Problem bildlich
Und der Polfilter kann helfen, denn der Schnee ist Wasser und jeder See spiegelt und kann mit Polfilter beeinflusst werden!
das ist brilliant! es zeugt von bestechendem logischen denkvermögen und tiefem einblick in die geheimnisse der optik.
dass polfilter in einem bestimmten winkel (um die 90°) zu sonne das himmelsbau dunkler erscheinen lassen, löst nicht das problem des to. es hat auch nichts mit deiner ableitung der wirksamkeit eines polfilters zu tun. diese aus der molekularen beschaffenheit ohne rücksicht auf den aggregatzustand abzuleiten ist dermaßen absurd, dass ich zunächst dachte, ein ausführliche stellungnahme dazu sei entbehrlich. ich will sie aber gerne nachliefern:
eine wirkung des polfilters ist es, reflexionen von nichtmetallischen oberflächen zu reduzieren, da diese einen hohen anteil polarisierten lichts aufweisen. lockerer schnee spiegelt aber praktisch nicht, sondern weist vielmehr eine matte, lichtstreuende oberfläche auf. wie deutlich bei andys schäferhund zu sehen ist, findet keine spiegelung statt und damit auch nichts, was mit einem polfilter zu korrigieren wäre. die probleme des to bestehen auch nicht in unerwünschten reflexionen, sondern wie bereits festgestellt darin, einen zu geringen kontrast zwischen motiv (weißer hund) und hellem hintergrund (schnee) beherrschen zu müssen. der hintergrund könnte genausogut aus weißem karton oder stoff bestehen, die probleme wären die gleichen und die wirksamkeit eines polfilters genauso wenig vorhanden.
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