Frage: Nikkor 400mm, MF, F 3.5

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sam25

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Guten Morgen

Zufälligerweise bin ich über ein Angebot von diesem Objektiv gestossen. Sehr gut erhalten für SFR 1'000.-.
Da ich mich gestern meiner grossen Brennweite hingegeben habe, würde es ich interessieren, ob jemand so ein Objektiv hat und vor allem wie die Erfahrungen damit sind. Allenfalls würden mich natürlich auch Bilder freuen.

Leider habe ich hier mit dem Suchen nichts gefunden, kann aber auch sein, dass es bereits einen Thread darüber gibt...:)

Besten Dank im Voraus! :)
 
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Danke Kay, den Bericht habe ich gelesen. Mich würde natürlich wunder nehmen, ob auch unseren Reihen jemand dieses Teil hat und vielleicht etwas dazu sagen könnte ... :)
 
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Ich habe keines, aber hätte gerne eines.;) Deshalb habe ich mich schon etwas schlau gemacht. Soll optisch ganz gut sein, außer ein paar CA's
 
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Danke Kay, den Bericht habe ich gelesen. Mich würde natürlich wunder nehmen, ob auch unseren Reihen jemand dieses Teil hat und vielleicht etwas dazu sagen könnte ... :)

Das wird Dir auch nicht nützen, denn ich habe ein AF.

- hier mit Konverter:

picture.php


Man braucht ein festes Stativ und eine Transportkarre. Habe mir jetzt das neue Tamron gekauft, weil es relativ "leicht" (gegen die Kollegen) ist.

Ein schweres 400mm würde ich mir jetzt 2x überlegen - aber bei dem Preis ...
 
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Danke Kay. Ich habe einen alten Thread gefunden. Holger muss jahrelang mit dem Teil fotografiert haben (Naturfoto), aber meist in Kombination mit Konvertern. Die Bilder sprechen für sich.

Ebenfalls mein Andy, dass das F 5.6 vom Preis/Leistung/Handling ebenbürtig, rsp. vorzuziehen ist, wenn ich das richtig gelesen habe ... :)

Aber vielleicht kommt ja noch etwas in den nächsten Tagen. Ich nehme nicht an, dass der Verkäufer dies zu diesem Preis verkaufen kann. Das Interesse an MF mit grosser Festbrennweiten scheint nicht sehr gross zu sein ... :)
 
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Hallo Sam!
Da ich mich gestern meiner grossen Brennweite hingegeben habe, würde es ich interessieren, ob jemand so ein Objektiv hat und vor allem wie die Erfahrungen damit sind.
Ich hatte bisher zwei Exemplare davon zur Reparatur bzw. zum Einbau eines Dandelion-Chips hier.
Es ist eine sehr schwere, lange Tüte, die sich manuell sehr gut fokussieren lässt, wenn der Mechanismus dafür nicht schon ausgeleiert ist (InnenFokussierung), die Abbildungsqualität ist sogar an 24MP / DX schon bei Offenblende recht ordentlich, es vignettiert an FX bei Offenblende aber deutlich. Ab f/8 einwandfrei.
 
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Danke Michael. Beim 800er, F 5.6 ist es ähnlich, wobei meine gestriges Shooting mit F 5.6 ja schon sehr tolle Resultate geliefert hat.

Ich denke aber auch, dass man bei diesem Teil mit mindestens F5.6 und höher arbeiten muss ... ausser man macht Makros ... :D:hehe:
 
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Was möchtest Du denn konkret wissen?

Zusammengefasst mein subjektiver Eindruck:
Zusammen mit dem TC-300/TC-301 ein bezahlbare Möglichkeit an ein Supertele zu kommen, wenn man Ausschuss verkraften kann.
Es ist für die gebotene Leistung kompakt und relativ leicht.

Die 400mm kann ich zur Not aus der Hand fotografieren, die 800mm sind vom Einbein schon schwierig. Am einfachsten ist es, vom Stativ aus zu fotografieren. Der gesamte Unterbau sollte bei 800mm stabil sein, da die Kombi recht lang wird.

