Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
BilderthemaEine Woche Kreta 2024 - Sonne und Geisterstädte
Hinter diesen Scheiben befand sich früher mal einer der Läden aus der Ladenzeile. Dort gab es alles was man für den täglichen Konsum, Hygiene oder Wohlbefinden benötigte. Friseure, Massagen, Supermarkt, Drogerie, alles war vorhanden.
Dieses Bild fängt so ungefähr die Dimensionen ein, hinter mir gibt es das Gleiche Fensterangebot in nochmal mehr als doppelt so lang. Rechts ist der Meerwasserpool und dutzende Varianten von Poolbars und Ruhezonen. Alles was man brauchte sollte nur ein paar Schritte entfernt sein.
Zum Glück ist vom Glas noch nicht super viel zerdeppert worden. Manches Mal hat man einfach nur das Gefühl in einer etwas abgerockten Siedlung zu sein, aber es fehlen immer die Begleiterscheinungen der Menschen, Unordnung, Handtücher über den Kanten, Pflanzenpötte oder eben die offenen Fenster. Aber die Grauwerte werden immer deeper.
Dies hier ist am Meer abgewandten teil die Haupt-Rezeption und die Verwaltungsgebäude.
Zusammen ein sehr großes Gebäude, bei dem auch der zentrale Süßwasser-Pool im zweiten Hof untergebracht ist. Dieser teil der Anlage ist noch in Summe am besten gepflegt, man sieht dem Bild kaum seinen desolaten Zustand an.
Diese "Masse" hat sich im hinteren Teil des Zentralen Süßwasser-Pool "angesiedelt".
Es müffelt auch schon ein wenig. Ist jedenfalls ein richtig feister Pool, am Tiefen Ende hat er bestimmt fast 4 m.
Es gibt nebendran noch so einen kleineren, runden Pool, wahrscheinlich mit Massagedüsen, da steht die Brühe auch knihoch drin und duftet noch wesentlich intensiver, war letztlich ein Bild nicht wert.
Wir machen noch einen Abstecher runter an die Meer-Seite zu den Meerwasser-Pools und den Bar-/Essensbereichen. Dort sind meine Lieblingsfotos von diesem Ausflug entstanden, denn das Licht ist einfach der Hammer am späten Nachmittag dort. Was für Kontraste und Grauwerte...
Dieser Bereich ist einer der mind. drei Seewasser-Poolbar-Bereiche mit dieser Art des Schattenwurfes.
Es gibt dann nochmal bestimmt drei oder vier anders gestaltete Ess- und Trinkbereiche entlang des Pools.
Die inzwischen sehr tief stehende Sonne zaubert absolute Magie in diesen "leergefegten" Bereich. Im Nachhinein ärgere ich mich die Frau nicht zu leicht erotischen Posen im Schattenwurf überredet zu haben. Wann hat man schon mal sooo viel Platz und kontraststark gerasterten Schattenwurf ohne dass man was aufbauen muss?
Selber Barbereich mit dem Blick nach links.
Auf dem Schild steht laut Gockel-Translate:
Vorsicht
Bauarbeiten im Gange
KEIN EINLASS VERWALTUNGSAUSSCHUSS
Aber effektiv war da total tote Hose, nicht eine Person oder irgendwelches Werkzeug und/oder gebastel am Start. Trotzdem sollte man wohl besser gegen nichts hart gegentreten...
Von sämtlichen Seewasser-Poolbereichen konnte man dann Richtung Sonnenuntergang schauen und hat diesen auch bis zur letzten Sekunde im Meer verschwinden sehen. Muss sehr romantisch gewesen sein. War nur wahrscheinlich irre mit den Menschenmassen.
Dies hier nur dokumentarisch um die Dimension klar zu machen...
