Farbigkeit der Fotos

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Rosine

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Hallo,

ich habe mit vor wenigen Monaten eine D 60 gekauft und fotografiere eifrig. Mit den Ergenissen bin ich am Bildschirm auch recht zufrieden (im Hinblick auf die Kamera jedenfalls, die Fotografin muss halt noch ein bisschen üben...). Nun habe ich beim Geburtstag meiner Tochter Aufnahmen -hauptsächlich bei Kunstlicht- gemacht. Ein Teil der Bilder habe ich abziehen lassen und bin über das Ergebnis bezüglich der Farbigkeit entsetzt. Die meisten Bilder sind viel zu fabig, will sagen zu Rot/ orange auf dem Abzug, was mir auf dem Bildschirm nicht aufgefallen ist. Woran liegt das nun? Muss ich mit dem Weißabgleich in der Kamera umgehen lernen (dann kann ich aber nicht mehr das Automatik - Programm nutzen) oder muss ich mir "einfach" ein anderes Labor suche???

Gruß von Rosine, neu hier im Forum
 
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ok, fotografisch keine Meisteleistung, aber es macht das Thema vielleicht deutlich. Die Lebkuchenplatten sind auf dem Abzug orange und der Wasserkocher qiekeblau...

Rosine
 
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ok, fotografisch keine Meisteleistung, aber es macht das Thema vielleicht deutlich. Die Lebkuchenplatten sind auf dem Abzug orange und der Wasserkocher qiekeblau...

Rosine

Hallo Rosine,
der Weißabgleich dürfte hier nicht Schuld sein. Angenommen, die Kacheln und die Dose im Hintergrund sind weiß, ist sogar zuviel Blauanteil im Bild.
Daher würde ich auf das Labor tippen...
Darf man fragen, welches Labor das ist?

Viele Grüße

Martin

P.S: Herzlich willkommen im Forum!
 
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nein, nicht woanders hin. ich würd dort reklamieren.
Schliesslich hast du dafür bezahlt, einigermassen ordentliche Prints zu bekommen.

Erfahrungsgemäss sind die Labors recht kulant.
 
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Sag mal in was für ein Modus haste Fotografiert . Automatik oder A-S. Direckt in JPG oder RAW . Solltest Du im JPG Modus Fotografiert haben liegt das nicht am Labor, sondern an den Einstellungen der Kamera. Ich habe selber eine Nikon D60.Als ich sie bekommen habe und mir die ersten Fotos angeschaut habe, stellte ich schnelle fest das die Töne Rot Violett massive überzogen sind . Selbst das herunterstellen der Sättigung brachte kein lösung.Zwar eine kleine besserung aber nicht die Lösung, Erfolg hatte ich dan als ich ca 2 Wochen später im NEF/RAW format anfing zu Fotografieren. Da ist das Problem komischer weise nicht vorhanden. Sind ja die Rohedaten des Sensors.

Was auch noch sein kann das die Weissabgleichung fehlgeschlagen ist . Ist dein Monitor Kalibriert oder warum biste Dir sicher das die Farben passen und der Abzug falsch ist ?
 
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Solltest Du im JPG Modus Fotografiert haben liegt das nicht am Labor, sondern an den Einstellungen der Kamera.

davon abgesehen, daß das in dieser Allgemeinheit schlichtweg Blödsinn ist (Sorry - weiß aber echt nicht, wie man das sonst adäquat bezeichnen kann), hat der TE doch ein Beispielfoto gepostet, das hinreichend OK von den Farben her ist - das darf aus dem Labor nicht so rauskommen, wie es geschildert wurde.

vg, stefan
 
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Digitalfotos sind häufig kontrastarm und weisen Schwächen bei der Sättigung auf, weshalb -wie ich gelesen habe - viele Labors eine "Optimierung" durchführen! Bei manchen online-Anbietern (pixum.de und anderen) kann man das ankreuzen, wenn man es will!
Da Dein Ausgangsbild ok ist, (bis auf den fraglichen Blaustich!), wäre das nicht erforderlich gewesen. Der evtl. Blaustich kann durch Weissabgleich ausgeglichen werden. War da vielleicht eine Neonröhre im Spiel? Manche Kameras haben im Weissabgleichmenü ein Symbol für Neonröhren (nicht zu verwechseln mit dem Glühbirnensymbol!).
Ansonsten ist das RAW-Format bei Kunstlicht vorzuziehen, sofern Du die Möglichkeit zur elektronischen Bildbearbeitung hast.
Gruss
Martin
 
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Wie bereits erwähnt wurde, führen die meisten Otto-Normalverbraucher-Labore sogenannte automatische Optimierungen aus, damit auch Tante Ernas verwaschene Urlaubsknipsbildchen vom Sonnenuntergang am Strand einigermaßen knackig ausschauen.

Das führt in solchen Fällen aber leider dazu, daß Farben total "übergeigt" dargestellt werden. Abhilfe: Labor suchen, wo man diese automatische "Optimierung" ausschalten kann. Bei Pixaco ging das immer, da hab ich aber schon länger nimmer bestellt.

Zunächst würd ich DIESE Abzüge bei dem Labor reklamieren, bei dem Du bestellt hast, also bei Rossmann.

