Frage kommt Capture nx 2 mit den Raw von Fuji zurecht oder muss ich mir dann wieder ein neues Programm zulegen?
Vg reymund
 
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Hallo,

zur Frage 1 ist es wohl so, dass Du den Auflösungsunterschied/leichte Unschärfe im Vergleich zu Deiner D 200 nicht ganz wegbekommst. Die D200 hat eine etwas höhere Auflösung. Spielt allerdings nur eine Rolle in der 100% Ansicht. Neben der geringeren Auflösung dürfte hier auch der dickere AA-Filter die Rolle spielen.
Lösung hierfür ist zum einen, die Auswahl an richtigen Objektiven (die S5 ist etwas eigen) für die S5. Hierdurch wirst Du sichtbar bessere Ergebnisse erzielen können.
Zum anderen kannst Du die Bilder softwaremäßig natürlich aufpeppen in Sachen Schärfe, wirst aber wie gesagt den Auflösungsunterschied hierdurch nicht kaschieren können.
Die effektive Auflösung der S5 dürfte so bei 8MP liegen.

Nikon NX geht nicht mit den RAF´s der Fuji, hab ich gehört, verwende selber photoshop. Damit geht es ganz gut.
Du kannst natürlich mit dem mitgelieferten Fuji Finepix die RAF in 16bit Tiffs konvertieren (mit sehr guten Ergebnissen) und dann in Capture importieren. Das müsste funktionieren.

Gruß, pebblegrey
 
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Danke für die Antwort.
Für andere Leser, ich habe die erste Frage rausgenommen da ich später die FAQ gelesen habe und die Frage hier schon beantwortet wird. ( Wer lesen kann ist klar im Vorteil)
Trotzdem vielen Dank an plebblegrey für die Mühe.
vg
Reymund
 
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Capture kann mit den Fuji RAF's nix anfangen. Photoshop und Lightroom könnens aber nur eingeschränkt. Wirklich glücklich wirst Du wohl nur mit der Original Fuji Software.

Ich hatte mich seinerzeit für einen anderen Weg entschieden: Ich habe mit der S5 ausschließlich JPEG fotografiert. Während die D200 zwingend RAW erfodert kann die S5 auch herzallerliebste JPEG's erzeugen. Die hier immer wieder kolportierten Vorteile der RAF'S gegenüber den JPEGS der S5 habe ich nie gefunden.
 
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Photoshop und Lightroom könnens aber nur eingeschränkt
Das möchte ich jetzt bitte endlich mal stichhaltig belegt und erklärt haben. Und wenn das nicht möglich ist bitte einfach damit aufhören, dieses alte Vorurteil aufrecht zu erhalten...

Meiner persönlichen Erfahrung nach kommt Lightroom (und damit auch alles mit einem halbwegs aktuellen ACR, v4.x) mit den Fuji-Rohdaten zurecht, und zwar gut. Ich bin von "versuchen wir's mal mit JPEG" bei der S5pro zurück zur ausschliesslichen Speicherung und Verarbeitung von Rohdaten, und das mache ich NUR mit Lightroom. Die neuen Kameraprofile (seit LR2.2 enthalten, vorher als beta1 und beta2 öffentlich verfügbar) tun Ihr übriges dazu.

In ACR (und damit PS und LR) erfahren die Fuji-Rohdaten eine Sonderbehandlung, dazu gibt es die Aussage von einem der ACR-Entwickler, dass die Fuji-Rohdaten intern als Quasi-HDR behandelt werden (hatten wir hier erst kürzlich, der Beitrag in den Adobe-Foren wurde auch verlinkt).

Die Angleichungs der Kontrastverhältnisse, also quasi das "Mischen" von S- und R-Pixeln (was man in Fuji's eigener Software über die Dynamik oder z. B. in s7raw über den Einstellschieber macht) macht man in ACR über die Belichtungskorrektur in Kombination mit Füllicht und/oder Tonwertkurvenanpassungen.

Und was die Vorteile von RAF gegenüber JPEG betrifft geht es doch vielleicht weniger um die Fuji-Rohdaten, sondern allgemein um die Glaubensfrage "Raw vs. JPEG", oder?

