Ein Kurztrip nach Botswana

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HannesK

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Hallo zusammen,

ich habe schon länger keiner Fotos online gezeigt, möchte dies nun aber doch hin und wieder mal tun.

Hintergrund ist ein kurzer Ausflug als Anschluss an eine Geschäftsreise nach Botswana (ich selbst lebe in Johannesburg, daher ist die Anreise nicht ganz so weit).

Auf Grund der kurzfristigen Buchung waren Unterkunft und Location relativ eingeschränkt, jedoch war die Nähe des Mokolodi Nature Reserves zu Garborone (Hauptstadt von Botswana) für einen Kurztrip von Freitag Abend bis Sonntag Mittag ideal und zudem eine gute Möglichkeit das neue Equipment auszuprobieren (200-500 5.6 sowie 24-70 2.8).

Infos zu Mokolodi: http://www.mokolodi.com/

Dieses relativ kleine Naturreservat hat uns dann doch überrascht (positiv). Die Big Five gibt es hier nicht zu sehen, aber ein Nashorn aus der Nähe zu erleben (dazu später mehr), führt einem vor Augen wie wertvoll es ist, sich für den Erhalt dieser Art (und vieler anderer) einzusetzen.

Ich hoffe, dass die folgenden Bilder und die kleine Reportage der 1.5 Tage einen Einblick verschaffen und den ein oder anderen Anreiz bieten, sich dem Land vielleicht einmal zu widmen und einen Besuch abzustatten.

Ich hoffe, dass sie Gefallen... :fahne:

Nach dem Geschäftstermin ging es zurück zum Flughafen, um den Rest der Gruppe abzuholen (insgesamt waren wir zu fünft) und dann mit dem Mietwagen zum Reservat. Der Peak Hour Traffic in Garborone machte sorgte für eine etwa 1.5 stündige Fahrt für die knapp 30km.

Glücklicherweise treffen wir noch vor Dunkelheit ein. Die Sonne war im Untergang befindlich (das geht sowohl in Südafrika als auch in Botswana etwas schneller von statten), eine kurze Anmeldung an der Rezeption, eine wenig Feuerholz und los gings in Richtung Unterkunft auf dem Gelände.

Hinweis: nicht austeigen, nicht zu Fuß gehen. Es gibt Nashörner (6 an der Zahl), Leoparden etc.

Gerade noch rechtzeitig angekommen - ein Blick übers Wasserloch und die erste Probe für die 500mm.

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Das Paar in einer anderen Pose und in schwarz weiß.

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Es wird relativ schnell dunkel, auf Grund der winterlichen Temperaturen muss das Feuer entzündet und der Grill möglichst schnell angeworfen werden.

Die Unterkunft zeigt sich bei Sternenlicht und im Feuerschein.

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Es ist wirklich ausgesprochen dunkel hier und am Nachthimmel sind Spuren der Milchstraße zu sehen - so bilde ich es mir jedenfalls ein...
Für den Kurztrip war leider nur Platz für den Bohnensack, Gott sei Dank ist der Fernauslöser in der Tasche, ein Stuhl hält als Stativ her.
Wie war das jetzt nochmal mit der Astro-Fotografie...???

Nach einigem Probieren mit Brennweite, Blende, ISO, Belichtungszeiten zeichnet sich ein Bild ab...es scheint die Milchstraße ist gefunden

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Nach einer ruhigen Nacht geht es am nächsten Morgen wieder los.

Bevor wir zum morgendlichen Game Drive abgeholt werden steht erst einmal Frühsport mit den Warzenschweinen an

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Bei der anschließenden Fahrt bei der wir noch auf einen weiteren Gast treffen, fällt mir zum ersten Mal auf, wie trocken es eigentlich ist

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Im Dickicht verstecken sich die Warzenschweine, die offenbar ihren Frühsport beendet haben

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Es geht weiter zum Start unserer Tour - Rhino-Tracking steht auf dem Programm. Die Landschaft ist karg, es ist trocken, aber noch sehr kalt. Einige Bäume stechen aus dem Dickicht hervor

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Wir machen uns auf den Weg.
Zunächst treffen wir auf ein paar weitere Tiere, die wir beim Frühstück stören

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Das Gnu versucht sich am Versteck spielen. Es gelingt zu Teilen - den Kopf bekommen wir nicht komplett zu Gesicht

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as Tracking stellt sich als kurz heraus - nach wenigen Minuten fahrt sind 4 Nashörner von der Straße aus sichtbar. Es gibt noch letzte Instruktionen zum Verhalten - wir steigen aus.

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Unsere Ankunft bleibt nur für einen kurzen Zeitraum unbemerkt.
Nashörner sehen nicht gut, hören aber umso besser.

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Unsere Guides erklären ein paar Hintergründe.
Es handelt sich um Breitmaulnashörner (White Rhino). Das ist die größte Nashornart, die auch gleichzeitig das größte Sozialverhalten aufweist.

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Ich möchte noch ein paar Bilder hinzufügen - es war leider etwas stressig in letzter Zeit, da ging es nicht früher.

Wir folgen den Nashörnern eine ganze Weile.

Manchmal ist die ganze Gruppe zu sehen

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Manchmal nur einzelne Tiere…

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…oder nur deren Hinterteil

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Dann widerum gibt es ganz Nahe Begegnungen und Portraitaufnahmen.

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Nur bei direktem Blick und ohne schützende Bäume wird einem dann doch etwas mulmig…

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Es geht danach weiter und wir begegnen einer Reihe von weiteren Tieren des Reservats

Zunächst ist da die Giraffe im Gegenlicht, die geduldig wartet, bis das Bild im Kasten ist

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Die Zebras haben nicht so viel Geduld...

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Die Kudus sind dafür auch für Portraitaufnahmen zu haben

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sehr schöne Bilder die Du uns hier zeigst. Da kommen Erinnerungen an meine letzte Safari hoch. Vielen Dank hierfür.
 
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Mit einer kleinen Affenserie möchte ich dann diesen Beitrag beenden.
Ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen

(leider hat hier die Qualität bei der Komprimierung/Verkleinerung gelitten)

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