Fokussierungsprobleme nur bei nicht-motorisierten (AF-D) Objektiven?

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Diese "Hysterese-Theorie" erklärt auf jeden Fall mein "AF-Wiederholgenauigkeitsproblem" aber würde sie auch einen konsistenten starken Front-/Backfokus eines Objektives erklären?

Dies ist keine "Theorie" (Wahrscheinlich meinst Du Hypothese), sondern eine allgemein anerkannte Tatsache aus der Regelungstechnik. Und ja, sie ist auch in der Lage einen konstanten Fehlfokus zu erklären.

Grüße - Bernhard
 
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Dies ist keine "Theorie" (Wahrscheinlich meinst Du Hypothese), sondern eine allgemein anerkannte Tatsache aus der Regelungstechnik. Und ja, sie ist auch in der Lage einen konstanten Fehlfokus zu erklären.

Grüße - Bernhard

Der Begriff Hysterese ist mir durchaus geläufig und mit Theorie meinte ich deine Vermutung, dass die Hysterese bei Stangenobjektiven (gewollt oder ungewollt) grösser ausfallen mag.

Da Sten aber im Eingangsbeitrag schrieb, dass die Ergebnisse mit den beiden Stangenobjektiven nicht "nur ein bisschen unscharf sondern völlig unbrauchbar" seien nahm ich an, dass die Ergebnisse weit ausserhalb jedes akzeptablen Hysteresebereiches liegen.

gruss,

Peter
 
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Das erklärt ja auch meine "Divergenz-Theorie", nicht die "Hysterese-Theorie"

Grüße - Bernhard
 
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Hier geht es nicht alleine um eine fehlerbehaftete Messung, sondern in der Summe um einen (oder mehrere) recht komplexe Regelkreise.
Bernhard, schalt mal den Klugsch***-Modus ab. Du hast meinen Beitrag ganz gelesen? Gedankengang nachvollzogen?

Deine "Theorien" hast du hier bisher nicht belegt und ich kann nicht erkennen, dass du genaueres über die Implementierung der Regelung/Messung in der D300 weißt, sondern nur vermutest, was wenig hilft und vom TE auch nicht behoben werden könnte. Das für ihn interessante Ergebnis wäre wohl eher, ob Kamera und Objektive zum Service müssen, oder nur Kamera oder nur Objektive oder vielleicht einfach nur ein dusseliger Bedienfehler vorliegt.
 
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Zum technischen Hintergrund kann ich nichts beitragen !

Nur soviel : mein AF-D 35 + 50 haben keine Probleme an der D300 ;

aber mit meinem AF-D 2.8/24 habe ich so ein Problem .

Frage:

wirkt die Feinjustage der D300 nur bei AF-S oder auch bei AF-D ?
 
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@ Wocket

Das die Teile allesamt zum Service müssen, habe ich schon sehr weit oben angedeutet. Meine Befürchtung ist nur, dass Nikon Sten's Stangenobjektive auch nicht an das Gehäuse wird einstellen können/wollen, sondern wieder eine lapidare Antwort kommt, dass "diese Objektive sowie Kamera in Ordnung wären, und dass nur mit AF-S Objektiven eine korrekte Funktion des AF gewährleistet werden könne".

Andererseits kann es doch nur von Vorteil sein hier einige "Theorien" oder "Hypothesen" aufzustellen und durchzudiskutieren. Klar hat keiner von uns einen direkten Draht zu den Nikon Entwicklern und weiß wirklich, was in so einem komplexen Gerät wirklich passiert. Vielleicht wissen das die Entwickler auch manchmal selber nicht ;~)

Sorry, wenn Du Dich irgendwie auf den Schlipps getreten fühlst, ich wollte oben nur sagen, dass die ganze AF-Regelung nicht nur eine Messung ist, sondern eine Vielzahl von Prozessen, deren genaue Ergründung wahrscheinlich nicht in der Macht des gesamten Forums steht...

