Einstieg in Landschaftsfotografie mit Filter - Qualität oder billlig?

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Jakob_HongKong

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Hallo,

für meine Landschafts-Fotografie ich möchte gerne in die Welt der Filter einsteigen, insbesondere Grau und ND-Gradient Filter finde ich reizvoll. (Polfilter lasse ich in dieser Diskussion aussen vor).
Dass teure Qualitätsfilter besser sind als billige Made-In-China, ist mir klar.

Meine Frage ist, ob es sich lohnt, direkt in teuere Qualitätsfilter zu investieren (z.B. die hier) oder ob ich erstmal mit billigen Probiere.
Ich bin bereit ein bisschen Geld auszugeben, aber will natürlich einen Fehlkauf vermeiden. Und ich weiss nicht, welche Filter man letzenendlich wie oft verwendet.
Über eure Erfahrungen/Empfehlungen wäre ich dankbar.
 
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Hallo,

möchtest Du zwingend einen Filterhalter mit passenden Filtern verwenden, so dass es auch um die Frage nach einem Filterhalter/Kompendium geht?

Ein normaler Grau-/ND-Filter wäre als Einschraubfilter verwendbar (soweit vom Objektiv unterstützt), vielleicht solltest Du erst einmal damit Erfahrungen sammeln?

MfG Jürgen
 
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Ich hab die Slim Graufilter von Haida um ca.100 Euro.
Gibt's im Set mit ND 8, 64 & 1000 inkl. Filtercontainer.
Qualitativ finde ich die wirklich sehr brauchbar, beim Filtercontainer muss man aber ein wenig aufpassen, die verkanten sehr leicht und dann bekommt man die nur mehr sehr schwer wieder auf.
Auch sollte man den kompletten Container niemals(!) fest zusammenschrauben. Das Zeug haelt wirklich fest und ohne Werkzeug fast nicht mehr loesbar. Ist halt leider Alu.

Es gibt jetzt auch einen Nachfolger, die "Slim Pro II", kosten 50% mehr habe aber keine Ahnung wie da der Unterschied ist. Bin, wie gesagt, mit den Standard sehr zufrieden.

lg redy
 
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Ich persönlich würde eher hochwertige nehmen, aber das hängt auch immer von den eigenen Ansprüchen und den Anforderungen ab. Prinzipiell sind Glasfilter besser als Kunststoff-Filter (formstabiler, weniger anfällig für Kratzer, usw.), aber eben auch teurer.

In dem Set das Du verlinkt hast, würden mich 2 Dinge stören. Erstens kauft man im Set meist auch Filter die man selten bis nie braucht (z.B. den mit 4 Blenden). Zweitens mußt Du die Gegenlichblende extra dazu kaufen, oder direkt einfallendes Licht mit einer schwarzen Pappe abhalten.

Klar, bei Verlauffiltern machen eckige Einschubfilter Sinn, weil man den Verlauf so legen kann, wie man möchte. Aber bei ND Filtern benutze ich nur Schraubfilter. Ist zwar insofern etwas teurer, da man für unterschiedliche Gewindedurchmesser auch mehrere Filter braucht, aber dafür kann man die Gegenlichtblende der Optik verwenden und muß nicht mit Pappen, oder Kompendien rumhampeln.

Hängt natürlich immer davon ab, was Du genau machen möchtest, aber um z.B. Wasser verwischen zu lassen würde ich 6 Blenden (also 64x) bis 10 Blenden (1000x) nehmen. Drei oder vier Blenden werden in der Landschaftsfotografie eher selten gebraucht.

Vielleicht ist es besser sich erstmal nur die zu holen, von denen man sicher ist, daß man sie auch braucht und sich später die dazu zu holen, die einem fehlen.

VG
 
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Jakob,


Vermisse infos über die Filtergrössen deiner Objektivpalette. Sollte es 77mm Standartgrösse sein! Die Firma Haida hat da einiges zu bieten, deren Filter sind sehr gut, preiswerter als Lee. Lichteinfall von hinten wird jetzt auch von beiden Firmen zufriedenstellend behoben.
Zu runde Aufschraubfilter möchte ich dir nicht raten, zu unflexibel. Bis auf Pol und ND 1000fach.

