auch wenn es sich ein bisschen langweilig anhören mag: seit jahren ziehts mich im mai nach ungarn, um dort das federvieh abzulichten. klar, viele arten sind alte bekannte, und auf der festplatte drehen sich mittlerweile unzählige reiher und rohrsänger - und trotzdem macht's jedes jahr aufs neue spaß.
zum einen, weil es immer noch ein paar offene rechnungen gibt (zum beispiel den pirol, den ich auch diesmal nicht erwischt habe), zum anderen aber, weil die fotomöglichkeiten in der region hortobagy enorm vielfältig sind: mal stehen wir im sonnenuntergang ungetarnt am seeufer und versuchen, seeschwalben zu erwischen, dann wieder lauern wir perfekt getarnt auf reiher, und am nächsten morgen knipsen wir aus dem auto rohrsänger. und zwischendurch machts einfach spaß, einem beutelmeisenmännchen dabei zuschauen zu dürfen, wie es den ganzen tag am nest herumflickt und darauf wartet, ob sich irgendwann ein weibchen gnädigst herablässt, das nest für gut genug fürs brüten zu erachten. fast ständig hört man kuckucke und pirole, am himmel kann man seeadler und schwarzstörche vorbeifliegen sehen, und ein tag ohne das hup-hup des wiedehopfs ist kaum vorstellbar.
eigentlich ist bei all dem das ergebnis fast zweitrangig - trotzdem will ich gerne ein paar bilder mit euch teilen. ich leg mal mit besagter beutelmeise los (übrigens: an unserem zweiten fototag hatte sein dauerndes flöten dann erfolg - beinahe zumindest. denn plötzlich tauchte wirklich das ersehnte weibchen auf. und die dame flog prompt ins gemachte nest. offenbar hat ihr die innenausstattung aber nicht zugesagt, denn so schnell, wie sie gekommen war, war sie auch wieder weg. und das männchen? war ein paar minuten still und hat sich dann den frust von der seele gesungen. ob er am ende noch eine partnerin gefunden hat, wissen wir leider nicht. gönnen würd ich es ihm.). also, hier ist das beutelmeisen-männchen:
zum einen, weil es immer noch ein paar offene rechnungen gibt (zum beispiel den pirol, den ich auch diesmal nicht erwischt habe), zum anderen aber, weil die fotomöglichkeiten in der region hortobagy enorm vielfältig sind: mal stehen wir im sonnenuntergang ungetarnt am seeufer und versuchen, seeschwalben zu erwischen, dann wieder lauern wir perfekt getarnt auf reiher, und am nächsten morgen knipsen wir aus dem auto rohrsänger. und zwischendurch machts einfach spaß, einem beutelmeisenmännchen dabei zuschauen zu dürfen, wie es den ganzen tag am nest herumflickt und darauf wartet, ob sich irgendwann ein weibchen gnädigst herablässt, das nest für gut genug fürs brüten zu erachten. fast ständig hört man kuckucke und pirole, am himmel kann man seeadler und schwarzstörche vorbeifliegen sehen, und ein tag ohne das hup-hup des wiedehopfs ist kaum vorstellbar.
eigentlich ist bei all dem das ergebnis fast zweitrangig - trotzdem will ich gerne ein paar bilder mit euch teilen. ich leg mal mit besagter beutelmeise los (übrigens: an unserem zweiten fototag hatte sein dauerndes flöten dann erfolg - beinahe zumindest. denn plötzlich tauchte wirklich das ersehnte weibchen auf. und die dame flog prompt ins gemachte nest. offenbar hat ihr die innenausstattung aber nicht zugesagt, denn so schnell, wie sie gekommen war, war sie auch wieder weg. und das männchen? war ein paar minuten still und hat sich dann den frust von der seele gesungen. ob er am ende noch eine partnerin gefunden hat, wissen wir leider nicht. gönnen würd ich es ihm.). also, hier ist das beutelmeisen-männchen: