Flare-Resistenz von F- und Z-Bajonett Optiken

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Totalreflexion

NF-Platin Mitglied
Platin
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Ich bin mir nicht ganz sicher, wo dieses Thema am besten hingehört, aber hier scheint es mir gut zu passen.

Ich möchte in diesem Faden versuchen, die Anfälligkeit verschiedener Objektive für Flares/Ghosting bzw. für Blendenflecke, wie man früher sagte, und neuerdings für Sensor-Reflexionen, ausgelöst durch helle Lichtquellen wie die Sonne, anhand reproduzierbarer Bilder zu vergleichen.

Die Fragstellung knüpft z.B. auch an die Frage/These an, ob "man für Sonnensterne immer einen FTZ und ein F-Weitwinkel dabei haben" sollte, eine These, die in diesem Faden aufgeworfen wurde: https://www.nikon-fotografie.de/community/threads/wo-kommen-denn-all-die-fleckerln-her.310914/

Das Problem: bisher wurden viele individuelle Einzelbilder gezeigt, mal mit deutlich sichtbaren flares, mal nur wenig sichtbar oder gar nicht, ganz verschiedene Optiken, die Sonne mal hier mal dort im Bild - was ganz und gar nicht bedeuten soll, dass solche Bilder unsinnig wären - im Gegenteil - sie sind Beispiele und liefern wichtige Indizien ! Aber wie soll man bewerten, ob in der gleichen Situation Optik A oder Optik B weniger oder mehr bunte Flecken geliefert hätte?

Ich zeige als "Aufreißer" auch ein solches individuelles Beispielbild:

D8B_0432.jpg

Sehr deutlich sichtbare Blendenflecke ! Offensichtlich hat die Sonne auf die Fronlinse geschienen, ohne dass ich das bemerkt habe (oder vielleicht habe ich es gewollt?). Nur, welchen Schluss soll man ziehen? Dass diese Optik (übrigens das AiS-Nikkor 18mm 1:3.5) besser gemieden werden sollte, wenn man in einer kritischen Licht-Situation möglichst keine farbigen Flecken haben möchte? Ohne einen direkten Vegleich mit einer anderen Optik in genau dieser Situation ist keine Aussage möglich.

Um die Sache reproduzierbar und für verschiedene Optiken vergleichbar zu machen, komme ich um ein gestelltes, aber reproduzierbares setup nicht drumherum. Daher wird wieder ein Testchart abfotografiert, bei dem zwei gegenüberliegende Quadranten mit schwarzem Karton abgedeckt sind, um die flares besser sichtbar zu machen. Die Sonne wird durch eine LED-Taschenlampe simuliert.

Ich zeige zu jeder Optik zwei Bilder mit gleichen Belichtungsparametern (d.h. gleiche Blende, gleiche Belichtungszeit), wobei die Beleuchtung des Testchart einmal eingeschaltet (zur Kontrolle der vergleichbaren Belichtung) und einmal ausgeschaltet ist (zur besseren Erkennbarkeit der flares.

Es gibt leider sehr viele Parameter, die variiert werden können:
- Brennweite der Optiken, die verglichen werden sollen;
- Blende;
- relative Position der Lichtquelle im Bild;
- etc.

Ich beginne mit einer starken Weitwinkel-Brennweite (20mm) als typischer Brennweite für Landschaftsaufnahmen mit Sonne im Bild. Daher auch stark abgeblendet (Blende 11), Sonne (LED) auf halber Bild-Diagonale.

Den Anfang macht die älteste Optik von denen die ich vergleichen kann, das AiS-Nikkor 20 mm 1:2.8. Dieses Objektiv hatte schon eine Reihe von Entwicklungsstufen hinter sich gebracht, es gab mehrere Vorläufer, und dieses ist die letzte manuell zu fokussierende Version die Nikon im Programm hatte (es war bis in die 2000er Jahre hinein erhältlich). Es ist mit 12 Linsen sehr aufwändig gebaut.

