Einstieg in die Bildbearbeitung

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Bilderbastler

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Hallo zusammen
seit kurzem bin ich stolzer D700-Eigentümer. Die Kamera habe ich von einem Nachbarn übernommen, der auf spiegellos gewechselt ist. Als Objektiv benutze ich in (momentaner) Ermangelung von Alternativen ein älteres 24-120mm 1:3,5-5,6D Zoomobjektiv ohne Bildstabilisator. Viel gutes habe ich über das Objektiv bislang nicht lesen können, macht aber (im Moment) nix, da ich kräfitg am Lernen und Ausprobieren bin. Neben den Nikon-Programmen habe ich (Tipp eines Arbeitskollegen) GTKRaw Gallery auf meinem Rechner um Bilder (zumindest was Farbe, Kontrast usw.angeht) zu verbessern. Alles Andere wird die Zeit und viel Üben bringen...
Jetzt kann man ja durch Try and Error viel experimentieren oder aber sich Tipps aus berufenem Munde holen. Das Bild habe ich beim Ausprobieren der Kamera aufgenommen. Mal abgesehen vom Motiv und dem Ausschnitt, was und wie würdet ihr an dem Bild ändern (Farbe, Kontrast, Helligkeit usw.)? Das Bild wurde nicht geändert - nur von RAW in jpg umgewandelt und verkleinert. Folgende Daten:
Kamera und Objektiv schon genannt
Brennweite 98mm
Iso 1000
Blende 5,6
Verschlusszeit 1/100 sec
LW0
Schönen Dank für Tipps und Tricks
Uwe
 
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Der running gag geht auch 2017 heiter weiter.

Deshalb mal wieder groß für die Lupen-Losen … :lupe:


picture.php




 
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Erster und dominierender Eindruck:
Das Bild ist ziemlich unscharf …

Wo der Fokus sitzt, kann man nur
raten – ich hätte ihn genau in die
Mitte auf das rosa Teil gesetzt, um
den Schärfebereich nach vorne und
möglichst komplett auszunutzen.


picture.php



Was habe ich also gemacht?

1. Einen Weißpunkt in den Hintergrund
gesetzt, den man korrekt natürlich gut
ausgeleuchtet hätte, um ihn eben gleich
in weiß zu haben.

2. Per Gradationskurve die Mitten etwas
angehoben und die Höhen abgesenkt.

3. Ziemlich stark nachgeschärft, was ich
normalerweise so gut wie nie mache.


Anmerkung: Artefakte sind der Vorlage
geschuldet.


Besser wäre gewesen, so weit die Blende
zu schließen, daß alle Pfeile durchgängig
scharf wären – die halten ja still. Ein Stativ
ist dafür nützlich, geht aber auch aus der
Hand, wenn man nicht tatterig ist.


Merke: EBV dient der Optimierung von
Bildern, nicht aber ihrer Rettung … :cool:


 
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Grüß Gott allerseits,
:fahne:
mir geht es ähnlich wie Uwe. Aber ich habe jetzt kein spezielles Bild vor Augen, das ich hier im Forum optimiert wissen möchte. Mir geht es bei der Bildbearbeitung um Grundlagen, um Verständnis. Warum wird so viel an den Bildern, die aus der Kamera kommen, herumgedoktert? Weil ich das nicht weiß, mache ich (noch) nichts an den Bildern, die aus der Kamera kommen. :-|
Ich bin langjähriger Laie in der Fotografie und verdiene meine Brötchen nicht damit. Beruflich habe ich mit Bildbearbeitung und Fotografieren nicht im entferntesten zu tun. Deswegen habe ich auch keine "Profi-Software" abonniert, sondern nur die Nikon Software ViewNX-i und Capture NX-D auf meinen Macs.
(
Seit ein paar Tagen funktioniert auch Adobe Photoshop Elements 15 (PSE15), das vorher immer abgestürzt ist, weil für MacPro 3,1 von 2007 ein Kext zuviel aus der Schachtel heraus installiert wurde.
Aber ob ich PSE15 überhaupt brauche, bezweifle ich. Eigentlich wollte ich einmal einen Hintergrund aus einem Bild einer Personengruppe entfernen, bin aber bereits an der Auswahl mit Trackpad, Maus und letzten Endes sogar einem Wacom Intuos Touch (oder wie das auch immer heißt) mit Stift gescheitert. Schussel eben...
)