Gerade mit 800mm braucht man schon sehr viel Übung um auch bewegte Ziele zu fokussieren. Bzgl MF allgemein: wie immer im Leben - viel üben hilft viel.

Schärfeleistung ist gut, auch bei offener Blende. Die TCs sind mit dem Systemgedanken für das Objektiv entwickelt worden. Ich finde, man hat nur wenig optische Einbußen bei Verwendung des TC.

Ich bin kein Experte was Objektivdesign angeht. Klar, CAs sind vorhanden, ein guter Raw Konverter hilft hier. Vignettierung finde ich speziell ohne TC schwach ausgeprägt.

Ich nutze die Optik nahezu ausschließlich weit offen. Optisch verbessert sich bei Abblendung kaum was. Bei Verwendung mit dem TC blende ich manchmal um eine 1/3 Blende ab (auf f/8).
Hängt aber auch damit zusammen, dass ich gerne ordentliche Verschlusszeiten haben möchte.

Du findest hier einige Threads zu dieser Optik. Alternativ wirst Du im Nikonpoint Forum fündig.


Hier noch was zum schauen


400mm

B&W Bird by dampfbetrieben, on Flickr





800mm

Swan by dampfbetrieben, on Flickr
 
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Danke sehr für diesen Beitrag. So oder so, falls ich mir das leisten würde, dann würde ich ohne Konverter fotografieren. Mein 800mm, MF 5.6 genügt mir, wenn ich die Brennweite erhöhen möchte.

Das s/w Bild gefällt mir ausgesprochen gut und zeigt doch für mich diese sehr gute Abbildungsleistung.

Betreffend Handling bin ich mir einiges gewohnt vom 800mm, aber auch vom 500mm, welches ich auch habe ... :)
 
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Danke Stefan und Rainer. Ich bin über Eure Feedbacks dankbar, sie runden mein Bild von dieser Optik in der Praxis sehr gut ab ... :):up::up::up:
 
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Hallo Sam,

ich habe die Scherbe immer noch. Ein Schrotthaufen, das 30 Jahre Profieinsatz in allen amerikanischen Baseballstadien hinter sich hat. Es war des erste Lichtstarke 400er das gebaut wurde. Es ist auch das kleinste und leichteste lichtstarke 400er. Ich war mehrmals mit Robert und anderen unterwegs. ich konnte es in der Praxis mit mit dem aktuellen 2,8/400 und auch dem 600er vergleichen. Auch wenn ich so manches mal geflucht habe (über den Idiot hinter der Kamera) so ist die Abbildungsleistung sehr ordentlich. Das brutalste Testobjekt sind Graureiher - die feine Federstrukturen in den mittleren Grauwerten heraus zu kitzeln - da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Ich hatte das 400er zu 95% bei offener Blende, davon weiter 90 % mit Konvertereinsatz. Als Konverter hatte ich den 1,4er, 1,6er mit AF und den 2x Konverter. Wobei rein gefühlsmäßig der 2x Konverter am besten war.
Im Vergleich zu den aktuellen Objektiven ist die reine Grundschärfe nahezu gleich. Wenn die aktuellen 100% Schärfe erreichen dann hat die alte Scherbe 97%. Nun kommt aber der Haken - bei der Kontrastleistung haben die aktuellen Objektive kräftig zugelegt. Auch hier wenn die aktuellen 100% liefern dann hat die alte Scherbe gefühlte 90%. Bei optimalen Lichtverhältnissen spielt das keine Rolle aber in weichen diesigen Morgenlicht spürt man es. Der erhöhte Kontrastleistung spürt man auch bei größeren Motiventfernungen. Bis zu 10 Meter liegen die alten und neuen 400er nahezu gleich auf. Bei 50 Meter spürt man dann den Unterschied. Robert hat ein Graureiherbild im optimalen Abendlicht auf 55 Meter Entfernung das hat so eine gute Federstrukturauflösung - das habe ich nie erreicht und ich habe drei Jahre geübt.

