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Nein, was mich wirklich interessiert ist, warum bekomme ich trotzdem nie eine Parkplatz, wenn das Universum sich schon die ganze Zeit ausdehnt.
Moin,...Ausserdem musst Du schon im ganzen Universum suchen. Da wirst Du bestimmt fündig.
Wenn du mal auf deine Wortwahl achtest, sprichst du vom "Deckmantel", also einem bewußten Missbrauch. Den gibt es natürlich, immer dann wenn wirtschaftliche Interessen im Spiel sind, dann ist gar nichts mehr sicher!
Ich sehe in Körper und Geist auch eine Einheit. In der Wissenschaft ist der Gedanke aber auch schon seit Ewigkeiten vertreten.
Es ist doch letztlich immer die Wissenschaft, die ihre Grenzen selbst erweitert.
Wo ist der Widerspruch zur Wissenschaft?? Ich sehe in Geist und Seele nichts unterschiedliches. Beides ist IMO das gleiche Phänomen, dass aus dem emergenten Zusammenspiel "einfacherer" Einheiten entsteht (z.B. Nervenzellen im Gehirn).
Genau das sind ja die Aspekte, die als "nicht-wissenschaftlich" gelten. Die Religionswissenschaften sehe ich sehr gespalten. Was die Erkenntnisse über die Welt, das Leben und die Entstehung all dessen betrifft, sehe ich sie in weiten Teilen auf dem Holzpfad.
Wenn ich mich richtig erinnere geht es hier um den Gegensatz von
"nicht-wissenschaftlicher" Ansatz und "wissenschaftlicher" Ansatz.
"Nicht-wissenschaftliche" Ansätze sind zum Beispiel "Astrologie", "Religion", "Schamanismus" usw.
- Letztere werden imho sehr oft bewusst oder unbewusst "falsch" verstanden,da es ja keine "Wissenschaften" sind, darf man sie auch nicht mit diesen Kriterien betrachten und vor allem nicht so anwenden.
[*]Hier ("nicht-wissenschaftliche" Ansätze) geht es um "Metaphern", um Beschreibungen zur "hilfreichen Anwendung", um "Lebensweisheiten" die aus "Überlieferungen" sehr vieler Generationen entstanden sind, beruhen teilweise auf "Ritualen" anstatt auf "Formeln", und sind zwar "in sich" auch "logisch", aber eben nicht "mathematisch logisch".
[*]Die Anwendung ist "eine Kunst" und, da nicht mathematisch logisch, schwierig zu vermitteln und erlernen. Es geht dabei um "Intuition", "Gefühl", "Erfahrung" usw. Alles Dinge die sehr schwer "rationalisierbar" sind - aber genau darin liegt ihre Stärke.
[*]Die Grenzen der logischen Wissenschaft - und das hatte ich damit gemeint - sind dort, wo sie sich auf eben diese "schwer rationalisierbaren" Dinge einlassen müsste.
[*]Mir fällt dazu der französische Herrscher ein, der die "Universalsprache" herausfinden wollte und hunderte Babies zusammen sammelte und einsperrte mit rein "mechanischer Pflege" - also jeden körperlichen und sozialen Kontakt streng untersagt hatte. Die sind alle gestorben. Eine exakt wissenschaftliche Vorgehensweise, moralisch und ethisch ein Wahnsinn. Von der Atombombe will ich jetzt gar nicht reden.
Denn wenn wir die Wissenschaft über alles andere stellen, sind wir auch nicht besser als die Kreatonisten, oder?
habe gestern das neue GEO bekommen, da ist ein interessanter Artikel über Naturheilpflanzen und -kunde drinnen.
Im Ernst, sollen wir warten, bis wir alles analytisch abbilden können, und darüber hinaus wertvolle "Anwendungsrichtlinien" verwerfen und zertrampeln, nur weil wir zu stolz, ignorant und zu ungeduldig sind uns damit ernsthaft auseinander zu setzen?
- Unter anderem steht da beschrieben dass die Wissenschaftler versucht haben die vermeintlichen Wirkstoffe aus den Heilpflanzen heraus zu destillieren und kläglich daran gescheitert sind. Es heilen eben nur die ganzen Pflanzen.
- Und die Wirkung ist auch sehr unterschiedlich je nachdem wo und wann man diese Pflanzen her hat.