Namensvetter Sven, Du hast Deine Schritte beschrieben, Du hast nach meinem Verständnis das "Was" beschrieben. Aber das "Warum" wäre zumindest für mich hilfreich. Auch ich möchte -wie wohl Uwe auch- verstehen und lernen, _warum_ mit der Bildbearbeitung _was_ an einem Bild gemacht wird.

Gehört das einfach zum guten Ton, zwingend Lightroom und Photoshop auf jedes Bild anzuwenden?
Bei meiner Kamera lasse ich gleichzeitig RAW und JPG aufzeichnen, um rasch Bilder zum Angucken für die Familie zu haben und nicht erst im Keller an einen Mac verschwinden zu müssen.

Vielleicht können wir hier ja die Grundlagen aufarbeiten. In vielen Büchern und YouTube Videos wird meines Erachtens eben auch nur gezeigt, _was_ alles gemacht werden kann, aber nicht _warum_ und genau das bräuchte ich für mein Verständnis.
Vielleicht geht es Uwe genauso.

:fahne:


Gruß
Sven
 
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Deswegen habe ich auch keine "Profi-Software" abonniert, sondern nur die Nikon Software ViewNX-i und Capture NX-D auf meinen Macs. …


Auf jeden Mac gehört der GraphicConverter!

Damit mache ich fast alles … :cool:



… Du hast nach meinem Verständnis das "Was" beschrieben. Aber das "Warum" wäre zumindest für mich hilfreich. …


Mmh, ich dachte, das "Warum" erschlöße
sich durch meine Ausführungen, aber bitte:

Zu 1.
Das Grau war mir zu indifferent, also habe
ich es gekillt. Ordentliche EBV hätte das
Motiv freigestellt, ein ordentlicher Fotograf
den Hintergrund ausgeleuchtet.


Zu 2.
Ich habe im mittleren Bereich die Helligkeit
erhöht, um die Farben leuchtender wirken
zu lassen. Gleichzeitig habe ich oben die
Helligkeit reduziert, damit die hellen Farben
noch was Zeichnung behalten.

unten links = schwarz – oben rechts = weiß


Zu 3.
Nachschärfen = Fehlerbehebung … :cool:



… Gehört das einfach zum guten Ton, zwingend Lightroom und Photoshop auf jedes Bild anzuwenden?


Nein, aber es macht gute Bilder besser.

Idealerweise mißt und belichtet man so,
daß man möglichst keine Arbeit mehr mit
dem Foto hat - der Rest ist Finetuning.



 
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Vielen Dank Sven.

Punkt 1 kann ich sofort nachvollziehen.
Bei Punkt 2 und 3 muß ich gestehen, daß ich das erst verdauen muß. Sowas hätte ich beim bloßen Betrachten nicht erkannt und deswegen nicht mit den von Dir gewählten Schritten bearbeitet. :-|
Laie eben.
Da muß ich irgendwie das Auge schulen.
:fahne:

Gruß
Sven
 
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Mir geht es bei der Bildbearbeitung um Grundlagen, um Verständnis. Warum wird so viel an den Bildern, die aus der Kamera kommen, herumgedoktert?
Schritt Nr. 1 zum Verständnis: Aus der Kamera kommen keine Bilder, eine Kamera belichtet einen Sensor.

