Exif im Photoshop

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thaslider

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Hallo Zusammen!

Nachdem ich ein Bild in Photoshop bearbeitet (Filter usw.) und beschnitten habe d.h. ausgeschnitten und in ein neues File eingefügt habe sind die ganzen Exifs weg. Jetzt kann ich zwar IPTC Daten eingeben aber die EXIFs sind weg. Diese möchte ich jedoch in einem Album auf der Homepage angezeigt bekommen. Verwende ich das Originalbild mit Filtern, Farbkorrektur also ohne eine neue Datei anzulegen bleiben die Exifs erhalten.
Gibt es eine Möglichkeit die Kameradaten trotzdem einzubinden?
 
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Du musst statt "Für Web speichern" "Speichern unter.." verwenden, dann bleiben die EXIFs erhalten!
Allerdings gehen auf diese Weise auch die Makernotes verloren!

Gruß,
Paul
 
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Ist klar.
Bei "für web speichern" wird die Auflösung auf ich glaube 96dpi runtergeschraubt und alle Exif Daten gelöscht um Speicherplatz zu sparen.
Ich speichere grundsätzlich alles mit "speichern unter" eben um die Exifs beizubehalten. Problem ist halt, wenn ich ein neues File anlege sind in diesem ja keine Exif Daten enthalten. Und in dieses neue File kopiere ich ja meinen Bildausschnitt. Aber eben nur das Bild. Und nun bin ich auf der Suche die Daten für Blende/Zeit/ISO usw in das neue Bild einzubinden. In den IPTC Daten (Bildinformationen) gibt es ja diese Eingabefelder nicht.
Vielleicht hat ja doch jemand eine Lösung.
 
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Dann mal die Prinzipfrage: Warum legst du eine neue Datei an und kopierst dein fertig bearbeitetes Bild dort hinein anstatt einfach die neue Datei mit 'Speichern unter' zu erzeugen?

Gruß
Dirk
 
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Mein Vorgehen:
Ich habe ein Bild direkt aus der Kamera. Zur einfacheren Erklärung sagen wir mal es hätte 1000x1000 Pixel. Dieses muss ich auf 800x1000 beschneiden.

1. Bild öffnen
2. Bereich den ich will 800x1000 auswählen
3. Strg+V (Markierter Bereich kopieren)
4. Strg+N (Neue Datei mit den Abmaßen aus der Zwischenablage 800x1000 erstellen)
5. Strg+V (neues Bild einfügen)
6. Speichern unter....
7. fertig aber keine Exifs drin

Wenn ich den Bereich den ich wegschneiden will auswähle, ihn lösche dann habe ich immer noch eine Arbeitsfläche von 1000x1000 und auf einer Seite die Hintergrundfarbe. Dafür sind die Exifs enthalten.
 
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Ich sitze momentan an einem Rechner mit PSE 3.0, da geht das folgendermaßen:
  1. Datei öffnen
  2. Freistellungswerkzeug anklicken
  3. gewünschten Bereich auswählen
  4. Rechtsklick
  5. 'Freistellen' anklicken
  6. Schwupps - das Bild ist nur noch so groß wie der Bereich den ich ausgewählt habe, da bleibt kein Rest in Hintergrundfarbe.
  7. Speichern unter, komplett mit Exifs
Entweder verhält sich das große PS da komplett anders, oder du nimmst das falsche Werkzeug (Maske, Auswahlrechteck?).

Gruß
Dirk
 
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-> Auswahlrechteck! <-
Mmh. Ich glaube da liegt der Hund begraben!

Ich werde es heute Abend mal ausprobieren. Habe PSE2.

Thx & Gruß
Marcus
 
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thaslider schrieb:
4. Strg+N (Neue Datei mit den Abmaßen aus der Zwischenablage 800x1000 erstellen)
Hallo, woher auch die EXIFs? Ist eine neue Datei.
Croppen (C) ist immer einfacher.
lG alex
 
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foxmulder schrieb:
Entweder verhält sich das große PS da komplett anders, oder du nimmst das falsche Werkzeug (Maske, Auswahlrechteck?).

letzteres... :)
ausserdem ist es vollkommen schnuppe, ob ein bild mit 96 dpi oder 300 dpi oder 72 dpi abgespeichert wird... du hast deswegen nicht mehr oder weniger pixel zur verfügung... stell dir deine datei wie einen liter farbe vor... wenn du diesen liter farbe für einen doppelten anstrich brauchst, reicht er für eine fläche von 1 x 1 meter... bei einem einfachen anstrich dann für 2 x 1 meter und wenn du nur alle 5 cm einen farbigen punkt machst, dann reicht der liter sogar für 20 x 20 meter... deswegen ist es aber immer noch nur ein liter farbe...
 