Konkrete Beispiele die für Raw mit der Fuji sprechen:
  1. Die Möglichkeit, bei Landschaften den Vordergrund richtig zu belichten (und damit den Himmel zu hell werden zu lassen, während im RAF alle Informationen darin erhalten bleiben) und in Software nachträglich einen Grauverlaufsfilter oder eine selektive Belichtungskorrektur vorzunehmen ist nicht zu verachten. Das schafft die kameraeigene JPEG-Engine nicht.
  2. die Kombination aus "Velvia" Look (Filmsimulation F2) und hohem Dynamikumfang bietet die JPEG-Engine nicht. Dafür habe ich mir durch eigene Vergleiche mit den F2-JPEGs ein Lightroom-Preset gemacht und habe so von jedem das Beste.
Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Wenn man die einen nicht erkennt oder nutzen mag heisst das aber nicht, dass sie nicht existieren würden... mir gibt die ausschliessliche Nutzung von JPEG das ungute Gefühl, dass ich etwas verschenken könnte. Also quasi wie Negative wegwerfen, wenn man eine Ausbelichtung hat. Das bringe ich bei meinen Bildern einfach nicht übers Herz.
 
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Mag sein, das es bei LR 2.2 und CS4 besser geht, ich bin noch bei LR 2.1 und CS3 und da sehe ich keinerlei Vorteile in der RAF-Knipserei. Bei den Nikons bin ich "strenggläubiger" RAW-Knipser, bei der S5 werde ich bei JPEG bleiben.
 
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Bitte. Wo liegt denn diese "Einschränkung"? Ich lese das immer wieder und bin absolut verwundert über diese Aussage. Ich arbeite mit LR und CS4 und kann nun wirklich keine Einschränkung bemerken. Also, wo sind sie zu finden?

Lieben Gruß
Steffi
 
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Die Versionen vor CS4 konnten mit den R und S Pixeln nichts anfangen, bzw. interpretierten beide als "vollwertige" Pixel. Der erweiterte Dynamikumfang ging dabie verloren und die Bearbeitung in CS2 und 3 brachte keinerlei besseren Ergebnisse als die direkten JPEG's aus der Kamera.

Gruß aus Niederwenigern
 
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Hallo Alexander,

das möchte ich so bestätigen. Die Entwicklung der RAF-Dateien funktioniert hervorragend in Lightroom 2. Ich weiß auch nicht warum immer wieder behauptet wird, es funktioniere nicht richtig.

Bei JPG's habe ich ebenfalls immer das Gefühl, ich verliere die Kontrolle über das Endprodukt Bild, obwohl JGP's aus der S5 nicht schlecht sind, aber meistens finde ich immer noch irgendetwas, was ich gerne nach meinem Geschmack verbessern möchte, und zwar ohne dass die Substanz des Bildes Schaden nimmt.

Herzliche Grüße, Georg
 
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@Alexander:
Was den ersten Teil Deiner letzten Antwort betrifft: Danke für die Information. Ich war noch auf dem "alten" Informationsstand.

Zum zweiten Teil: Da sprichst Du mir aus dem Herzen...

Gruß Th. L.
 
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Um dieses Gefühl zu bestätigen oder es als übertrieben zu entlarven gibt es eine einfache Möglichkeit: Nimm Fotos, bei denen Du vor Ort meinst noch viel nacharbeiten zu wollen/müssen einfach in RAF und JPEG auf.

Stellst Du dann am Rechner fest, das Du das gewünschte Ergebnis nur mit dem RAF erreichen kannst solltest Du auch weiterhin RAF's machen. Ich kam zu genau gegenteiligem Ergebnis ...
 