Gruß Erik
 
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Hallo,

... Ein Teil der Bilder habe ich abziehen lassen und bin über das Ergebnis bezüglich der Farbigkeit entsetzt....

Gruß von Rosine, neu hier im Forum

Hallo,

bei der D60 ist die Farbabweisung bei Tageslicht OK. Die Farbabweisung bei Auto- Kunstlicht jedoch ist sehr hoch ... nicht so gut.
Reklamiere Deine Bilder. Die machen das!
Ich wünsche Dir immer gutes Licht !!
 
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Ohne eine kalibriertes System und ein Ausbelichter der ebenso kalibriert ist, sind Farben auf Abzügen meist ein Glücksspiel... Ebenso beim Drucken am heimischen Drucker. Den Bildschirm/Drucker kalibrieren, Softproof des Ausbelichters, dann klappt es auch mit den Farben.

Wenn ich lese, dass nach der Kameraeinstellung gefragt wird... :applause:
 
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Den Bildschirm/Drucker kalibrieren, Softproof des Ausbelichters, dann klappt es auch mit den Farben.

Theoretisch hast du Recht mit dem was du schreibst. Praktisch finde ich das ein wenig überzogen für den 'normalen Hobbyknipser' - zu denen ich mich auch zähle, bei mir ist nämlich auch nichts kalibriert. Und es wäre doch auch ein wenig viel verlangt wenn Millionen von Digitalkamerabesitzern alle ihre Systeme kalibrieren müßten nur damit sie halbwegs stimmige Abzüge bekommen.
Wenn ich mir das Beispielbild so ansehe, dann vermute ich auch schlicht und ergreifend das da das Labor etwas übertrieben hat mit den Farben. Meine Alltagsgebrauchsphotos lasse ich ebenfalls über einen großen Drogeriemarkt entwickelt, beim elektronischen Upload hat man dort die Möglichkeit die 'automatische Bildoptimierung' zu deaktivieren. Wenn man das tut sind die Ergebnisse sehr gut und die Farben passen. Also tippe ich hier mal auf einen Bedienfehler, entweder beim Upload oder beim Abgeben der Entwicklungstüte im Geschäft.
Ich würde einfach nochmal einen neuen Versuch starten, entweder auf Kulanzbasis wg. überzogener Farben, oder die Bilder auf eigene Kosten nochmal vergrößern lassen, dann aber darauf achten das das ohne irgendeine Optimierung passiert.

Gruß
Dirk
 
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Theoretisch hast du Recht mit dem was du schreibst. Praktisch finde ich das ein wenig überzogen für den 'normalen Hobbyknipser' - zu denen ich mich auch zähle, bei mir ist nämlich auch nichts kalibriert. Und es wäre doch auch ein wenig viel verlangt wenn Millionen von Digitalkamerabesitzern alle ihre Systeme kalibrieren müßten nur damit sie halbwegs stimmige Abzüge bekommen.
Wenn ich mir das Beispielbild so ansehe, dann vermute ich auch schlicht und ergreifend das da das Labor etwas übertrieben hat mit den Farben. Meine Alltagsgebrauchsphotos lasse ich ebenfalls über einen großen Drogeriemarkt entwickelt, beim elektronischen Upload hat man dort die Möglichkeit die 'automatische Bildoptimierung' zu deaktivieren. Wenn man das tut sind die Ergebnisse sehr gut und die Farben passen. Also tippe ich hier mal auf einen Bedienfehler, entweder beim Upload oder beim Abgeben der Entwicklungstüte im Geschäft.
Ich würde einfach nochmal einen neuen Versuch starten, entweder auf Kulanzbasis wg. überzogener Farben, oder die Bilder auf eigene Kosten nochmal vergrößern lassen, dann aber darauf achten das das ohne irgendeine Optimierung passiert.

Gruß
Dirk

Dirk, da muss ich dir widersprechen... zur digitalen Fotografie gehört eben ein wenig mehr, als nur eine Kamera und Objektive. Heut zu Tage hat doch fast jeder PS oder ähnliches auf dem Rechner und dreht an seinen Bildern. Diese werden dann an Biliglabors geschickt. Was dabei raus kommt ist eben Glückssache, wenn man die Parameter nicht kontrolliert die man kontrollieren kann. Dies geht aber nicht ohne Farbmanagment.

Ich will keine Grundsatzdiskussion lostreten, aber wer an seinen Bildern schraubt, sollte sein System kalibrieren und einen professionellen Anbieter zum ausbelichten wählen. Wer nicht an seinen Bildern dreht, kann davon ausgehen, dass die Abzüge annähernd Farbecht geliefert werden.

In dem hier vorliegenden Fall tippe ich aber auf einen falsch eingestellten Weißabgleich. Kennt man die Farbtemperatur der Lichtquellen nicht, fährt man mit der Automatik des WB immer noch am besten. Bei Kunstlicht wird beim WE meine ich von einer Kaltlichtquelle (Neonlicht) ausgegangen. Wenn dann aber eine Glühlampe die Lichtquelle ist, werden die Bilder zu warm dargestellt. Schwirig wird es dann noch bei einer Mischlichtsituation (Blitz + Lichtquelle).

Mein Tip bei Anfängern: WB auf Auto (A)
 
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