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Hallo Marcus,
du hast nicht dazugeschrieben, in welchem Dateiformat du deine Bilder speicherst. Falls du mit JPEGs arbeitest: Kennst du den EXIF Viewer "Exifer"? Neben der einfachen Anzeige von Exif Daten kannst du damit Backups der EXIF Daten eines Bildes erstellen und nach dem Bearbeiten wiederherstellen. Das geht funktioniert sogar dann, wenn du das Bild mit "Für Web speichern..." abgespeichert hast.
 
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Hallo,

da mich dieses Thema auch interessiert...

CALYPTRA schrieb:
Kennst du den EXIF Viewer "Exifer"? Neben der einfachen Anzeige von Exif Daten kannst du damit Backups der EXIF Daten eines Bildes erstellen und nach dem Bearbeiten wiederherstellen.

Habe ich mal probiert. Ich kann die Daten in die Zwischenablage kopieren...aber wie bekomme ich sie dann in das (fertig bearbeitete) JPEG wieder rein?

Haste nen Tipp...

MfG
Rico
 
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Slayer schrieb:
Habe ich mal probiert. Ich kann die Daten in die Zwischenablage kopieren...aber wie bekomme ich sie dann in das (fertig bearbeitete) JPEG wieder rein?

Hallo Rico,
ich mach das folgendermaßen:
Ich mach mir eine Kopie es JPEGs, welches ich bearbeiten möchte und mache mir im Exifer ein Backup der EXIF. Dann das Bild in Photoshop öffnen, bearbeiten und in der gleichen Datei wieder abspeichern. Der Exifer zeigt jetzt durch einen Dateinamen in roter Schrift an, dass die Metadaten des Bildes geändert wurden. Bild markieren, "Restore" auswählen und die original EXIFs sind wieder im Bild vorhanden.

Was ich bisher noch nicht herausgefunden habe, ob es möglich ist, die EXIFs eines Fotos auf ein anderes zu übertragen. Vermutlich geht das aber nicht, weil der Exifer unter anderem aus das EXIF Vorschaubild mit wiederherstellt. Ich werde es mal ausprobieren.
 
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Die Meisten Bilder sind JPGs. Mir fehlt irgendwie die Zeit mich um jedes Bild, das ich gemacht habe einzeln zu "kümmern" und deshalb in RAW zu fotografieren. Die Masse ist JPG. Wenn ich spezielle Aufnahmen wie Langzeitbelichtungen oä. mache nehme ich auch RAW. Ich werde jetzt im September nach Norwegen fahren. Wenn ich mir da überlege alles in RAW zu fotografieren und dann auszubelichten :dizzy:

back to topic:
Den Exifer werde ich mir mal zu Gemüte führen.
Die bereits bearbeiteten Bilder werde ich mal mit dem Exifer aufbereiten.

Thx
 
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Hi thaslider,
du machst also im Urlaub einen ganzen Haufen Bilder und lässt sie, so wie sie fotografiert wurden als Fotos ausbelichten?
Da verschenkst Du aber viele Möglichkeiten die Bilder zu verbessern, das weißt Du?
Ich will Dich nicht "bekehren", aber der Vorteil der digitalen Fotografie besteht meines Erachtens ja gerade zum großen Teil darin, die Bilder auf relativ (im Gegensatz zu früher im Labor) einfachem Wege zu optimieren, was die Farbe, Helligkeit und gaaaaaaz wichtig der Ausschnitt anbelangt. Diese Vorteil verschenkst Du komplett. Normalerweise kommt jetzt immer das Argument: "Ich kann bei 500 Bilder nicht 5 Min. / Bild dran sitzen und am Regler drehen! Da wäre ich ja 42Std beschäftigt" Das stimmt auch, wenn Du jedes Bild einzeln im PS o.ä. aufmachst Dir erstmal überlegst: "Was muß ich hier machen?" Und dann loslegst. Öffnest Du z.B. 10-20 Dateien im RAW Konverter, kannst Du eine leichte Farbkorrektur, eine Helligkeitskorrektur sehr schnell auf alle diese Bilder anwenden, dann noch mit dem Ausschnittswerkzeug je einen Ausschnitt gemacht und schon sind die rudimentären Dinge erledig!
Versuch's einfach mal, es lohnt sich! :hehe:

