Fotosafari in Afrika – heute : Scharlachspinte am Sambesi

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jo.bathmann

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Die angeblich größten Brutkolonie der
Scharlachspinte
ist leicht zu erreichen: Im Caprivi ca 20Km östlich von Katima Mulilo auf die D3508 Richtung NW abbiegen zur Kalizo–Lodge. Hier erwartet den "Birder" ein kleines aber feines Vogelparadies.
Kritik ist erwünscht - Bilder von Euch höchst willkommen
Mit bestem Gruß – Jo

Vorsicht: Bilder !!!:steine:
 
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Ich bin weder "Birder" noch "Wildlife-Fotograf". Was dazu nötig wäre, habe ich von Helmut und Eva Pum, zwei Naturfotografen aus Österreich gelernt, die wir drei Wochen lang begleiten durften. Während sie im Morgengrauen das Dachzelt abbauten, aufbrachen und mit Sonnenaufgang die Kamera in Stellung brachten, genoss ich das süße Licht der frühen Morgenstunde vom Dachzelt aus.

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Sonnenaufgang am Okavango

Das Auge sagt: Du musst jetzt raus. Der Körper sagt: Nicht schon wieder. Ein Wildlife-Fotograf wirst Du eh' nie – und schon kuschelt man sich in die warme Decke und träumt davon das Licht mit anderen Mitteln zu verbessern…

Jetzt aber zum Sambesi

Vorsicht: Nicht auf die Brutröhren in der Sandböschung treten.

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Das Licht bei den Scharlachspinten war trotz der frühen Stunde nicht perfekt, der Himmel grau. Die Regenzeit hatte schon begonnen und die Restbewölkung nächtlicher Gewitter war noch nicht ausgeheizt.

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Zugang zur Brutkolonie entweder mit dem Boot – man kann auch angeln – oder von Land aus, leicht nach kurzer Fahrt oder auch zu Fuß zu erreichen.
Koordinaten: S17°32.21' E024°33.11 (wer diesen Punkt bei Google anfliegt landet im Überschwemmungsgebiet auf einer Insel – nicht täuschen lassen!)



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Der Waran geht wenn wir kommen, aber er kommt um so hungriger zurück… -

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Auch ein Schmarotzermilan patrouilliert über der Kolonie und holt sich seinen Anteil

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Direkt vor der Campsite jagt ein Kingfischer

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Absicht dieses kleinen Beitrages ist es einmal mehr Appetit zu wecken. Fahrt hin!

Afrika braucht Euch!

Lust auf mehr ?

Mit bestem Gruß - Jo
 
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Hallo Jo,

guter Tip und Danke fürs zeigen der Bilder :)
  • Zu welcher Jahreszeit war dort eurer Besuch ?
Grüsse und Danke im voraus

Frank
 
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Hallo Jo,
tolle Bilder, die interessante Einblicke ermöglichen. Danke fürs zeigen.
Viele Grüße
Thomas
 
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Hallo Jo,

sehr schöne Aufnahmen!! Mit welcher Ausrüstung sind die entstanden?
Ich frage deshalb, weil ich im Oktober nach Namibia fliege und einige Tipps gebrauchen könnte.

Gruß
Jürgen
 
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Hallo Jo,

sehr schöne Aufnahmen!! Mit welcher Ausrüstung sind die entstanden?
Ich frage deshalb, weil ich im Oktober nach Namibia fliege und einige Tipps gebrauchen könnte.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,
der Oktober ist ideal. Wir werden unseren Aufenthalt dort auch diesmal schon im Oktober beginnen.
Die Ausrüstung passe ich gerne den Möglichkeiten an, will sagen – was ich stressfrei handeln kann. Objektivwechsel ist für mich schon Stress. Es muss ja alles sehr schnell gehen:

Analog zur Luftfahrtmedizin möchte ich mal den Begriff der "Zeitreserve" benutzen (die Zeit vom Beginn des Sauerstoffmangels bis zur Handlungsunfähigkeit) In unserem Beispiel sei das die Zeit von der Entdeckung einer Situation bis zum Abdrücken des Auslösers.

Diese Zeitreserve musst Du kurz halten. Tiere brauchen eine gewisse Zeit bis sie sich entscheiden, Dir den Rücken zuzudrehen. Einige sind so scheu, dass sie immer weg gehen. Dann ist es notwendig, dass alles schussfertig bereit ist.

In der Situation bist Du damit beschäftigt das Auto so in Position zu fahren, dass der Hintergrund stimmt, die Freistellung passt, der Lichteinfall gut ist und die Tiere – wenn sie denn aufstehen – auf Dich zu kommen. Und jetzt sollst Du das passende Objektiv montieren!? :fahne:

Freistellung mit extrem langer Brennweite ist nicht mein Ding. Ich mag es, wenn man sieht, dass es "Wildlife" ist und nicht Zoo. Tierbestimmungsbilder müssen schon sehr raffiniert sein, wenn man sie mit anhaltender Freude ansehen möchte.