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Ihr habt mich hier vor Monaten ganz wuschig gemacht, mit Euren ständigen, permanenten Aussagen, man MÜSSE UNBEDINGT und immerzu in RAF fotografieren. Sonst kann man nicht fotografieren, ist ein Knipser und sowieso und überhaupt. Das hat mich so verrückt gemacht, dass mein lieber Mann mir für mehrere hundert Euro spezielle Programme gekauft hat und ich seither mit RAF fotografiere. (Was mich immerzu und ständig verrückt macht, weil ich meine, die Bilder müssten dann auch IMMERZU bearbeitet werden. Bei monatlich über 1000 Bildern nicht lustig). Scheinbar hat hier im Forum eine Art der Gehirnwäsche bei mir gegriffen und ich glaube bei meinen JPEGs zu sehen, dass diese Sch.... sind. Was stimmt denn nun? Allein letzte Woche habe ich 500 Bilder im Kindergarten gemacht - in RAF - und jetzt muss ich die alle bearbeiten und IHR seit schuld! Ja!

Lieben mürrischen Gruß
Steffi

p.s.: Ich meine das NICHT ironisch!
 
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@Stefan: Du wohnst hier gleich um die Ecke?


Gell, die Welt ist klein

Genau der Bearbeitungswahnsinn ist einer der Hauptgründe, der bei mir gegen RAF spricht. Ich brauch die Bilder schnell und in hoher Anzahl auf meiner Website, oder On Location, da bringt mir die Fuji mit ihren tollen schnellen JPEG's einen schönen Vorteil. Aufs allerletzte Quentchen kommt es meinen Kundinnen eh nicht an, die sind heilfroh bessere Aufnahmen als ihre gewohnten Handy-Bildchen zu bekommen.

Meinst Du wirklich, das Bilder aus dem Kindergarten für irgendein Elternteil oder später mal die Kinder selber irgendetwas von seiner Schönheit verliert, nur weil vielleicht 0,00001 Blendenstufen zu wenig aus dem Bild gekitzelt wurden? Ich bin leider nicht gut genug um bei Magnum oder Getty verkaufen zu dürfen, dann und auch nur dann würde ich mir diese Mega-Bearbeitungen geben. Ansonsten sind auch JPEG's out of Fuji richtig gut verkäuflich (nur die Ami-Agenturen spinnen da manchmal etwas rum, da gehts aber nicht um Tonwertabrisse, sondern die "Interpolation der Fuji)

Wenn ich jetzt das ultimative Landschaftsbild mit 2-stündiger Nachbearbeitung machen wollte, dann ...



... nehme ich eh nicht die Fuji mit
 
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Hallo Stefan,

hier sieht man mal wieder, dass die Frage JPG oder RAW niemals einvernehmlich und für alle verbindlich geklärt werden kann. Ich habe auch keine Lust darüber zu streiten. Mach du weiter JPG und ich mache weiterhin RAW, und gut ist's. Hauptsache, uns gefällt hinterher was wir fotografiert haben.

Herzliche Grüße, Georg
 
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Nee, früher war ich nicht der Meinung! Dann habe ich angefangen hier zu lesen und war eben der Meinung: Gut Steffi, dann haste bisher halt ALLES falsch gemacht. Machste das jetzt eben besser...Mich über meinen blöden PC geärgert, ständige Wutanfälle bekommen. Bin in Depressionen verfallen. Habe mir vor ein paar Wochen einen Mac gekauft, um eben die Bilder NOCH besser bearbeiten zu können. Mit Windows laufen diese genannten sauteuren Programme ja bekanntlich nicht. UND JETZT SAGST DU SO ETWAS!!!

Im übrigen fand ich meine Bilder früher - als ich noch überhaupt keine Ahnung hatte - viel schöner. Ihr macht mich meschugge! Und eine D300 /D700 braucht man nun wirklich nicht um noch schönere Bilder zu machen! IHR MACHT MICH BEKLOPPT! (Diese Gehirnwäsche beginnt sich nämlich auch schon breit zu machen)! IHR MACHT MICH IRRE!

Frustrierte Grüße
Steffi
 
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Hallo Steffi!
Sei getröstet,-es geht nicht nur Dir so!
Aber mal im Ernst,-das man über den Weg der RAW-Dateien einfach mehr und individuelleren Einfluß auf das Endergebniß hat,dürfte ja unbestritten sein,oder?
Mit freundlichen Grüßen,-Stephan!
 
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Au weia Steffi

Wer hat Dir denn erzählt, das CS4 nicht unter Windows laufen würde?
 
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