Grüße - Bernhard
 
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Peter, eine Divergenz zwischen AF-S-Pulsen und Stangenmotor kann durchaus diese Sache erklären. Dazu kennen wir, wie oben schon gesagt, leider die Regelkreise des Systems zu wenig. Vielleicht schießt z.B. der Stangenantrieb übers Ziel hinaus, aber die Kamera macht hier softwaremäßig trotzdem Feierabend und regelt nicht mehr rückwärts, trotz dass das AF-Modul schon über die größte Steilheit der Kontrastkurve weit hinausgefahren ist aufgrund der unterschiedlichen Reglersteilheiten für AF-S Antrieb und für Stangenmotor.

Grüße - Bernhard
 
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sondern wieder eine lapidare Antwort kommt, dass "diese Objektive sowie Kamera in Ordnung wären, und dass nur mit AF-S Objektiven eine korrekte Funktion des AF gewährleistet werden könne".
Soviel ich weiß sind AF(-D)-Objektive kompatibel. Wenn also kein Bedienfehler vorliegt, halte ich es für weitgehend offensichtlich, dass da was im argen ist.

Habe doch gar nicht das Gegenteil behauptet... Und keine Angst, so schnell bin ich nicht beleidigt!
 
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Meines Wissens nach wirkt sie sogar bei Ai und AiS!

Wie schaut es dann aus? Paßt die Schärfe? Reicht der Justierungsbereich für die meisten Objektive? Da ja jetzt der Fokusantrieb (Motoren) durch unsere Hand bei Beobachtung der Fokusanzeige passiert, sollte eine Verschiebung/Divergenz irgendwelcher Antriebe untereinender Richtung null tendieren. Einzig das AF-Modul samt Anzeige spielt jetzt (mit uns) mit.

Zu beobachten ist doch, je weicher und dunkler das verwendete Objektiv in der Abbildung ist, desto größer der Spielraum des AF-Moduls bei der Anzeige "Scharf". Und das sind ja die zusätzlichen objektivabhängigen Parameter für die Ungenauigkeit.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man mit MF schön sehen kann, dass eine Korrektur (AF Feinjustierung an der Kamera) unterschiedlich ausfällt, abhängig von welcher Seite das Objektiv in die "Schärfe" hineingedreht wird?

Grüße - Bernhard
 
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Danke für die engagierten Erklärungsversuche. Da scheinen mir einige Ingenieure dabei zu sein ;-)

Wir haben viele kompetente Theorien bzw. Hypothesen, allerdings wenig faktisches Wissen. Meine Sorge ist nur, daß dieses beim Service genauso sein könnte.

T&E-Reparaturen klappen schon, aber nur wenn man anschließend mit viel Aufwand alles in allen Kombinationen durchprüft. Also müsste ich alle Linsen die ich habe mit dem Body auf Reisen schicken :-( und hoffen dass so viel Sorgfalt waltet.

Gruml
 
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Ja, wahrlich ein Dillema. Es besteht die Gefahr, dass wenn Du nur die worstcase Linse und das Gehäuse einschickst, diese zwar dann besser funktioniert, der Rest aber verschlimmbessert wird.

Grüße - Bernhard
 
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Hatten wir vor der Erfindung der "100%-Ansicht", des Focus-Testcharts und der Verwendung von 1.8- und 1.4-Stangenobjektiven an 12MP-DX-Kameras auch schon so viele Fehlfokusprobleme?
Bringt das AFS 1.4/50mm die Erlösung oder neuen Frust?
Ist die Fokus-Feinjustierung die Verlegenheitsantwort der Hersteller auf die Tatsache, dass unvermeidbare Fertigungstoleranzen immer mehr Benutzern auffallen, da sie nicht in der Tiefenschärfe untergehen?
Ist es akzeptabel, dass von 10 unter absolut identischen Bedingungen entstandenen Fotos nur eines korrekt fokussiert ist?
Ist die AF-Genauigkeit unter diesen Bedingungen so weit im Randbereich des technisch zuverlässig Möglichen, dass wir mit gewissen Unzulänglichkeiten leben müssen?