Gruß Warner
 
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Ich benutze ausschließlich Filter von B&W die sind zwar sehr teuer 168-203€.
Dafür sind sie aber auch Top.
Anmerken muss ich aber das ich auch nur sehr hochwertige Objektive habe.
Letztlich ist es eine Frage des Gebrauchs selten/oft. und deiner Ansprüche.
Alle Filter habe 77 mm Durchmesser und werden bei Bedarf per Adapter bis auf 72 mm reduziert.
 
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Hi,
ich habe mir ein Set Hitech Filter mit passendem Halter und Ringen für meine Objektivgröße gekauft. Die Filter machen einen guten Eindruck und sind sehr variabel (darum ging es mir). Ich habe die Filter ca. 2 Jahre lang, in dieser Zeit habe ich sie maximal 5 mal benutzt. Mit Filter muss zwangsläufig ein Stativ verwendet werden, was ich nicht gerne mache. Ich mache oft eine Belichtungsreihe aus der Hand und lasse sie in LR zusammensetzen.
 
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Meine Frage ist, ob es sich lohnt, direkt in teuere Qualitätsfilter zu investieren (z.B. die hier) oder ob ich erstmal mit billigen Probiere.
Wer billig kauft, kauft zweimal - gilt universell in fast allen Lebensbereichen. Wenn Du billige und zweitklassige Objektive hast, machen zweitklassige Filter das Ergebnis auch nicht viel schlechter, ist dann also egal. Bei guten Objektiven solltest Du hingegen sogar sehr gute Filter kaufen, damit die gute Objektivqualität nicht sichtbar beeinträchtigt wird. Jeder Cent für einen Billig-China-Filter ist unter den Umständen rausgeschmissenes Geld.

CB
 
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Deswegen hat das neue AF-S NIKKOR 24-70 mm 1:2,8E ED VR auch 82mm ...

Lustigerweise habe ich kein Nikkor mit 77mm (auch nie gehabt). Das hatten nur die Sigma (10-20 und 17-50) an DX und das Tokina 17mm an FX. Das Sigma 24-70 hat auch 82mm, sinnvoll finde ich daher nur ein eckiges Einschubsystem. Und dafür gibt es natürlich auch (eckige, aufclipbare) Sonnenblenden, so dass man ganz normal draussen arbeiten kann.

Die Cokin L Serie kann mit Adaptern von 52 bis 95mm Filtergewinde angepasst werden. Das deckt mein Spektrum (58 bis 82mm) voll ab.
 
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Deswegen hat das neue AF-S NIKKOR 24-70 mm 1:2,8E ED VR auch 82mm ...

Lustigerweise habe ich kein Nikkor mit 77mm (auch nie gehabt). Das hatten nur die Sigma (10-20 und 17-50) an DX und das Tokina 17mm an FX. Meine derzeitigen Nikkore haben 58 und 67mm, das Sigma 24-70 hat ein 82mm Filtergewinde, sinnvoll finde ich daher nur ein eckiges Einschubsystem. Und dafür gibt es natürlich auch (eckige, aufclipbare) Sonnenblenden, so dass man ganz normal draussen arbeiten kann.

Die Cokin L Serie kann mit Adaptern von 52 bis 95mm Filtergewinde angepasst werden. Das deckt mein Spektrum (58 bis 82mm) voll ab.
 
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Was war jetzt eigentlich die Absicht hinter der Eingangsfrage?
Jakob, dir ist klar, dass teure Filter besser sind, dann überleg dir, ob du sie brauchst und wenn ja welche (die Suche hilft hier sehr weiter) und investiere.
Ich persönlich würde dir eher zum Arbeiten mit Belichtungsreihen und Luminanzmasken raten, Filter sind - in Anbetracht ihres Preises und Volumens - doch oft "Krücken".
 
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Lustigerweise habe ich kein Nikkor mit 77mm (auch nie gehabt). Das hatten nur die Sigma (10-20 und 17-50) an DX und das Tokina 17mm an FX. Meine derzeitigen Nikkore haben 58 und 67mm, das Sigma 24-70 hat ein 82mm Filtergewinde, sinnvoll finde ich daher nur ein eckiges Einschubsystem. Und dafür gibt es natürlich auch (eckige, aufclipbare) Sonnenblenden, so dass man ganz normal draussen arbeiten kann.

Die Cokin L Serie kann mit Adaptern von 52 bis 95mm Filtergewinde angepasst werden. Das deckt mein Spektrum (58 bis 82mm) voll ab.