Nikkor 20 mm f/2,8 AiS (12 Linsen in 9 Gruppen) Nikon F-Bajonett + F-Z Adapter auf Z-Bajonett / Nikon Z7II / Blende 11 / 0,5 sec:

Nikkor-F_AiS_20mm2p8_Bl-11_A__N72_0471.jpg

Nikkor-F_AiS_20mm2p8_Bl-11_B__N72_0472.jpg

Man erkennt einerseits auf der durch das optische Zentrum verlaufenden Linie eine Anzahl von farbigen Flecken, das sind die auch als "Blendenflecke" bekannten Reflexionen, Blendenflecke genannt, weil Form und Größe durch die Blende bestimmt werden, und andererseits eine Anzahl von farbigen Flecken um die helle Lichtquelle herum. Diese zuletzt genannten vielen eng beieinander liegenden farbigen Flecken werden üblicherweise mit der Reflexion am Sensor assoziiert.

Wie werden sich im Vergleich dazu neuere Optik-Entwicklungen schlagen?

Ich möchte hier Stück für Stück weitere Optiken zeigen, um Vergleiche zu ermöglichen. Das kann ggf. auch ein bischen dauern.
Dabei soll dieser Faden keine one man show werden.
Eure Kommentare, Schlussfolgerungen, Vorschläge, Hinweise, Anregungen, Beispielbilder, etc. sind willkommen !
 
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Es geht weiter mit dem Vergleich von Objektiven, nun mit 28 mm Brennweite.

Bei dieser Brennweite habe ich eine ganze Reihe von Objektiven zur Verfügung, hauptsächlich Zooms.
Den Anfang machen Z-Bajonett-Optiken. Parameter wie zuletzt.

Nikkor-Z 26 mm f/2.8 ("Pancake", 8 Linsen in 6 Gruppen):
Nikkor-Z-26-f2p8_Blende11_Z7ii__N72_0549.jpg

Zoom Nikkor-Z 24-200 mm 1:4-6,3 (19 Linsen in 15 Gruppen):
Nikkor-Z-24-200-f6p3_28mm-Blende11_Z7ii__N72_0590.jpg

Zoom Nikkor-Z 24-120 mm 1:4 S (16 Linsen in 13 Gruppen):
Nikkor-Z-24-120-f4_28mm-Blende11_Z7ii__N72_0582.jpg

Zoom Nikkor-Z 24-70 mm 1:2,8 S (17 Linsen in 15 Gruppen):
Nikkor-Z-24-70-f2p8_28mm-Blende11_Z7ii__N72_0573.jpg

Zoom Nikkor-Z 14-30 mm 1:4 S (14 Linsen in 12 Gruppen):
Nikkor-Z-14-30-f4_28mm-Blende11_Z7ii__N72_0564.jpg

- Die Zooms schlagen sich alle nicht besonders. Aber auch die kleine 26 mm Festbrennweite sticht nicht positiv heraus.
- Dass das kompakte Superzoom 24-200 die auffälligsten flares zeigt, dürfte keine Überraschung sein.
- Das Ultraweitwinkelzoom 14-30 weist nur relativ kleine und wenige flares auf, was durchaus bemerkenswert ist.
 
Kommentar
Bei den Objektiven mit 28 mm Brennweite folgen nun die F-Bajonett-Optiken. Da habe ich nur ältere manuelle Optiken zur Verfügung.

Hier stelle ich die Objektive mal in der Reihenfolge ihres Alters vor. Das jüngste Objektiv zuerst.

Nikkor 28 mm 1:2.8 AiS (gebaut ab 1981; 8 Linsen in ?? Gruppen):
Nikkor-AiS-28-f2p8_Blende11_Z7ii__N72_0619.jpg

Zoom-Nikkor 25-50 mm 1:4 AiS (gebaut ab 1979; ,11 Linsen in 10 Gruppen):
Nikkor-AiS-25-50-f4_28mm-Blende11__N72_0597.jpg

Nikkor 28 mm 1:3,5 Ai (gebaut ab 1977; 6 Linsen in 6 Gruppen):
Nikkor-Ai-28-f3p5_Blende11_Z7ii__N72_0605.jpg

Nikkor-N Auto 28 mm 1:2 (mit Nikon Umrüstsatz auf Ai konvertiert) (gebaut ab 1971, frühe Seriennr.; 9 Linsen in 8 Gruppen):
Nikkor-N-Auto-conv-28-f2_Blende11_Z7ii__N72_0634.jpg

Die Überraschung sind hier für mich die beiden älteren 28 mm Festbrennweiten, die sich im Hinblick auf die flares gegenüber der modernen 26 mm Z-Optik nicht zu verstekcen brauchen.