Über die Seewasser-Poolanlage führen diese zwei Brücken...die hier im Bild hintere sieht man in Beitrag #46 aus dem Bar-Fenster heraus. Und ich bin hier noch nicht mal ganz am anderen Ende angelangt. Bis zu den beiden Rutschen - kommen gleich noch - sind es bestimmt fast 80 bis 100 m, danach kommen nochmal bestimmt 50 m Pool dazu. Von meinem Standpunkt bis an die Bar am Anderen Ende wird es immer tiefer. Tiefste Stelle bestimmt wieder 4 oder sogar 5 m. Man musste also ca. 150 bis fast 200 m Seewasser Pool füllen und Servicen. Schätze mal das war nicht mit einem Angestellten und 'nem Köcher zu machen.
... dann auf zu den letzten Bildern und meinen persönlichen Favoriten, weil sie die Stimmung mit am besten transportieren.
Örtlich bin ich jetzt wieder am ganz entgegengesetzten Teil des Seewasser-Pools.
Dieses Bild mit den beiden Rutschen gehört dazu .... Boris scheint in der Ecke von Kreta einer der aktivsten Sprayer zu sein, wir haben mehrere seiner "Werke" gefunden, aber Englisch gehört in Summe wohl eher nicht zu seinen Kernkompetzenzen.
In den Pool wäre ich gerne heruntergestiegen um ein komplett frontales Bild von den Rutschen zu bekommen, aber alle Leitern sind schon sehr lose und wackelig, und im Bereich hinter mir ist das Becken viel zu tief. Ich wäre wohl runter gekommen, hätte aber ein Problem beim wieder raufkommen gehabt. Man weiß zum Beispiel nicht ob der Kunststoff der Rutschen noch trägt oder direkt wegbröselt. Vorsicht ist die Porzellankiste der Mutter (sic!), lieber kein Risiko eingehen.
Und da ist mein besonderer Fotofreund, im tiefsten Teil des Seewasser-Pools steht ein kleiner Stuhl und kontrastiert mit den Flächen und Schatten um die Wette. Der Schatten links oben am Rand ist wohl meine Frau - er wäre schnell entfernt und steigert den Minimalismus des Bildes dann nochmal, aber ich habe Sie erst mal drin gelassen weil es so auch einen weiteren optischen Bezugspunkt gibt - der andere Schatten links neben dem Stuhl ist eine der Einstiegsleitern am Poolrand.
Später kam ich nochmal dort vorbei, und dann lag der Stuhl im Schattenwurf, was aber auch herrlich aussieht.
Damit ist dies das letzte Bild aus der kleinen Geisterstadt-Reihe...
Es ist eigentlich mehr ein Zufalls-Shot - und die Entwicklung war hier eine "one-klick-Filterglück" Arbeit.,
Es handelt sich nochmal um das Fenster auf der rechten Seite des Eingangstores - zu sehen in Beitrag #33.
Ich habe da drauf gehalten weil ich eine leichte Spiegelung im noch nicht allzu trüben Glas sah - das original ist aber eher "flau und irgendwie überbelichtet" und ich wollte es schon löschen. Aber dann habe ich die Bilder an das Tablet überspielt und bei diesem Bild mal zufällig mit dem Filter "Drama" in Snapseed experimentiert - und das war ein totaler "WOW" Effekt für das Foto.
Diese Version hier habe ich jetzt aber aus dem Originalbild nochmal in LR hergestellt, weil ich ja jetzt wusste, was an Kontrasten noch in dem Bild steckt - es ist aus dem ganzen Urlaub mein persönliches Lieblingsbild geworden, weil es so eine mystische Atmo verbreitet bei der ich jedesmal Gänsehaut bekomme. Kennt jemand "The Ring" und dieses "dämonische Video" welches da abgespielt wird - genau den Vibe verbreitet es (bei mir). Daran ist mal gar nichts gedreht, nichts gecroppt - und die Verhältnisse passen in Ihrer etwas verschobenen Art trotzdem genau. Schon strange.
So richtig viel ist jetzt nicht mehr übrig, was (fotografisch) interessant wäre.
Zwei Tage waren einfach nur "Strandurlaub" am Dragon Beach/Cavo Blanco...da habe ich die Kamera nicht mal bei gehabt.
Ein Ausflug ging nach Mochlos - eine sehr urige Fischerstadt direkt am Wasser mit XXS-Mini-Strand und einem Hafen der eigentlich nur aus drei oder vier Tavernen besteht.