- Der gute alte Druidefix hat das noch gewusst - bei Vollmod mit einer silberenen Sichel
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Andererseits ist es vielleicht besser, solche "Anleitungen" ganz zu ingnorieren als sie "halbherzig" und "verkehrt" anzuwenden.[/LIST]
[*]Da ist noch ein interessanter Artikel im GEO, weiter hinten: man weiss (wissenschaftlich belegt) dass Kinder in der Nähe von Atomkraftwerken signifikant öfter an Leukämie erkranken. Man hat aber nicht die geringst Ahnung warum - an der messbaren Strahlung scheint es nicht zu liegen, psychische Effekte schliesst man auch aus. Hm...:gruebel:
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Wie du meinen vorherigen Beiträgen entnehmen kannst bestreite ich gar nicht, dass besagte Heilungsmethoden, Meditation usw. Auswirkungen haben, sogar ooft die in dem Zusammenhang vorhergesagten. Das alles entzieht sich aber nicht grundsätzlich einer wissenschaftlichen Betrachtung oder Begreifbarkeit.Die Anwendung ist "eine Kunst" und, da nicht mathematisch logisch, schwierig zu vermitteln und erlernen. Es geht dabei um "Intuition", "Gefühl", "Erfahrung" usw. Alles Dinge die sehr schwer "rationalisierbar" sind - aber genau darin liegt ihre Stärke.
Die Grenzen der logischen Wissenschaft - und das hatte ich damit gemeint - sind dort, wo sie sich auf eben diese "schwer rationalisierbaren" Dinge einlassen müsste.
Also ethisch/moralisch brauchen wir nicht drüber reden. Nur ist der Erkenntnisgewinn nicht zu bestreiten. Die Sprache, die er offenbar postuliert hat, gibt es so nicht und man erkennt, wie wichtig soziale Kontakte sind. Letzteres ist wohl am wenigsten überraschend. Deine Einlassung könne man so verstehen, als würde wissenschaftliches Vorgehen unmoralisches oder ethisch verwerfliches Handeln implizieren. Das ist natürlich nicht so. Ethik und Moral existieren unabhängig von Wissenschaft, sie sind ein Emergenz-Effekt zwischen vielen Individuen, der durchaus unterschiedliche Ausprägungen hat in unterschiedlichen Kulturkreisen.Mir fällt dazu der französische Herrscher ein, der die "Universalsprache" herausfinden wollte und hunderte Babies zusammen sammelte und einsperrte mit rein "mechanischer Pflege" - also jeden körperlichen und sozialen Kontakt streng untersagt hatte. Die sind alle gestorben. Eine exakt wissenschaftliche Vorgehensweise, moralisch und ethisch ein Wahnsinn. Von der Atombombe will ich jetzt gar nicht reden.[/SIZE]
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Falsche Frage! Wissenschaft ist nuneinmal essentieller Bestandteil Menschlichen Daseins. Sie bestimmt unser Leben in weiten Teilen. Die richtige Frage ist, wie gelangen wir zu erkenntnissen ohne was kaputt zu machen und wie gehen wir verantwortungsvoll damit um. Es ist nicht problematisch zu wissen, wie man eine Bombe baut, es ist ein Problem sie zu verwenden. Es ist auch nicht schlimm zu wissen, wie man Gene verändert, es ist aber ein Problem, sie ohne Nachdenken in die Welt zu setzen.Wozu und wann brauchen wir die Wissenschaft - wobei kann und soll sie uns helfen?
Und genau diese Frage kann man imho nicht mit der Wissenschaft selbst beantworten.
Ich sehe nicht, inwiefern Wissenschaft dem entgegen stehen soll. Alles Dinge, die einem bei wissenschaftlicher Arbeit durchaus begegnen.Was ist das wichtigste in unserem Leben?
Liebe - Hoffnung - Freude - Emotion - Gefühle...
Diese Aussage transportiert teilweise einen Vorwurf, der irgendwie nicht adressiert ist und noch nicht einmal ein reales Problem trifft. Meinst ud sowas wie Wissenschaftsfundamentalismus? Wie könnte der aussehen? Alles erforschen um jeden Preis (sei es Menschenleben, Tierversuche etc.)?Denn wenn wir die Wissenschaft über alles andere stellen, sind wir auch nicht besser als die Kreatonisten, oder?
Das ist zum einen kein Beweis, dass es der Wissenschaft nicht zugänglich ist, zum anderen ist der Erkenntnisgewinn dennoch da. Vielleicht haben sie es auch einfach falsch oder ungeschickt gemacht. (wolltest du nicht zur Photograhie zurück kommen?Unter anderem steht da beschrieben dass die Wissenschaftler versucht haben die vermeintlichen Wirkstoffe aus den Heilpflanzen heraus zu destillieren und kläglich daran gescheitert sind. Es heilen eben nur die ganzen Pflanzen.
und?Und die Wirkung ist auch sehr unterschiedlich je nachdem wo und wann man diese Pflanzen her hat.
Da ist es wieder... darum geht es nicht!!Im Ernst, sollen wir warten, bis wir alles analytisch abbilden können,
Na, das ist doch mehr als offensichtlich, dass wir es hier mit Überlagerungen durch wirtschaftliche Interessen zu tun haben, also im Bereich des Missbrauchs sind. Dass es hier wie ein Widerspruch scheint, liegt auch eher an deinen Worten "wissenschaftlich belegt", was nebenbei impliziert, dass es ja eigentlich unzweifelhaft ist. Besser wäre es wohl von einer "statistisch signifikanten Häufung" zu sprechen. Wenn man jetzt aber mal abwägt, kommt man wohl schnell zu dem Schluss, dass es um Atomkraftwerke nicht ganz so sicher ist.Da ist noch ein interessanter Artikel im GEO, weiter hinten: man weiss (wissenschaftlich belegt) dass Kinder in der Nähe von Atomkraftwerken signifikant öfter an Leukämie erkranken. Man hat aber nicht die geringst Ahnung warum - an der messbaren Strahlung scheint es nicht zu liegen, psychische Effekte schliesst man auch aus. Hm...:gruebel:
Ich habe es tatsächlich gefunden, in einem meiner linken unteren Backenzäahne, ob sich dadurch wirklich meine Massenzunahme erklären läßt ???Moin,
Du dehnst Dich also nicht nur aus, Du hast auch noch einen Massezuwachs zu verzeichnen. Handelt es sich bei Dir etwa um ein Schwarzes Loch?
Physik, Biologie, Chemie aber nicht zu vergessen die Informatik bzw.interdisziplinäre Mischformen.In welcher?
Ich sprach offensichtlich von augenblicklichen Grenzen des Erkenntnistands ("Verschiebung des Geistigen Horizonts"). Also bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen. Wenn sie ihren Erkenntnisstand erweitert, erweitert sie auch ihre Grenzen, weil sie neue Schlüsse ziehen kann neue Fragen stellen kann.Das kann sie gar nicht. Ihre Grenzen sind die Naturgesetze. Sie erweitert lediglich den Erkennntnisstand.
Oh, ich betrachte es sicher nicht einseitig.Mache nicht den Fehler, zu einseitig die Materie zu betrachen. Zur Zeit geht eine Trend dahin, alles auf rein materielle Phänomene zurück zu führen,
Mache du bitte nicht den Fehler, den Energie-Begriff beliebig weit zu verbiegen. Einstein hält sich vollständig an den Energiebegriff der Physik. Dehalb sollte man höllisch aufpassen, wenn das Wort Energie auch in der Esoterik, in der Chinesischen Medizn oder in anderen erwähnten Feldern gebraucht wird -- es hat dann nicht unbedingt die gleiche Bedeutung wie in der Physik. Wenn man also mit Einsteins Formel argumentiert, dann richtig und vollständig.während energetische Aspekte mehr oder weniger bewusst übersehen werden. Hier wird die Sache nämlich spannend. Vergesst nie, dass Materie nur eine Sonderform von Energie ist, wie die berümte Einstein'sche Formel aussagt.
Ich habe es tatsächlich gefunden, in einem meiner linken unteren Backenzäahne, ob sich dadurch wirklich meine Massenzunahme erklären läßt ???
Berechenbarkeit und Determinismus werden oft in einen Topf geworfen.... Die Kenntnis und Verständnis dieser Regeln bedeutet nicht Vorgänge in solchen Systemen berechnen oder vorhersagen zu können. Vielleicht kann man es irgendwann simulieren?
...
riegwe, einmal vorweg: Es liest sich schlecht und ist hinderlich beim zitieren, wenn du deinen Text so unnötig bunt und zur hälfte Fett gestaltest...
Ich stelle bei dir immerwieder fest, dass du "Wissenschaft" mit Mathematik und der "Berechenbarmachung" verwechselst. Es geht aber um Erkenntnisgewinn und den Weg dahin. Und zwar Erkenntnisgewinn, der über Anwendung hinausgeht. Dabei ist es essentiell Aussagen zu hinterfragen und sie auch so zu halten, dass sie falsifizierbar sind -- nur dann liefern sie einen Erkenntnisgewinn.
Wie du meinen vorherigen Beiträgen entnehmen kannst bestreite ich gar nicht, dass besagte Heilungsmethoden, Meditation usw. Auswirkungen haben, sogar ooft die in dem Zusammenhang vorhergesagten. Das alles entzieht sich aber nicht grundsätzlich einer wissenschaftlichen Betrachtung oder Begreifbarkeit.
Ja, es wiederspricht nichteinmal der Logik, noch liegt eine andere zu Grunde. Warum auch? Ich sage nicht, dass es schon mit allem geglückt ist. Aber wenn du da Grenzen für die Wissenschaft siehst, solltest du sie aufzeigen und nicht nur behaupten, dass sie da sind.
Auf Fotos bezogen kann man dann z.B. fragen, ob man ein künstlerisches, wirkungsvolles Bild konstruieren kann. Ich denke ja. Es sind sehr komplexe Zusammenhänge, aber der geübte Fotograf wird später recht genau erklären können, welche Perspektive er warum gewählt hat oder warum er mit dem goldenen Schnitt gebrochen hat. Auch wenn er das vielleicht schon unbewußt, intuitiv oder aus einem Gefühl heraus so gestaltet, kennt er doch viele wahrnehmungstheoretische Aspekte. Das Beispiel soll ein wenig verdeutlichen, dass Wissenschaft, Kunst, Intuition und Logik keine Widersprüche sind auch ohne, dass handfeste Rechnungen im Spiel sind.
Also ethisch/moralisch brauchen wir nicht drüber reden. Nur ist der Erkenntnisgewinn nicht zu bestreiten. Die Sprache, die er offenbar postuliert hat, gibt es so nicht und man erkennt, wie wichtig soziale Kontakte sind. Letzteres ist wohl am wenigsten überraschend. Deine Einlassung könne man so verstehen, als würde wissenschaftliches Vorgehen unmoralisches oder ethisch verwerfliches Handeln implizieren. Das ist natürlich nicht so. Ethik und Moral existieren unabhängig von Wissenschaft, sie sind ein Emergenz-Effekt zwischen vielen Individuen, der durchaus unterschiedliche Ausprägungen hat in unterschiedlichen Kulturkreisen.
Falsche Frage! Wissenschaft ist nuneinmal essentieller Bestandteil Menschlichen Daseins. Sie bestimmt unser Leben in weiten Teilen. Die richtige Frage ist, wie gelangen wir zu erkenntnissen ohne was kaputt zu machen und wie gehen wir verantwortungsvoll damit um. Es ist nicht problematisch zu wissen, wie man eine Bombe baut, es ist ein Problem sie zu verwenden. Es ist auch nicht schlimm zu wissen, wie man Gene verändert, es ist aber ein Problem, sie ohne Nachdenken in die Welt zu setzen.
Aber um dennoch eine Antwort auf deine Frage zu geben: Wir brauchen Wissenschaft um den menschlichen Drang nach Erkenntnis zu befriedigen. Sie kann uns überall helfen, sie kann uns insbesondere auch helfen systematisch an Dinge heranzugehen und immerwieder zu erkennen, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Ich sehe nicht, inwiefern Wissenschaft dem entgegen stehen soll. Alles Dinge, die einem bei wissenschaftlicher Arbeit durchaus begegnen.
Diese Aussage transportiert teilweise einen Vorwurf, der irgendwie nicht adressiert ist und noch nicht einmal ein reales Problem trifft. Meinst ud sowas wie Wissenschaftsfundamentalismus? Wie könnte der aussehen? Alles erforschen um jeden Preis (sei es Menschenleben, Tierversuche etc.)?
Das sind wieder die ethischen/moralischen Fragen.
Das ist zum einen kein Beweis, dass es der Wissenschaft nicht zugänglich ist, zum anderen ist der Erkenntnisgewinn dennoch da. Vielleicht haben sie es auch einfach falsch oder ungeschickt gemacht. (wolltest du nicht zur Photograhie zurück kommen?)
und?
Was, wo - schon wieder ein GespenstDa ist es wieder... darum geht es nicht!!
Na, das ist doch mehr als offensichtlich, dass wir es hier mit Überlagerungen durch wirtschaftliche Interessen zu tun haben, also im Bereich des Missbrauchs sind. Dass es hier wie ein Widerspruch scheint, liegt auch eher an deinen Worten "wissenschaftlich belegt", was nebenbei impliziert, dass es ja eigentlich unzweifelhaft ist. Besser wäre es wohl von einer "statistisch signifikanten Häufung" zu sprechen. Wenn man jetzt aber mal abwägt, kommt man wohl schnell zu dem Schluss, dass es um Atomkraftwerke nicht ganz so sicher ist.
Physik, Biologie, Chemie
aber nicht zu vergessen die Informatik bzw.interdisziplinäre Mischformen.
Mache du bitte nicht den Fehler, den Energie-Begriff beliebig weit zu verbiegen. Einstein hält sich vollständig an den Energiebegriff der Physik. Dehalb sollte man höllisch aufpassen, wenn das Wort Energie auch in der Esoterik, in der Chinesischen Medizin oder in anderen erwähnten Feldern gebraucht wird
es hat dann nicht unbedingt die gleiche Bedeutung wie in der Physik. Wenn man also mit Einsteins Formel argumentiert, dann richtig und vollständig.
Wenn du energetischen Aspekten sprichst, ist das offenbar eine Form von Energie, die in der Physik so noch nicht auftaucht -- im Gegensatz zu Wärmeenergie, potentieller Energie, Bewegungsenergie...
Insbesondere scheint es nicht unbedingt notwendig zu sein, um geistige Phänomene zu erklären.
(auch ein digitales Messgerät dass schöne ganze Ziffern anzeigt macht Messfehler und beruht auf dem Prinzip der Stochastik mit "statistisch signifikanten Häufungen" - im Messbereich)
Berechenbarkeit meint schon im weiteren Sinne "Ausrechnen", ein System vorausberechnen zu können. Das ist nicht immer möglich, auch wenn ich z.B. die Regeln eines Systems beschreiben kann. Hast du z.B. auch Rolands Beitrag gesehen: "Berechenbarkeit und Determinismus werden oft in einen Topf geworfen." Richtig. Das tust du IMHO u.a. auch.Stelle mir einen Erkenntnisgewinn ohne Berechenbarkeit sehr schwer vor, wenn ich die elementare Logik (Mengenlehre, Boolsche Algebra) auch dazu zählen darf...
Einstein once spoke of the “unreasonable effectiveness of mathematics” in describing how the natural world works. Whether one is talking about basic physics, about the increasingly important environmental sciences, or the transmission of disease, mathematics is never any more, or any less, than a way of thinking clearly. As such, it always has been and always will be a valuable tool, but only valuable when it is part of a larger arsenal embracing analytic experiments and, above all, wide-ranging imagination.
Lord Kay
Das siehst du IMHO zu einseitig. Wissenschaft beschäftigt sich nicht nur mit der Frage "warum funktioniert etwas so und nicht anders", sondern auch gerade mit dem "wie es ist" -- der Energiebegriff der Physik geht z.B. genau in die Richtung, er beschreibt Zustände.Für mich ist die Wissenschaft, vereinfacht ausgedrückt, die Frage nach dem "WARUM". (funktioniert etwas so und nicht anders)
Und dann gibt es noch die Frage nach dem "WIE". (kann ich sein, das Leben genießen, meinen Sinn erfüllen)
Ich habe die Chemie aufgezählt, weil sie doch eine recht enge Beziehung zur Biologie und Physik besitzt. Die Zusammenhänge von Hormonen und Gefühlen, die Kommunikation zwischen Nervenzellen hat wohl schon das einie oder andere mit Chemie zu tun.Merkwürdig, während meines gesamten zehnjährigen Studiums der Chemie ist dieser Apekt niemals ein Thema gewesen. War ich an der falschen Uni?
Das kann ich dir nicht beantworten, da die Frage offenbar abzielt auf einen Vergleich mit der Schärfe deines Wissenschaftsbegriffs, die mir nicht bekannt ist.Kann es sein, dass Dein Wissenschaftsbegriff ziemlich unscharf ist?