Um ein Bild zu bekommen, musst Du nun etwas mit diesem belichteten Sensor tun. Am einfachsten ist es, andere die Arbeit machen zu lassen ;)
Den photochemischen Sensor trägst Du dazu zum nächsten Drogeriemarkt, lässt ihn entwickeln und auch gleich Abzüge machen. Den photoelektrischen Sensor überlässt Du dem kamerainternen Computer, der vollautomatisch die Sensordaten interpretiert und ein Bild nach Vorgaben des Kameraherstellers berechnet.
Bei Digitalkameras ist das Labor in dasselbe Gehäuse wie die Kamera gewandert. Da kann es dem unbedarften Laien schon mal so vorkommen, als würde die Kamera "Bilder machen".
Aber das "Warum" wäre zumindest für mich hilfreich.
Warum wohl verbringt ein Mann seine Zeit in der Garage, der Werkstatt, auf dem Sportplatz, in der Kneipe, auf der Straße oder eben in der Dunkelkammer? Um der nervenden Frau und der quengelnden Brut zu entkommen.
Darüber hinaus kann es vorkommen, dass einem die Ergebnisse der Vollautomatik nicht gefallen. Dann ist eben selber Hand anlegen angesagt.
 
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Hallo Uwe,

Einen Gedanken will ich Dir noch schreiben; der zielt auf das Warum.
Eigentlich ist's ne Gegenfrage: Warum nicht?

Etwas weniger Abstrakt: Du hast Deine Frage zu wenig konkret gestellt.

Mit EBV kannst Du alles machen was Dir gefällt. jazzmasterphoto hat den Hintergrund auf weiß gesetzt, er hätte auch rot nehmen können.

Ich versuche mich über die Software an das anzunähern was ich bei der Aufnahme gesehen habe, genau dafür brauche ich die vielen Regler am Bildschirm.
Meine Empfehlung für eine "learning by doing" wäre:
1. Sieh Dir eine Szene bewusst und achtsam an
2. Mach Dein Bild
3. Versuch das Ergebnis an Deine Erinnerung anzugleichen
4. versuche selbst, übe, und stelle bei Bedarf konkrete Fragen und die am besten genau da, wo sie hingehören. Also ich meine, wenn es darum geht, dass Dich ein Bild letztlich doch nicht so anspricht stell die Frage im Bilder-Bereich. Wenn es, wie hier, um die Bildbearbeitung geht, stelle sie hier. Je konkreter desto besser. Ala wie bekomme ich den Hintergrund weiß (bunt), wie die Farben leuchtend?, ...

Wie oben schon geschrieben wurde, EBV sollte besser mal Dein gutes Bild besser machen, nicht so sehr ein schlechtes retten. Das muss ich bei den meinen viel zu oft machen, ich investiere Zeit ohne Ende und die Teile werden dann trotzdem nie der Renner.
Dir nun viel Erfolg beim dran bleiben und besser werden. Die Erfolgserlebnisse kommen dann ganz von alleine.

VG Gerhard
 
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Hallo
nachdem ich als "Running gag" für allgemeine Belustigung gesorgt habe, zunächst mal sorry für mein überstürztes Posten eines, zugegeben nicht für den eigentlichen Zweck geeigneten Bildes - seht es mir einfach nach.....
Ich habe mir vorhin die Kamera geschnappt und einfach mal ein paar Bilder hinter unserem Garten gemacht. Da ich nicht weiß, ob beim Verkleinern der RAW-Datei die Exif-Daten verloren gingen, hier zunächst die wesentlichen Aufnahmeparameter
Objektiv: AF-Nikkor 24-120mm 1:3,5-5,6D
ISO200, Verschlusszeit 1/600s, Blende 10 Blendenautomatik
Belichtungsmessung: Matrixmessung; Bel.-Korrektur 0LW
Brennweite 24 mm; scharf gestellt wurde auf die Bildmitte

Habe das Bild vor dem Hochladen (nur wenig) nachgeschärft aber sonst nichts geändert. Wie kann ich da "mehr" aus dem Bild holen? Nebenbei gefragt, hat jemand schon Erfahrungen mit dem Programm "GTKRawGallery" gesammelt? Wenn ja, welche?

Schöne Grüße

picture.php
 
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Hi,

Wie kann ich da "mehr" aus dem Bild holen?
das ist immer so eine Frage :rolleyes:. Wahrscheinlich gehst Du davon aus, dass ein Foto objektiv betrachtet immer mehr oder weniger mängelbehaftet ist und es eine geradlinigen Weg zu einem guten Foto gäbe. Das ist aber nicht so.

Wenn es ein Stimmungsbild sein soll, dann scheint mir das so ganz gut gelungen. Es dominiert das Gegenlicht so stark, dass (außer dem blauen Himmel) alles andere im farblosen Schatten verschwindet. Sogar der Schnee scheint eher schwarz als weiß zu sein. Soll es eine Bilddokumentation der Landschaft sein, dann wären ein paar zusätzliche Details im Bereich des Hauses und der Bäume wünschenswert, denn so kann man sie ja nur schemenhaft erahnen. Allerdings hast Du Dir dazu den falschen Standort oder zumindest die falsche Tageszeit ausgesucht.

Bzgl. des Kontrastes ist dieses Motiv so ziemlich der "Worst Case", den man sich so für eine Landschaft vorstellen kann. Bei wolkenlosem Himmel, Schnee am Boden und Sonne direkt von vorne hast Du eine Motivdynamik, die weit jenseits der Möglichkeiten der Kamera ist und die sich auch mit Tricks wie einer Belichtungsreihe für eine HDR-Bearbeitung nicht wirklich befriedigend in den Griff zu bekommen ist.

Jede Art von Belichtungsautomatik versucht, eine irgendwie geartete ausgewogene Lichtsituation einzustellen. Wenn aber das reale Motiv gar nicht nach einer ausgewogenen Lichtsituation verlangt, dann ist die Automatik in der Regel überfordert. So sollte das Bild eines Kohlenkellers vermutlich etwas dunkler sein als eine Landschaft und ein Schneefeld etwas heller als eine Wiese. Dies alles weiß die Kamera nicht. Deshalb gibt es die Belichtungskorrektur um der Kamera zu sagen: "Ich lass´ mein Bild von Dir belichten, möchte es aber um ein oder eineinhalb EV heller haben, weil ich im Gegensatz zu Dir weiß, dass darauf Schnee zu sehen ist, der auch heller als eine mittelgrüne Wiese erscheinen soll." Du hast eine Belichtungskorrektur von 0 EV gewählt (also keine Korrektur) und so hat der Schnee zwar nicht die Farbe, aber die Helligkeit einer Wiese bekommen.

Ciao
HaPe
 
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Hallo Bilderbastler,

Hallo
Wie kann ich da "mehr" aus dem Bild holen?
Nimm es mir bitte nicht übel, aber ein Schnappschuss bleibt ein Schnappschuss.
Da rettet auch die beste Bildbearbeitung nix mehr.

Warum bearbeite ich meine Bilder nach. Das war ja mal Deine Frage.

Zum einen weil mir bei dem Ergebnis der Weißabgleich nicht passt.
So hatte ich mal Bilder, welche eine Mischung aus Kunstlicht und Blitz hatten, der Blitz hatte dann auch noch über eine dunkle Holzdecke reflektiert. Da war ein ganz böser Farbstich drin, der sich aber via fotografierter Graukarte leicht wieder entfernen ließ.

Um Bilder von der Lichtstimmung mehr an das gesehene anzupassen.
Wenn Bilder entstehen und es ist eher dunkel/hell, dann ist die Belichtungsautomatik hilflos, die kann das nicht wissen, ob es nun heller/dunkler sein soll. Dafür gibt es dann immer noch die Korrekturwerte bei der Belichtung, aber das Ergebnis ist dann nicht immer so, wie ich das gerne hätte...Also wird in der folgenden Bearbeitung das Bild heller/dunkler (evtl auch nur einige Bereiche) gemacht. (Bei dem von Dir eingestellten Bild mit dem Schnee wäre mir der Schnee zu dunkel, den würde ich also mehr in Richtung weiß ziehen wollen.....(meine ganz persönliche Vorgehensweise!!) Das darf/kann/soll gerne jeder für sich entscheiden...;-) )

Oftmals wird via Bildbearbeitung auch noch der Ausschnitt angepasst. Ich ärgere mich da jedes Mal wieder über mich, hab ich ja eigentlich den Anspruch die Aufnahme so zu tätigen, dass ich da keinen Ausschnitt nehmen muss...Klappt aber nicht immer, gerade wenn man spontan eine schnelle Situation einfängt "sitzt" der Ausschnitt nicht immer so, wie es sein könnte....

Einen Grund für die Nachbearbeitung habe ich noch:
Wenn das Bild ausbelichtet werden soll, so gehe ich vorher bei und rechne es auf das gewünschte Format runter und schärfe es so, wie ich das gerne hätte. Auch mache ich dann noch die letzten Anpassungen in der "Gradation"...Also was ist wie hell, nutzt das Bild das gesamte Spektrum im Histogramm etc. Und wenn man es dann noch auf die Spitze treiben möchte, dann kommen dort auch noch Farbprofile/Ausgabeprofile der Monitore/Drucker etc mit zu. Auch diese ganzen Angleichungen werden mit der Bildbearbeitung abgedeckt....

Das wird einem am Anfang nicht klar sein, warum man so etwas macht, aber das kommt mit der Zeit...am Anfang habe ich auch immer die jpg aus der Kamera genommen und war mit den Ergebnissen zufrieden. Wenn man dann aber mal einen Kalender in A2 macht, dann wandelt sich doch einiges :hehe:

Das ganze ist ein Prozess, den ersten wichtigen Schritt hast du getan.
Hinterfragen und versuchen zu verstehen... wenn du mit der Einstellung weiter machst,dann wirst du auch entsprechende Fortschritte machen....

Nebenbei gefragt, hat jemand schon Erfahrungen mit dem Programm "GTKRawGallery" gesammelt?

Nein. Ich nutze RawTherapee für die NEF-Dateien und arbeite mich da gerade langsam ein.

Gruß
Kaefer84
 
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Wie kann ich da "mehr" aus dem Bild holen?

Ich bearbeite nur die Bilder, die grundsätzlich schon einmal gut sind.
(Das sind bei mir höchstens 5%)

Dieses Bild ist eine Gegenlichtaufnahme im harten Mittagslicht.
Ultrahohe Kontraste, höher geht es kaum.
Blendenflecken.

Man kann sicher versuchen, die Tiefen etwas anzuheben, damit die schwarzen Bereiche etwas mehr Detail erhalten, aber grundlegend wird sich dennoch nichts ändern.
Man könnte im Gegentail auch versuchen, das Ganze noch weiter zu übertreiben. Kontrast hoch. Tiefen runter. Schnee ins Weiß schieben.
Dann hätte man eher so ein graphisch wirkendes Bild, dass den gleißenden blendenden Charakter dieses Wintertages noch betont.

Wenn man aber einen ganz anderen Charakter will, dann sollte man zur Abendstunde wiederkommen und das Bild dann machen.
 
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Hallo Uwe,

Erste Gegenfrage: Was heißt hier für Dich "mehr"?
Zweite Gegenfrage: Was stört Dich an Deinem Bild?
Evtl. hilft Dir beim Beantworten ja tatsächlich die Idee erst ml zu überlegen was Du zeigen willst.
Beschreibe doch mal selbst Dein Bild, in Worten. Dann gibt es hier jede Menge echte Künstler die mit Dir Dein Bild Deinen Vorstellungen annähern helfen. Auch ich kann Dir in meine Fertigkeiten Einblick geben. Das ganze natürlich nur, so Du willst.
Oder wir stellen fest, dass die Vorlage nochmals eher suboptimal dafür geeignet ist.
Viel Erfolg. Es wäre spannend von Dir zu lesen