Viele Grüße aus Ludwigsburg
Jochen Kubik
 
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kubik schrieb:
Normalerweise kommt jetzt immer das Argument: "Ich kann bei 500 Bilder nicht 5 Min. / Bild dran sitzen und am Regler drehen! Da wäre ich ja 42Std beschäftigt"

das ist richtig... und auch der grund, warum ich digitale fotografie so liebe... der urlaub ist längst vorbei und ich kann mich in aller seelenruhe darum kümmern, die highlights entsprechend zu bearbeiten und zu präsentieren... wenn ich fertig bin (was normalerweise 2-4 wochen später der fall ist, mach ich mit magix noch ein filmchen ( :eek: das dauert ja auch noch mal 2-3tage :eek: ) lege lecker musik drunter, brenne eine dvd und dann sitze ich mit meiner frau vor dem tv und geniesse den rückblick... und wenn jemand fragt, ob er urlaubsbilder sehen kann (soll tatsächlich ab und an vorkommen... :D ) dann wird er eingeladen und darf sich auch mit vor den fernseher setzen.
ich will auch niemanden bekehren, aber wer nur jpg fotografiert, beraubt sich für mich wichtiger eingriffsmöglichkeiten... mein schlüsselerlebnis war ein besuch in der wilhelma mit der damals brandneuen d70... ich wusste noch gar nicht, was raw eigentlich ist und heute kotzt es mich unheimlich an, dass ich keine raw-files habe, denn so manches der bilder zeigt eine sehenswerte situation, ist aber belichtungstechnisch (mangels erfahrung) ziemlich verbesserungswürdig... mit den jpgs habe ich halt keine chance, das ohne anderweitigen qualitätsverlust hinzubekommen.
selbst bei familienfeiern fotografiere ich im raw-modus (um die digitalen negative zu haben), auch wenn ich nur die jpg per autotonwertkorrektur und zuschnitt bearbeite und den verwandten zur verfügung stelle... es kann ja immer sein, dass ich ein ganz bestimmtes bild zu einem ganz bestimmten zweck benötige und dann noch mal exzessiv bearbeiten möchte...

als vergleich zu analogzeiten: wer hat da die negative weggeworfen wenn er die abzüge in händen gehalten hat?
 
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CALYPTRA schrieb:
Ich mach mir eine Kopie es JPEGs, welches ich bearbeiten möchte und mache mir im Exifer ein Backup der EXIF. Dann das Bild in Photoshop öffnen, bearbeiten und in der gleichen Datei wieder abspeichern. Der Exifer zeigt jetzt durch einen Dateinamen in roter Schrift an, dass die Metadaten des Bildes geändert wurden. Bild markieren, "Restore" auswählen und die original EXIFs sind wieder im Bild vorhanden.
Das ist zwar toll das Exifer das kann, aber ist das nicht etwas kompliziert bzw. überflüssig? Die Exif-Daten sollten doch bei diesem Vorgehen gar nicht aus dem Bild verschwinden, oder? Oder machst du die Kopie des Bildes über Copy and Paste und nicht über 'Speichern unter' - oder übersehe ich irgendeinen Punkt?

Gruß
Dirk
 
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foxmulder schrieb:
oder übersehe ich irgendeinen Punkt?
Die EXIF-Daten werden selbst beim Speichern unter extremst verändert!
Photoshop löscht die Makernotes, fügt einen Teil davon wieder in sein eigenes Format, das von den 0815-Exif-Viewern nicht angezeigt wird!
Und ich will garnicht wissen, welche Informationen der Photoshop noch zusätzlich einbaut (Programmversion, Lizenzschlüssel, Sozialversicherungsnummer, Kontodaten, ...).

Somit ist das schon cool, dass man die wiederherstellen kann, allerdings auch ein enormer Workflow, der dann entsteht...

Gruß,
Paul
 
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foxmulder schrieb:
Das ist zwar toll das Exifer das kann, aber ist das nicht etwas kompliziert bzw. überflüssig? Die Exif-Daten sollten doch bei diesem Vorgehen gar nicht aus dem Bild verschwinden, oder? Oder machst du die Kopie des Bildes über Copy and Paste und nicht über 'Speichern unter' - oder übersehe ich irgendeinen Punkt?

Hallo Dirk,
ich mache die Kopie des Fotos, bevor ich es in PS bearbeite, ganz einfach im Windows Explorer. Mit Strg+C und Strg+V dauert das keine 2 Sekunden. Danach gehe ich vor, wie ich es in meinem obigen Posting beschrieben habe.

Wie sich die EXIF Daten bei den beiden Methoden im Detail unterscheiden (in PS mit "Speichern unter..." und Backup mit Exifer), kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Fakt ist, dass "Speichern unter..." die Makernotes löscht und wahrscheinlich, wie Paul schon gesagt hat, noch einiges anderes Zeug mit reinschreibt.

Das das Verfahren etwas Mehraufwand mit sich bringt, da gebe ich dir nicht unrecht. Insbesonder wenn man nicht auf die Makernotes angewiesen ist, kann man sich die Arbeit also sparen.
 
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