Das schließt sich ja auch nicht aus. Ich verweise dann mal auf Beitrag #43Keine Sorge, mache nich schon nicht. Ich bin nur immer wieder erstaunt, wie viel unser Energiebegriff mit dem der alten asiatischen Traditionen gemein hat.
Es ist keine schlüssige Argumentation zu sagen, Materie ist Energie, also brauchen wir für "spirtuelles" eine oder mehrere eigene Energieform. Zumal sie einem im Gegensatz zu allen anderen Ausprägungen von Energie irgendwie kaum begegnet. Vergiss nicht, dass es möglichst auch mit den Hauptsätzen der Thermodynamik vereinbar sein sollte. Nehmen wir diese mal als gültig an, da sie sich bisher immer bestätigt haben, nie ein Widerspruch gefunden wurde, obwohl es schon sehr viele versucht haben. Grundsätzlich müsste dann ja eine "sprituelle Energie" in der Energiebilanz eines Menschen bemerkbar machen.
wo genau?Ganz im Gegenteil, siehe oben.
jaHallo riegwe.
...
...
Wissenschaft ist bei weitem nicht nur Anwendung, da ist viel viel mehr.
Das siehst du IMHO zu einseitig. Wissenschaft beschäftigt sich nicht nur mit der Frage "warum funktioniert etwas so und nicht anders", sondern auch gerade mit dem "wie es ist" -- der Energiebegriff der Physik geht z.B. genau in die Richtung, er beschreibt Zustände.
Gerade deine "wie"-Fragen sind wunderbare Beispiele, warum nicht alles Berechenbar ist, dennoch Erkenntnis abzuleiten ist. Ich will einmal versuchen zu erklären, warum ich das so sehe, auch wenn es in der Kürze schwierig ist und wahrscheinlich viele Vereinfachungen oder Ungenauigkeiten enthält:
Jedes System strebt einen Zustand kleinster Energie (ich benutze den Begriff der Physik) und damit geringerer Ordnung an, biss es stabil(im gleichgewicht) ist.
...
So, ich hoffe, du konntest dem Gedankengang einigermaßen folgen... eigentlich könnte man damit Bücher füllen. Was man hoffentlich erkennen kann ist, dass es eine Erkenntnis enthält, die aber keinerlei Berechnung erlaubt.
Man kann nicht ausrechnen, wie genau du zu Genuss kommst. Aber ich kann dir sagen, dass du wahrscheinlich glücklicher sein wirst, wenn du deine gespeicherte Energie (immernoch der Physikalische Begriff) umsetzt und Komplexität schaffst, Ordnung aus "Unordnung" erzeugst.
...Ordnung aus "Unordnung" erzeugst.
Kunst tut dies z.B. auch.
Es ist keine schlüssige Argumentation zu sagen, Materie ist Energie, also brauchen wir für "spirtuelles" eine oder mehrere eigene Energieform. Zumal sie einem im Gegensatz zu allen anderen Ausprägungen von Energie irgendwie kaum begegnet. Vergiss nicht, dass es möglichst auch mit den Hauptsätzen der Thermodynamik vereinbar sein sollte. Nehmen wir diese mal als gültig an, da sie sich bisher immer bestätigt haben, nie ein Widerspruch gefunden wurde, obwohl es schon sehr viele versucht haben. Grundsätzlich müsste dann ja eine "sprituelle Energie" in der Energiebilanz eines Menschen bemerkbar machen.
Werner, du hast meinen Text gar nicht verstanden. Bitte lies es im Kontext (das sind auch die vorhergegangenen Beiträge), denk drüber nach und schnibbel nicht einfach irgendwelche Textstückchen außerhalb ihres Kontextes zusammen, wie es dir gerade passt. Was du da schreibst habe ich nicht gesagt, also hör bitte auf mir einfach irgendwelche Schlussfolgerungen zu unterstellen, die da nicht stehen."spirituelle Energie"
+
Hauptsätzen der Thermodynamik
=
Nehmen wir diese mal als gültig an, da sie sich bisher immer bestätigt haben
:kopfkratz:
Netter Scherz... Ich glaube mein Horizont ist sehr viel weiter gesteckt, als du es gerne hättest. Oder meinst du ich bin nicht erleuchtet?...so wirst du nie den Horizont erweitern können
Netter Scherz... Ich glaube mein Horizont ist sehr viel weiter gesteckt, als du es gerne hättest. Oder meinst du ich bin nicht erleuchtet?