Gerhard
 
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Zunächst möchte ich voranschicken, dass ich die Kamera und ihre immensen Möglichkeiten erst noch kennenlernen muss. Da bietet die D700 ein wenig mehr als eine Pentax ME super, die ich vor Jahren meistens im Urlaub benutzt habe. Und auch was Aufnahmetechnik, Sichtweise, Bildkomposition usw. angeht, bin ich noch (vielleicht noch nicht mal ) in den Kinderschuhen. Aber ich bin ja lernwillig und hoffentlich -fähig....
Zu dem ersten Schnee-Bild ist zu sagen, das ich die Reflektionen auf dem krummen Fußweg gegenüber dem relativ stumpfen, glanzlosen Schnee interessant fand. Und das ist in dem Fall nur bei Gegenlicht möglich gewesen. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre die Sonne / das Licht nicht mehr dagewesen, da ich "am Hang" wohne und die Sonne nach ca. einer halben Stunde verschwunden war. Heute morgen wars sehr kalt und nebelig und da dachte ich mir, wenn das eine Bild zuviel Kontraste hat, mal schaun, wie eines ohne wird und den zugewuchteren Bachlauf, der hinter unserem Haus über einen Hang runter einen Acker teilt aufgenommen. Das Bild ist ein wenig nachgeschärft. Farbe habe ich praktisch gar keine weggenommen und nur versucht, die dunkleren Bildpartien ein wenig aufzuhellen.
Belichtung 1/640s, Blende 13, ISO1000, 24mm Brennweite

picture.php



So nebenbei: das Bild sieht im Original als RAW, sowie als Tiff oder JPG bei mir auf dem Monitor bei weitem "schärfer" aus. Woran kann sowas liegen? "Überschärfen " sieht ja auch nicht ganz so doll aus.
 
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Das passiert hier im Forum wenn das Bild zu groß ist, dann wird es kleiner gerechnet.
 
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Hallo Uwe,
Hat geklappt!
Dein Wunsch weniger Kontraste im Bild zu haben hat geklappt. Wichtig ist (Wichtiger ist) der Dynamikumfang, auch der ist deutlich reduziert.
Bist Du ansonsten zufrieden mit dem Bild?
VG Gerhard
 
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Hallo Gerhard,
sorry erstmal, dass ich so spät antworte - andere Hobbies brauchen auch ein wenig Zeit.... ;)
Zufrieden mit dem Bild? Eindeutig jein. Ich habe versucht, ein wenig mehr "grün" in das Kraut entlang des Baches zu bekommen, ohne dass der Nebel und der Schnee ebenfalls die Farbe ändern. Irgenwie habe ich das nicht hinbekommen. Viel einfärben wollte ich garnicht, da bei den Lichtverhältnissen (Licht von überall, praktisch keine Schatten, trüb/nebelig) zuviel Farbe unecht wirken würde denke ich. Zur Bearbeitung stehen mir (bis jetzt) die Nikon-Programme und GTKRawGallery (Freeware) zur Verfügung. In beide Programmpakete arbeite ich mich im Moment ein....
Ich experimentiere weiter und mal sehen, vielleicht finde ich noch einen Weg den Bewuchs am Bach farblich ein wenig hevorzuheben, ohne dass Nebel und Schnee leiden....
 
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Hallo Uwe,
das Problem mit den Hobbys kenne ich. Und dann muss ich auch noch auf Arbeit; echt lästig.

Doch zu Deinem Bild. Kannst Du Dich noch erinnern wie es in Wirklichkeit war?
Was ein echter Photoshop'ler ist, der kann Dir das Gebüsch auch kariert machen doch ist es das Wert?

Irgend so ein alter Indianer hat mal nen recht schlauen Satz gesagt: .Wenn Dein Pferd tot ist, steig ab!"

Nur mal so zum sehen ob es überhaupt geht, ist's sicherlich ne nette Übung, doch ich habe die Befürchtung das wird nix mit diesem Bild. Ich hätte zumindest Euch keine Idee was Du daraus machen könntest. Ich sehe keine klares Objekt / keine Bildaussage, dann ist mir das Bild zu unruhig und unausgewogen.

Als Programmempfehlung: ich habe vor sehr langer Zeit den Nikons den Rücken gekehrt und auf Lightroom gesetzt. Bis jetzt hab ich es nicht bereut. Funktionsumfang und Tutorials sind einfach klasse.

Viel Erfolg und jede Menge Spaß bei der Umsetzung Deiner Bildideen wünscht Dir
Gerhard
 
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