Ein faszinierendes Bild...

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Kopfschüttelnd frage ich mich - Dich, was genau an diesem Bild Dich fasziniert.
Was fasziniert an einem Bild einer Kirche, eines Bootes, eines Berges, eines Stuhls?
Ich sehe schon alleine genug Schönheit im Verhältnis von Licht zu Schatten bei diesem Bild. Ja, Schönheit!
Und das Besondere hier ist, dass nicht die Schönheit Grundlage ist, wie bei der Abbildung eines prächtigen Palastes, sondern dass erst die Fotografie für mich die Schönheit macht, sie übernimmt die Gestaltung.
 
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Kopfschüttelnd frage ich mich - Dich, was genau an diesem Bild Dich fasziniert.

Faszination an sich ist ja keine Bewertung. Mich können Dinge faszinieren, ohne dass ich sie für gut oder schlecht halte.

Die Faszination von Dir Margot [MENTION=66057]margot[/MENTION] kann ich gut verstehen. Mich fasziniert das Bild auch, auch wenn ich es nie kaufen, geschweige denn aufhängen würde.

Vielleicht klingt mit der Faszination auch ein Stück "Verwirrung" mit, auch das ist ein Gefühl, dass durchaus seinen Reiz hat ... :)
 
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Seitdem Margot dieses Foto präsentiert hat, schaue ich es mir regelmäßig an. Ich mag ungewöhnliche Motive, mache häufig Fotos nur wegen des Licht-/Schattenspiels. Es gefällt mir auch zunehmend besser.

Dennoch: Ich bleibe ständig an dem Leuchtrahmen kleben, oder such nach Zeichnung inmitten des schwarzen Hauses. Das stört mich irgendwie und lässt mich nicht entspannen.
 
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Wenn ich den Link anklicke, geht es ganz kurz etwas heller auf und dunkelt dann ab.

Nach dem Titel des Bildes hat das "Alte" Haus zu wenig Struktur und die neuen Wagen wie der Range Rover davor passen auch nicht dazu.
 
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Seitdem Margot dieses Foto präsentiert hat, schaue ich es mir regelmäßig an. Ich mag ungewöhnliche Motive, mache häufig Fotos nur wegen des Licht-/Schattenspiels. Es gefällt mir auch zunehmend besser.

Dennoch: Ich bleibe ständig an dem Leuchtrahmen kleben, oder such nach Zeichnung inmitten des schwarzen Hauses. Das stört mich irgendwie und lässt mich nicht entspannen.
Das sind die fest erlernten Regeln, von aussen gesetzte Grenzen, die man sich verinnerlicht hat, die oft Sinn machen aber nicht immer. Ich klebe da auch dran und nur manche Bilder schaffen es, mich davon zu lösen. Dieses ist eines davon.
 
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Das sind die fest erlernten Regeln, von aussen gesetzte Grenzen, die man sich verinnerlicht hat, die oft Sinn machen aber nicht immer. Ich klebe da auch dran und nur manche Bilder schaffen es, mich davon zu lösen. Dieses ist eines davon.

es wäre ja auch furchtbar, wenn allen das gleiche gefallen würde... man stelle sich vor, das ganze nikon-forum voll mit eisfogis und ww-landschaftsaufnahmen... :D
 
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es wäre ja auch furchtbar, wenn allen das gleiche gefallen würde... man stelle sich vor, das ganze nikon-forum voll mit eisfogis und ww-landschaftsaufnahmen... :D
Ja, es gibt so viele Arten der Fotografie und wir sehen in den Foren nur einen geringen Teil davon.
 
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Das Foto fasziniert mich zwar nicht, aber es hat mich dazu angeregt, mit meiner Df auch öfter mal schwarz-weiß zu fotografieren.

Die Df soll ja, wie der Delta-E-Wert ausweist, gerade für Schwarz-Weiß-Aufnahmen besonders gut geeignet sein.

Gruß
Hans
 
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Inhaltliche Gegensätze, Hell-Dunkel-Kontrast, Wiederholungen von Formen: so weit, so gut. Was aber trägt nun das Kennzeichen (11-27) der erkannten Automarke zur (künstlerischen) Komposition bei? (Den deutlich störenden Reflexionspunkt auf dem Auto kann man ja ignorieren). Kunst oder doch, was auf dem Kennzeichen nicht steht, 08-15? Faszinieren kann und darf das Bild trotzdem.
VG Grüße - der nächste Hans.
 
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Inhaltliche Gegensätze, Hell-Dunkel-Kontrast, Wiederholungen von Formen: so weit, so gut. Was aber trägt nun das Kennzeichen (11-27) der erkannten Automarke zur (künstlerischen) Komposition bei? (Den deutlich störenden Reflexionspunkt auf dem Auto kann man ja ignorieren). Kunst oder doch, was auf dem Kennzeichen nicht steht, 08-15? Faszinieren kann und darf das Bild trotzdem.
VG Grüße - der nächste Hans.
Das Bild ist für mich kein minimalistisches, sondern Ausdruck eines intensives Licht- Schattengefühles (-wahrnehmens), ohne jedoch gegenstandslos wirken zu wollen. Insofern konnte ich auch im Kommentar zu Malewitsch (Beitrag 23) keinen Sinn finden. Die Zahlen spielen in meinen Augen keine Rolle, das Licht an den Stellen im Vordergrund verhindert, dass die Komposition zu glatt, zu streng wirkt.