Dann hättest du es so schreiben sollen. Wenn du mal deine vorherigen Beiträge durchgehst, erkennst du, dass du immer nur auf Berechenbarkeit herumhackst. Der kleine Nachsatz "aber egal" bestätigt das schon... nein, du bist nicht völlig Missverstanden.hatte das eigentlich umgekehrt gemeint - Wissenschaft ist eher alles andere als Anwendung - das (nicht immer zielführende/sinnvolle) Grübeln nach dem WARUM...
aber egal
Ich würde sagen, da liegst du falsch. Zum einen habe ich explizit erklärt, dass es ein Beispiel dafür ist, dass es nicht immer Berechnung für Erkenntnis notwendig ist. Zum anderen geht es um die "Tiefe" und Haltbarkeit der Argumentation.das klingt jetzt aber ziemlich "unwissenschaftlich" würde ich sagen...
Klar es gibt sogar gibt im Bereich der Esoterik/Religion/Astrologie eine "Erkenntnis", aber das macht sie ja auch noch nicht zur Wissenschaft.
Genau, es sit unwissenschaftlich... es ist ja schön, dass sie Positionen von Gestirnen berechnen können (nehme ich jedenfalls mal an), aber den entscheidenden Teil, nämlich, wo der Zusammnehang zwischen Position und Mensch ist, das verschweigen sie. Empirisch ist er jedenfalls nicht zu erfassen... dann bleibt nicht mehr viel.In der Astrologie kann man - glaube ich - sogar Berechnungen anstellen (Konstellationen von Himmelskörpern/Zeit oder so?) und gewinnt daraus eine "Erkenntnis" - "der Mars im Aszendenten der Venus im 3.Haus brachte immer schon Unglück - ein neues Zeitalter wird kommen..
Wissenschaft würde ich es trotzdem nicht nennen
War mir klar, dass du genau an der Stelle hängen bleiben wirst. Ich will dir aber gerne erklären, warum ich hier von warhrscheinlich spreche: Es kann ja sein (ich unterstelle es dir ausdrücklich nicht!!), dass dein Gehirn eher bei destruktiver Freisetzung von Energie zu Glücksgefühlen kommt. Es soll Massenmörder geben, die beim Töten erst "Glück" empfinden. Im Größeren noch sind es dann gewisse Diktatoren, von denen dieses Land selbst erst einen besaß, die sehr viel Zerstörung anrichten, aber darin ihre Erfüllung sehen. Im MITTEL sind die Menschen aber gar nicht so. Unter anderem deshalb gibt immernoch sehr viele Menschen. Im statistischen Mittel, steht die Menschheit aber auch vor dem Problem, aufgrund "wirtschaftlichen Glücks" ihre Lebensgrundlage zu zerstören.Denn das genügt mir nicht - "nicht ausrechnen" ... "aber wahrscheinlich...sein wirst" - das sind alles leere Versprechungen von einem System das keine Ahnung vom Leben hat aber alles erklären will
oha Werner, da hast du dir jetzt was zurecht geschriebenEs ist nicht die Wissenschaft die Wissen (neu) schafft,
sondern die Forschung - die vielen belächelten Spinner
und ungewollten Missgeschicke die wirklich bahnbrechende
Erkenntnisse bringen.
Also, die Beispiele, die du nennst unterstützen fast alle meine These. Wenn du neue Sichtweisen erzeugst, verursachst du bei anderen Menschen neue Verknüpfungen in ihrem Gehirn, steigerst also den Grad an Komplexität. Experimentieren kann das sowohl bei dir als auch bei anderen erzeugen. Provozieren/Spinnen regt andere an, Energie im beschreibenen Sinne freizusetzen.Kunst würde ich auch eher umgekehrt sehen:
Unordnung in die festgefahrene Ordnung (Establishment) zu bringen,
neue Sichtweisen "erschaffen",
experimentieren,
provozieren,
spinnen...
Davon habe ich jetzt auch nicht geredet.(nicht zu verwechseln mit "Kunstfertigkeit" im feinmotorischen handwerklichen Sinn)
warum solllte ich?hoffe du bist jetzt nicht :schock:
Soo, ich werde dir dann mal das letzte Wort überlassen, bevor wir uns hier im Kreis drehen. Solltest du noch antworten wollen, versuch bitte nicht allzusehr meine Texte zu verdrehen!
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