Dieser Vergleich bestätigt damit den guten Eindruck von dem "einfachen" 28 mm f3.5 Nikkor ("einfach" weil nur 6 Linsen), den @achim kostrzewa in diesem Faden schon mit Beispielbildern belegt hat.
 
2 Kommentare
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
das war aus der Praxis für mich auch der Grund das 3,5/28 zu behalten und das 2,8/28 gut zu verkaufen.... Siehe die Bewertung bei BjørnRørslett, die sich mit meinen Erfahrungen deckt.
Das 2,8/28 mit CRC soll im Nahbereich wesentlich besser sein als auf die Ferne (s.BjørnRørslett).
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Ich habe die gleichen Beobachtungen gemacht; das 2,8/28 AiS mit CRC erreicht bei großen Entfernungen nicht die gleiche hohe Auflösung wie im Nahbereich. Das Objektiv ist aber wegen der geringen Nah-Einstellgrenze von 0,2 m ziemlich einzigartig (das 3,5/28 geht erst ab 0,3 m) und ermöglicht dadurch Nahaufnahmen mit spannender Perspektive. Das ist für mich ein guter Grund es zu behalten.
 
Dieser Vergleich bestätigt damit den guten Eindruck von dem "einfachen" 28 mm f3.5 Nikkor ("einfach" weil nur 6 Linsen), den @achim kostrzewa in diesem Faden schon mit Beispielbildern belegt hat.
Erstmal vielen Dank für Deine Mühe! :thumbsup:

Dass "einfache" Optiken mit weniger Linsen bzw. Übergangsflächen auch weniger Reflektionen zeigen, wundert mich jetzt nicht besonders.
Vor allem bei Zooms die mit Linsenzahlen "protzen", sieht man oft ganze "Perlenschnüre" von unangenehmen Flare-Effekten.

Grüße - Bernhard
 
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3 Kommentare
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Dass die von mir angestellten Vergleiche viel erwartbares zeigen, ist wahrlich kein Überraschung. Interessant ist es aber (aus meiner Sicht) genau deswegen, weil nicht jede Erwartung bestätigt wird.
Bei den Zooms kann man den Fortschritt der Beschichtungstechnologie durchaus sehen. Aber viele Linsen bedeuten nicht zwangsläufig viele und auffällige Blendenflecke, siehe z.B. das Nikkor-Z 20 mm.
Es ist viel Arbeit für nicht allzu viel von solchen Erkenntnissen, die nicht der Erwartung entsprechen; aber eben dafür mache ich das. In erster Linie weil es mich interessiert; und wenn der eine oder die andere Leser(in) auch was mitnehmen kann, umso besser.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Wobei eher die Anzahl der Linsengruppen (die Anzahl der Luft-Glas-Übergänge) und nicht die Zahl der einzelnen Linsen für die "Perlenschnüre" entscheidend ist.
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Das ist richtig. Danke.
 
Ich sehe Tests mit einer Mattscheibe daher nicht als zielführend an (interessant war es aber trotzdem).
Auch dafür vielen Dank!

Ich finde diesen Mattscheiben-Vergleich schon zielführend. Vor allem zeigt es, dass hier viel weniger farbige Diffraktionsflecken um die Lichtquellen herum zu sehen sind. Diese stammen aus den Reflektionen/Beugungen an den einzelnen Pixeln der digitalen Sensoren. Auf Film hatte man sowas kaum zu sehen bekommen.
Da liegt noch ein großes Potential an optischen Verbesserungen an den Sensoroberflächen.
Ich empfinde diese durchweg fast überall deutlich sichtbaren farbigen, recht intensiv gefärbten, teilweise deutlich abgegrenzten Flecken und Säume als ziemlich störend.

