F3 vs FE2

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Die FE2 bietet gegenüber der F3 den Vorteil, dass sie die TTL Blitzsteuerung unterstüzt und eine Synchronzeit von 1/250 hat.


...wo ich natürlich Kappes erzählt habe - die F3 bietet sehrwohl TTL Blitzsteuerung! (bleibt die schnellere Synchronzeit der FE2)
 
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Für die FE bzw. FE2 sprechen nur eigentlich nur das Gewicht und evtl. das Understatement. Obwohl auch eine F3 ohne MD4 auch kaum noch wahrgenommen wird. Ich habe mir nochmal eine F3 zugelegt und muß sagen, ich komme als Brillenträger auch ohne den HP-Sucher aus. Bei meinem ersten F3-Kauf 1994 war der HP-Sucher für mich Pflicht, aber es geht wirklich auch ohne. Aus Gründen des Zustands bin ich auch bis heute nicht auf die Idee gekommen den HP von meiner alten F3 auf die neue, schöne zu packen. Der Sucher der FE/FM-Reihe ist für mich eindeutig zu klein, obwohl die Kameras ansonsten sehr mag.
Was Geschmackssache ist sind die Sucheranzeigen. Ich finde, die alten analogen Sucherskalen für die Zeit etc. der Fe sind sehr hübsch und praktisch. Dennoch punktet die F3 beim Sucher um Längen.
Soll es eigentlich unbedingt eine Kamera mit Mechanik-Flair sein? Die Idee eine 801s ins Rennen zu führen klingt im ersten Moment etwas befremdlich, aber bei näherem Hinsehen zumindest passender als die F4. Sie ist superrobust, noch heute sehr modern, vielseitig und komfortabel und schnell. Und für das was drinsteckt superhandlich!!! Naja. Ich bin eben 801s-Fan. Merkt man das? Ach ja: Billig ist sie auch, und nicht so anfällig für Alterskrankheiten wie die FE & Konsorten. Nur wirkt sie eben hochmodern, was hier wahrscheinlich nicht gewünscht ist!
 
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Bin eigendlich auch Brillenträger. Habe sie aber meistens nicht auf (Ausser beim Autofahren). Vertrete die auffassung das sich die Augen an die Brille gewöhnen und man schnell eine stärkere braucht. Bei meiner ist es sowiso fast nur Fensterglas.
Fotografier daher sowiso nur ohne Brille.
 
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Einfach von der Baugröße her! Klar hat die F4 bewußt die klassischen Bedienelemente beibehalten, aber sie ist doch ein ziemlicher Trümmer! Wer also was kompaktes sucht, ist m.E. mit der 801s besser bedient. Technologisch liegen beide ja bekanntlich eng beieinander, sprich 8000er Verschluß, Multiprogramm, Matrixmessung etc. Nebenbei gibt es sie für einen Bruchteil dessen was eine F4 kostet. Dabei kann man selbst die schon als billig bezeichnen, im Vergleich zu den Neupreisen...
 
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...ich seh schon, wenn wir mit unserer "Beratung" fertig sind hat der arme Marco `ne Vitrine voll alter F`s und ein leeres Portemonnait...!
 
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Noch was zur F4/F801: Laß die F4 mal über Nacht eingeschaltet, und selbst frische Batterien sind am nächsten Tag leergesaugt durch den Belichtungsmesser. Bei der F801 hingegen sind immer noch die ersten Batterien drin, und die hab ich einmal über mehrere Wochen hinweg eingeschaltet im Regal stehen gehabt.

Die F4 gibt's übrigens auch als F4 ohne s. Dann ist die schon viel kompakter und vom Anfaßgefühl her immer noch subber.

Gruß Erik
 
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Ich hab zwei FEs und eine F3. Am liebsten fotografiere ich mit den FEs, obwohl die F3 wirklich einen wertigeren Eindruck vermittelt.

Ich hab mich halt auch schon sehr an die FE gewöhnt, weil ich die schon wesentlich läger als die F3 habe und mir das Bedienkonzept der F3 irgendwie nicht so richtig liegt.