Eine Runde haben wir in Palekastro gedreht - da waren schon Bilder von zu sehen - und wir waren natürlich ständig gut essen - aber der Food-Fotograf bin ich nicht so - allerdings mussten wir einem Freund in D alle griechischen Salate fotografieren, weil er fast nichts lieber mag. Das sind aber nur Cell-Bilder und sie bieten trotz der sichtbaren Kalorien wenig fotografisch nahrhaftes.
Ich reiche also noch ein loses Potpourri nach - mal schauen was ich noch finde.
Machen wir noch einen kleinen Block zu Fahrzeugen und allem was damit zusammenhängt. Da gibt es immer wieder ganz interessante DInge auf der Insel zu entdecken. Auch Fahrzeuge bei denen man sich fragt wiue sie überhaupt da hin gekommen sind.
Dieser kleinere Kran von Krupp stand während des ganzen Urlaubes kurz vorm Lidl auf der Straße und bewegte sich keinen mm.
Ist mir zwar nicht irgendwo auf der Piste begegnet, aber solche irgendwie zusammengeflickten Dinger stehen immer mal wieder rum.
Ich vermute der Haupteinsatzzweck liegt in den Hängen mit den Olivenhainen.
Jedenfalls schaut das ganze Konstrukt irgendwie gemeingefährlich aus, ich denke wenn ich mich da drauf hocke, dann bricht das an der dünnen Stelle durch.
Was der Kreter auch liebt ist sein Toyota Pickup Truck.
Hier im Neokretisch bebauten, ortsnahem Oliven-Aufzucht-Forschungskleinhain.
Manchmal könnte man meinen, dass überhaupt nur Toyota noch eher kleine Pickup Trucks baut.
Das Neueste Modell ist es so gut wie nie.
Eigentlich wollte ich warten bis ein Auto vorbeikommt, aber dann kam einfach keins.
Diese Sonnenüberflutete Küstenstraße ohne andere Verkehrsteilnehmer verbreitet bei mir trotzdem Urlaubsstimmung.
Beim Ausflug nach Mochlos fällt speziell dieser Baum irgendwie ins Auge. Er steht am "Ende" der Straße, eigentlich sind es nur noch ein paar Zentimeter bis ins Wasser. Es ist keine Olive, sondern eher so was Zedern mäßiges, die Wachstumstendenz hält sich aber stark in Grenzen. Trotzdem sieht das Teil Uralt aus. Da er so liebevoll eingebaut ist vermute ich irgend eine historische Bedeutung, aber bei Google ist nicht wirklich was zu sehen. Ich glaube ich lade mal das erste Foto von ihm hoch...
Der Rest von Mochlos ist romantisch verschlafen und alle Bilder von dort sehen aus wie schlimme Postkarten.
Der Mini Hafen mit mini mini Strand ist wie aus einem griechischen Malbuch für Kinder, alle Tavernen bieten ziemlich exakt das gleiche Essen an. In ein paar kleinen Shops kann man Klamotten oder Souvenirs kaufen. Wer viel viel Ruhe Sucht wäre dort sicher ganz gut untergebracht.
Überall blüht es in der Frühsommer-Zeit üppig - wenn genug Wasser da ist.
Das ist Hibiskus - den gibt es auch in rot - und meine Mutter war immer am verzweifeln, wenn der bei uns in D ganz schnell seine Blüten abgeworfen hat. Sind doich mal welche durchgekommen, dann waren die eher so klein und mickrig. In Kreta blühen die Dinger aber locker mehr als Handtellergroß - und das richtig lange. Die Version welche ich hier ohne Galerieanbindung hochladen kann zeigt leider nicht so ganz was die kleine Ricoh im Makromodus kann.
Am entgegengesetzten Freundlichkleits-Ende des Pflanzen-Spektrums liegt diese Kletten-Sorte. Sie wächst überall am Wegesrand und der Kopf erreicht in seiner strahligartigen Ausführung recht ordentliche Größe. Wenn man in den Olivenhainen rumstreicht und die Wegesränder überwinden muss, hinterlässt sie regelmäßig Grüße und Nachwuchs auf Dir.