Grüße - Bernhard
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Wenn ich den Test mit einer Mattscheibe nicht selbst für grundsätzlich interessant gehalten hätte, hätte ich ihn nicht gemacht.

"Nicht als zielführend" angesehen bezieht sich logischerweise auf die Vergleichstests, die ich hier im Hinblick auf den quantitativen Vergleich zahlreicher Objektive zeige. Dass meine Test-Aufnahmen zusätzlich zu den Blendenflecken auch die Sensor-bedingten flares zeigen, macht sie in meinen Augen eigentlich umso nützlicher, zumal inwzischen auch ein Vergleich mit verschiedenen Sensoren gezeigt wurde.
Das zusätzliche Vorhandensein der Sensor-Effekte tut ja der Bewertung der Objektiv-bedingten Blendenflecken überhaupt keinen Abbruch.

Ich kann aus zeitlichen Gründen nicht alles zeigen, und vor allem, nicht für jeden verständlich erläutern, was ich sonst noch alles zu dem Thema be- und erarbeite. Ich sprach in einem früheren Kommentar an, dass reale Mattscheiben das gestreute Licht in einer gerichteten Streukeule abstrahlen, und dass (u.a.) dies eine quantitative Bewertung von flares erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen würde, wenn sie mit einer Mattscheibe aufgefangen werden. Die realen Mattscheiben, beispielsweise in der KB-SLR oder im MF, sind aus genau diesem Grund i.d.R. zusätzlich mit einer (Feld-) Linse ausgestattet, häufig in Form einer Fresnel-Linse. Man würde nämlich sonst das ganze schief auf die Mattscheibe auftreffende Licht durch das Okular (oder durch das Auge mit oder ohne Okular, oder mit einer nachfolgenden Abbildung zum "Abfotografieren") nicht oder viel weniger gut (je nach Auftreffwinkel) erkennen. Bei einer Mattscheibe muss daher immer sowohl die genaue Ausgestaltung der Mattscheibe berücksichtigt werden, als auch die nachfolgende Abbildung zur Dokumentation, egal ob durch das Auge, ein Okular, oder eine zweite Abbildung (die, wie ich gezeigt habe, außerdem weitere flares erzeugt, und die im Endbild nicht von den flares des Test-Objektivs trennbar sind). Die innerhalb einer Mattscheibe selbst aufttretenden Effekt, wie auch die gerade beschriebenen Effekte durch die Winkelverteilung des gestreuten Lichts, habe ich überdies auch in Raytracing-Simulationen untersucht, die die von mir beschriebenen Effekte bestätigen.
Der Mattscheiben-Test sagt daher lediglich aus, dass (helle!) flares prinzipiell auch über Mattscheibe beobachtbar sind. Aber für quantitative reproduzierbare Vergleiche eben nicht zielführend.
 
Man sollte auch einiges beachten bei solchen Experimenten.
Hier ein Beispiel was bei längerer Verweilung auf dem Stativ und vollzogener Einstellungsprozedur passieren kann.
Wie gesagt, das Problem war die unveränderte Aufnahmeposition auf dem Stativ.
Der Brennpunkt immer an der gleichen Stelle.



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BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Die Sonne wurde ja außerhalb des Sensors abgebildet.
 
svantevit
svantevit kommentierte

Nein. Der ist nochmal gut weggekommen. Wäre die Sonne im Bild....wärs das bestimmt gewesen.
Habe ein altes Objektiv verwendet und dabei sehr lang Einstellungen getätigt oder rumgeschaut und getrieft in der Natur.
War mir in diesem Moment nicht so bewußt obwohl ich davon weiß. Nikontechniker sagte....so lassen.
 
Swisshead
Swisshead kommentierte
Ja das ist doch definitiv noch ein Vorteil von DSLR. Da hätte es im schlimmsten Fall vielleicht einen braunen Fleck auf dem Spiegel oder in der Optik des Suchers geben können. Aber Sensor wäre geschützt gewesen. ;)
 
W
W.W. kommentierte
So etwas hat bei den alten analogen Sucherkameras auch schon Löcher in den Tuchverschluss gebrannt
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Für diese spezielle Art von Aufbau hat die DSLR dann in der Tat einen Vorteil, das ist richtig. Sobald man aber die DSLR in einem Modus betreibt, in dem Remote-Bildkontrolle möglich wird, hat sie das gleiche Problem wie die DSLM. Guckt aber nun der Fotograf durch den Sucher, haben seine Augen das "burn, baby, burn!"-Problem. Einen brutzelt es also so oder so, mehr oder weniger.
 
Der Brennpunkt immer an der gleichen Stelle.
Also, genau genommen hat er sich mit einer Winkelgeschwindigkeit von 15°/h bewegt... :dizzy:

Vielen Dank für die eindrückliche Demonstration dessen, was man nicht tun sollte! Immerhin hat es ein besonderes Foto geliefert (und für ein zweites besonderes Foto gesorgt, welches man sich lieber erspart hätte).
Übrigens ein weiteres Argument für die Verwendung einer passenden Gegenlicht- bzw. Sonnenblende. Wobei die bei so dicht am Bildfeld liegenden Brennpunkten noch nicht wirksam sein kann.
Und ein Argument dafür, bei Fotowalks im Sonnenschein nach belichtetem Foto brav den Schutzdeckel wieder vor das Objektiv zu klipsen, wie es in praktisch jeder BDA empfohlen wird.
 
3 Kommentare
svantevit
svantevit kommentierte
Du kannst die Erdbewegung an dem breiten Brennpunkt nachvollziehen
Jetzt kannst du errechnen wie lange ich dort stand.:ROFLMAO:
Mit Gegenlichtblende würde es diesen Effekt nicht geben. Sonne hätte dann tiefer stehen müssen und sicher andere Wirkung erzielt.

Und ich habe eine ganze Serie an diesem Tag gemacht.
Schwein gehabt.
Wollte nicht hereinplatzen aber ich fand es passend welche negativen Auswirkungen es noch haben könnte.
Nun macht weiter mit dem ursprünglichen Thema(y)
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
"... fand es passend welche negativen Auswirkungen es noch haben könnte."
Ja absolut passend ! Nicht dass dieser Faden womöglich sonst als Anregung verstanden wird, mit einem besonders flare-anfälligen oder -resistenten Objektiv stundenlang in die Sonne zu fotografieren.
Also: Liebe Kinder - nicht nachmachen ! :cool:

Apropos nachmachen: welches Objektiv hattest Du verwendet? :whistle:
 
svantevit
svantevit kommentierte
Jetzt kannst du errechnen wie lange ich dort stand.:ROFLMAO:
Die Herausforderung nehme ich doch gerne an ! :p
Da die Einbrandspur ungefähr azimutal zur optischen Achse ausgerichtet ist, kann eine erste grobe Abschätzung auch ohne Kenntnis der Brennweite des Objektivs (habe ich in den exif nicht finden können) vorgenommen werden:

Bildschirmfoto 2025-01-29 um 17.08.47.jpg
Ich tippe daher auf deutlich über eine halbe Stunde (8° x 60min/15° = 32 min). :cool:
(Bitte entschuldige die ungefragte Verwendung Deines Bildes).

Mit Gegenlichtblende würde es diesen Effekt nicht geben.
Ich fürchte, in diesem Fall hätte eine Gegenlichtblende tatsächlich nichts verhindert, zumindest eine runde Gegenlichtblende. :oops:

Denn der Einbrand befindet sich noch deutlich innerhalb des Bildkreisdurchmessers (die Ecken des Bildfeldes sind weiter entfernt vom optischen Zentrum als der Einbrand, somit darf eine runde GLB diesen Bereich noch nicht verdecken).
 
Kommentar
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