So muss man die F3 z.B. extra einschalten um zu fotografieren, auch ist der Auslöser nicht gesperrt wenn der Spannhebel anliegt. Bei der FE wird einfach der Spannhebel leicht angewinkelt und sie ist Aufnahmebereit, ist man mit dem fotografieren fertig, wird der Spannhebel wieder angelegt. Man muss keinen weiteren Schalter betätigen. Ich finde das wesentlich praktischer als bei der F3 gelöst. Auch die an den Selbstauslöser gekoppelte Spiegelvorauslösung der FE finde ich sehr praktisch und für meine Art zu fotografieren ideal. Das geht natürlich auch mit der F3, ist aber etwas umständlicher. Über das 100ige Sucherbild der F3 hab ich mich auch sehr gefreut, doch für meine Arbeitsweise hat sich dieses eher als Nachteil erwiesen. Ich scanne meine Filme mit dem Coolscan V-ED und der schneidet am oberen und unteren Bildrand immer etwas ab.

Klasse ist natürlich die Möglichkeit der Wechselsucher und da lieg ich auch auf der Lauer mir einen Lichtschatsucher für meine F3 zu ergattern.

Martin
 
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Wer also was kompaktes sucht, ist m.E. mit der 801s besser bedient. Technologisch liegen beide ja bekanntlich eng beieinander, sprich 8000er Verschluß, Multiprogramm, Matrixmessung etc.


...und das ist genau der "Schnickschnack" der ürsprünglich nicht gewünscht war. Warum ich mir dann eine Autofokuskamera um den Hals hängen soll wenn ich eh nur im manuellen Modus fotografiere versteh ich nicht. Nur weil es "moderner" ist? Ich sehe darin null Mehrwert. Hinzu kommt, dass Marco evtl. einen Lupensucher wollte.

Wechselsucher und simpelste Bedienung ohne überbordende Automatiken gibt es nur bei der F2 und F3.

Gruß,
Andreas
 
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Das ist zweifellos richtig. Wen explizit die manuelle Bedienung gewünscht ist liegen F2-F4 eindeutig vorn. Einen Gedanken wäre eventuell ja noch die FA, die im klassischen Gehäuse auch Mehrfeldmessung, Multiprogramm etc. bietet. Aber es wurde ja definitiv nicht gewünscht...
 
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Aus ureigener Erfahrung weiß ich, wie weit mit selbstauferlegtem Purismus danebenliegen kann. Ich habe mir 1994 die F3 gekauft, für 1300 DM gebraucht, sowie kurz danach für 500 DM den MD4. Für das selbe Geld hätte ich eine hochmoderne F90 kriegen können, für den reinen Gehäusepreis eine nagelneue F801s. Dennoch wollte ich elitär sein. Der Beli-messer der F3 war 1995 hinüber, und zwischendrin habe ich immer mal wieder die 801 als Verlagskamera "zum Spielen" bekommen und habe sie sehr genre benutzt. Irgendwann haben sich das Angebot einer fast neuen 801s und ein Zahlungseingang überschnitten und ich habe eine gekauft. Im Laufe der Jahre habe ich mehrere Pressefotografen kennengelernt, die mit F3 / F4 auf die Schnauze geflogen sind, und dann mangels Geld auf die Semiprofis heruntergerüstet haben. Allesamt mit sehr guten Erfahrungen. Mein Exemplar machte nie Mucken. Inzwischen habe ich auch wieder eine schöne F3 (ohne MD 4) die ich Sonntags gerne mal mit nehme, wenn ich in Ruhe mal ein paar Bilder schießen möchte. Ich liebe das Teil. Doch sobald ich eine größere Aufgabe für Analog angehe, würde ich wieder auf den Komfort meiner F801s setzen. Übrigens hat diese auch eine Spotmessung. Gegenüber der Selektivität der F3 hält sich der Vorteil in Grenzen, aber gegenüber Mittenbetonter Intergralmessung von FE/FM eine schöne Sache!
 