Soweit ich weiß, muss man auch heute noch im Cokin-System auf entspiegelte Glasflächen verzichten. Was daran liegen dürfte, dass sie vermutlich gar nicht aus optischem Glas hergestellt sind.
Oder hat sich das inzwischen geändert ? Solch unvergütete Filter sind ja wohl keine ernst zu nehmende Alternative.
 
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Lustigerweise habe ich kein Nikkor mit 77mm (auch nie gehabt). Das hatten nur die Sigma (10-20 und 17-50) an DX und das Tokina 17mm an FX.
und das Nikkor 2.8/24-70 ohne VR, das Nikkor 2.8/70-200 G, das Nikkor 4/16-35 G, das Nikkor 2.8/17-35 D, das Nikkor 2.8/17-35D, das Nikkor 2.8/20-35 D, das Nikkor 2.8/80-200 alle AF-Varianten, ... etc. ... :nixweiss:

Wer mit FX-Zooms arbeitet(e), hat(te) damit einen Filtersatz für alle Objektive ...
 
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und das Nikkor 2.8/24-70 ohne VR, das Nikkor 2.8/70-200 G, das Nikkor 4/16-35 G, das Nikkor 2.8/17-35 D, das Nikkor 2.8/17-35D, das Nikkor 2.8/20-35 D, das Nikkor 2.8/80-200 alle AF-Varianten, ... etc. ...

Die habe ich zum Glück nicht

Wer mit FX-Zooms arbeitet(e), hat(te) damit einen Filtersatz für alle Objektive ...

eben: HATTE! Hat aber nicht mehr, wenn er mit aktuellen Objektiven arbeitet. So wie die 52mm irgendwann aufgegeben wurden, verabschiedet sich Nikon jetzt von 77mm, oder - um es zeitgemäss zu sagen - 82 is the new 77. Und meinen teuren 77mm Polfilter habe ich irgendwann meinem Sohn in die Hand gedrückt: dessen Sigma 17-55 hat dieses Gewinde. Mein Tokina 17mm übrigens auch, aber Polfilter an UWW sind nicht immer einfach ...

Ich habe derzeit vier Objektive mit vier verschiedenen Filterdurchmessern, und käme noch ein fünftes oder sechstes hinzu (ZB: 1.8-85 oder das neue 200-500), so wäre das auch kein 77er.
 
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Ich persönlich würde dir eher zum Arbeiten mit Belichtungsreihen und Luminanzmasken raten, Filter sind - in Anbetracht ihres Preises und Volumens - doch oft "Krücken".

Was einen Grauverlaufsfilter anbelangt, gebe ich Daniel absolut recht. Das geht mit Luminanzmasken gut. Der hohe Dynamikumfang der aktuellen Nikons mit ordentlich Reserven im RAW Format, lässt einen zudem vieles schon aus einem knapp belichteten RAW realisieren.

Allerdings haben reine Graufilter ihre absolute Berechtigung, weil sie es ermöglichen, lange Belichtungszeiten zu realisieren, die in vielen Bereichen ja ihren Reiz haben (z.B. fließendes Wasser).

Ich würde daher mit einem Schraubfilter (reiner Graufilter) anfangen und mir den Durchmesser aussuchen, bei dem ich die am häufigsten verwendeten Objektive abdecke. Neben dem 10 Blenden (ND1000) Filtern, ist auch die Variante mit 6 Blenden eine gute Wahl. Das Sucherbild bleibt minimal heller und dennoch lassen sich schon lange Zeiten realisieren.
 
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Achso, ich bezog mich natürlich ausschließlich auf GND-Filter, Grau- und Polfilter ausgenommen. ;)
 
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Ich würde daher mit einem Schraubfilter (reiner Graufilter) anfangen und mir den Durchmesser aussuchen, bei dem ich die am häufigsten verwendeten Objektive abdecke.
Ergänzend dazu noch: es gibt für kleines Geld (ca- 5-7 EUR) Adapterringe, so dass man einen größeren Filter auch an kleinere Filtergewinde ansetzen kann. Bei zu großem Unterschied wird es zwar Schwierigkeiten mit der Streulichtblende geben, aber bei geringen Größenunterschieden klappt das meist noch ganz gut und erspart doppelten Kauf.

CB
 
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