Es liegt mir schon lange auf der Zunge, aber formulieren konnte ich es nicht ....
Immer schneller und in kürzeren Abständen werden mir neue Kameras und Objektive und Zubehör präsentiert ....
Das an sich finde ich spannend, gleichzeitig macht es mich ratlos ...
Und ohne Nostalgie und Altersbonus vermisse ich zunehmend die Langsamkeit in diesem Markt. Nikon wirkt orientierungslos, andere Firmen ziehen an der Firma im Eiltempo davon.
Zwischen der FM und der F4 liegen Jahre und man musste sich gedulden. Zwischendurch vielleicht ein neues Objektiv, mehr nicht....
Konzerte fotografiere ich noch mit AF, einem alten Nikkor 80-200mm und es gäbe ja wohl schon viel, viel bessere Optiken als diese ...
Ansonsten fotografiere ich nur noch manuel. Mit Optiken, die keine jünger als 15 Jahre ist ...
Und ich habe mich die ganze gefragt, ob die Bilder mit diesem Produktionstempo besser sind. Und ja, sie sind es. Technisch gesehen. Aber die Bildgestaltung leidet schon darunter, Schärfe und Farbe überwiegen und lassen mehr an Beurteilung nicht zu ...
Es ist eine Entwicklung. So wie Musik entstanden ist. Rock, Pop oder auch nur die Entwicklung von Opern und Sinfonien.
Wo ist der Platz, der Ort, nein verurteilen tue ich die Entwicklung nicht .... sie gibt mir einfach zu denken. Wenn heute jemand eine D3 gebraucht kauft, dann ist er rückständig. Meine D4 ein wenig weniger rückständig. Firmen werfen Objektive auf den Markt und versprechen noch bessere Qualität. Ich sehe sie nicht und der Qualitätsbegriff wirkt abgelutscht ...
Ein Plädoyer für Langsamkeit. Ein Plädoyer für Genuss, für Inspiration, für Wahrnehmung in der Fotografie ...
Eine Elefant alleine macht noch kein Bild, eine Blume noch kein Poster, ein Sonnenuntergang noch kein Highlight ...
Eine Canon macht keine besseren Bilder als Nikon oder Olympus und alle andern Marken ... ein zwanzig jähriges Objektiv ist nicht schlechter als ein aktuelles ...
Nein, aus mir spricht nicht der Frust. Nur eine temporäre Orientierungslosigkeit. Was soll ich mit diesem Markt? Das Belächeln meiner mittlerweile fast museumsreifen Ausrüstung halte ich aus, problemlos ...
Nur ein Plädoyer, mehr nicht. Und Recht haben muss ich auch nicht ...
Wer in den 50er Jahren genug Geld hatte, der konnte am See bauen. Heute geht das nicht mehr. Aber abreissen tut man es nicht ... Ein Privileg, dachte ich heute ...
Ein Privileg dachte ich aber auch heute, an diesem Ort zu stehen mit einer D4 und einem alten 135mm MF, 2.8 ...
In diesem Sinne ...
Immer schneller und in kürzeren Abständen werden mir neue Kameras und Objektive und Zubehör präsentiert ....
Das an sich finde ich spannend, gleichzeitig macht es mich ratlos ...
Und ohne Nostalgie und Altersbonus vermisse ich zunehmend die Langsamkeit in diesem Markt. Nikon wirkt orientierungslos, andere Firmen ziehen an der Firma im Eiltempo davon.
Zwischen der FM und der F4 liegen Jahre und man musste sich gedulden. Zwischendurch vielleicht ein neues Objektiv, mehr nicht....
Konzerte fotografiere ich noch mit AF, einem alten Nikkor 80-200mm und es gäbe ja wohl schon viel, viel bessere Optiken als diese ...
Ansonsten fotografiere ich nur noch manuel. Mit Optiken, die keine jünger als 15 Jahre ist ...
Und ich habe mich die ganze gefragt, ob die Bilder mit diesem Produktionstempo besser sind. Und ja, sie sind es. Technisch gesehen. Aber die Bildgestaltung leidet schon darunter, Schärfe und Farbe überwiegen und lassen mehr an Beurteilung nicht zu ...
Es ist eine Entwicklung. So wie Musik entstanden ist. Rock, Pop oder auch nur die Entwicklung von Opern und Sinfonien.
Wo ist der Platz, der Ort, nein verurteilen tue ich die Entwicklung nicht .... sie gibt mir einfach zu denken. Wenn heute jemand eine D3 gebraucht kauft, dann ist er rückständig. Meine D4 ein wenig weniger rückständig. Firmen werfen Objektive auf den Markt und versprechen noch bessere Qualität. Ich sehe sie nicht und der Qualitätsbegriff wirkt abgelutscht ...
Ein Plädoyer für Langsamkeit. Ein Plädoyer für Genuss, für Inspiration, für Wahrnehmung in der Fotografie ...
Eine Elefant alleine macht noch kein Bild, eine Blume noch kein Poster, ein Sonnenuntergang noch kein Highlight ...
Eine Canon macht keine besseren Bilder als Nikon oder Olympus und alle andern Marken ... ein zwanzig jähriges Objektiv ist nicht schlechter als ein aktuelles ...
Nein, aus mir spricht nicht der Frust. Nur eine temporäre Orientierungslosigkeit. Was soll ich mit diesem Markt? Das Belächeln meiner mittlerweile fast museumsreifen Ausrüstung halte ich aus, problemlos ...
Nur ein Plädoyer, mehr nicht. Und Recht haben muss ich auch nicht ...
Wer in den 50er Jahren genug Geld hatte, der konnte am See bauen. Heute geht das nicht mehr. Aber abreissen tut man es nicht ... Ein Privileg, dachte ich heute ...
Ein Privileg dachte ich aber auch heute, an diesem Ort zu stehen mit einer D4 und einem alten 135mm MF, 2.8 ...
In diesem Sinne ...