Die Versuche, das Funktionsprinzip des AF durch die Analyse von Artefakten und Fehlfunktionen zu ergründen wirft bei mir leider bisher mehr Fragen auf, als es Erkenntnisse gebracht hat...

Ich fürchte, wir werden auch gemeinsam leider keine ergiebigen Erklärungen finden und uns mit den meisten "Bescheiden" der Hersteller-Servicetechniker abfinden müssen!

gruss,

Peter
 
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Wir haben viele kompetente Theorien bzw. Hypothesen, allerdings wenig faktisches Wissen. Meine Sorge ist nur, daß dieses beim Service genauso sein könnte.
Ausschließen kann man es nicht, aber ich würde mir jetzt auch nicht allzu große Sorgen machen. Düsseldorf gilt doch soviel ich weiß als guter Servicepunkt. Schick es einfach mal hin und warte mal ab (ich weiß, das ist grausam, aber du hast ja noch die D80 )
 
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Meine Sorge ist nur, daß dieses beim Service genauso sein könnte.

Wenn dies der Fall sein sollte, dann gäbe es hier und in anderen Foren nicht soviel Berichte über Besserung nach Reparatur und Justierung!
Wenn der Focus so extrem danebenliegt, dann liegt bestimmt auch ein reparabler Defekt vor!

gruss,

Peter
 
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...... (ich weiß, das ist grausam, aber du hast ja noch die D80 )

Oh nein, leider nicht. Die hat ein Forumsmitglied glücklich übernimmen.

Wenn dies der Fall sein sollte, dann gäbe es hier und in anderen Foren nicht soviel Berichte über Besserung nach Reparatur und Justierung!
Wenn der Focus so extrem danebenliegt, dann liegt bestimmt auch ein reparabler Defekt vor!

Mein Vertrauen zum Servicepoint ist deutlich besser als das zu DHL.
Am Ende werde ich es wohl tun. Aber nicht so bald.
 
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Moin,

bei aller Theorie ein Einwand:

Ich würde die AF-Steuerung der Kamera auf die beiden AF-D Festbrennweiten justieren lassen. Sollte die AF-Steuerung der AF-S Zooms danach nicht mehr passen, läßt sich das durch Korrektur der CPU korrigieren bzw. zumindest verbessern.

Das würde ich auf keinen Fall machen lassen! Denn erfahrungsgemäss lassen sich Fokusverschiebungen bei Zooms nicht zufriedenstellend korrigieren und man erhält bei unterschiedlichen Brennweiten unterschiedliche Fokusverschiebungen. Und das auch noch bei verschiedenen Motivabständen.

Ich habe mich z.B. mit dem konstanten Fehlfokus des Sigma 30/1.4 im Nahbereich vorerst abgefunden.
Denn mit den Zooms passt's...
 
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@ Hans Maulwurf
"Ist die Fokus-Feinjustierung die Verlegenheitsantwort der Hersteller auf die Tatsache, dass unvermeidbare Fertigungstoleranzen immer mehr Benutzern auffallen, da sie nicht in der Tiefenschärfe untergehen?"

Not a bug, but a feature!


@ Henk-Sten

Hallo,
eine Frage: Ist die Fokusabweichung über verschiedene Entfernungen von nah bis unendlich konstant oder variiert sie?
Mein 50er hat mich nämlich auch fast wahnsinnig gemacht: auf kurze Distanzen besitzt es einen Frontfokus, um dann ab 2-3 Meter Entfernung auf einen Backfokus überzuwechseln (oder umgekehrt - habe ich verdrängt). Für _eine_ Distanz ließ sich das immerhin noch mit dem AF-finetunig regulieren, die genauen Details hab' ich aber mittlerweile vergessen (wollen). (Jedenfalls meide ich seitdem F=1,4, ab f=2 ist die Abbildungsleistung eh besser und die Schärfe passt dann auch halbwegs...)

Einen praktikablen Lösungsansatz für dein Problem weiß ich aber leider auch nicht. Aber komisch wäre es doch schon, gleich zwei(!) Gurken erwischt zu haben?


Gruß
 
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