Warum nur wollen wir Menschen alles in ein Raster drängen, frage ich mich gerade. Sind wir nicht unfrei genug?
 
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... Warum nur wollen wir Menschen alles in ein Raster drängen, frage ich mich gerade. Sind wir nicht unfrei genug?

Warum musst Du mich ("wir Menschen") in ein Raster drängen ?

Bin frei genug, das Bild nicht zu mögen.

Die Autos passen nicht.

Die Aussage :

"The old in the new"

finde ich im Bild nicht. Dafür gibt es bessere Beispiele und dieses Haus ist mir wirklich nicht interessant genug. Bei dem Titel erwarte ich, dass das Haus im Vordergrund das Hauptmotiv und die Aussage des Bildes ist. Und das ist ein unscheinbarer Klotz, noch nicht einmal eine Schönheit und arrangiert mit neumodischen Zutaten (Autos).

Mag der Denkansatz gut sein, das Bild ist es nicht.
 
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Gerne auch auf der Metaebene:
1. Wunsch: Grenzenlose Freiheit den fotografisch Schaffenden! 2. Wunsch: Viel Freiheit – in respektvoller Würdigung des Werkes – für die Augen und Emotionen der Betrachtenden.
Fakt dazwischen: Fotos/Bilder sind – wenn veröffentlicht - visuelle, nonverbale Kommunikation. (Musste auch durch mich einmal gesagt werden :).

Wer so frei ist, zu sagen: „Das einzig gültige Gesetz ist für mich, dass es keine Regeln gibt – und das Wort „Komposition“ hat mir nichts zu sagen“, hat hoffentlich die Freiheit, alle geregelten, ungeregelten und nicht nachvollziehbaren Feedbacks neutral zu akzeptieren bzw. zu ignorieren. Folgerichtig wäre freilich: Bildbesprechungen entfallen, weil es ohnehin kaum etwas zu besprechen gibt. Zum Lernen und für die persönliche Entwicklung ohnehin nichts. Wettbewerbe werden durch Los entschieden. Über Emotionen und Gefühle könnte geredet werden. Das lohnt sich wirklich! Allerdings ist das weltweite Netz dafür nur sehr eingeschränkt geeignet.
So beschränkt die Macht des Faktischen schon wieder die Freiheitswünsche.
Mein Motto, in Anlehnung an wen auch immer:
Wer sich ein Leben lang an Gestaltungsregeln der Fotografie klammert sollte damit rechnen, dass er wenig Phantasie hat.
Wer ein Leben lang das ABC der Bildsprache und Kompositionsansätze ignoriert ist … Nein, darauf lege ich mich nicht fest. Da gibt es einen Interpretationsspielraum.
Zum Bild selbst: Was überhaupt keine Rolle spielt, muss auch nicht abgebildet sein. Es kann - das aber gehört schon wieder zur Freiheit. Nach meiner Meinung nicht zur Freiheit der Kunst, wohl aber zur Freiheit des Hobbys Fotografie.
Herzliche Grüße
Hans
 
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Moin
ich sehe das pragmatisch /locker oder auch banausich:)
ich nehme mir die Freiheit nach kurzem betrachten zu sagen gefällt mir /gefällt mir nicht unabhängig von irgend welchen Regeln.
Nein ich mache mir auch keine Gedanken was der "Künstler" gemeint haben könnte oder lese x-Seiten was ein Kritiker meint, was die Künstler ausdrücken wollte.
Anders bei der Frage nach einer Bildkritik.
Da hier aber nicht nach einer solchen gefragt wurde kommt das pragmatisch /locker oder auch banausiche:)
es gefällt mir nicht und habe es nach ca 2Sek. weggeklickt.
 
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Moin
ich sehe das pragmatisch /locker oder auch banausich:)
ich nehme mir die Freiheit nach kurzem betrachten zu sagen gefällt mir /gefällt mir nicht unabhängig von irgend welchen Regeln.
Nein ich mache mir auch keine Gedanken was der "Künstler" gemeint haben könnte oder lese x-Seiten was ein Kritiker meint, was die Künstler ausdrücken wollte.
Anders bei der Frage nach einer Bildkritik.
Da hier aber nicht nach einer solchen gefragt wurde kommt das pragmatisch /locker oder auch banausiche:)
es gefällt mir nicht und habe es nach ca 2Sek. weggeklickt.
Aber du bist immer noch hier Kurt. Natürlich, mich interessieren soziale Interaktionen auch, machen sie doch den Grossteil des Forenlebens aus.
 
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Aber du bist immer noch hier Kurt. Natürlich, mich interessieren soziale Interaktionen auch, machen sie doch den Grossteil des Forenlebens aus.

Margot
meinst du mit dem "hier" den Thread oder das Forum:)
also ich wohne zum Teil im NF-F:D
und ja mich interessieren auch andere Meinungen
 
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