Ein anderes Problem ist die seeeeeehr geringe Tiefenschärfe bei offener Blende. Aber seit dem ich Liveview kennen gelernt habe dürfte das sehr helfen. Aber mit genug Übung kann man auch einen fliegenden Reiher oder Gänse mit manueller Schärfenachführung verfolgen.

Schau dir auf jeden Fall den Fokusring an. Der sollte nicht locker sein oder Spiel haben - so wie meiner. Dann ist es die Hölle damit zu arbeiten und schau ob der Filter in der Schublade ist, der gehört mit zur optische Berechnung (der fehlt bei mir auch).

Wenn du mehr wissen willst - nur zu!
 
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Hallo Holger!
Schau dir auf jeden Fall den Fokusring an. Der sollte nicht locker sein oder Spiel haben - so wie meiner. Dann ist es die Hölle damit zu arbeiten und schau ob der Filter in der Schublade ist, der gehört mit zur optische Berechnung (der fehlt bei mir auch).
Deshalb schrieb ich ja "das sich manuell sehr gut fokussieren lässt, wenn der Mechanismus dafür nicht schon ausgeleiert ist (InnenFokussierung)".
Bezüglich des Filters kann ich Entwarnung geben - da tut es eine einfache vergütete Glasscheibe (UV-Filter) in einem normalen Filterring.
 
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Danke Holger und Michael. Es reizt mich dieses Teil. Und es ist ja auch so, dass meine Art der Fotografie ja nicht die neuesten Objektive bedingen. Kompromisse gehe ich gerne ein. :)

So oder so habe ich mich noch nicht entschieden. Das 800er habe ich ja schon, ein 500er MF, 5.6 auch und ein 300er MF, 2.8 auch ... das 400er würde dann - nebst dem 600er noch die Reihe schliessen ...

So oder so behalte ich mir diesen Thread auf, falls ich diesmal nicht zuschlage. :)
 
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Ach ja,

Ich habe das Objektiv auch eine Zeit lang ohne Einschubfilter verwendet. Einen Unterschied habe ich nicht bemerkt. Die meisten Sensoren haben ja einen UV-Sperrschichtfilter drauf, insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass es da gewaltige Unterschiede gibt, ob da nun ein Stück Glas im Objektiv sitzt oder nicht. Mit Film sieht es anders aus.

Neben dem Einschub-UV-Filter gibt es auch einen Einschub-Pol-Filter, was die ganze Geschichte auch als Landschaftslinse interessant macht.
Allerdings braucht man schon viel Geduld um den Original-UV-Filter zu finden, wenn man denn wert drauf legt, zumindest zu einem bezahlbaren Preis.
Der Polfilter ist noch eine größere Herausforderung, macht aber umso mehr Spaß.
 
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Hi!
Ich habe das Objektiv auch eine Zeit lang ohne Einschubfilter verwendet. Einen Unterschied habe ich nicht bemerkt.
Zu diesem "Der Filter ist in die optische Rechnung einbezogen" habe ich vor Jahren mal eine Beispielzeichnung angefertigt, finde sie aber nicht mehr... :heul:
Im Prinzip ging es damals darum, das hintere Filter bei einem diagonalen Fisheye weg zu lassen, was die Fokussierung auf Unendlich verhinderte.
Bei einem Tele ist die Auswirkung aber so gering, dass sie durch die bei allen Teles mögliche "Fokussierung auf weiter als unendlich" ausgeglichen wird.

Was man natürlich niemals weglassen sollte, ist der Filter-Einschub selbst - oder man klebt den Schlitz im Tubus mit schwarzem Klebeband lichtdicht zu...
 
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Warum kann man einen Filter raus- und reinschieben, der ohnehin benötigt wird? Wozu ist das gut?
 
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