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Ja das stimmt alles ich habe in den 1990ern vermutlich dreimal soviel Bilder mit der 801s geschossen als mit den MF Nikons zusammen, doch die 801s, so gerne ich sie habe, steht ja doch in einer Reihe mit F90x und F100... eine F4 dagegen ist und bleibt eine einzigartige Kamera... eine klassisches Bedienkonzept kombiniert mit allen Ausstattungsdetails der echten F-Reihe, außerdem eine Form und Ergonomie wie man sie kaum ein zweites Mal findet...
Ciao
Christian
 
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außerdem eine Form und Ergonomie wie man sie kaum ein zweites Mal findet...

Im Vergleich zu den klassischen Nikons fällt die F4 jedenfalls völlig aus dem Rahmen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte, die außer dem Bajonett eigentlich nichts gemeinsam haben.
 
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Es bleibt aber schon anzumerken das die Eigenschaften der F4 einen speziellen Kreis Liebhaber ansprechen. Das ist sehr positiv, jedes Teil gehört in die Hand desjenigen Fans, der es zu schätzen weiß. Nüchtern betrachtet hat die Breite Masse das Konzept nicht so richtig akzeptiert und neben den AF-Fähigkeiten manchen Profi ins Canon-Lager getrieben. Neidlos müssen wir Nikonianer anerkennen, das eine Eos-1Dxyzirgendwas heute noch fast das gleiche Design und Bedienkonzept hat wie die analoge Eos-1 von 1988. So eine Konstanz deutet wohl darauf hin das hier der Nerv der breiten Kundschaft getroffen wurde.
 
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Ähem, ja aber gerade die von Dir so gelobte F 801 läutete (eigentlich hat die vielgescholteten F401 diesem konzept schon 1986 vorgegriffen) bei Nikon ebenfalls in 1988 ein Bedienkonzept ein, das bis heute Bestand hat... also diese Konstanz weist Nikon doch auch auf...
Ciao
Christian
 
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Ich glaube wir brauchen uns nicht die Köpfe einzuschlagen... im Amateurlager war ja schon seit Minolta 7000 und Canon T70 klar, das Tipptasten und LC-Display die Bedienung beherrschen. Nur im Profilager blieb die F4 konservativ, was was zwiespältige Reaktionen nach sich zog. Für uns Fans ist es sicher sehr schön, daß diese Kamera existiert (ich liebäugel auch schon, und das wäre wirklich keine Liebe auf den ersten Blick...) . Inwieweit der Markterfolg von der Bedienung oder vom Autofokus im Vergleich zur Eos-1 beeinflußt wurde ist ja insofern auch unerheblich. Was bei der 801 wegbereitend war, war das Einstellrad. Für die damalige Zeit sensationell und auch aus heutiger Sicht super zu bedienen!
 
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Noch was zur F4/F801: Laß die F4 mal über Nacht eingeschaltet, und selbst frische Batterien sind am nächsten Tag leergesaugt durch den Belichtungsmesser.

Nee Erik, der Belichtungsmesser ist bei der F4 etwa 10 Sekunden nach Antippen des Auslösers noch aktiv, danach ist der Stromverbrauch null. Die Batterien halten auch im eingeschalteten Zustand (ohne weitere Nutzung) über Jahre. Versprochen :ja:

Gruss
Jürgen
 
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Komisch, dann ist bei meiner was kaputt. Musste schon zweimal neue Batterien reintun, weil ich vergessen habe, das Ding auszuschalten. Hab mir schon fast gedacht, daß das nicht normal sein kann... Da muß ich wohl mal reklamieren, ist ja noch Gewährleistung drauf (beim Händler gekauft). Danke für den Hinweis.

Gruß Erik
 
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Hab mir soeben eine F3 gekauft (Ersteigert).


Nikon F3 Kamera-Body, frisch ab Nikon Service Schweiz!

- Nikon F3 in sehr gutem Zustand frisch ab Nikon Service Schweiz!
- Rechnungsdatum des Servicebeleges: 29.02.2008 (Sfr. 205.50)

Zustand: Sehr gut, wenig Gebrauchsspuren/Farbabrieb.

Ausgeführte Nikon Servicearbeiten!:

- Rückwandabdichtung ersetzt
- Spiegeldämpfer ersetzt
- Verschluss justiert
- Kontrolle/Reinigung


 
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