Nach diesem allgemeinen Exkurs und meiner persönlichen Anschauung dazu, zurück zu meiner Ausrüstung:
D200, die ich gerne mit einer D300 ergänzen möchte. Objektive: 70 – 200VR (zuletzt immer seltener benutzt – wäre entbehrlich) und leider noch das 300/f4 Fixfokus – das wird ausgetauscht gegen ein Zoom – wenn das Budget es erlaubt, soll es ein 200-400 werden.
Wenn Du "Birder" bist, brauchst Du mehr als 400.

"Unten rum" bevorzuge ich eine Kompakte, die auch RAW kann und den Bereich 24-120mm (KB) inkl. Makro abdeckt. (in meinem Fall Sony R1 – die es leider nicht mehr gibt).
Wichtig ist mir die lautlose Auslösung und der schwenkbare Sucher.

Den anderen (wichtigen) Kleinkram habe ich schon hier beschrieben
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=57874
Ich hoffe Du kannst damit etwas anfangen und wünsche Dir tolle Erlebnisse: Vorsicht : Suchtgefahr – und sage nicht, Du wärst nicht gewarnt worden.
Mit bestem Gruß - Jo
 
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Vorsicht : Suchtgefahr – und sage nicht, Du wärst nicht gewarnt worden.

Hallo Jo,

wem sagst du das? Wir waren im letzten Jahr im Mai in Botswana und Sambia.
Damals hatte ich nur eine Kompakte (Leica D-Lux 3, kann auch RAW) dabei. Meine neueste Errungenschaft ist eine D300 mit zwei Zoomobjektiven (24 - 70 und 70 - 300). Ich denke, dass ich damit auskommen sollte. Als echter Birder, der ich nicht bin, wird man nicht ohne ein gutes Spektiv auskommen.

Schönen Dank für deine ausführlichen Tipps.

Gruß
Jürgen
 
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Der Sambesi holt sich jedes Jahr ein Stück von der Uferböschung und die Kalizo-Lodge (hier die angeschlossene Campsite) versucht sich mit Sandsäcken und Autoreifen zu verteidigen.

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Ob die Bäume , unter denen unsere Autos standen noch existieren, wissen wir nicht. Der Sambesi soll in dieser Saison sehr hoch gewesen sein

Die Scharlachspinte wird es auch in der kommenden Brutsaison geben

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mit bestem Gruß - Jo
 
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AW: Fotosafari in Afrika – heute : Scharlachspinte am Sambesi

Schöne Fotos. Jo! Danke für's Zeigen.

Sind da nicht Tsetse-Fliegen auf einigen Fotos? Ist das Gebiet Schlafkrankheit gefährdet?

Grüße - Bernhard
 
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Schöne Fotos. Jo! Danke für's Zeigen.

Sind da nicht Tsetse-Fliegen auf einigen Fotos? Ist das Gebiet Schlafkrankheit gefährdet?

Grüße - Bernhard

Hallo Bernhard,
dachte schon der Thread wäre von der Schlafkrankheit befallen und eingeschlafen – nein jetzt im Ernst: Ich bin mir nicht sicher, glaube aber die Tsetse-Fliege ist kleiner und hat die Flügel – wenn sie noch lebt- auf dem Rücken überlappend geschlossen. Es ist zwar leider richtig, dass sie sich in letzter Zeit wieder vermehrt hat. Aber in Namibia und Botswana oder Südafrika haben wir bei unserer Reise diesmal keine angetroffen. Malaria ist laut Auskunft der Ranger am Sambesi erst ab Januar ein Thema. Ob dann die Tsetse-Fliege auch vorkommt haben wir nicht gefragt. Danke für den Hinweis, nächstes mal werde ich nachfragen. Die Tsetse-Fliege fürchten wir weit aus mehr als die Anopheles Mücke.

Eine sehr schnelle (vermutlich nicht giftige - konnte sie nicht identifizieren) Schlange,
die sicher wieder die Brutstätten aufsuchen wird, wenn wir abziehen.

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Und hier noch – kurz gezeigt – ein "making of" (Foto: Pum)

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Mit bestem Gruß und Dank – Jo
 
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Ja, Bernhard, da wette ich lieber nicht drauf. Konnte ihr auch nicht ins Maul schauen, sie war zu schnell :D
Unsere Tierbestimmungsbücher sind im Auto in Namibia geblieben. Im Internet nach guten Schlagenbildern zu suchen war frustrierend. Das andere Bild ist noch schlechter - gezeigt wird nur kurz die unbearbeitete Version - Durch das Tele wirkt sie kurz, aber geschätzt hatte sie mindestens 2 Meter. Vielleich erkennst Du besser irgendwelche Merkmale.Interessieren würde mich das schon.
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mit bestem Gruß - Jo
 
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